tintenstrahldrucker-test
Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2020

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Egal, ob du deine Urlaubsfotos oder das Skript für die nächste Vorlesung ausdrucken willst: Ein Tintenstrahldrucker ermöglicht dir die schnelle Anfertigung von Dokumenten, ohne dass du deine eigenen vier Wände verlassen und zum Copyshop hetzen musst. Dabei bieten viele dieser Geräte neben dem Ausdrucken weitere nützliche Features (z.B. Scannen und Kopieren), die dir den Bürokratie-Alltag wesentlich erleichtern.

In unserem großen Tintenstrahldrucker Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den perfekten Drucker mit Tintenstrahltechnik für dich zu finden. Wir haben sowohl Tintenstrahldrucker mit Piezo- als auch Bubble Jet-Technologie miteinander verglichen und die entsprechenden Vor- und Nachteile aufgelistet, damit dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich fällt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Tintenstrahldrucker sind hilfreiche Begleiter zum Drucken von Texten und Fotos in Eigenregie. Die Tinte wird hier mittels unterschiedlicher Verfahren durch den Druckkopf auf das Papier gespritzt, was für ein gleichmäßiges und stromsparendes Druckergebnis sorgt.
  • Es gibt zwei verschiedene Arten von Tintenstrahldruckern: Zum Einen mit Piezo- und zum Anderen mit Bubble Jet-Technologie. Piezo-Tintenstrahldrucker besitzen ein Element, das sich durch Spannung verformt und die Tintentropfen unter Druck aus dem Druckkopf schießen lässt. Bubble-Jet Tintenstrahldrucker hingegen erhitzen die Tinte so lange, bis eine Dampfblase entsteht, welche die Druckerfarbe explosionsartig auf das Papier spritzt.
  • Druckern mit Tintenstrahltechnik wird häufig nachgesagt, dass sie günstig in der Anschaffung, aber teuer im Verbrauch von Tintenpatronen wären. Letztere können leicht eintrocknen, was sich jedoch durch regelmäßiges Drucken bzw. eine fachgerechte Lagerung bei Nichtgebrauch verhindern lässt.

Tintenstrahldrucker Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Tintenstrahldrucker mit 3-in-1 Funktion

Der kompakte HP DeskJet 3750 ist ein Tintenstrahldrucker mit zusätzlicher Kopier- und Scanfunktion. Er misst 40,3 x 14,1 x 17,7 cm (B x H x T), womit er zu einem der platzsparendsten Modelle gehört, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Neben der WLAN-Konnektivität unterstützt dieser Drucker mit Tintenstrahltechnik außerdem AirPrint sowie HP ePrint, sodass Druckaufträge bequem über das Smartphone/Tablet erteilbar sind.

Wenn du das Platzwunder unter den Tintenstrahldruckern suchst, bist du beim HP Deskjet 3750 bestens aufgehoben. Auch die Leistung dieses kleinen Gerätes weiß zu überzeugen: So können bis zu 8 S/min (Seiten pro Minute) in Schwarzweiß bzw. 5,5 S/min in Farbe gedruckt werden. Angesichts des günstigen Preises von ca. 60 Euro solltest du dir diesen Tintenstrahldrucker als Wenignutzer auf keinen Fall entgehen lassen.

Der beste Tintenstrahldrucker für Fotos

Bei dem Canon Pixma iP7250 handelt es sich um einen Tintenstrahldrucker, der 45,1 cm in der Breite, 12,8 cm in der Höhe und 36,8 cm in der Tiefe misst. Abgesehen von dem Gerät sind im Lieferumfang bereits ein USB-Kabel sowie bis zu 20 XL Tintenpatronen enthalten. Darüber hinaus ist dieses Modell WLAN-fähig und bietet einen automatischen Duplexdruck, der den Druckvorgang schnell und ressourcenschonend ablaufen lässt.

Der Canon Pixma iP7250 vereint schnelles Drucktempo mit geringem Stromverbrauch und erzeugt dabei qualitativ hochwertige Fotos, die sich sehen lassen können. Wer seine schönsten Urlaubs- und Freizeitmomente in den Händen halten will, ohne zu tief ins Portemonnaie greifen zu müssen, wird bei diesem Fotodrucker mit Tintenstrahltechnik nichts falsch machen.

Der beste Tintenstrahldrucker mit nachfüllbarem Tank

Der Epson EcoTank ET-2650 ist ein Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnik und 4 nachfüllbaren Einzeltintenbehältern à 70 ml. Dieses Modell wiegt rund 5 kg und misst 34,7 x 18,7 x 37,5 cm. Es ist WLAN-fähig, hat einen SD-Kartensteckplatz und lässt sich auch auf mobilen Endgeräten via App bedienen.

Du suchst nach einem verbrauchsarmen Tintenstrahldrucker, willst aber keine Abstriche in Sachen Qualität machen? Dann ist der Epson EcoTank ET-2650 genau die richtige Wahl für dich. Die Behälter dieses Druckers mit Tintenstrahltechnik werden einfach nach Bedarf wieder befüllt.

Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch viel bequemer als jedes Mal den Drucker zu öffnen und die Tintenpatronen auswechseln zu müssen. Im Übrigen loben Kunden besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Schnelligkeit des Druckvorganges, weshalb du nicht länger zögern solltest.

Kauf- und Bewertungskriterien für Tintenstrahldrucker

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, welche Aspekte bei der Wahl eines Tintenstrahldruckers von Bedeutung sind, damit du das perfekte Modell aus dem umfangreichen Angebot an Druckern mit Tintenstrahltechnik für dich finden kannst.

Die Kriterien, anhand derer du die Tintenstrahldrucker miteinander vergleichen kannst, beinhalten:

In den kommenden Absätzen erfährst du, worum es sich bei den einzelnen Kriterien genau handelt.

Maße und Gewicht

Wie groß und schwer ein Tintenstrahldrucker ist, spielt gerade dann eine Rolle, wenn die Stellfläche begrenzt ist oder das Gerät an einen anderen Standort verlegt werden soll.

Die meisten Drucker mit Tintenstrahltechnik wiegen zwischen 2 und 6 kg und messen 12-20 cm in der Höhe, 35-55 cm in der Breite und 30-45 cm in der Tiefe.

Es gibt aber auch Modelle, die erheblich größer sind und mehr Gewicht auf die Waage bringen.

Hierbei handelt es sich häufig um Multifunktionsgeräte, die drucken, scannen und kopieren können. Sie nehmen mehr Platz nach oben in Anspruch, da das Scannglas durch das Öffnen des Deckels freigelegt wird.

Einige Tintenstrahldrucker sind außerdem zum Faxen geeignet, weshalb sie ein zusätzliches Papierfach bzw. einen Aufsatz an der Oberseite besitzen, worin das Dokument eingelegt wird.

Schließlich gibt es Geräte, die unterschiedliche Formate drucken können und über ein besonders ausladendes Papierfach verfügen. Sie benötigen ebenfalls eine größere Fläche, die vor dem Kauf mit einberechnet werden muss.

Egal, für welches Modell du dich entscheidest: Zum Wechseln der Druckerpatronen musst du deinen Tintenstrahldrucker in der Regel öffnen.

Deshalb sollte er nach oben hin leicht zugänglich und nicht durch Gegenstände, Regalbretter o.ä. versperrt sein.

Funktionen

Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnik sind ideal für alle, die ihre Dokumente und Bilder digitalisieren oder vervielfachen möchten, ohne jedes Mal einen Copyshop aufsuchen zu müssen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Tintenstrahldruckern können 3-in-1-Geräte nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren.

Diese Funktionen lassen sich durch ein eingebautes Scannglas realisieren, welches sich zwischen dem Deckel und dem Innenraum des Druckers befindet.

Der Scan- bzw. Kopiervorgang läuft folgendermaßen ab:

  • Das Dokument wird mit der Vorderseite nach unten auf das Scannglas gelegt und der Deckel zugeklappt.
  • Nun kannst du das Programm mithilfe der Bedienelemente am Drucker starten. Wenn das Gerät mit dem WLAN verbunden und ein entsprechender Treiber auf deinem Computer installiert ist, ist die Bedienung auch vom PC aus möglich.
  • Hast du noch kein Wiedergabeformat oder eine Druckfarbe (schwarz-weiß/farbig) ausgewählt? Dann wird der Vorgang nicht automatisch erfolgen und du musst die Parameter manuell eingeben, bevor es losgeht.

Hier ein weiterer Tipp: Es ist nicht notwendig, den Tintenstrahldrucker zum Kopieren mit einem Computer/mobilen Endgerät zu verbinden, da die Daten nur beim Scannen und Drucken zwischen den Geräten übertragen werden.

Wenn du deinen Tintenstrahldrucker beruflich nutzen willst (zum Beispiel im Homeoffice), gibt es außerdem 4-in-1-Geräte, die zusätzlich faxen können.

Dazu wird das Dokument in den Zufuhrschacht eingelegt, die Faxnummer des Empfängers ausgewählt und auf “Senden” gedrückt.

Alternativ lassen sich Faxe auch über bestimmte Online-Programme anstelle der Telefonleitung versenden.

Dafür ist die Scanfunktion ausreichend, mit der du das Fax einfach am Computer erstellen kannst.

Im Übrigen wird das Dokument in beiden Fällen verschlüsselt, was besonders bei empfindlichen Daten von Vorteil ist.

Druckverfahren

Wer Geld und Ressourcen sparen will, sollte sich früher oder später mit dem Druckverfahren eines Tintenstrahldruckers auseinandersetzen.

Hierbei ist nicht die Technologie des Druckkopfes gemeint (Piezo- oder Bubble Jet-Verfahren), die wir dir weiter unten im Ratgeberteil näher erläutern, sondern die Art und Weise, wie das Papier bedruckt wird.

Grundsätzlich kann man zwischen dem einseitigen und dem doppelseitigen Druck, auch Duplexdruck genannt, unterscheiden.

