Willkommen bei unserem großen Weihnachtsbaum Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Weihnachtsbäume. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Weihnachtsbaum zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Weihnachtsbaum kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Weihnachtsbaum ist seit geraumer Zeit von Weihnachten nicht mehr wegzudenken. Im Allgemeinen kannst du zwischen einer Tanne, einer Fichte und einem künstlichen Weihnachtsbaum wählen.
  • Wer seinen Weihnachtsbaum nicht jedes Jahr entsorgen möchte, kann sich für ein lebendiges Bäumchen im Topf entscheiden, das viele Jahre lang verwendet und auch in den Garten verpflanzt werden kann.
  • Sowohl beim Transport nach Hause, als auch während der gesamten Zeit im Wohnzimmer muss der Weihnachtsbaum gesichert und vor Hitze und Flammen geschützt werden.

Weihnachtsbaum Test: Favoriten der Redaktion

Die beste echte frische Nordmanntanne

Die Nordmanntanne von Dominik Blumen und Pflanzen kann einfach online ausgewählt und bestellt werden. Die frisch geschlagene Nordmanntanne ist in ein Netz gezogen, wodurch der Baum sicher und unbeschädigt geliefert werden kann. Die Schnittstelle wird dabei vor einer Austrocknung geschützt, wodurch der Baum besonders lange haltbar ist.

Kunden sind besonders von der Dichte und der üppigen Struktur des Baumes begeistert. Zudem schätzen Käufer, dass der Baum nahezu nicht nadelt und der angegebenen Größe entspricht.

Der beste künstliche Weihnachtsbaum mit Schnellaufbau Klapp-Schirmsystem

Der Kunststoff-Weihnachtsbaum von RS Trade ist aus schwer entflammbaren Material gefertigt und zeichnet sich aus durch ein Klapp-Schirmsystem, das ein einfaches Auf- und Abbauen garantiert. Ein Ständer aus Metall ist im Lieferumfang inbegriffen. Bei der Größe des Weihnachtsbaumes kann zwischen 120 cm und 270 cm gewählt werden.

Die Zweige können nach Belieben selbst in die gewünschte Form gebogen werden. Der Baum überzeugt besonders durch seine Ähnlichkeit mit echten Weihnachtsbäumen und einer langen Lebensdauer.

Der beste künstliche Weihnachtsbaum mit Holzständer

Bei diesem Weihnachtsbaum handelt es sich um eine äußerst naturgetreue Nachbildung einer Nordmanntanne, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich aufgestellt werden kann. Dazu werden die 3 Teile einfach zusammengesteckt und die Äste heruntergebogen und nach Belieben arrangiert.

Die dichten und stabilen Äste eignen sich gut für Schmuck und wirken sehr authentisch. Aus schwer entflammbaren Material gefertigt ist auch die Brandgefahr sehr gering.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Weihnachtsbaum kaufst

Was steckt hinter der Weihnachtsbaum-Tradition?

Das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaumes zählt für viele schon seit Kindestagen zu den schönsten Dingen des Jahres. Die gesamte Familie kommt zusammen und packt Geschenke aus, die unter dem Baum liegen. Doch wieso eigentlich ein Weihnachtsbaum?

In Deutschland schmücken jährlich rund 29 Millionen Weihnachtsbäume die heimischen Wohnzimmer. (Bildquelle: unsplash.com / freestocks)

Begonnen hat alles im 14. Jahrhundert. Damals galten die immergrünen Zweige als Symbol für Hoffnung, Schutz und Gesundheit in der düsteren Zeit des Jahres. Was anfangs nur für Wohlhabende erschwinglich war, wurde durch die Entstehung von Tannen- und Fichtenwäldern später auch für untere Schichten leistbar. Seit dem ist er vom Weihnachtsfest nicht mehr wegzudenken. Ursprünglich wurden die Zweige geschmückt in grün und rot. Diese Farben stehen für die Hoffnung und das Blut Christi, dass vergossen wurde.

Wo kann ich einen Weihnachtsbaum kaufen?

Meist sind Weihnachtsbäume schon ab Anfang Dezember erhältlich. Kaufen kannst du sie bei Verkaufsständen, die in der Weihnachtszeit fast an jeder Ecke aufgestellt werden, auch vor Baumärkten und Supermärkten.

