Zuletzt aktualisiert: 30. November 2021

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Du begeisterst dich für den Nachthimmel? Die Sterne, den Mond und die Planeten zu betrachten findest du interessant, entspannend oder aufregend? Und der Blick mit bloßen Auge reicht dir einfach nicht aus? Dann könnte ein Teleskop genau die richtige Wahl für dich sein!

In unserem Teleskop Ratgeber haben wir dir ausführliche Hintergrundinformationen rund um das Thema Teleskop zusammengestellt und antworten auf häufig gestellte Fragen. Außerdem stellen wir dir verschiedene Teleskop Arten genauer vor und erklären dir Kriterien, auf die du beim Kauf unbedingt achten solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Mit der Benutzung eines Teleskops wird sowohl die Beobachtung heller Himmelskörper, wie Planeten und Monde, als auch dunkler Himmelskörper, wie Galaxien und Nebel, ermöglicht.
  • Je nach Bauart unterscheidet man zwischen Linsenteleskopen, Spiegelteleskopen und Spiegellinsenteleskopen. Unabhängig von der Bauart werden diese Teleskope in allen Größen und Ausführungen von verschiedenen Herstellern produziert.
  • Linsenteleskope sind besonders für Einsteiger gut geeignet, da sie durch die geschlossene Konstruktion sehr pflegeleicht sind. Außerdem muss das Fernrohr bei einer Ausrichtung nicht erneut justiert werden.

Teleskop im Vergleich: Favoriten der Redaktion

Das Teleskop mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Das nachfolgend vorgestellte Produkt ist derzeit nicht verfügbar, weshalb wir es für dich übergangsweise durch ein alternatives Produkt mit ähnlichen Charakteristiken ausgetauscht haben. Ein Problem melden.

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Durch das Artikelgewicht und der Bauart eines Reflektors eignet sich das Teleskop am besten für den stationären Betrieb.

Die Teleskopöffnung beträgt bei diesem Spiegelteleskop 76 mm. Damit ist das Auflösungsvermögen eher gering und für die Beobachtung heller Himmelskörper, wie Planeten und Monde, besser geeignet, als für die Beobachtung dunkler Himmelsobjekte.

Meinung der Redaktion: Das Teleskop besitzt eine Brennweite von insgesamt 700 mm. Dadurch lassen sich Unschärfen in der Abbildung vermeiden, da das Teleskop auch bei starken Vergrößerungen Klarheit in den Bildern liefern kann.

Das beste Einsteiger-Teleskop

Durch das niedrige Artikelgewicht bieten sich dem Beobachter mit dem Reflektor sowohl stationäre als auch mobile Einsatzmöglichkeiten. Das Teleskop zeichnet sich durch ein Gewicht von 2 Pfund als ein sehr leichtes Spiegelteleskop aus.

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Reflektor um ein Einsteigermodell. Das Teleskop besitzt eine angemessene Brennweite und eine kleine Teleskopöffnung.  Es ist mit einem Suchfernrohr ausgestattet und zwei Kellner-Okularen.

Meinung der Redaktion: Dieses Modell ist ideal für Einsteiger und Personen, die viel unterwegs sind. Denn ist klein und leicht tragbar und durch die einfache Bedienung ideal für Einsteiger.

Das beste Teleskop mit Handy-Halterung

Dieses Teleskop bietet einige Vorteile. Mit dem FMC All-Optik Glas und der neuesten Generation von Kellner-Okularen wird die Lichtreflexion reduziert und die Lichtdurchlässigkeit gleichzeitig erhöht. Somit wird dir stets eine gute Bildqualität gewährleistet.

Das Teleskop hat eine Brennweite von 400 mm, eine Öffnungsweite von 70 mm und einen 45 Grad aufrechten Zenitspiegel, welcher ein aufrechtstehendes und auch seitenverkehrtes Bild bietet. Eine zusätzliche Smartphone-Halterung ermöglicht zudem Bilder aufzunehmen, um jeden Moment für immer in Erinnerung zu halten.

Meinung der Redaktion: Das Teleskop ist super einfach zu montieren und kann ohne Werkzeug zusammengebaut werden, somit ist es perfekt für Erwachsene und auch Kinder als Einsteiger geeignet.

