Waschmaschine
Zuletzt aktualisiert: 7. Juli 2020

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Waschmaschinen sind mittlerweile im Haushalt unverzichtbar. Sie erleichtern das Waschen und lassen deine Kleidung blitzsauber werden. Es gibt viele praktische Waschprogramme und auch die Energieeffizienz ist ein wichtiges Thema. Durch die unterschiedlich großen Fassungsvermögen gibt es für jeden Haushalt die passende Waschmaschine.

Unser Waschmaschinen Test 2020 soll dir dabei helfen, die richtige Waschmaschine für dich zu finden. Wir haben Frontlader-Waschmaschinen und Toplader-Waschmaschinen miteinander verglichen und für dich deren Vor- und Nachteile zusammengetragen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Waschmaschine sorgt dafür, dass deine Kleidung frisch und sauber wird. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Waschprogramme, die den Waschvorgang deutlich erleichtern und verbessern.
  • Waschmaschinen werden grundsätzlich in Frontlader und Toplader unterschieden. Diese sind in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Auf dem deutschen Markt sind die Frontlader am beliebtesten.
  • Wenn du dir eine Waschmaschine kaufen möchtest, solltest du auf gewisse Dinge achten. Das Fassungsvermögen und die Energieeffizienzklasse sind Punkte, in denen sich die einzelnen Waschmaschinen unterscheiden.

Waschmaschinen Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Frontlader

Der WA Soft 7F4 Frontlader von Bauknecht besitzt die höchste Energieeffizienzklasse A+++ und ist somit sehr energiesparend. Das Fassungsvermögen beträgt 7 Kilogramm. Außerdem hat dieser Frontlader ein einzigartiges Antiflecken 100-Programm, welches die Wirkung deines Waschmittels verstärkt. Es schützt auch die Fasern und Farben deiner Kleidung.

Wenn du auf der Suche nach einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis bist, dann ist dieser Frontlader genau der richtige für dich. Er befindet sich in einer relativ günstigen Preisklasse und auch die laufenden Kosten sind durch die hohe Energieeffizienzklasse niedrig. Zudem wird eine sehr gute Qualität gewährleistet.

Der beste Toplader

Der Toplader WMT EcoStar 732 Di TL von Bauknecht besitzt ebenfalls die höchste Energieeffizienzklasse A+++. Sein Fassungsvermögen beträgt 7 Kilogramm. Die Umdrehungen pro Minute betragen 1.200 UpM und sind variabel einstellbar. Außerdem hat er eine Startzeitvorwahl. Mit dieser Funktion kannst du einstellen, wann genau dein Waschgang starten soll.

Des Weiteren ist bei diesem Frontlader ein Vollwasserschutz gewährleistet. Durch einen Sicherheitszulaufschlauch, ein mechanisches Sicherheitsventil und einer Bodenwanne werden Wasserschäden verhindert. Wenn du auf der Suche nach einem energieeffizienten Toplader mit praktischen Funktionen bist, dann ist dieser genau der richtige für dich.

Die beste Mini-Waschmaschine

Diese Mini-Waschmaschine mit Schleuder ist ideal für kleine Haushalte oder für Camping. Sie bietet ein Fassungsvermögen von 3 Kilogramm und hat einen niedrigen Strom- und Wasserverbrauch. Sie ist 52 cm hoch, 36 cm tief, 36 cm breit und damit sehr handlich und praktisch. Beim Waschen bietet die Mini-Waschmaschine eine Leistung von 400 Watt und beim Schleudern 580 Watt.

Außerdem besitzt sie ein hochwertiges Kunststoffgehäuse. Wenn du nach einer handlichen Mini-Waschmaschine suchst, die in jeden kleinen Haushalt passt und auch für Camping praktisch ist, dann ist diese Mini-Waschmaschine genau die richtige für dich.

Kauf- und Bewertungskriterien für Waschmaschinen

Folgende Aspekte werden dir helfen, die passende Waschmaschine für dich zu finden. Mit diesen Kriterien kannst du die verschiedenen Waschmaschinen miteinander vergleichen:

Die nachfolgenden Absätze verdeutlichen dir die einzelnen Aspekte noch etwas genauer.