Tintenstrahldrucker mit Duplexeinheit ziehen das Papier zweimal ein und bedrucken es entsprechend von beiden Seiten, was eine Druckgutersparnis von 50 Prozent zur Folge hat.

Du solltest jedoch beachten, dass der Duplexdruck nicht immer automatisch vonstatten geht. Bei manchen Modellen musst du das Papier manuell umdrehen und sicherstellen, dass der Text auf der richtigen Seite bzw. in der korrekten Position (nicht über Kopf) erscheint.

Hinzu kommen die meist höheren Anschaffungskosten für duplexfähige Tintenstrahldrucker. Darüber hinaus verläuft der Druckvorgang etwas langsamer, da die Tinte zunächst trocknen muss, bevor die andere Seite bedruckt werden kann.

Dennoch ist das beidseitige Druckverfahren ein nützliches Feature, wenn du die Umwelt und deinen Geldbeutel langfristig schonen möchtest.

Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit eines Tintenstrahldruckers richtet sich u.a. nach der Schriftqualität des Dokumentes sowie der Düsenanzahl und Düsenfrequenz des Druckkopfes.

Außerdem bestehen erhebliche Unterschiede in der Druckgeschwindigkeit von Schwarzweiß- und Farbdrucken, da bei letzteren mehrere Farben geschichtet werden müssen, um ein stimmiges Gesamtbild zu ergeben.

Als Orientierung gilt: Je höher die Düsenanzahl und -frequenz, desto schneller der Druckvorgang.

Generell sind Tintenstrahldrucker mit Piezo-Technologie für Farbdrucke bzw. Fotos prädestiniert, da sie eine hohe Düsenfrequenz (bis zu 30.000 Hertz) erreichen.

Für herkömmliche Drucke in Schwarzweiß ist ein Bubble Jet-Tintenstrahldrucker hingegen genauso geeignet und mitunter sogar schneller als die teure Piezo-Variante.

Wenn du Wert auf einen Tintenstrahldrucker mit hoher Druckgeschwindigkeit legst, solltest du auf die Angabe “Seiten pro Minute” (kurz: S/min) achten.

Durchschnittliche Geräte können ca. 15 S/min in Schwarzweiß und 10 S/min in Farbe drucken, was bei einem gelegentlichen Einsatz vollkommen ausreichend ist.

Wer einen schnelleren Drucker mit Tintenstrahltechnik bevorzugt, muss entsprechend tiefer (rund 200-300 Euro) in die Tasche greifen.

Druckqualität

Die Druckqualität eines Tintenstrahldruckers hängt zum Einen von der Druckauflösung und zum Anderen von der Qualität des Papiers ab, welches bedruckt werden soll.

Die Druckauflösung wird in dpi (dots per inch) angegeben und besagt, wie viele Tintentropfen bzw. Punkte pro Zoll in einer Reihe gedruckt werden können. Ein Zoll entspricht in etwa 2,54 cm.

Der Vorteil einer hohen Druckauflösung besteht darin, dass Farbübergänge fließender wiedergegeben werden und weniger Zwischenräume bei den einzelnen Druckpunkten entstehen, was die Dokumentenechtheit wesentlich verbessert.

Auch hochwertiges Papier kann dazu beitragen, dass Texte und Grafiken so detailgetreu wie möglich erscheinen.

Daher solltest du beim Kauf darauf achten, eine geeignete Variante mit glatter Oberfläche zu wählen. Derartiges Spezialpapier saugt weniger Tinte auf und sorgt für ein gestochen scharfes Druckergebnis.

Im Übrigen beträgt die Auflösung eines Tintenstrahldruckers standardmäßig 600×600 dpi, was für den normalen Gebrauch vollkommen ausreicht.

Bei Fotos und Grafiken ist eine höhere Auflösung von mindestens 1200×1200 dpi ratsam, damit die Farben nicht “matschig” wirken.

Energieverbrauch

In puncto Energieverbrauch unterscheiden wir zwischen drei relevanten Betriebszuständen eines Tintenstrahldruckers:

  1. dem Druck-Modus
  2. dem Bereit-Modus
  3. dem Sleep/Standby-Modus

Im Druck- bzw. Bereit-Modus wird am meisten Strom benötigt, da der Druckauftrag gerade abläuft oder unmittelbar bevorsteht.

Der Sleep/Standby-Modus setzt dann ein, wenn der Tintenstrahldrucker eingeschaltet ist, aber für einige Minuten kein Druckauftrag erteilt wurde. In diesem Zustand muss das Gerät in der Regel mithilfe der Bedienelemente wieder “aufgeweckt” werden, bevor du einen neuen Druckvorgang starten kannst.

Drucker mit Tintenstrahltechnik sind, was den Energieverbrauch angeht, Laserdruckern weit überlegen. Letztere bedürfen mehr Strom und Zeit, bis sie betriebsbereit sind, da die enthaltene Bildtrommel elektrostatisch aufgeladen werden muss.

Auch der Druckvorgang selbst läuft beim Tintenstrahldrucker erheblich sparsamer ab. So verbrauchen die meisten Modelle zwischen 10 und 20 Watt im Druckmodus, 2 bis 6 Watt im Bereit-Modus und ca. 1 Watt im Sleep-Modus.

