Zuletzt aktualisiert: 15. November 2021

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Willkommen bei unserem großen Standlautsprecher Ratgeber. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher verglichenen Standlautsprecher. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung vereinfachen und dir dabei helfen, den für dich besten Standlautsprecher zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Standlautsprecher kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Standlautsprecher liefern durch ihr großes Gehäusevolumen beste Voraussetzungen für einen vollen und detaillierten Klang, anders als Kompakt- und Regallautsprecher.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Standlautsprechern, allerdings dominieren passive Systeme den Markt.
  • Passive Standboxen benötigen einen Verstärker für die Signalwiedergabe, dafür stehen sehr viel mehr Modelle zur Auswahl. Aktive Standlautsprecher haben bereits einen internen Verstärker verbaut und bringen oft kabellose Übertragungsmöglichkeiten wie Bluetooth mit.

Standlautsprecher Ratgeber: Favoriten der Redaktion

Die Standlautsprecher zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Dieser Standlautsprecher bietet mit drei integrierten Treibern und einem geschlossenen Bass-Reflex-System eine starke Leistung. Das Produkt eignet sich auch ideal für den Aufbau des ersten Heimkinos oder Stereoanlage.

Kunden schätzen vor allem den Klang und die Qualität der Boxen. Die Lautsprecher lassen dich bei jedem Fernsehmoment auch dabei sein und wirklich mit Echtzeit-Audiosystem alles erleben.

Bewertung der Redaktion: Durch die 5-fach-Anschlussklemmen geht das Setup schnell und einfach und lässt dich so nach wenigen Minuten deine Filme und Musik mit deinem neuen Heimkino- und Musik-System genießen.

Die besten Standlautsprecher mit hohem Leistungsspektrum

Die Standlautsprecher sind nach dem drei-Wege Bassreflex-Prinzip aufgebaut – ein solides MDF-Gehäuse mit optisch abgesetzter Schallwand bietet eine angemessene hochwertige Arbeitsumgebung für die hochwertigen Chassis der Serie. Das schlanke MDF-Resonanzgehäuse (215 x 990 x 313 mm) in optisch ansprechendem Esche-Dekor in Schwarz gewährleistet ein hohes Leistungsspektrum und eine beeindruckende Bassqualität.

Die Standlautsprecher sind für eine ideale und natürliche Surround-Klangqualität konzipiert, z.B. als Front- oder Rear Speaker. Das Produkt gewährt eine hohe Kontaktsicherheit durch vergoldete Schraubanschlüsse, sowie Spikes zur Minderung der Bodenresonanz.

Bewertung der Redaktion: In zwei hochwertigen Holzdekor erhältlich, bietet der Lautsprecher mit zwei 170-mm-Bässen und einem 170-mm-Mitteltöner eine besonders hohe Bassdynamik bei guter Präzision, über den gesamten Frequenzbereich.

Die besten klassischen Standlautsprecher

Diese Lautsprecherbox bietet für einen sehr kleinen Preis einen ausgewogenen Klang und eine gute Verarbeitung. Wenn du möglichst wenig ausgeben möchtest und Bass für dich nicht allzu wichtig ist, kannst du mit dieser Box nicht viel falsch machen.

Bei der Lautsprecherbox handelt es sich um einen passiven 2-Wege-Bassreflex-Standlautsprecher der absoluten Einsteigerklasse. Grundsätzlich eignet sich diese Bauweise für eine volle und genaue Basswiedergabe. Bestückt ist der Lautsprecher mit einem 25 mm Hochtöner und zwei 165 mm Tiefmitteltönern. Das Produkt weist eine Nennbelastbarkeit von 150 Watt auf und liegt somit im Durchschnittsbereich.

Bewertung der Redaktion: Dieser Standlautsprecher der Einsteigerklasse überzeugt durch einem  ausgezeichnetem Preis/Leistungsverhältnis.

