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Zuletzt aktualisiert: 25. März 2021

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Zur Bewässerung des hauseigenen Gartens, zum Befüllen des Swimming Pools oder im Gartenteich: Überall, wo Wasser in Bewegung gesetzt wird, kommt die Wasserpumpe zum Einsatz. Indoor oder Outdoor spielt hierbei keine Rolle, die Pumpen sind je nach Einsatzgebiet in den verschiedensten Ausführungen erhältlich und vielseitig nutzbar.

Doch wie funktioniert eine Wasserpumpe genau? Welche Pumpe ist für meinen Bedarf am besten geeignet und was sollte ich bei der Kaufentscheidung beachten? All diesen Fragen widmen wir uns unter anderem in diesem Artikel. Für unseren Wasserpumpen Produktvergleich haben wir einige interessante Punkte und wichtige Aspekte für dich herausgearbeitet.




Das Wichtigste in Kürze

  • Das grundlegende Prinzip der Wasserpumpe ist die Beförderung von Wasser. Sie sorgt dafür, dass das Wasser zirkuliert und mittels Druck in einer erhöhten Geschwindigkeit an ihr Ziel gelangt.
  • Wasserpumpen sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich und können individuell eingesetzt werden. Grundsätzlich kann man diese in sogenannte Saugpumpen und Tauchpumpen kategorisieren.
  • Die Pumpen sind in unterschiedlichen Preisklassen zu erwerben. Produkte für den alltäglichen Hausgebrauch sind bereits im unteren Preissegment erhältlich. Dies kann sich bis ins Premiumpreissegment steigern.

Wasserpumpen im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Um dir deine Kaufentscheidung zu erleichtern und einen Überblick über die verschiedenen Modelle zu geben, haben wir folgende Produktübersicht erstellt. So kannst du individuell deinen Produkt Favoriten auswählen:

Die beste Wasserpumpe für den Garten

Die Gartenpumpe von der Marke Einhell ist eine kabelgebundene Wasserpumpe für den klassischen Heimgebrauch. Sie ist in den Farben rot, silber und schwarz erhältlich. Mit einem Gewicht von 6 Kilogramm und den Maßen 36.5 x 20 x 22 cm ist sie, unter anderem durch einen praktischen Tragegriff, kompakt und leicht zu transportieren.

Die Pumpe wird durch einen 650 Watt starken Motor angetrieben und umfasst eine Fördermenge von 3800 Litern pro Stunde. Die Förderhöhe umfasst 8 Meter. Das Ein- und Ausschalten geschieht durch einen praktischen Schaltknopf zentral an der Pumpe.

Eine separate Wassereinfüllöffnung soll den Start der ersten Inbetriebnahme erleichtern. Außerdem verfügt die Gartenpumpe über einen thermischen Überlastungsschutz. Das bedeutet, dass sich die Pumpe bei einer zu starken Belastung des Motors von selbst ausschaltet und Schäden durch Überhitzung vermieden werden. Ebenso erleichtert sich das Festmachen für den Winter durch die integrierte Wasserablasschraube im Pumpenbehälter. Das angesammelte Restwasser, innerhalb der Pumpe, lässt sich so einfach ablassen und das Gerät ist bereit für den Winter.

Bewertung der Redaktion: Die Einhell Gartenpumpe ist sehr gut zur Bewässerung, mittels Klarwasser, geeignet. Für die Nutzung im eigenen Garten ist die Leistung der Pumpe mehr als ausreichend und durch ihr komfortables Design sehr gut ausgestattet. Des Weiteren bietet sich die Möglichkeit zu einer festen Montage am Einsatzort, durch Bohrungen am Pumpenfuß. Das Gerät ist also nicht nur mobil verwendbar, sondern garantiert auch einen festen Stand. Durch passendes Zubehör wie einen Saugschlauch aus Kunststoff oder Messing und einen Pumpenvorfilter der Marke, lässt sich das Modell beliebig erweitern.

Die beste Schmutzwasserpumpe

Die Güde Schmutzwassertauchpumpe ist eine elektrisch betriebene Pumpe. Die Maße von 12.6 x 20 x 29.4 cm und ein Gewicht von 3 Kilogramm bieten einen flexiblen Einsatz, welcher durch ein 10 Meter langes Anschlusskabel plus Tragegriff an der Tauchpumpe verstärkt wird. Betrieben wird diese von einem 400 Watt Motor. Die maximale Fördermenge beträgt 7500 Liter pro Stunde bei einer Förderhöhe von 5 Metern. Die Eintauchtiefe der Pumpe umfasst maximal 4 Meter.