Bauform / Frontlader oder Toplader

Waschmaschinen werden grundsätzlich in Frontlader und Toplader unterschieden. Der Frontlader ist die klassische Waschmaschine mit dem runden Bullauge vorne. Das heißt, die Wäsche wird von vorne in die Waschmaschine hineingetan.

Toplader-Waschmaschinen besitzen dagegen ihre Öffnung oben an der Maschine. Im Gegensatz zu dem Bullauge des Frontladers haben Toplader eine Öffnung in Form einer Klappe. Die Wäsche wird also von oben in die Waschmaschine geladen.

Durch die obere Öffnung kann auf dem Toplader im Gegensatz zu dem Frontlader nichts draufgestellt oder irgendwo untergeschoben werden. Dadurch musst du dich aber zum Beladen im Gegensatz zur klassischen Waschmaschine nicht bücken.

Ein weiterer Unterschied zwischen Frontladern und Topladern ist ihre Breite. Frontlader  sind meistens 60 cm breit, während Toplader dagegen meistens nur 40 cm breit sind. So sind Toplader platzsparender im Badezimmer.

Fassungsvermögen / Füllmenge

Bevor du dir eine Waschmaschine kaufst, solltest du dir über deine benötigte Füllmenge im Klaren sein. Im Durchschnitt passen in einen Toplader 5 bis 7 Kilogramm Wäsche.  Bei den Frontladern sind es in der Regel 7 bis 12 Kilogramm Trockengewicht.

Das Fassungsvermögen beschreibt die maximale Menge trockener Wäsche, mit der die Waschmaschine befüllt werden kann.

Wie groß dein benötigtes Fassungsvermögen ist, hängt von der Anzahl der Personen ab. Leben 1-2 Personen in einem Haushalt, werden 3 bis 5 Kilogramm benötigt. Bei 3-4 Personen pro Haushalt sind es 6 bis 8 Kilogramm.

Bei 5 Personen oder mehr rentiert sich eine Waschmaschine mit einem Fassungsvermögen von 9 bis 12 Kilogramm. Waschmaschinen in dieser Größe gibt es jedoch seltener auf dem Markt, da weniger Leute so ein großes Fassungsvermögen brauchen.

Energieeffizienz / Wasserverbrauch

Die Energieeffizienz ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Von ihr hängt ein langfristig niedriger Energieverbrauch und damit deine anstehenden laufenden Kosten ab. Natürlich solltest du deine Waschmaschine voll beladen, um den Waschgang möglichst effizient zu gestalten. Dies ist in der Praxis leider nicht immer der Fall.

Wenn du dir eine Waschmaschine kaufen möchtest, solltest du dich für die höchste Energieeffizienzklasse entscheiden. Diese ist seit Anfang 2012 das A+++. Um diese Auszeichnung zu bekommen, muss der jähr­liche Strom­verbrauch etwa 20 bis 40 Kilowatt­stunden weniger betragen als bei einem Gerät mit der Effizienz­klasse A.

Wie viel Wasser du im Jahr benötigst, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel von dem ausgewählten Programm und der Menge an Wäsche. Auf dem Energielabel der Waschmaschine ist unten links der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Jahr angegeben, womit du die einzelnen Waschmaschinen miteinander vergleichen kannst.

Neuere Maschinen mit dem Energielabel A+++ verbrauchen pro Waschgang viel weniger Wasser als ältere.

Wasserschutzsystem

Bei dem Kauf einer neuen Waschmaschine solltest du auch auf einen guten Wasserschutz achten. Momentan werden drei verschiedene Systeme auf dem Markt angeboten:

  • Einfacher Wasserschutz: Beim einfachen Wasserschutz wird bei Problemen das überschüssige Wasser von einem doppelwandigen Zulaufschlauch mithilfe einer zweiten Schlauchwand aufgefangen. Jede Waschmaschine kann mit einem Aquastop-Sicherheitsschlauch nachgerüstet werden, um den Schutz zu erhöhen.
  • Mehrfachwasserschutz: Beim Mehrfachwasserschutz wird der Wasserstand in der Waschmaschine durch einen Niveauschalter überwacht. Er bietet also Schutz, wenn die Waschmaschine undicht ist und nicht nur der Schlauch, wie beim einfachen Wasserschutz.
  • Aqua-Stop-System:  Das Schutzsystem Aqua-Stop bietet eine größere Sicherheit.  Ein Absperrventil wird zwischen Wasserhahn und Zulaufschlauch befestigt. Dieses unterbricht die Wasserzufuhr, wenn der Schlauch defekt oder undicht ist.