Zum Vergleich: Ein Laserdrucker benötigt allein im Sleep-Modus etwa 2-9 Watt und im Druck-Modus ungefähr das 20-fache der Leistung eines vergleichbaren Modells mit Tintenstrahltechnik.

Wenn du dich für einen energiesparenden Tintenstrahldrucker interessierst, kann dir ein Blick ins Betriebsdatenblatt des Herstellers weiterhelfen.

Darüber hinaus sind Gütesiegel wie der “Blaue Engel” oder “Energy Star” ein gutes Indiz dafür, dass es sich um ein verbrauchsarmes Gerät handelt.

Konnektivität

Bei einem modernen Tintenstrahldrucker gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Übertragung deiner Daten, wobei das Ethernet (LAN) nur die Spitze des Eisberges darstellt.

Je nach Endgerät, welches die Druckaufträge erteilt, sollte ein Drucker mit Tintenstrahltechnik WLAN-fähig sein oder zumindest mehrere Schnittstellen (z.B. eine USB Typ A-Buchse sowie einen SD-Karten Slot) besitzen.

Auf diese Weise kannst du deinen Tintenstrahldrucker mit verschiedenen Quellen verbinden und bist ortsunabhängiger, was den Transfer deiner Daten betrifft.

Wenn du von einem Smartphone oder Tablet aus drucken willst, bietet sich ein Drucker-Modell an, das Bluetooth, AirPrint oder eine andere Software für Mobilgeräte unterstützt.

Bei der Nutzung eines herkömmlichen Computers genügt hingegen ein LAN-Kabel. Dieses kannst du einfach mit deinem Tintenstrahldrucker verbinden und sofort loslegen.

Häufig ist jedoch die Installation eines sogenannten Treibers ratsam, mit dem du deinen Drucker virtuell steuerst. Dies ist gerade dann notwendig, wenn du deine Daten innerhalb des WLAN-Netzwerks übertragen willst.

Das entsprechende Programm solltest du finden und herunterladen, indem du die Modellnummer deines Tintenstrahldruckers in Verbindung mit “Treiber” oder “Treiber installieren” bei einer Suchmaschine deiner Wahl eingibst.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Tintenstrahldrucker ausführlich beantwortet

In diesem Ratgeber werden wir Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Tintenstrahldrucker liefern. Wir haben die Fragen sorgfältig ausgewählt und so ausführlich wie möglich beantwortet, damit du hinterher genau weißt, worauf es beim Kauf bzw. der Handhabung von Tintenstrahldruckern ankommt.

Worum handelt es sich bei Tintenstrahldruckern?

Ein Tintenstrahldrucker ist ein nützliches Gerät zum Drucken von Dokumenten, Texten und Fotos. Neben Druckern mit Tintenstrahltechnik gibt es noch viele weitere Drucker, wie zum Beispiel Laserdrucker, Thermodrucker, Etikettendrucker oder 3D-Drucker.

Die meisten Drucker unterscheiden sich hinsichtlich ihres technischen Aufbaus sowie der Art, wie die Tinte auf das Papier bzw. den Gegenstand gedruckt wird.

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Wusstest du, dass die technischen Grundlagen für den Tintenstrahldruck schon in den 1960er Jahren gelegt wurden?

Die ersten Drucker waren Fernschreiber von enormer Größe, die sehr fehleranfällig waren und ausschließlich im industriellen Bereich zum Einsatz kamen. Erst Mitte der 80er Jahre brachte HP den ersten Tintenstrahldrucker für Endverbraucher auf den Markt.

Der Tintenstrahldrucker ist die am weitesten verbreitete Druckerart bei Endkunden, da er vergleichsweise günstig in der Anschaffung ist und wenig Platz in Anspruch nimmt.

Heutzutage handelt es sich bei einem Tintenstrahldrucker häufig um ein Multifunktionsgerät. Derartige Modelle können nicht nur Druckaufträge ausführen, sondern auch Dokumente scannen, Kopien anfertigen und Faxe versenden.

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Tintenstrahldrucker haben eine kompakte Größe und sind eine praktische Ergänzung für Privathaushalte und Heimbüros. (Bildquelle: Evelyn Geissler / unsplash)

Das macht sie zu einem idealen Begleiter für Nutzer, die ihren Papierkram gern online erledigen und nicht ständig einen Copyshop aufsuchen wollen.

Welche Arten von Tintenstrahldruckern gibt es und welcher ist die richtige für dich?

Es gibt verschiedene Arten von Tintenstrahldruckern, die wir dir an dieser Stelle näher erläutern werden.