Kleine bis größere Wasserverschmutzungen können von der Schmutzwasserpumpe gut bewältigt werden, da die Korngröße 35 mm umfasst. Die Korngröße spielt bei der Nutzung in verschmutztem Wasser eine wichtige Rolle, da diese dem Verschmutzungsgrad entsprechend ausgewählt werden muss.

Das spritzwassergeschützte Gehäuse aus Edelstahl, als auch die Gleitringdichtung innerhalb der Pumpe, schützt das Gerät vor Wasserschäden im 19 Liter Innentank. Außerdem besitzt das Modell einen Schwimmerschalter und einen Thermoschutz, damit die Tauchpumpe bei  vollständiger Abpumpung des Wassers oder bei Überhitzung des Motors keine Schäden von sich trägt.

Bewertung der Redaktion: Das Einsatzgebiet der Schmutzwassertauchpumpe ist variabel. Einerseits kann sie für das Abpumpen von größeren Wasserschäden in Räumen, beispielsweise einem Keller, aber auch zur Beförderung von Wasser aus Zisternen oder Brunnen genutzt werden. Die Bauweise des Modells bietet einen flexiblen Einsatz und größtmögliche Sicherheit. Genügend Komfort ist durch die Bauweise, den Ein – und Ausschalter sowie dem Druckschalter an der Pumpe gewährleistet. Falls gewünscht, kann man die Tauchpumpe durch das Schlauch – Zellen 1 Zoll Set von Güde erweitern.

Die beste Wasserpumpe für den Teich

Die MVP Power 3000 L / H ist ein Modell geeignet für Teiche, Aquarien oder Brunnen. Betrieben wird die Pumpe durch einen 40 Watt Motor bei einer Fördermenge von 3000 Litern und einer Förderhöhe von 2,8 Metern. Diese kann allerdings nur in vollem Maße erreicht werden, wenn der dazugehörige Saugschlauch und ein relativ starker Wasserdruck verwendet wird. Variiert der Wasserdruck, kann die Förderhöhe geringer ausfallen. So die Angaben des Herstellers.

Der Lieferumfang beinhaltet die Wasserpumpe selbst  und drei Düsen mit den Maßen 19 mm, 22 mm und 25 mm, welche je nach Bedarf angeschlossen werden können. Die Größe der Pumpe liegt bei 15.5 x 12.5 x 12 cm bei einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm. Vier Saugnäpfe an den Füßen des Geräts bieten einen sicheren Stand und garantieren eine leichte und flexible Anbringung am Einsatzort.

Bewertung der Redaktion: Die Teichpumpe der Marke Aqua Pump stellt sich als kleines Allround Talent heraus, da sie durch ihre Bauweise eine flexible Installation bietet. Außerdem ist sie sowohl in Salz – als auch in Süßwasser verwendbar und daher in ihrer Benutzung sehr flexibel. Die Pumpe eignet sich nicht nur für die ausschließliche Nutzung im Gartenteich, sondern auch für Aquarien oder kleine Springbrunnen. Ein weiterer Pluspunkt ist die leise Arbeitsweise der Pumpe, da Lebewesen im Teich oder Aquarium nicht gestört oder verschreckt werden.

Die beste Wasserpumpe fürs Haus


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Das T.I.P. Hauswasserwerk in der Edelstahlausführung ist für Klarwasser, zur Bewässerung des Gartens und für den Einsatz bei Hauswasser geeignet. Die Artikelmaße betragen 28 x 56 x 48 cm bei einem Gewicht von 14 Kilogramm. Der Leistungsumfang des Motors beträgt 1200 Watt bei einer maximalen Förderhöhe von 50 Metern und einer Fördermenge von 4350 Litern pro Stunde.

Das Hauswasserwerk besitzt einen Kondensatormotor mit Thermo-Überlastungsschutz, welcher nicht gewartet werden muss und Schutz vor Überhitzungsschäden bietet. Die Pumpe agiert selbstansaugend und arbeitet mit einem Jet – Hydrauliksystem mit einem Druck von 5,0 bar. Dies garantiert eine automatische Hauswasserversorgung mit einem konstanten Druck, welcher durch einen integrierten Druckschalter und ein Manometer im Hauswasserwerk gewährleistet ist.