Dort hast du die Möglichkeit zwischen verschiedenen Sorten und Größen zu wählen, dir den Weihnachtsbaum direkt vor Ort anzusehen und gegebenenfalls auf Frische zu testen. Bei Fragen steht der Händler zur Verfügung. Bei solchen Ständen lohnt es sich Preise zu vergleichen, da die Händler oft je nach Standort unterschiedlich viel verlangen.

Am besten schon vor dem Kauf mit dem Weihnachtsbaumständer beschäftigen! Ist der Stamm zu dick, kann er gegebenenfalls noch beim Händler zugeschnitten werden.

Auch Online gibt es bereits Möglichkeiten einen Weihnachtsbaum zu bestellen. Dabei hast du allerdings keinerlei Möglichkeit den Baum auf gute Qualität zu untersuchen. Oft bieten die Verkäufer auch kein Widerrufsrecht, da es sich bei echten Pflanzen um verderbliche Ware handelt.

Im Netz gibt es eine besonders große Auswahl an künstlichen Weihnachtsbäumen, die du in Möbelgeschäften, etc. vielleicht nicht in der Größe findest. Jedoch können auch hier Größe und Qualität schwer abgeschätzt werden, bis der Baum dann letztendlich im Zimmer steht.

Was kostet ein Weihnachtsbaum?

Das Hauptkriterium bei der Bemessung des Preises ist die Größe. Darüber hinaus fließen aber auch Qualitätsmerkmale wie Schönheit oder Frische in den Preis mit ein. Die „Weihnachtsbaum-Produktion“ ist ein aufwändiges Unterfangen, das du auch nicht unterschätzen darfst.

Um den jährlichen Bedarf an Weihnachtsbäumen zu decken werden eigens Baum-Plantagen angelegt. Der Weg von der Aussaat bis zum fertigen Weihnachtsbaum dauert je nach gewünschter Höhe mehrere Jahre. Eine Tanne mit einer Höhe von 2 Metern braucht bis zu 15 Jahre bis sie gefällt und verkauft werden kann.

Höhe Tanne Fichte Kunststoff
1 m 10 – 20 € 6 – 10 € 20 – 40 €
1,50 m 20 – 40 € 10 – 15 € 30 – 70€
1,80 m 30 – 60 € 15 – 25 € 40 – 100€

Die Tanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum, allerdings ist es auch die Sorte mit dem höchsten Preis. Pro Meter kann man für eine Tanne 10 – 20 Euro einkalkulieren. Die Fichte ist eine mögliche günstigere Alternative zur Tanne. Wenn du dir keinen Lebenden Baum in die Wohnung stellen willst, kannst du auch auf einen Weihnachtsbaum aus Plastik zurückgreifen. Die sind zwar etwas teurer, können aber dafür verstaut und immer wieder verwendet werden.

Von den meisten Verkäufern von Weihnachtsbäumen werden auch noch zusätzliche Serviceleistungen angeboten, zum Beispiel das Einnetzen des Baumes. Dafür kommen in der Regel aber keine Kosten auf dich zu, bei den meisten Anbietern ist dies bereits im Kaufpreis inkludiert. Falls das nicht der Fall sein sollte, musst du dafür aber nur mit 10 c bis 2,50 € rechnen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Weihnachtsbaum?

Wer sich nicht unbedingt einen Nadelbaum ins Wohnzimmer stellen möchte, oder schlichtweg zu wenig Platz hat, muss trotzdem nicht auf den Weihnachtsbaum verzichten. Du kannst auch auf einige kreative und „tannenfreie“ Ideen zurückgreifen, die du auch leicht selber basteln kannst.

Der Paletten-Weihnachtsbaum

Der Paletten-Baum wird ganz einfach aus einer ausrangierten Holzpalette hergestellt, auf die mit grüner Farbe ein Tannenbaum aufgemalt wird. Geschmückt wird dieser Weihnachtsbaum mit allem, was auf die Palette genagelt und gehängt werden kann. Dazu einfach kleine Nägel ins Holz einschlagen und den Schmuck mit Schlaufen aufhängen.

Du kannst auch um die einzelnen Paneele eine Lichterkette wickeln. Der Paletten-Weihnachtsbaum wird entweder an die Wand gehängt oder ganz einfach im Zimmer aufgestellt.