Art Vorteile Nachteile
Piezo-Tintenstrahldrucker Sehr gute Druckqualität (besonders bei Fotos). Langlebiger Druckkopf, der fest im Gerät verbaut ist. Sparsame Verwendung von Druckfarbe durch gezielte Steuerung der Tintentropfen-Größe. Wenig Auswahl, da teurer in der Herstellung. Hoher Preis gegenüber Modellen mit Bubble Jet-Technologie. Druckkopf bei Fehlern nur schwer zu reparieren.
Bubble Jet-Tintenstrahldrucker Große Auswahl zum faires Preis. Druckkopf nicht fest verbaut, daher einfache Fehlerbehebung durch Patronentausch möglich. Schneller Verschleiß des Druckkopfes durch ständige Temperaturwechsel. Druckqualität variiert stark (je nach Anzahl der Düsen).

Wenn du mehr zu den unterschiedlichen Tintenstrahldruckern erfahren möchtest, haben wir in den folgenden Abschnitten das Wichtigste zu den jeweiligen Produktarten für dich zusammengefasst.

Piezo-Tintenstrahldrucker

Piezo-Tintenstrahldrucker

Piezo-Tintenstrahldrucker machen sich den gleichnamigen Piezo-Effekt zunutze.

Dieser Effekt funktioniert auf zwei verschiedene Arten: Beim direkten Piezoeffekt tritt eine elektrische Spannung an einem Festkörper auf, wenn dieser elastisch verformt wird.

Der inverse Piezoeffekt hingegen besagt, dass Materialien auch durch das Anlegen der elektrischen Spannung selbst verformt werden können, d.h. ohne elastische “Fremdeinwirkung”.

Piezo-Tintenstrahldrucker sind mit einem Element versehen, das einen inversen Piezoeffekt auslöst. Dabei verformt das Piezo-Element den Druckkopf für kurze Zeit, sodass Druck auf die Tintentropfen ausgeübt wird, die nun mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 40 m/s auf das Papier gespritzt werden.

Tintenstrahldrucker mit Piezo-Technologie können Bilder und Texte mit hohen Auflösungen erzeugen, da die Tropfengröße über unterschiedlich starke Impulse gesteuert wird. Dies sorgt auch bei kleinen Tintenmengen für eine sehr gute und gezielte Aufbringung der Druckfarbe.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Druckkopf eines Piezo-Tintenstrahldruckers nahezu keinem Verschleiß ausgesetzt ist und für die gesamte Lebensdauer des Gerätes im Drucker verbleibt.

Das macht ihn wesentlich langlebiger als einen Bubble Jet-Tintenstrahldrucker, bei dem der Druckkopf früher oder später durchbrennt und ersetzt werden muss.

Vorteile
  • hochauflösende Druckergebnisse
  • langlebig
  • verbrauchsarm
Nachteile
  • wenig Auswahl
  • teuer in der Anschaffung

Dennoch ist die Auswahl bei Tintenstrahldruckern mit Piezo-Technologie schlechter als bei Modellen mit Bubble Jet-Verfahren, was daran liegen könnte, dass nur noch wenige Hersteller (wie z.B. Epson) die Piezo-Elemente in ihren Druckköpfen verbauen.

Hinzu kommt der höhere Anschaffungspreis, der vermutlich der Druckqualität bzw. Druckvielfalt geschuldet ist.

Durch die hohe Auflösung eignet sich der Piezo-Tintenstrahldrucker ideal für Bild- und Fotodrucke in verschiedenen Formaten, die von den meisten Bubble Jet-Tintenstrahldruckern nicht unterstützt werden.

Bubble Jet-Tintenstrahldrucker

Bubble Jet-Tintenstrahldrucker

Bubble Jet-Tintenstrahldrucker verfügen über ein Heizelement, welches die Tinte hinter der Druckkopfdüse innerhalb weniger Mikrosekunden auf bis zu 350 Grad Celsius erhitzt. Dabei entsteht eine winzige Dampfblase, die die Tintentropfen explosionsartig durch den Druckkopf auf das Papier presst.

Nachdem die Blase geplatzt ist, kommt es zu einem Unterdruck hinter der Düse, wodurch neue Tinte aus der Druckerpatrone nachfließt. Dieser Vorgang dauert etwas länger als beim Piezo-Verfahren.

Die Druckqualität eines Bubble Jet-Tintenstrahldruckers hängt maßgeblich von der Anzahl der Düsen im Druckkopf ab. Je mehr Düsen vorhanden sind, desto höher die Auflösung in dpi (dots per inches, siehe dazu die oben stehenden Kauf- und Bewertungskriterien).

Vorteile
  • viel Auswahl
  • günstig in der Anschaffung
  • einfache Fehlerbehebung
Nachteile
  • Druckkopf sehr verschleißanfällig
  • für Fotos und aufwändige Drucke nur bedingt geeignet

Tintenstrahldrucker mit Bubble Jet-Technologie sind im Gegensatz zu Piezo-Druckern erschwinglicher und bieten eine größere Auswahl. Außerdem können Fehler schneller behoben werden, da der Druckkopf in die Patrone integriert und somit leicht auszutauschen ist.

Allerdings sind Bubble Jet-Tintenstrahldrucker durch den ständigen Temperaturwechsel sowie das häufige Verstopfen des Druckkopfes anfällig für Verschleißerscheinungen. Die Patrone muss also häufiger gewechselt werden als bei einem Modell mit Piezo-Technologie.