Der Edelstahlkessel bietet ein Volumen von 22 Litern, das Produkt bietet somit ein großes Fassungsvermögen. Mithilfe einer eingebauten lebensmittelechten Membrand, im Inneren des Gehäuses, ist ebenfalls eine gefahrlose Nutzung von Trinkwasser möglich.

Bewertung der Redaktion: Ein Hauswasserwerk ist vielseitig einsetzbar und ein Allrounder für das gesamte Haus. Wer also für die hauseigene Wasserversorgung Regen – oder Grundwasser nutzen möchte, eine Bewässerungsanlage für den Garten benötigt oder der Wasserdruck in der Wohnung erhöht werden soll, empfiehlt sich ein Hauswasserwerk. Die Edelstahl Wasserwerke von T.I.P. eignen sich dank ihrer Bauweise auch für die Nutzung in Schächten. Außerdem kann man das Modell durch einen Vorfilter der Marke beliebig erweitern und so die Lebensdauer der Pumpe verlängern.

Die beste Tiefbrunnenpumpe


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Die T.I.P. Tiefbrunnenpumpe aus Edelstahl ist eine elektrisch betriebene Pumpe, die sich besonders durch ihre maximale Förderhöhe von 57 Metern auszeichnet. Sie wiegt 11 Kilogramm bei den Maßen von 9.8 x 9.8 x 70 cm und hat eine Fördermenge von maximal 6000 Litern pro Stunde. Die Motorleistung beträgt 1100 Watt. Geliefert wird die Pumpe inklusive mit einem Anschlusskabel von 23 Metern und einem resistenten Ablassseil, da sie zur Beförderung von Wassermengen aus größerer Tiefe, ab 10 cm, konzipiert ist.

Die Pumpe ist mit einem Außendurchmesser von 9,6 cm sehr schlank und konzipiert für schmal gebaute Brunnen. Das Klarwasser wird mit einem Druck von ca. 5,7 bar weitergeleitet und ist durch das Hydrauliksystem der Pumpe für den automatischen Betrieb geeignet.

Eine sandsichere Beförderung des Wassers ist allerdings keine Option, da der Sandanteil höchstens 0,005 Prozent betragen darf. Falls gewünscht, hat die Marke aber auch sandsichere Produkte im Sortiment, welche die Wasserbeförderung mit einem höheren Anteil des Sandes sichern.

Bewertung der Redaktion: Die Tiefbrunnenpumpe eignet sich insbesondere für sehr schmal und tief gebaute Bohrbrunnen. Sie ist auf die Förderung von Klarwasser ausgelegt, kann aber auch für Hauswasser und zur Bewässerung verwendet werden. Der automatische Betrieb ist durch eine integrierte On / Off Steuerung, die druckabhängig reagiert, gegeben. Das Edelstahlgehäuse verhindert Rostbefall und der Motor ist wassergekühlt, um Überhitzungen zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil der AJA Plus 100 / 57 ist die 10 – jährige Garantie für den Nachkauf von Ersatzteilen des Herstellers.

Die beste Wasserpumpe mit Saugfunktion

Das besondere Merkmal der Pumpe von Metabowerke ist der Kondensatormotor mit einer Leistung von 1100 Watt bei einer Förderhöhe von 55 Metern. Sie besitzt einen sehr leistungsstarken Motor, der mit einem Druck von 4,6 bar arbeitet aus. Des Weiteren bewältigt die Pumpe eine Fördermenge von 4000 Litern pro Stunde trotz ihrer extremen Förderhöhe. Die Pumpe misst 38 x 21 x 29 cm bei einem Gewicht von 12 Kilogramm.

Sie ist für die Bewässerung des Gartens, zum Auspumpen und Befördern von Klarwasser und zur Grundwasserförderung geeignet. Grund dafür ist der wartungsfreie Motor mit integriertem Thermo – Überlastungsschutz und das Gleitringdichtungssystem der Pumpe, dass für eine längere Lebensdauer sorgen soll. Überhitzungs- oder Wasserschäden im Pumpeninnengehäuse werden so möglichst vermieden.