Das beste Reise-Teleskop

Das Teleskop ist ein äußerst leichter Refraktor, wodurch sich für den Benutzer nicht nur für stationäre, sondern auch mobile Einsatzmöglichkeiten bieten. Das Teleskop eignet sich, laut Hersteller durch die sehr leichte Konstruktion, besonders gut als tragbares Fernrohr. Mobile Einsätze sind durch das Artikelgewicht von 2 kg somit kein Problem.

Dieses Gewicht wird vor allem durch die verkürzte Bauweise und dem Einsatz von Kunststoff in der Konstruktion erzielt. Trotz des geringen Gewichts sind in der Mechanik Glaslinsen verbaut.

Meinung der Redaktion: Willst du ein günstiges und trotzdem hochwertiges Teleskop haben, welches idealerweise noch mit Rucksack kommt, damit du für deine Reisen perfekt ausgestattet bist? Dann schau dir dieses Produkt an.

Das beste Refraktor-Teleskop

Das Teleskop besitzt eine sehr leichte Linsenkonstruktion. Dadurch ist der Benutzer sowohl für den stationären als auch den mobilen Einsatz gerüstet. Das Linsenteleskop ist mit einem Artikelgewicht von 4 kg, trotz hoher Brennweite, ein relativ leichter Refraktor. Die leichte Konstruktion wird durch die kleine Glaslinse und der Verwendung von Bauteilen aus Kunststoff erzielt.

Durch die geschlossene Konstruktion des Tubus und dem geringen Eigengewicht ist das Fernrohr auch für unterwegs geeignet. Deshalb eignet sich das Teleskop besonders gut für Kinder und als mobiles Fernrohr für Hobby-Astronomen.

Meinung der Redaktion: Suchst du nach einem qualitativ hochwertigen Teleskop, welches für den stationären und mobilen Einsatz genutz werden kann? Dann ist dieses Produkt ideal für dich geeignet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Teleskop kaufst

Welches Zubehör sollte ich mir für mein Teleskop kaufen?

Ob Filter oder Okulare; Teleskopzubehör gibt es in allen gewünschten Ausführungen. Damit auch die nächste Beobachtung erfolgreich ausfällt, muss das richtige Equipment ausgesucht werden.

Teleskop Junge

Allerdings bedeutet das nicht, dass sich gute Ergebnisse nur mit teuren Teleskopen erzielen lassen. So muss auch beachtet werden, dass sich Preisunterschiede schon aufgrund des Konstruktionstyps ergeben können. (Foto: Teddy Kelley / unsplash)

Für die Beobachtung besonders heller Himmelskörper eignet sich ein Polfilter. Dieser kann, ähnlich wie bei der Ausführung für Kameras, stufenlos verstellt werden und reguliert die Intensität der Reflektion der Sonne. Damit können Objekte beliebig stark abgedunkelt werden und sind bei besonders lichtstarken Fernrohren wie dem Refraktor eine große Hilfe.

Nebelfilter verstärken Kontraste und ermöglichen, wie der Name bereits vermuten lässt, die genaue Beobachtung von planetarischen Nebeln. Durch die Verstärkung der Kontraste, können diese Filter auch gegen störende Umgebungslichter und Lichtsmog eingesetzt werden.

Planeten können am besten mit Farbfiltern betrachtet werden. So sorgt zum Beispiel ein Orange-Farbfilter dafür, dass bläuliche Verfärbungen durch die Erdatmosphäre blockiert werden. Bei roten Planeten, wie dem Mars oder der Venus sind Details somit viel stärker sichtbar.

Wie funktioniert ein optisches Teleskop?

Die Funktionsweise des Refraktors, Reflektors und dem katadioptrischen Teleskop ist grundsätzlich gleich. So werden bei diesen Teleskopen einfallende Lichtstrahlen in einem Brennpunkt gebündelt, um somit eine optische Vergrößerung für den Betrachter zu ermöglichen.

Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass optische Teleskope für die Beobachtung von astronomischen Objekten nur bei sternenklarer Nacht eingesetzt werden können. Der Grund dafür ist der, dass diese Fernrohre nur das für das menschliche Auge sichtbare Licht abbilden können.

Wie stellt man ein Teleskop auf?

Um sicherstellen zu können, dass das Fernrohr sicher steht und eine Neuausrichtung keine Probleme bereitet, braucht man das richtige Stativ.