Daher sind beide Druckerarten preislich gesehen ebenbürtig, weil die Folgekosten den niedrigen Anschaffungspreis eines Tintenstrahldruckers mit Bubble Jet-Verfahren negativ beeinflussen.

Wie funktionieren ein Tintenstrahldrucker?

Bei einem Tintenstrahldrucker wird, wie der Name schon verrät, Tinte auf ein Druckgut (üblicherweise Papier) aufgebracht. Dies geschieht mithilfe von zwei unterschiedlichen Verfahren:

  1. dem Drop on Demand-Verfahren (DOD)
  2. dem Continous Ink Jet-Verfahren (CIJ)

Das Drop on Demand-Verfahren kommt bei handelsüblichen Tintenstrahldruckern für Privathaushalte zum Einsatz, wohingegen das Continous Ink Jet-Verfahren nur im industriellen Bereich Anwendung findet.

Der Druckvorgang eines Tintenstrahldruckers mit CIJ gestaltet sich derart, dass die Tintentröpfchen beschleunigt und mithilfe von Elektroden in Richtung des zu bedruckenden Materials bewegt werden. Nicht genutzte Tinte wird hier vom Druckkopf aufgefangen und kann anschließend wieder verwendet finden.

Tintenstrahldrucker mit DOD verfügen über eine Düse, durch die Tinte geleitet und auf das Druckgut aufgetragen wird.

Dabei unterscheidet man im Verbraucherbereich wiederum zwischen der Piezo- und der Bubble-Jet-Technologie. Beide Verfahren pressen die Tinte auf eine jeweils andere Weise durch die Düse auf das Papier.

Wenn du mehr zu den beiden Drop on Demand-Verfahren eines Tintenstrahldruckers wissen willst, haben wir dir oben im Entscheidungsteil einige hilfreiche Informationen zusammengetragen.

Dort erfährst du, worin die Unterschiede zwischen diesen Arten von Druckern mit Tintenstrahltechnik bestehen und welche Vor- und Nachteile sie jeweils aufweisen.

Für wen ist ein Tintenstrahldrucker geeignet?

Grundsätzlich sind Drucker mit Tintenstrahltechnik für jeden geeignet, der Bilder oder Texte eigenständig anfertigen möchte und keine speziellen Ansprüche in puncto Quantität, Format o.ä. hat.

Sie stellen jedoch besonders in Privathaushalten oder Heimbüros mit einem geringen bis mäßigen Druckaufkommen eine sinnvolle Anschaffung dar.

Durch ihre platzsparende Bauweise erfreuen sich Tintenstrahldrucker außerdem großer Beliebtheit in Wohnhäusern, die nur eine geringe Stellfläche zu bieten haben.

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Rund 77 Prozent aller Haushalte in Deutschland besitzen einen Drucker. Dabei müssen die Geräte nicht immer so wuchtig aussehen wie hier: Viele Modelle mit Tintenstrahltechnik gehören zu den kompaktesten ihrer Art und sind designtechnisch ein echter Hingucker. (Bildquelle: Steve Buissinne / Pixabay)

Gleichzeitig kannst du dir den lästigen Gang zum Copyshop ersparen, da viele Drucker mit Tintenstrahltechnik mehrere Funktionen in sich vereinen. So hast du ein Dokument in kürzester Zeit eingescannt oder vervielfacht und das bequem von zuhause aus.

Als Vieldrucker solltest du dir allerdings über die Kosten, die ein Tintenstrahldrucker mit sich bringt, im Klaren sein. Diese können sehr hoch werden, wenn du mehrere Tausend Seiten pro Jahr druckst, da Tintenpatronen und Papier bei derartigem Gebrauch schnell zur Neige gehen.

Falls du dich näher für die Betriebs- und Anschaffungskosten eines Druckers mit Tintenstrahltechnik interessierst, kannst du mehr dazu im kommenden Abschnitt erfahren.

Was kosten Tintenstrahldrucker?

Die Preisspanne zwischen den einzelnen Tintenstrahldruckern ist mitunter gravierend.

So wirst du bereits für weniger als 50 Euro ein solides Modell mit Bubble Jet-Technologie finden, musst aber eventuell Abstriche bei der Druckqualität und Geschwindigkeit in Kauf nehmen.

Hinzu kommen die Materialkosten – bei Tintenpatronen etwa variiert der Preis in der Regel zwischen 10 und 30 Euro.

Entscheidend ist jedoch der Verbrauch des Gerätes, d.h. wieviel Tinte der Drucker pro Seite benötigt.

Typ Preisspanne
Piezo-Tintenstrahldrucker ca. 70-700 Euro
Bubble Jet-Tintenstrahldrucker ca. 30-250 Euro

Es kann sich also lohnen, in einen teureren Tintenstrahldrucker zu investieren, solange das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und die Betriebskosten überschaubar sind.

Wie bereits im Entscheidungsteil erwähnt, sind Piezo-Tintenstrahldrucker hier die richtige Wahl.