Schleuderdrehzahl

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist die Schleuderdrehzahl bzw. Schleudereffizienzklasse einer Waschmaschine. Diese zeigt die Umdrehungen der Waschtrommel pro Minute auf und wird auch so in U/min angegeben. Die höchste Schleuderwirkungsklasse ist A, gefolgt von B und C.

Umso schneller sich die Trommel dreht, desto mehr Wasser wird aus der Wäsche herausgeschleudert. Dies solltest du vor allem beachten, wenn deine Wäsche anschließend in den Wäschetrockner kommen soll. Denn je trockener die Wäsche aus der Waschmaschine kommt, desto weniger Strom benötigt der Wäschetrockner.

Die Schleuderdrehzahl stellt die höchst­mögliche Drehzahl in den normalen Baumwoll­programmen dar. Andere Programme wie Fein­wäsche, Wolle oder Mixprogramme schleudern mit weniger Umdrehungen und sind dadurch weniger knitteranfällig.

Nieder­tourige Wasch­maschinen sind meistens billiger als Geräte mit vielen Umdrehungen. Wenn du deine Kleidung auf der Wäscheleine trocknest, reichen auch Geräte mit geringerer Schleuderwirkung der Klassen B oder C.

Zusatzfunktionen

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Waschmaschinen-Funktionen. Einige sind wirklich nützlich, andere braucht man nicht unbedingt. Vier nützliche Funktionen sind:

  • Start- und Endzeitvorwahl: Mithilfe dieser Funktion kannst du genau bestimmen, wann die Waschmaschine mit einem Programm starten bzw. wann das Programm beendet sein soll. Das ermöglicht dir eine gewisse Flexibilität. Du kannst die Maschine also auch starten lassen, wenn du bei der Arbeit, beim Einkaufen oder am Schlafen bist.
  • Eco-Funktion: Auch diese Funktion sollte deine Waschmaschine haben. Die Eco-Funktion spart Energie und ist gut für die Umwelt. Das Waschen dauert mit diesem Programm meistens länger, dennoch wird weniger Strom verbraucht.
  • Beladungserkennung: Auf dem Display der Waschmaschine wird mithilfe von Beladungssensoren die Menge an Wäsche angegeben, die sich in der Trommel befindet. Durch diese Funktion weißt du, wie viel Wäsche bis zum Erreichen der maximalen Füllmenge noch hinzugefügt werden kann.
  • Nachlegefunktion: Die Nachlegefunktion ermöglicht dir, vergessene Wäsche nachträglich in die Waschmaschine zu geben. Durch einen Knopf kannst du das Waschmaschinen-Programm pausieren und vergessene Kleidungsstücke hineinwerfen.
  • Pet-Hair-Removal-Funktion: Diese Funktion ist darauf ausgelegt, Tierhaare von der Wäsche zu entfernen. Da Tierhaare oft hartnäckig an der Kleidung kleben, ist diese Funktion für alle Haustierbesitzer sehr sinnvoll.

Entscheidung: Welche Arten von Waschmaschinen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir eine Waschmaschine kaufen möchtest, kannst du zwischen zwei Produktarten wählen. In der folgenden Tabelle haben wir deren Vor- und Nachteile für dich zusammengefasst:

Produkttyp Vorteile Nachteile
Frontlader Oberseite als Abstellfläche nutzbar, größeres Fassungsvermögen, standfest und ruhiger beim Schleudergang, günstigere Anschaffung Ausreichend Platz vor Maschine benötigt, breiter als Toplader
Toplader Schmal und platzsparend, durch die Höhe rückenschonende Befüllung, weniger anfällig für Wasserschäden Kleineres Fassungsvermögen, kostspielige Anschaffung und Reparaturen, unruhig beim Schleudergang

In den folgenden Abschnitten erfährst du noch genauere Informationen zu den zwei Produktarten Frontlader und Toplader.