Die Weihnachtsbaum-Leiter

Dieser Weihnachtsbaum besteht aus einzelnen Stöcken verschiedener Länge, die im Design einer A-förmigen Leiter angeordnet und befestigt werden. Das heißt zwei lange und stabile Stöcke bilden den Rahmen und werden wie ein verkehrtes V aufgestellt. Den Weihnachtsbaum kannst du dann nach Herzenslust mit Lichterketten, Girlanden und Schmuck verzieren.

Zwischen den zwei langen und stabilen Stöcken, die den Rahmen bilden, kommen nun mehrere kürzere Stöckchen, die mit Bändern festgebunden oder mit Nägeln befestigt werden können. Anschließend wird der Weihnachtsbaum an der Wand platziert.

Das Weihnachtsbaum-Mobile

Diese Variante besteht aus vielen Kugeln, die wahlweise in einer oder mehreren Farben, in der gleichen Größe oder unterschiedlich groß gehalten werden können. Für die Anfertigung ist allerdings ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt.

Für die Variante des Weihnachtsbaum-Mobiles brauchst du nicht nur eine Metallkette und einen durchsichtigen Faden, sondern auch zahlreiche Christbaumkugeln (Bildquelle: 123rf.com / 88414819)

Dafür brauchst du ein rundes Metallgitter, das für wenig Geld erhältlich ist, eine Metallkette, durchsichtigen Faden, Schmuckhaken und natürlich Christbaumkugeln. Die Metallkette teilst du in drei oder vier gleich lange Stücke. Diese befestigst du dann am Metallgitter und fertig ist das Grundgerüst. Dieses kannst du dann an einem Haken an der Decke festmachen.

In das Gitter kannst du nun die durchsichtigen Fäden anbringen, an deren Ende jeweils ein Häkchen und eine Kugel hängen. Die Gestaltung ist dabei ganz dir überlassen. Das Weihnachtsbaum-Mobile braucht nicht viel Platz und bietet noch genug Raum um darunter einen ganzen Haufen Geschenke zu platzieren.

Entscheidung: Welche Arten von Weihnachtsbäumen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Weihnachtsbäume kann man in verschiedenen Formen erwerben. Folgende sind die üblichen Materialien, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Tanne
  • Fichte
  • Kunsstoff

Diese Arten unterscheiden sich im Aussehen und in ihrer Handhabung. Jede Art bringt Vor- und Nachteile mit sich, die wir dir im Folgenden zeigen möchten.

Was zeichnet eine Tanne aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Die Tanne ist der Favorit unter den Weihnachtsbäumen. Beliebte Tannenarten sind zum Beispiel die Nordmanntanne und die Edeltanne. Die Tanne zeichnet sich aus durch ihren Wuchs und eine satte Farbe. Besonders an der Tanne ist, dass ihre Nadeln nicht stechen, sondern flach und besonders weich sind. Das solltest du auf jeden Fall in deine Entscheidung einfließen lassen, wenn du Kinder hast, die beim Schmücken helfen oder in der Nähe des Baumes spielen.

Vorteile
  • Lange Haltbarkeit
  • Weiche Nadeln
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Lange Wuchszeit

Der Tannenbaum ist vergleichsweise sehr lange haltbar, er verströmt seinen Duft oft noch mehrere Wochen ohne dass er Nadeln verliert, selbst bei Raumtemperatur. Das hat aber auch seinen Preis. Eine Tanne braucht allgemein 12 – 15 Jahre, bis sie bereit ist gefällt zu werden. Das macht den Baum natürlich um einiges teurer.

Was zeichnet eine Fichte aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Die Fichte war ursprünglich der allgemein bekannte Weihnachtsbaum, bevor sie nach und nach von der Tanne abgelöst wurde. Aber auch heute kannst du dir zu Weihnachten noch eine Fichte ins Wohnzimmer stellen.

Vorteile
  • Günstiger Preis
  • Stabile Zweige
Nachteile
  • Geringe Haltbarkeit
  • Stechende Nadeln

Der Baum unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten von der Tanne. Ihr fehlt zum Beispiel der charakteristische Duft. Die Äste wachsen je nach Sorte mehr oder weniger regelmäßig, eignen sich aber durch ihre Stabilität gut für den Einsatz von echten Kerzen. Die Nadeln einer Fichte sitzen rund um die starken Zweige herum und können beim Berühren stechen.