Die Inbetriebnahme erfolgt durch eine Einfüllöffnung für das Wasser separat an der Pumpe. Eine Wasserablasschraube ermöglicht das Leeren der Pumpe von angesammelten Wasser, damit diese auf einfachem Weg winterfest gemacht werden kann.

Bewertung der Redaktion: Die Saugpumpe ist je nach Bedarf individuell und vielseitig einsetzbar. Durch die Kombination aus Motorenleistung, Fördermenge und Förderhöhe ist sie sehr leistungsstark und sticht durch ihre maximale Förderhöhe hervor. Der Lieferumfang der Pumpe beträgt das Gerät selbst, ein 1,5 Meter langes Anschlusskabel und ein Gewindedichteband. Die Füße der Pumpe sind gummiert, um starke Vibrationen zu vermeiden und einen geräuschlosen Betrieb zu gewähren. Außerdem besitzt auch sie einen Tragegriff, um einen flexiblen Einsatz zu ermöglichen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Wasserpumpen

Damit du für deine Anforderungen die passende Wasserpumpe findest, haben wir die wichtigsten Kauf- und Bewertungskriterien für dich herausgearbeitet. Bei deiner Kaufentscheidung solltest du die unten aufgeführte Liste für einen objektiven Produktvergleich berücksichtigen:

Die einzelnen Kriterien schauen wir uns nun im Folgenden einmal genauer an:

Fördermenge / maximaler Förderdruck

Die Fördermenge und der maximale Förderdruck stehen für die Pumpleistung. Dies ist die größtmögliche Wassermenge, die innerhalb von einer Stunde durch die Pumpe befördert werden kann. Die Fördermenge ist abhängig von der Förder- und Ansaughöhe. Denn je höher diese ausfallen, desto geringer ist die Fördermenge der Pumpe.

Förderhöhe und Fördermenge stehen also in direktem Verhältnis zueinander. Prinzipiell ist es wichtig, die zu befördernde Menge an Wasser im Vornherein zu ermitteln. Je nach Fördermenge des Modells, kann der Vorgang bei einer geringen Förderhöhe, beispielsweise von 8 Metern, ohne Probleme ablaufen. Bei einer größeren Förderhöhe, von zum Beispiel 20 Metern, würde die Fördermenge viel zu gering ausfallen und der bestmögliche Betrieb wäre so nicht gewährleistet.

Förderhöhe und Ansaughöhe

Die Förderhöhe steht für den Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche, also der Entnahmequelle des Wassers, und dem Laufrad der Pumpe. Sie ist der absolute Höhenunterschied, den das Wasser beim Transport überwältigen muss. Die gängigste Höhe einer Wasserpumpe beträgt circa 9 Meter. Tauchpumpen sind von diesem Kriterium allerdings ausgeschlossen, da sie im Wasser eintauchen und nicht dauerhaft für den Sog des Wassers zuständig sind.

Die Ansaughöhe gehört zu der Angabe der Förderhöhe dazu. Sie steht für den Unterschied zwischen der Wasseroberfläche der Entnahmequelle und der Gartenpumpe. Diese Angabe ist von Bedeutung, da die Gartenpumpe kein Wasser mehr ansaugen kann, wenn die maximale Ansaughöhe überschritten wird.

Leistungsaufnahme

Die Leistung einer Wasserpumpe wird in Watt angegeben. Sie gibt an, mit wie viel Druck das Wasser weitergeleitet wird. Wie oben bereits erwähnt, hängt die Leistung ebenfalls von der Förderlänge und dem Förderdruck ab. Mehr Leistung heißt also nicht automatisch, dass eine bessere Pumpe vorliegt und das Wasser schneller ans Ziel gelangt.

Für die Bewässerung eines kleinen Gartens benötigt man also keine Wattanzahl von über 1000. Die Wattanzahl sollte immer dem individuellen Bedarf und Bewässerungszweck angepasst und auf die Förderhöhe abgestimmt sein. So erhält man die bestmögliche Leistung und kann zeit- und energiesparend agieren.

Lautstärke

Je nach Einsatzgebiet der Pumpe ist auch die Betriebslautstärke ein Faktor, den es zu berücksichtigen gilt. Wird die Wasserpumpe im eigenen Garten und direkten Kontakt zu den Nachbarn verwendet, ist es wichtig, ein Modell zu finden, das relativ leise im Betrieb ist. Auch bei der Benutzung in unmittelbarer Hausnähe kann sich das Gerät sonst zu einem großen Störfaktor entwickeln.