Frontlader

Frontlader

Frontlader sind in Deutschland am meisten verbreitet. Der Hauptunterschied zu den Topladern ist, dass sie ihre Öffnung vorne an der Maschine in Form eines Bullauges haben. Dadurch brauchen sie ausreichend Platz vor der Maschine, damit die Tür geöffnet werden kann.

Ein Vorteil des Frontladers ist die freie Oberseite. Diese kann als Ablagefläche verwendet werden oder aber als Stellfläche für einen Trockner genutzt werden. Außerdem können Frontlader wo untergeschoben werden oder zum Beispiel in eine Küchenzeile eingebaut werden.

Vorteile
  • Oberseite als Abstellfläche nutzbar
  • Größeres Fassungsvermögen
  • Standfest und ruhiger beim Schleudergang
  • Günstigere Anschaffung
Nachteile
  • Ausreichend Platz vor Maschine benötigt
  • Breiter als Toplader

Die meisten Frontlader sind ca. 60 cm breit und damit breiter als ein Toplader. Dadurch benötigen sie mehr Platz als ein Toplader. Das Fassungsvermögen der üblichen Waschmaschinen beträgt meistens 5-9 Kilogramm. Deshalb sind sie optimal für größere Haushalte geeignet.

Durch ihre Breite sind Frontlader standfester als Toplader und bewegen sich dadurch ruhiger beim Schleudergang. Ein weiterer Vorteil ist der Preis, denn die Anschaffung eines Frontladers ist oftmals günstiger als die eines Topladers. Auch im Falle eines Defekts ist eine Reparatur oft günstiger und rentabler.

Toplader

Toplader

Das Be- und Entladen des Topladers findet durch eine Klappe von oben statt. Toplader sind meistens relativ schmal und höher gebaut als Frontlader. Mit einer durchschnittlichen Breite von 45-50cm passen sie perfekt in ein kleines Badezimmer.

Außerdem kannst du sie durch die Höhe rückenschonend befüllen und auch nach dem Programmstart noch mit vergessener Wäsche beladen. Dennoch passt in einen Toplader meistens weniger Kleidung hinein als in einen Frontlader. Ein Fassungsvermögen von 5 Kilogramm bis maximal 7 Kilogramm ist Standard.

Vorteile
  • Schmal und platzsparend
  • Durch die Höhe rückenschonende Befüllung
  • Weniger anfällig für Wasserschäden
Nachteile
  • Kleineres Fassungvermögen
  • Kostspielige Anschaffung und Reparaturen
  • Unruhig beim Schleudergang

Ein weiterer Nachteil ist die Anschaffung, denn diese ist oft teurer als die eines Frontladers. Der Grund ist, dass durch die schmale Bauweise die Technik auf den deutlich kleineren Raum angepasst werden muss. Auch die anfallenden Reparaturen fallen teurer aus.

Ein Vorteil ist, dass Toplader weniger anfällig für Wasserschäden sind, da ihnen die Gummiverdichtung am Bullauge fehlt. Ein weiterer Nachteil jedoch ist, dass die Maschinen durch ihre geringere Breite bei den Schleudergängen unruhiger laufen als Frontlader.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Waschmaschine ausführlich beantwortet

Im folgenden Ratgeber beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Waschmaschine. Durch die folgenden Informationen wirst du schnell bestens informiert sein.

Was kostet eine Waschmaschine?

Wie viel eine Waschmaschine in der Anschaffung kostet, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Hersteller
  • Zusatzfunktionen
  • Fassungsvermögen

Eine gute Frontlader-Waschmaschine gibt es bereits ab ca. 350 Euro, es gibt jedoch auch Modelle ab 200 Euro. Die obere Preisgrenze liegt bei etwa 2.500 Euro. Es gibt sehr unterschiedliche Preise, da diese von den oben genannten Faktoren abhängen.

Produkttyp Preisspanne
Frontlader ca. 200-2.500€
Toplader ca. 300-1.800€

Die Preisspanne der platzsparenden Toplader liegt ca. zwischen 300 und 1.800 Euro. Auch hier sind die Faktoren Marke, Zusatzfunktionen und Fassungsvermögen entscheidend.

Anfallende Reparaturen sind durch die schmale Bauweise des Topladers teurer als beim Frontlader. Dennoch sind die laufenden Betriebskosten auch sehr stark von der Energieeffizienzklasse der jeweiligen Waschmaschine abhängig. Je höher diese ist, desto effizienter und kostensparender arbeitet die Maschine.