Tipp: Zur Sicherheit darauf achten, beim Transportieren Handschuhe überzuziehen.

Dieser Weihnachtsbaum ist deutlich weniger lange haltbar als eine Tanne. Die Fichte beginnt bereits nach wenigen Tagen ihre Nadeln zu verlieren. Sie verbringt etwa 8 – 10 Jahre in der Plantage, bevor sie zu einem günstigen Preis zum Verkauf gestellt wird.

Was zeichnet einen Weihnachtsbaum aus Kunststoff aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Sie sehen den echten Bäumen mittlerweile schon so ähnlich, dass der Unterschied kaum zu erkennen ist. Doch spätestens, wenn man auf den Duft achtet wird es ersichtlich. Für viele Menschen gehört der Tannenduft fest zur weihnachtlichen Atmosphäre dazu, was die Kunststoffvariante leider nicht bieten kann. Wer sich für diese Option entscheidet, spart sich aber das aufwändige putzen und entsorgen am Ende der Lebensdauer des Baumes.

Vorteile
  • Hohe Ähnlichkeit mit echten Bäumen
  • Lange Lebensdauer
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Hoher Platzbedarf beim Verstauen

Zu den Vorteilen des Kunststoffbaumes gehören auch die vergleichsweise geringen Kosten. Einmal gekauft kann der Baum viele Jahre verwendet werden, das spart auf die Dauer viel Geld. Auf der anderen Seite muss der der Weihnachtsbaum aus Kunststoff das ganze Jahr gelagert werden, das kann in Wohnungen oft zu einem Platzproblem führen. Wichtig ist auch, hier in gute Qualität zu investieren, sonst sieht der Weihnachtsbaum schnell billig und minderwertig aus.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Weihnachtsbäume vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Weihnachtsbäume vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Weihnachtsbaum für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Größe
  • Dichte
  • Haltbarkeit
  • Halterung

Größe

Bevor du losziehst um dir einen Weihnachtsbaum zu kaufen, solltest du dir gut überlegen welche Größe für dich passt. Der Baum sollte nicht im Weg stehen, sodass er umfallen kann und aus Brandschutzgründen genügend Abstand zu Einrichtungsgegenständen haben.

Es muss auch nicht immer ein großer Weihnachtsbaum sein, ein kleines Bäumchen auf einem Tisch oder einer Kommode sorgt auch bei kleinen Wohnungen für eine weihnachtliche Atmosphäre.

1,00 m

Die kleinsten Weihnachtsbäumchen sind meist rund 1 m hoch. Sie eignen sich besonders gut, wenn du nur wenig Platz oder ein kleines Budget hast, aber in deinem Zuhause trotzdem eine weihnachtliche Stimmung verbreiten möchtest.

Der kleine Baum passt auch unter Schrägen, oder kann auf einem Tisch platziert werden.

1,50 m

Dieser Weihnachtsbaum ist groß genug um frei stehen zu können und klein genug um auch in weniger geräumigen Wohnungen Platz zu finden. Bei dieser Größe kannst du dich auch schon mit Schmuck austoben und ein paar Geschenke darunter platzieren. Solch ein Weihnachtsbaum eignet sich auch gut für Terrasse oder Balkon.

2,00 m

Um einen 2m hohen Weihnachtsbaum aufstellen zu können, ist schon etwas mehr Platz notwendig, denn er nimmt eine Stellfläche von ungefähr 1,70m x 1,70m ein. Der Baum passt sehr gut in hohe Räume, wie zum Beispiel in Altbauten. Schmuckfans finden hier besonders viel Platz um ihre Weihnachtsträume zu verwirklichen.

Dichte

Die Dichte der Zweige ist ein wichtiger Faktor für einen schönen Weihnachtsbaum. Die Äste sollten nicht zu weit auseinander stehen, sonst sieht der Baum karg aus. Sind die Zweige sehr dicht gewachsen, kann allerdings das Schmücken erschwert werden, da große Kugeln und Ähnliches keinen Platz finden. Wie dicht der Weihnachtsbaum gewachsen ist, hängt auch von der Baumsorte ab.