Hier gilt der Tipp, sich, falls möglich, auf elektrisch betriebene Pumpen zu konzentrieren. Diese sind oft leiser im Betrieb als Pumpen mit Benzinmotor. Bei Tauchpumpen ist dieses Kriterium eher unwichtig, da sie unter Wasser und somit geräuscharm sind. Dennoch ist hier ein leiser Pumpenbetrieb notwendig, da Lebewesen in Gartenteichen oder Aquarien sonst verschreckt oder gestört werden könnten.

Gewicht

Bei der Verwendung einer Gartenpumpe spielt das Gewicht des Produktes ebenfalls keine geringe Rolle. Wenn die Pumpe nicht dauerhaft an einem festen Standort verwendet wird, sondern mobil und leicht zu transportieren sein sollte, ist das Produktgewicht ein bedeutender Faktor. Hierbei ist es ebenfalls wichtig, dass die Gartenpumpe möglichst komfortabel in ihrer Ausstattung ist.

Ein Tragegriff beispielsweise kann hier sehr von Vorteil sein. Mit der eigentlichen Leistung der Pumpe hat das Gewicht nichts zu tun. Der Nutzer muss also selbst entscheiden wie flexibel er sein Gerät einsetzen möchte.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Wasserpumpen ausführlich beantwortet

Um dir einen bestmöglichen Einblick in das Themengebiet zu gewähren, findest du nun die wichtigsten Fragen rund um das Thema Wasserpumpe beantwortet:

Welche Arten von Wasserpumpen gibt es?

Abhängig von Ihrem Einsatzgebiet kann man Wasserpumpen in verschiedene Arten unterteilen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Saugpumpen und Tauchpumpen. Zu der Gruppe der Saugpumpen zählen:

Die Kategorie Tauchpumpe beinhaltet:

  • Tauchdruckpumpe
  • Schmutzwasserpumpe
  • Klarwasserpumpe
  • Tiefbrunnenpumpe

Die klassische Form der Wasserpumpe ist die Gartenpumpe / Bewässerungspumpe. Sie wird meist mittels einer Sprenkelanlage zur Bewässerung des Gartens eingesetzt. Zum Absaugen von kleineren Wassermengen, beispielsweise einem überfluteten Keller, wird die Tauchpumpe genutzt. Sie arbeitet oftmals mit weniger Druck und einer geringeren Fördermenge. Für die klassische Bewässerung wird diese daher eher weniger genutzt.

Benötigst du eine Pumpe für den hauseigenen Teich, ist die Schmutzwasserpumpe eine gute Option. Diese ist für das Auspumpen größerer, verschmutzter Wasserstellen konzipiert. Aufgrund ihrer Konstruktion ist sie weniger anfällig für Verschmutzungen als gewöhnliche Wasserpumpen. Hierbei sollte man die sogenannte Korngröße der Pumpe beachten. Je stärker die Verschmutzungen des Wassers sind, desto größer sollte die Korngröße sein. Der Einlass kann bei zu starken Verschmutzungen sonst verstopfen und das Gerät kann kaputtgehen.

Wie funktioniert eine Wasserpumpe?

Eine Wasserpumpe ist ein Gerät zur Förderung der Bewegung von Wasser. Jede Wasserpumpe verfügt über einen Saugmechanismus, um die Flüssigkeit anzusaugen und mittels Druck zu der gewünschten Stelle zu befördern. Bei Gartenpumpen funktioniert der Transport des Wassers meist hydraulisch.

Das Wasser wird mitmilfe eines Laufrads innerhalb der Pumpe in Bewegung gesetzt. Dieses Laufrad wird durch einen Motor angetrieben und erzeugt über Düsen im Pumpenraum eine Strömung. Im Düsensystem entsteht ein Unterdruck, welcher dafür sorgt, dass die Flüssigkeit angesogen wird. Die Wassermenge wird durch den Einlass der Pumpe gesaugt, durch einen Vorfilter filtriert, durch das Düsensystem und schließlich über das Laufrad geleitet. Anschließend tritt es durch die Druckstutzen heraus.

Für wen eignet sich eine Wasserpumpe?