Ein Dreibeinstativ wird bei vielen Linsenfernrohren und Spiegelfernrohren mitgeliefert. Wenn das nicht der Fall ist oder die Anforderungen an das Stativ größer sind, gibt es die Möglichkeit Fernrohrstative aus Aluminium, Carbon oder Edelstahl in allen Größen zu kaufen.

Dabei muss darauf geachtet werden, dass unter einem Teleskopstativ nicht zwingend ein Stativ für ein Teleskop verstanden wird. Hier gilt es, die Produktinformationen genau durchzulesen, da Verwechselungen auftreten können. Unter einem Teleskopstativ wird oft ein Stativ mit Teleskopfunktion verstanden. Das heißt, dass die Beine des Stativs auf eine beliebige Länge eingestellt werden können.

Teleskop Sonne

Für die Sonnenbeobachtung untertags muss aus Gründen der Sicherheit ein Sonnenfilter verwendet werden. Um die Augen vor dem Sonnenlicht zu schützen, können Folienfilter oder Glasfilter verwendet werden. (Foto: Rik van der Kroon / unsplash)

Bei der parallaktischen Montierung muss das Fernrohr am Polarstern ausgerichtet werden. Anschließend kann das Teleskop anhand der kreisförmigen Bewegung der Sterne, ohne eine zusätzliche Neujustierung, mitgeführt werden.

Wie reinigt man Teleskope?

Um Kratzer an den Optiken zu vermeiden, sollten spezielle Mikrofasertücher zum Putzen verwendet werden. Mit diesen Tüchern können Staub und Verunreinigungen ohne die Zugabe eines Putzmittels rückstandsfrei entfernt werden. Wenn das Teleskop nicht verwendet wird, sollte eine Staubkappe übergeworfen werden, um die Optiken vor Staub zu schützen.

Außerdem können Oberflächen wie Linsen und Spiegel mit Mikrofasertüchern einfacher geputzt werden, da diese sehr anfällig für Kratzer sind. Hier sollte jedoch erwähnt werden, dass die Reinigung optischer Flächen mit entsprechender Fachkenntnis durchgeführt werden sollte. Eine professionelle Reinigung der Linsen und Spiegel kann im Fachhandel durchgeführt werden.

Wie benutzt man ein Teleskop?

Um lichtschwache Objekte am Himmel entdecken zu können, müssen die Augen an die Dunkelheit angepasst werden. Die Augen sollten daher für ungefähr eine halbe Stunde keinem oder nur rotem Licht ausgesetzt werden, um sie für die Beobachtung anzupassen. Auch nur ein kurzer Blick auf das Smartphone kann die Dunkeladaptierung stören.

Teleskop Sterne

Für die erfolgreiche Beobachtung des Sternenhimmels müssen vor allem die Augen trainiert werden und das Teleskop an die Umgebungstemperatur angepasst werden. (Foto: Jeremy Thomas / unsplash)

Beim Beobachten durch das Okular des Fernrohrs sollten beide Augen offen sein. Das passive Auge sollte nicht geschlossen werden, da kleine Muskelzuckungen dafür sorgen, dass das Bild unscharf erscheint. Sehr dunkle Objekte können hingegen durch indirektes Sehen besser beobachtet werden. Dafür muss der Beobachter knapp am Objekt vorbeisehen um diese heller erscheinen zu lassen.

Welches Teleskop eignet sich für welchen Zweck?

Für welches Teleskop du dich am Ende des Tages entscheidest hängt vor allem davon ab, welche Himmelskörper du beobachten möchtest und ob du mit deinem Teleskop lieber mobil oder stationär sein möchtest.

So eignet sich ein Refraktor durch den erhöhten Kontrastumfang insbesondere für die Beobachtung von hellen Himmelskörpern wie Planten und deren Monde. Die geschlossene Konstruktion ist außerdem sehr praktisch, da sich das Teleskop dadurch auch für den mobilen Einsatz eignet.

Die naturgetreue Farbwiedergabe eines Reflektors eignet sich dagegen am besten für die Beobachtung von Galaxien und Nebeln. Der Spiegelbau ist im Gegensatz zur Linsenkonstruktion sehr leicht, wobei die offene Konstruktion auch mehr Putzarbeit für den Benutzer bedeutet.