Die bekanntesten Arten von Weihnachtsbäumen haben wir hier aufgelistet.

Baumart Wuchs Nadeln Preis
Nordmanntanne gleichmäßig, buschig weich teuer
Edeltanne kompakt, unregelmäßig weich teuer
Blaufichte regelmäßig stechend teuer
Fichte buschig, dicht stechend günstig
Rotfichte unregelmäßig stechend günstig

Auch der Nadelwuchs ist je nach Baumart unterschiedlich. Bei Tannen haben weiche Nadeln, die seitlich an den Zweigen wachsen, die Nadeln von Fichten sind allerdings meist kurze und stechen.

Haltbarkeit

Wenn du dich möglichst lange an deinem Weihnachtsbaum erfreuen willst, solltest du einige Dinge beachten. Den Baum bereits lange vor Weihnachten zu kaufen spart zwar Zeit und Nerven in der stressigen Vorweihnachtszeit, setzt der Freude am schönen Grün im Wohnzimmer aber ein schnelles Ende.

In der Regel sollte der Weihnachtsbaum frühestens zwei Wochen vor dem Weihnachtstag gekauft werden. Großhändler fällen ihre Bäume meist schon früh, um die große Nachfrage befriedigen zu können. Bei Kleinerzeugern bekommst du meist frischere Exemplare.

Tipp: Beim Händler immer nachfragen, wann der Baum geschlagen wurde.

Beim Kauf kannst du auch selber prüfen, ob die Pflanze noch frisch ist. Schaue dir dazu immer die Schnittfläche des Stammes an, je heller das Holz, desto frischer der Baum. Du kannst auch ein kleines Stück an der Rinde abkratzen und nachsehen, ob das Holz darunter noch feucht ist. Ein weiterer Test den du durchführen kannst, ist der Nadeltest. Beim Schütteln oder Entlangfahren am Zweig sollten noch keine Nadeln abfallen. Die Haltbarkeit variiert aber auch, je nachdem um welche Baumart es sich handelt.

Baumart Haltbarkeit
Nordmanntanne sehr lange (mehrere Wochen)
Edeltanne sehr lange (mehrere Wochen)
Blaufichte mittelmäßig (2 – 3 Wochen)
Fichte gering (wenige Tage)
Rotfichte gering (wenige Tage)

Eine naturfreundliche Alternative zu einem gefällten Weihnachtsbaum ist der sogenannte „Lebendige Weihnachtsbaum“. Dabei handelt es sich um Tannen oder Fichten, die mitsamt der Wurzeln ausgegraben werden und sich so im Topf lange halten. So kann der Baum auch nach dem Fest in den Garten gepflanzt werden.

Wenn es nicht unbedingt ein großer Baum sein muss, kannst du auch ein junges Bäumchen im Topf kaufen und dieses dann jedes Jahr verwenden, so hast du lange etwas davon und sparst viel Geld. Diese Pflanze erfordert dann allerdings auch das restliche Jahr Pflege.

Halterung

Fast so wichtig wie der Baum selbst ist die Halterung des Weihnachtsbaumes. Diese muss stabil sein und den Baum am Kippen hindern, da sonst höchste Brandgefahr besteht. Es lohnt sich, hier in gute Qualität zu investieren. Viele Ständer verfügen über einen Wassertank im Boden, was zum einen den Baum länger frisch hält, und zum anderen dem Ständer mehr Gewicht gibt.

Die klassische Variante des Baumständers besteht aus einem Kreuz aus Gusseisen, in das der Weihnachtsbaum mit Hilfe von Schrauben eingespannt wird. Diese Ständer sind aber oft nicht leicht zu bedienen und sehr unflexibel, was die Dicke des Stammes betrifft. Um ein kunstvolles Absägen des Stammes kommt man oft nicht herum.

Neuere Modelle verfügen über einen Seilzug, der ohne großen Kraftaufwand den Baum in Position hält. Durch ein Fußpedal wird der Stamm fest im Ständer gesichert und du brauchst keine zusätzliche Hilfe beim Aufstellen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Weihnachtsbaum

Wie kann man einen Weihnachtsbaum frisch halten?

Hier haben wir ein paar Tipps für dich gesammelt, wie dein Weihnachtsbaum möglichst lange in seiner grünen Pracht erstrahlt.