Es gibt eine große Auswahl an Waschmaschinen-Herstellern auf dem Markt. Die bekanntesten Hersteller von Waschmaschinen sind:

  • AEG
  • Bauknecht
  • Miele
  • Siemens
  • Bosch
  • Beko

Wo kann ich eine Waschmaschine kaufen?

Wenn du dir eine Waschmaschine kaufen möchtest, findest du in Elektronikmärkten wie bspw. Mediamarkt, Saturn oder Euronics eine große Auswahl. Dort findest du auch eine gute Beratung zu den einzelnen Modellen.

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Waschmaschinen werden grundsätzlich in Frontlader und Toplader unterschieden. Frontlader haben die Öffnung vorne, während Toplader oben eine Klappe haben.
(Bildquelle: Ryan McGuire / Pixabay)

Auch im Internet gibt es heutzutage einige Anbieter, die Waschmaschinen anbieten. Folgende Anbieter haben eine große Auswahl:

  • conrad.de
  • otto.de
  • amazon.de
  • mediamarkt.de
  • saturn.de
  • real.de

Welche Alternative / Ergänzung gibt es zu der klassischen Waschmaschine?

Neben der klassischen Waschmaschine gibt es auch sogenannte Mini-Waschmaschinen, welche je nach Bedarf eine praktische Alternative darstellen. Wenn du dir eine Waschmaschine zulegen möchtest, ist ein Wäschetrockner die perfekte Ergänzung für stressfreies Waschen.

Die folgende Tabelle gibt dir eine Übersicht über die beiden Produkte:

Typ Beschreibung
Mini-Waschmaschine Eine günstige Alternative zur klassischen Waschmaschine ist eine Mini-Waschmaschine. Diese benötigt wenig Platz und ist auch in der Anschaffung günstiger. Sie eignet sich auch sehr gut für Camping. Eine Mini-Waschmaschine bietet in der Regel ein Fassungsvermögen von 1 bis 5 Kilogramm und ist damit auch für Single-Haushalte gut geeignet.
Wäschetrockner Eine praktische Ergänzung zur klassischen Waschmaschine stellt ein Wäschetrockner dar. Wenn du lästiges Aufhängen von Wäsche vermeiden möchtest oder einfach keinen Platz für eine Wäscheleine oder einen Wäscheständer hast, ist ein Wäschetrockner das Richtige für dich. Er hilft dir, Energie, Nerven und Zeit zu sparen.

Wann muss ich eine Waschmaschine austauschen?

Die Lebensdauer einer Waschmaschine hängt davon ab, wie oft sie benutzt wird. Um eine Waschmaschine möglichst lange verwenden zu können, muss sie richtig angeschlossen sein. Ebenso wichtig sind ein fester Stand und eine regelmäßige Reinigung und Entkalkung.

Auch das Wasser spielt bei der Lebensdauer eine Rolle. Wenn dieses sehr kalkhaltig ist, schadet es der Waschmaschine. Sollte dies bei dir der Fall sein, kannst du sogenannte Wasserenthärter in deinen Waschgang integrieren. Mindestens einmal im Jahr solltest du deine Waschmaschine überprüfen.

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Waschmaschinen haben eine lange Lebensdauer. Viele halten bis zu 10 Jahre, manche sogar bis zu 20 Jahre.
(Bildquelle: Steve Buissinne / Pixabay)

Wenn einzelne Bauteile kaputt sind, kannst du diese ersetzen. Meistens sind sie preiswerter, als sich eine neue Waschmaschine zu besorgen. Ersatzteile findest du in Elektronikgeschäften oder beim Hersteller direkt.

Viele Waschmaschinen halten bis zu 10 Jahre, manche sogar bis zu 20 Jahre. Die Waschmaschinen des Herstellers Miele sind für ihre besonders lange Lebensdauer bekannt.

Wie oft muss ich eine Waschmaschine reinigen?

Leider beginnen Waschmaschinen nach einer Weile zu stinken oder unangenehm muffig zu riechen. Dann kann es passieren, dass auch die Wäsche diesen Geruch annimmt. Deswegen ist es wichtig, die Waschmaschine regelmäßig zu reinigen.