Ein katadioptrisches Teleskop ist dagegen durch seine Bauart sehr mobil und vielseitig einsetzbar. Es eignet sich sehr gut für die Astrofotografie und ist durch die platzsparende Konstruktion viel leichter zu tragen. Hybrid-Teleskope sind tendenziell teurer als Refraktoren und Reflektoren.

Welches Teleskop eignet sich für Anfänger und Kinder?

Linsenteleskope sind durch ihre Bauweise besonders geeignet für Einsteiger, da nur wenig technisches Vorwissen zur Bedienung erforderlich ist.

Für Anfänger und Kinder eignet sich deshalb ein Refraktor am besten. Durch die geschlossene Konstruktion sind die Teleskope vor Staub sicher und deshalb sehr pflegeleicht. Das Fernrohr ist außerdem schon vorjustiert, was einen entscheidenden Vorteil gegenüber einem Reflektor darstellt.

Erste Erfolge mit dem Teleskop können auch deshalb schnell erzielt werden, da ein Refraktor ideal für die Beobachtung von Planeten und Monden ist.

Linsenteleskope sind sehr lichtstark und können auch bei schwierigeren Lichtverhältnissen für gute Ergebnisse sorgen. (Foto: Neven Krcmarek / unsplash)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Teleskope vergleichen und bewerten

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Faktoren beschrieben, anhand derer sowohl Refraktoren, als auch Reflektoren und katadioptrische Teleskope verglichen und bewertet werden können.

Die folgenden Kriterien werden dir dabei helfen, das richtige Teleskop für dich zu finden, um somit deine Kaufentscheidung zu erleichtern:

In den folgenden Kapiteln werden die einzelnen Kategorien näher beschrieben. Somit kannst du für dich selbst entscheiden, wie diese Vergleichskriterien einzuordnen sind.

Verarbeitung

Ob Spiegel oder Linse: Die Verarbeitung des Teleskops ist ausschlaggebend für die Qualität der Ergebnisse. Nur sauber verarbeitete Optiken im Fernrohr bieten auch die besten Bilder für den Beobachter.

Das bedeutet, dass du nicht am falschen Ende sparen solltest. Natürlich sollte das Teleskop im preislichen Rahmen liegen, jedoch können billig verarbeitete Fernrohre keine guten Ergebnisse liefern. Deshalb sollte man als Einsteiger besonders auf das Preis-Leistungsverhältnis achten.

Bei der Verarbeitung müssen optische und mechanische Bauteile sauber verarbeitet und fachgerecht verbaut sein. Linsen und Spiegel müssen richtig geschliffen sein, um Inkorrektheiten in der Abbildung zu verhindern. Bei falschem Schliff können bei schräg einfallenden Lichtstrahlen zum Beispiel Astigmatismen auftreten, die für längliche Verzerrung der Bilder sorgen.

Artikelgewicht

Das Gewicht des Teleskops ist nur dann von größerer Bedeutung, wenn man mit seinem Teleskop lieber mobil als stationär sein möchte. Wenn das gesuchte Teleskop als tragbares Einsatzgerät dienen soll, muss man vor dem Kauf auch das Artikelgewicht berücksichtigen.

Ein schweres Teleskop wie das Celestron AstroMaster 130EQ ist für den mobilen Einsatz eher ungeeignet, während ein leichtes Teleskop wie das Orion GoScope II 70mm sowohl für unterwegs, als auch für den stationären Betrieb geeignet sein kann. Das Gewicht ist grundsätzlich abhängig von Bautyp und Art und Größe der verarbeiteten Optiken.

Teleskopöffnung

Das Auflösungsvermögen ist stark abhängig von der Größe der Teleskopöffnung. Ein Teleskop mit einer hohen Auflösung kann zwei eng benachbarte Punkte, wie zum Beispiel Sterne, getrennt darstellen.

Die Teleskopöffnung bezeichnet je nach Bauart den Durchmesser des Objektivs oder des Hauptspiegels. Je größer die Teleskopöffnung im Verhältnis zur Brennweite ist, desto höher ist die Lichtstärke und die Leistungsstärke des Fernrohrs.

Das bedeutet, dass die Optik in der Lage ist, auch kleine Details abzubilden. Insbesondere Galaxien und galaktische Nebel lassen sich mit einer großen Teleskopöffnung besser beobachten, da das Auflösungsvermögen weitaus größer ist. Man spricht dabei auch von sogenannten Bogensekunden. Es handelt sich dabei aber eher um einen theoretischen als praktisch übertragbaren Wert.