  • Den Baum bis zum Fest zu Hause kühl lagern! Das gelingt am besten draußen auf der Terrasse am Balkon oder im Keller.
  • Den Weihnachtsbaum feucht halten! Damit der Baum nicht austrocknet, solltest du ihn im Netz lassen, in einen Eimer Wasser stellen und nicht früher als nötig aufstellen.
  • Einen Temperaturschock vermeiden! Den Weihnachtsbaum nicht direkt von draußen in den beheizten Raum holen. Am besten einen Tag lang in Garage oder Keller zwischenlagern.
  • Einen Ständer mit Wasserbehältnis verwenden! Damit der Baum auch während und nach dem Fest möglichst lange hält, bietet sich ein Baumständer an den, der mit Wasser gefüllt werden kann. Am besten immer wieder kontrollieren und nachwässern.
  • Wärmequellen meiden! Durch die Wärme von Heizung, Kamin, etc. wird dem Weihnachtsbaum viel Feuchtigkeit entzogen und er trocknet schneller aus.

Vor dem Aufstellen ein paar cm vom Stamm absägen, dann kann die Pflanze das Wasser leichter aufnehmen.

Wie wird ein Weihnachtsbaum richtig entsorgt?

Traditionellerweise wird der Weihnachtsbaum zum Ende der Weihnachtszeit, dem 13. Januar, entsorgt. In Deutschland bleiben die Bäume in der Regel bis zum 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige stehen, andere erfreuen sich noch bis Anfang Februar daran.

Vor dem Wegwerfen sollte der Weihnachtsbaum vollständig abgeschmückt werden. Besondere Vorsicht gilt bei Lametta, Kunstschnee und Glitzersprays.

Diese Stoffe sollten unbedingt ordnungsgemäß entsorgt werden, da sie sonst massiv die Umwelt schädigen können. Den Weihnachtsbaum niemals einfach im Wald oder in der Natur aussetzen, das kann dir schnell eine Strafe einbringen.

Viele Städte bieten nach Weihnachten gewisse Serviceleistungen kostenlos an, wie beispielsweise Möglichkeiten zur Entsorgung auf dem Wertstoffhof oder Kompostierung. Vielerorts werden auch eigens Termine festgelegt, an denen sich die Gemeinde um das Einsammeln der Bäume kümmert. Dann musst du den Weihnachtsbaum einfach nur am richtigen Tag vor dem Haus abstellen, oder zu Sammelstellen bringen, von wo sie dann von der Müllabfuhr abgeholt werden. Diese Termine sind meist schon im Abfallkalender deiner Gemeinde vorgemerkt.

Eine weitere Möglichkeit wäre, den Baum zu zerkleinern und in die Biotonne, oder den eigenen Komposthaufen im Garten zu geben. Bei Bedarf kann der Weihnachtsbaum auch als Brennholz für Ofen und Kamin verwendet werden.

Wer seinen Baum einem guten Zweck widmen möchte, kann ihn auch an Höfe oder Zoos spenden. Hierbei aber am besten vorher nachfragen, ob überhaupt Bedarf besteht und unbedingt darauf achten, dass es sich bei deinem Baum um einen Bio-Weihnachtsbaum handelt, der nicht mit Chemikalien behandelt wurde.

Darf man einen Weihnachtsbaum selber schlagen?

Wäre es nicht toll, einen Weihnachtsaum im Zimmer stehen zu haben, den man selbst geschlagen hat? Es gibt durchaus Orte, an denen es erlaubt ist selbst einen Baum zu fällen. Doch wenn du dir nicht wirklich sicher bist ist es ratsam, zuerst beim Forstamt anzurufen und nachzufragen, sonst droht eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Diebstahl.

Oft sind die Wälder auch in privater Hand, in dem Fall muss beim Eigentümer persönlich angefragt werden. Einige bieten aber auch von sich aus an, gegen Entgelt in ihrem Wald einen Baum zu schlagen.

Zum Fällen eines Weihnachtsbaumes empfiehlt es sich, zumindest zu zweit loszuziehen, damit im Falle eines Unfalles jemand zur Stelle ist. In der Regel ist auch ein Forstbeauftragter oder der Anbieter vor Ort, der überwacht ob alles ordnungsgemäß abläuft.