Der Gestank kommt daher, dass viele Leute heutzutage nur noch 30 oder 40 Grad waschen. Das ist gut, denn dadurch wird Energie gespart. Der Nachteil daran ist jedoch, dass Bakterien und Keime bei zu geringer Hitze überleben.

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Um Schimmel und Bakterien zu vermeiden, sollten Waschmaschinen regelmäßig gereinigt werden.
(Bildquelle: Averie Woodard / Unsplash)

Feuchtigkeit und Waschmittelreste führen dazu, dass Bakterien, Schimmel oder Kalk entstehen können. Um das zu vermeiden, solltest du nach jedem Waschgang das Bullauge und das Waschmittelfach offen lassen. Dadurch kann die im Innenraum verbliebene Feuchtigkeit entweichen und die Trommel und die Schublade trocknen.

Wie oft du deine Waschmaschine reinigen musst, hängt vom Gebrauch und von der Kalkhaltigkeit des Wassers ab. Grundsätzlich wird jedoch empfohlen, alle zwei Wochen einen Leerwaschgang bei mindestens 95 Grad durchzuführen. Dadurch wird der Innenraum regelmäßig gereinigt und Bakterien werden abgetötet. Das Flusensieb und das Waschmittelfach solltest du einmal im Monat reinigen.

Wie reinige / entkalke ich eine Waschmaschine?

Die neueren Waschmaschinen-Modelle bieten eigene Hygieneprogramme an. Der Innenraum wird damit von Verschmutzungen befreit. Es können auch spezielle Reinigungs-Tabs zusätzlich zum heißen Waschgang oder den Hygieneprogrammen verwendet werden. Mit ihnen wird abgesehen von Bakterien auch Kalk entfernt.

Die Waschmaschine sollte alle drei Monate entkalkt werden. Dafür gibt es spezielle Waschmaschinenreiniger. Aber auch Zitronensäure hat sich gegen Kalk bewährt und verleiht deiner Wäsche einen angenehmen Duft. Essigsäure solltest du nicht verwenden, da er zu aggressiv reinigt. Natron ist ein weiteres Mittel, welches gegen Bakterien und schlechte Gerüche hilft.

Waschmaschinen müssen auch regelmäßig außen abgewischt werden. Das Glas und die Dichtungen der Tür kannst du mit Wasser und Haushaltsreiniger säubern. Unten an der dicken Türdichtung bleibt häufig etwas Waschwasser stehen. Das solltest du wegwischen.

Wie genau du deine Waschmaschine reinigen kannst, siehst du in dem folgenden Video:

Wie schließe ich eine Waschmaschine an?

Um die Waschmaschine anzuschließen, benötigst du drei Anschlüsse. Einen Stromanschluss und jeweils einen Wasserzulauf und – ablauf. Danach musst du die Transportsicherung lösen. Tust du das vor dem ersten Waschgang nicht, können Schäden an der Waschmaschine entstehen.

Nun musst du den Zulaufschlauch an einen Anschluss schrauben, durch den Wasser in die Waschmaschine fließt. Drehe dann den Wasserhahn auf, um sicherzustellen, dass er dicht ist. Damit das Wasser nach dem beendeten Waschgang entweichen kann, wird es über einen Ablaufschlauch abgepumpt. Dieser muss fest mit der Waschmaschine verbunden sein.

Nach diesen Schritten kannst du nun die Waschmaschine an ihren endgültigen Platz stellen. Um sie mit Strom zu versorgen, musst du sie an eine Steckdose anschließen. Am besten ohne Verlängerungskabel. Das ist sicherer, denn Waschmaschinen sind sehr leistungsstark.

In dem folgenden Video wird dir das Anschließen deutlich veranschaulicht:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schleuderwirkungsklasse

[2] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Waesche-umweltfreundlich-sauber-waschen,waschen116.html

[3] https://www.hausjournal.net/waschmaschine-lagerschaden-kosten

Bildquelle: Popov/ 123rf.com

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Klaus ist der Inbegriff eines Heimwerkers. Er hat nicht nur sein eigenes Heim komplett selbst eingerichtet, sondern hilft auch regelmäßig bei Freunden aus. In seiner Werkstatt kennt er sich bestens aus.