Viele dieser Modelle besitzen übrigens nachfüllbare Tintentanks anstelle von Patronen, die nicht nur einfacher in der Handhabung sind, sondern auch ökologisch und wirtschaftlich mehr Sinn ergeben.

Dennoch sind die meisten Tintenstrahldrucker mit Piezo-Technologie kostspieliger in der Anschaffung als Geräte mit Bubble Jet-Verfahren.

Wenn du nur gelegentlich drucken willst und keine besonderen Anforderungen in puncto Format oder Auflösung hast, kannst du mit einem günstigen Modell nichts falsch machen.

Wo kann ich Tintenstrahldrucker kaufen?

Drucker mit Tintenstrahltechnik kannst du in nahezu jedem Eletronikfachmarkt erwerben. Außerdem gibt es einige Fachhändler für Bürobedarf, die Tintenstrahldrucker anbieten.

Neben dem Kauf vor Ort kannst du einen Tintenstrahldrucker auch bequem online bestellen.

Unseren Recherchen zufolge werden die meisten Drucker mit Tintenstrahltechnik über die folgenden Onlineshops verkauft:

  • mediamarkt.de
  • amazon.de
  • saturn.de
  • otto.de
  • real.de
  • conrad.de

Alle Tintenstrahldrucker, die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Onlineshops versehen. Wenn du ein Gerät gefunden hast, was dir besonders gefällt, kannst du also gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu Tintenstrahldruckern?

In diesem Abschnitt erhältst du eine kurze Übersicht darüber, welche Alternativen es zu einem Tintenstrahldrucker gibt.

Typ Beschreibung
Laserdrucker Bei einem Drucker mit Lasertechnik kommt Tonerpulver anstelle von Tinte zum Einsatz, welches auf das Papier gebrannt wird. Tonerpulver hat den Vorteil, dass es wischfest ist und nicht eintrocknet, wenn der Laserdrucker längere Zeit ungenutzt bleibt. Außerdem läuft der Druckvorgang schneller ab als bei vielen Tintenstrahldruckern. Dafür eignet sich ein Laserdrucker nur für das Anfertigen von Texten in Schwarzweiß, da die Bildqualität nicht im Entferntesten an ein Modell mit Tintenstrahltechnik heranreicht. Auch die hohen Anschaffungs- und Energiekosten dieser Geräte sind zu bemängeln, weshalb sich ein Laserdrucker vorwiegend für Nutzer eignet, die viele Seiten in kurzer Zeit drucken wollen.
Copyshop Der Gang zum Copyshop bildet nach wie vor eine gute Druckmöglichkeit für Gelegenheitsnutzer. Hier setzt sich der Preis daraus zusammen, wie viele Seiten hergestellt werden (je mehr, desto günstiger) und ob die Drucke in Schwarzweiß oder Farbe sein sollen. Ein klarer Nachteil besteht darin, dass die Betreiber solcher Läden ihre Preise und Öffnungszeiten individuell festlegen können. Darüber hinaus sind Copyshops in ländlichen Gebieten eher selten anzutreffen, was die Verfügbarkeit weiter einschränkt.

Ob ein Tintenstrahldrucker die richtige Wahl ist, hängt von deinem persönlichen Druckverhalten sowie der Stellfläche ab, die du für das Gerät aufbringen kannst.

Wenn du dir hohe Anschaffungskosten sparen und nur gelegentlich Texte oder Bilder anfertigen möchtest, wirst du einen kompakten Drucker mit Tintenstrahltechnik bestimmt zu schätzen wissen.

Ist die Verwendung von Tintenstrahldruckern gesundheits- oder umweltschädlich?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren “Nein” beantworten.

Natürlich ist es am umweltfreundlichsten, so wenig wie möglich zu drucken. Dennoch ist ein Tintenstrahldrucker ökologisch sinnvoller als ein Modell mit Lasertechnik, da er sofort einsatzbereit ist und weniger Strom beim Drucken verbraucht.

Auch die Reichweite und Geschwindigkeit eines modernen Tintenstrahldruckers ist mit einem Laserdrucker vergleichbar, mitunter sogar besser.

Weiterhin kannst du folgende Dinge beim Kauf eines Druckers mit Tintenstrahltechnik beachten:

  • Wähle ein Modell mit wiederauffüllbaren Tintenbehältern. Das spart Geld und unnötigen Verpackungsmüll.
  • Verwende Recyclingpapier mit “Blauem Engel” oder FSC-Siegel.
  • Ersetze herkömmliche Tinte durch pflanzenbasierte Farben. Diese sollten außerdem mineralöl- und kobaltfrei sein. Einen Unterschied beim Druckergebnis wirst du übrigens nicht bemerken.
  • Nutze Ökostrom, um deinen Drucker zu betreiben.
  • Ein duplexfähiger Tintenstrahldrucker kann beidseitig drucken und dir dabei helfen, weniger Papier zu verbrauchen.

Was den Gesundheitsaspekt angeht, ist die Verwendung eines Tintenstrahldruckers ebenfalls unbedenklich. Im Gegensatz zu einem Laserdrucker werden hier nämlich keine Nanopartikel und Schadstoffe beim Druckvorgang ausgestoßen, die gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen können.