Es existieren verschiedene Gründe warum man Wasser befördern möchte. Zunächst muss man sich die Frage stellen, wofür genau eine Wasserpumpe benötigt wird. Hier kommen folgende Möglichkeiten zum Tragen:

  • Bewässerungsanlage
  • Abpumpen von Wassermengen
  • Nutzung im Gartenteich
  • Befüllen eines Swimming Pools
  • Anstelle oder ergänzend zu einem öffentlichen Wasseranschluss

Hierbei können unterschiedliche Quellen genutzt werden. Zum einen gibt es den Zugang zum öffentlichen Wasseranschluss, also dem Grundwasser. Weitere externe Quellen sind zum Beispiel das Wasser aus einer Regentonne, einer Zisterne oder einem eigenen Wasserbrunnen.

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In Gartenteichen regulieren Teichpumpen den Sauerstoffgehalt des Wassers und sorgen für eine kontinuierliche Zirkulation. (Bildquelle: JamesDeMers / Pixabay)

Außerdem werden Pumpen, meist in Form eines Hauswasserwerks, dazu eingesetzt den Druck in der Wasserleitung zu erhöhen und stabil auf einem konstanten Niveau zu halten. Auch ein zu niedriger Wasserdruck kann so ausgeglichen werden. Wie du siehst, sind die Einsatzgebiete sehr vielseitig. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass sich eine Wasserpumpe für all diejenigen eignet, die ihre Beförderung und Versorgung von Wasser effizienter, zeit- und energiesparender gestalten möchten.

Was kostet eine Wasserpumpe?

Wasserpumpen sind in jeder Preisklasse erhältlich. In der unten aufgelisteten Tabelle findest du eine grobe Übersicht der verschiedenen Preissegmente.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (20 – 60€) Kleine Geräte mit geringerer Wattanzahl, Förderhöhe und Fördermenge
Mittelpreisig (60 – 200€) Mittelgroße Geräte mit ausreichender Leistung, Fördermenge und Förderhöhe
Hochpreisig (ab 200€) Höherer Lieferumfang der Pumpe. Sehr starke Leistung und exklusives Design

Gute Wasserpumpen sind bereits schon in niedrigeren Preisklassen erhältlich. Je nach deinen individuellen Anforderungen an das Produkt, musst du entscheiden, welches Model aus welcher Preisklasse du letztendlich wählst.

Wie erfolgt der Antrieb einer Wasserpumpe?

Früher wurden Wasserpumpen manuell, also per Hand, betrieben. Heute kann man in zwei Antriebsarten unterteilen: Elektrisch oder mit Benzin. Die meisten Wasserpumpen werden hydraulisch betrieben. Je nach Modell erfolgt der Antrieb des Motors elektrisch oder mit Sprit.

Bei der Verwendung im Haus oder in direkter Hausnähe, ist eine Wasserpumpe mit elektrischem Antrieb zu empfehlen. Diese arbeitet leiser, muss seltener gewartet werden und auch die Betriebskosten halten sich oft etwas geringer. Außerdem kann man die Pumpe längere Zeit unbeaufsichtigt laufen lassen, da kein Kraftstoff nachgefüllt werden muss. Ist allerdings keine Verkabelung gewünscht oder keine Stromversorgung in direkter Nähe, ist eine Benzinpumpe klar von Vorteil. Vor allem in Einsatzgebieten mit großer Reichweite, in der die Pumpe flexibel einsetzbar sein sollte, ist ein Kraftstoffantrieb in dem Fall die bessere Option.

Fazit

Zur effizienten Beförderung von kleinen oder größeren Wassermengen sind Wasserpumpen unentbehrlich. Dank der verschiedenen Variationen im Produktsegment findet man für jeden Bedarf auch die passende Pumpe. Dabei solltest du bei deiner Kaufentscheidung immer beachten, wo und für welche Zwecke die Wasserpumpe eingesetzt werden soll und welche Kauf- und Bewertungskriterien für dich am entscheidendsten sind.

Die Fördermenge, Förder – Ansaughöhe und die Leistung des Motors spielt dabei immer eine wichtige Rolle. Auch den Aspekt des Komforts solltest du bei deiner Auswahl im Hinterkopf behalten. Wie du in unserem Produktvergleich und den Preiskategorien feststellen konntest, sind gute Wasserpumpen bereits schon im unteren – mittleren Preissegment erhältlich. Beachte also immer, welche Ausstattungselemente du für deinen Verwendungszweck wirklich benötigst.

Bildquelle: Couleur / Pixabay

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