Um einen Baum zu schlagen brauchst du auch das geeignete Werkzeug. Wenn du keine Axt oder Säge besitzt, kannst du auch oft direkt beim Anbieter eine ausleihen. Sinnvoll sind auch gute Handschuhe und ein Maßband oder Zollstock.

Wie wird ein Weihnachtsbaum richtig transportiert?

Hast du vor den Weihnachtsbaum mit dem Auto zu transportieren, musst du unbedingt auf ein paar Sicherheitsmaßnahmen achten, damit er nicht Verrutscht und zur Gefahr für dich und andere Verkehrsteilnehmer wird. In solchen Fällen drohen auch Bußgelder.

Folgende Sicherheitsbestimmungen musst du einhalten:

  • Der Baum darf bei Transport in Kofferraum oder auf dem Dach nicht weiter als 1,50 m überragen
  • Steht die Spitze hinten weiter als 1 m über, so muss sie mit einer roten Fahne, Tafel oder Tuch sichtbar gekennzeichnet werden
  • Scheinwerfer, Blinker, sowie Front- und Heckscheibe dürfen nicht von Ästen verdeckt werden
  •  Beim Transport auf dem Dach muss der Baum mit Spanngurten gut am Gepäckträger fixiert werden

Die Spitze des Weihnachtsbaumes sollte beim auf jeden Fall nach hinten zeigen. Beim Transport im Kofferraum am besten die Sitze umlegen, damit der Baum möglichst wenig hinten herausschaut.

Damit du dir das genauer vorstellen kannst, haben wir dir hier ein Video dazu eingefügt.

Wird der Weihnachtsbaum am Autodach transportiert, solltest du ihn in Folie oder eine Decke einwickeln, damit er durch den Fahrtwind nicht an Feuchtigkeit verliert.

Was tun, wenn’s brennt?

Ein Weihnachtsbaum, der plötzlich lichterloh in Flammen steht, gehört wohl zu den Albträumen in der Weihnachtszeit. Brandverhütung sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, da sich Feuer in den Wohnräumen rasend schnell ausbreitet.

Du solltest immer darauf achten, den Baum von anderen brennbaren Materialien fernzuhalten, Kerzen nicht bis nach unten brennen lassen und aufpassen, dass Lichterketten nicht überhitzen. Auch Kinder und Tiere können eine potenzielle Gefahrenquelle darstellen.

Halte immer einen Feuerlöscher, eine Löschdecke oder zumindest einen Kübel Wasser bereit, solange der Baum im Wohnraum steht und vor allem, wenn darauf Kerzen brennen!

Nachdem die Weihnachtsbäume meist noch mehrere Tage oder gar Wochen im Zimmer stehen bleiben, sollt man auch nach dem Fest besonders vorsichtig sein. Die Pflanzen trocknen schnell aus, und sollten in der Nähe von Kerzen, Kamin etc. auf keinen Fall unbeaufsichtigt gelassen werden. Die trockenen Nadeln fangen extrem schnell Feuer und wirken wie ein Brandbeschleuniger.

Sollte der Baum tatsächlich anfangen zu brennen, unverzüglich die Feuerwehr alarmieren! Als erste Maßnahme helfen Feuerlöscher, Wasser oder eine spezielle Löschdecke, die über das Feuer geworfen wird. Wenn der Brand nicht in kürzester Zeit gelöscht werden kann, sofort die Wohnung verlassen.

Der Rauch und Ruß können großen Schaden in den Atemwegen anrichten und können auch durch Tüchern vor dem Gesicht nicht abgehalten werden. In diesem Video geben dir Feuerwehrmänner persönlich Tipps, wie am besten mit einem Brand umzugehen ist.

Achtung: Auch wenn du glaubst den Brand bereits gelöscht zu haben, alarmiere in jedem Fall die Feuerwehr! Nur mit speziellen Kameras können versteckte Feuerherde entdeckt werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.meinetanne.de/weihnachtsbaum/weihnachtsbaum-schmuecken-ideen-und-tipps/

[2] https://wetraveltheworld.de/weihnachten-weltweit/

[3] https://www.brigitte.de/rezepte/weihnachten-rezepte-1041139/

Bildquelle: 123rf.com / 63846071

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