Brennweite

Die Faustregel lautet: Je größer die Brennweite, desto kleiner das Sichtfeld und schärfer die Abbildung bei einer Vergrößerung. Je kleiner die Brennweite, desto größer das Sichtfeld und undeutlicher die Abbildung bei einer Vergrößerung.

Die Entfernung, in der die eintreffenden Lichtstrahlen von der Optik gebündelt werden, bestimmt die Größe der Brennweite. Deshalb müssen Teleskope bei höherer Brennweite länger gebaut werden. Die Lage des Brennpunkts befindet sich bei Refraktoren, Reflektoren und katadioptrischen Teleskopen vor dem Okular.

Mit einem Teleskop, das über eine geringere Brennweite verfügt, wie das Orbinar Teleskop 400/70 kann ein großer Teil des Himmels beobachtet werden. Der Nachteil liegt bei der Beobachtung einzelner Himmelskörper, wie Planeten und Monde, da diese deutlich unklarer abgebildet werden.

Öffnungsverhältnis

Das Öffnungsverhältnis ist das Verhältnis zwischen der Brennweite und der Teleskopöffnung des Fernrohrs. Je nach Größe dieser Zahl handelt es sich entweder um eine schnelle oder langsame Optik.

Der Wert errechnet sich durch die Division von Brennweite durch Teleskopöffnung. Wenn zum Beispiel die Brennweite des Teleskops 900 mm beträgt und die Öffnung des Teleskops 90 mm beträgt, dann spricht man von einem Verhältnis von f/10.

In der Astrofotografie spricht man hierbei von einer schnellen oder langsamen Optik. Bei einem niedrigen Öffnungsverhältnis von zum Beispiel f/9 ist eine lange Belichtungszeit für dunkle Objekte nötig. Bei einem Verhältnis von f/4 handelt es dagegen um eine sehr schnelle und lichtstarke Optik. Das Unternehmen Celestron stellt einige äußerst lichtstarke Teleskope her.

Okularvergrößerung

Wenn die Brennweite des Fernrohrs durch die Brennweite des verwendeten Okulars dividiert wird, erhält man die maximale Vergrößerung des Teleskops. So erhält man bei einer Teleskopbrennweite von 900 mm und einer Okularbrennweite von 10 mm eine 90-fache Vergrößerung. Diese Vergrößerung kann je nach Brennweite des Okulars beliebig vergrößert oder verkleinert werden.

Jedoch werden bei der Beobachtung von Himmelskörpern mit einer Vergrößerung auch die Luftturbulenzen der Atmosphäre der Erde vergrößert, die sich im Sichtfeld befinden. Deshalb muss auch die maximale sinnvolle Vergrößerung beachtet werden.

Okularanschluss

Um zu verhindern, dass die falschen Okulare für das Teleskop gekauft werden, muss der Okularanschluss berücksichtigt werden.

Dieser beträgt jedoch in den meisten Fällen 1,25″ und wird in dieser Größe bei den meisten Teleskopen standardmäßig verbaut. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Bei Fernrohren mit einer großen Teleskopöffnung kann es auch vorkommen, dass man einen 2″ Anschluss vorfindet.

Okulare mit einem 2″ Anschuss sind meist schwerer und teurer als die Okulare, die nur einen 1,25″ Anschluss haben. Sie haben jedoch den Vorteil, dass dadurch das Sichtfeld eines Teleskops mit hoher Brennweite und damit auch die Abbildung viel größer ist.

Montierungsart

Bei Stativen unterscheidet man zwischen einer azimutalen und parallaktischen Montierung. Es hängt von Vorliebe und Erfahrung ab, welche Montierung am besten für dich geeignet ist.

Während sich eine azimutale Montierung besonders für Anfänger und Kinder eignet, erfordert die parallaktische Montierung etwas mehr Übung. Sie wird vermehrt von erfahrenen Astronomen und Hobby-Astronomen verwendet. Bei einer längeren Beobachtung eines Objektes muss ein Teleskop mit azimutaler Montierung immer neu ausgerichtet werden.

(Bildquelle: Claudio Ventrella / 123RF)

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