Dennoch solltest du dein bedrucktes Papier immer gut durchtrocknen lassen, damit keine Tinte an deine Finger bzw. in deinen Körper gerät.

Wie reinige ich Tintenstrahldrucker?

Im Folgenden haben wir dir hilfreiche Tipps zur Reinigung deines Druckers mit Tintenstrahltechnik zusammengestellt.

Vorab einige Hinweise zur Außen- und Innenreinigung: Um die Oberflächen des Druckers von Staub und Schmutz zu befreien, kannst du ein Staubtuch oder einen angefeuchteten Lappen verwenden. Vermeide scharfe Haushaltsreiniger, die das Kunststoffgehäuse angreifen könnten.

Den Innenraum selber musst du nicht säubern, da er durch den Deckel ausreichend geschützt ist. In jedem Fall darf kein Wasser in den Drucker gelangen! Ansonsten riskierst du einen Kurzschluss und kannst dein Gerät direkt entsorgen.

Das wichtigste und fehleranfälligste Element eines Tintenstrahldruckers ist der Druckkopf. Er kann schnell verstopfen, weshalb du ihn hin und wieder reinigen solltest.

Wie das geht, erfährst du in der untenstehenden Anleitung.

  1. Vorbereitung: Öffne deinen Tintenstrahldrucker im eingeschalteten Zustand und warte, bis der Schlitten mit den Tintenpatronen vorgefahren ist. Schalte den Drucker nun aus und ziehe das Netzwerkkabel ab. Der Druckkopf sollte in derselben Position verbleiben, damit du die Patronen leicht entnehmen kannst. Bewahre sie kopfüber an einem sicheren Ort auf – so verhinderst du, dass sie Möbel o.ä. voll schmieren.
  2. Manuelle Druckkopfreinigung: Klappe den Hebel am Schlitten hoch und entferne den Druckkopf aus der Halterung. Lege diesen in ein Gefäß und beträufele die Düsen mit etwas Wasser (vorzugsweise destilliert). Schwenke den Druckkopf ein wenig, bis das inzwischen verfärbte Wasser austritt. Wiederhole diesen Vorgang mehrmals und achte stets darauf, dass keine Flüssigkeit an die Platine auf der Rückseite kommt, die durch Kontakt mit Wasser kaputtgehen kann.
  3. Nachbereitung: Wenn du den Druckkopf ordentlich durchgespült hast, sollte keine Tinte mehr in den Düsen enthalten sein. Tupfe den Druckkopf mit einem Papiertuch vorsichtig trocken und setze ihn erst dann in den Drucker ein. Lege den Hebel um und platziere die Patronen im Schlitten. Drucke einige Testseiten, bevor du den Drucker wieder vollständig in Betrieb nimmst.

Im Übrigen besitzt jeder Tintenstrahldrucker ein automatisches Druckkopf- bzw. Selbstreinigungsprogramm, welches du über die Systemeinstellungen erreichst.

Führe dieses Programm in regelmäßigen Abständen aus. Damit stellst du sicher, dass die Druckqualität erhalten bleibt und die Tinte nicht so schnell austrocknet.

Was mache ich, wenn der Tintenstrahldrucker nicht mehr richtig druckt?

Dein Drucker mit Tintenstrahltechnik druckt streifig oder gar leere Seiten? Dann liegt das Problem in den meisten Fällen beim Verbrauchsmaterial.

Überprüfe zunächst, ob die Tintenpatronen richtig eingesetzt wurden und ausreichend Tinte zum Drucken vorhanden ist.

Tipp: Entferne die Druckerpatrone bei längerem Nichtgebrauch aus dem Gerät und bewahre sie luftdicht verschlossen (z.B. in einem Gefrierbeutel) an einem dunklen Ort auf – so verhinderst du ein schnelles Austrocknen.

Stell nun sicher, dass sich genug Papier im Zufuhrfach befindet und kein Papierstau im Innenraum vorliegt.

Wenn alles soweit in Ordnung ist, könnte auch ein verstopfter Druckkopf das Problem sein. Wie du ihn reinigst und worauf es dabei ankommt, erfährst du weiter oben.

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Die Steuerung deines Tintenstrahldruckers mit einem Laptop oder Smartphone kann mitunter beeinträchtigt sein, was in der Regel an alter bzw. defekter Software liegt. (Bildquelle: DarkWorkX / Pixabay)

Eine potentielle Fehlerquelle besteht ebenfalls in der Kommunikation zwischen Drucker und Computer bzw. Mobilgerät.

Achte darauf, dass du einen korrekten Gerätetreiber verwendest, der auf dem neuesten Stand ist. Ein Update oder eine Neuinstallation kann manchmal wahre Wunder bei der Datenübertragung bewirken.

Hilft auch das nicht weiter, lohnt sich noch ein Blick in die Bedienungsanleitung, bevor du den Techniker verständigst.

Bildquelle: 123rf / Antonio Guillem

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