Die Standlautsprecher mit der besten Technik

Dieser leistungsstarke Standlautsprecher überzeugt mit 180 Watt RMS-Leistung und einer maximalen Leistung von 350 Watt, die dieses Lautsprecher-Paar dank der hervorragenden Bassreflex-Bauweise zu herausragenden Leistungsdaten beflügeln. Dank 3-Wege-Technik und der gut aufeinander abgestimmte Komponenten erzeugt das Lautsprecher-Boxen-Paar im Einklang mit dem Resonanzarmen Holzgehäuse einen druckvollen und dynamischen Sound, der selbst in den Spitzen nicht abfällt.

Die Standboxen schmücken sich mit einer eleganten, schmalen Formensprache, die von einem edlen Gehäuse mit Holzmaserung verkleidet sind. Die Lautsprecher-Abdeckungen sind abnehmbar und das Design nach deinen Wünschen anpassbar.

Bewertung der Redaktion: Die Natur-gemaserten, schwarzen Boxenkörper mit den kleinen Logo-Applikationen im Basic-Optik lassen sich reibungslos in jeden Wohnbereich eingliedern. Ob edel oder rustikal – dieses Standboxen-Paar verschafft deinem Wohnraum das gewisse Etwas.

Das beste Standlautsprecher-System

Diese Standlautsprecher mit 3-Wege Bassreflex liefern eine ordentliche Qualität und Leistung. Die doppelt besetzen Tieftöner und Bassreflextechnik zeugen von guter Qualität.

Der Lautsprecher kommt in einem eleganten Gehäuse mit einem Piano-Finish. PMD-Woofer und eine interne Verkabelung sorgen für maximales Hörvergnügen.

Bewertung der Redaktion: Diese Standlautsprecher sorgen für maximales Hörvergnügen, ob für Musik oder digitalen Filmsound.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Standlautsprecher kaufst

Was sind die Vorteile von Standlautsprechern gegenüber Kompaktlautsprechern?

Standboxen sind meist mindestens 90 cm hoch. Kompaktlautsprecher sind sehr viel handlicher und passen oft sogar in ein vorhandenes Wohnzimmerregal. Echte Audioenthusiasten werden aber den Unterschied hören.

Zusammengefasst bieten dir Standlautsprecher gegenüber Kompaktlautsprechern die folgenden erwähnenswerten Vorteile:

  • Verzerrungsfreie Wiedergabe von sehr tiefen Tönen
  • Keine Pegeleinbrüche durch den sehr breiten Frequenzgang
  • Physikalisch bessere Voraussetzungen für vollen Klang

Schon rein physikalisch betrachtet haben Standlautsprecher Vorteile gegenüber Kompaktlautsprechern. Das größere Gehäusevolumen, oft im Zusammenhang mit mehr Membranfläche, ergibt viel mehr Klangvolumen und Linearität im Grund- und Tieftonbereich. Auch bei kleinen Lautstärken bleibt das volle Klangbild erhalten. Kompaktlautsprecher verlieren dabei mehr an Substanz. Standlautsprecher schöpfen einfach „aus dem Vollen“ und das ist nicht zu überhören. Das macht Standlautsprecher zur Königsklasse im HiFi-Bereich.

Welche kabellosen Standlautsprecher sind erhältlich?

Der kabellose Sound kann über mehr als nur eine Technologie übertragen werden. So gibt es heute kabellose Lautsprecher, die per Bluetooth, Funk oder WLAN funktionieren. Diese Übertragungsart findest du aber hauptsächlich bei kleineren Boxen und im PC-Bereich.

Kabellose Standlautsprecher sind eher selten und wenn, findest du sie am ehesten im High End Bereich. Dann besitzen sie aber auch oft umfangreiche Streaming-Möglichkeiten, Multiroom-Setups für Musik in mehreren Räumen oder einen integrierten Verstärker.

Kabellos bedeutet jedoch nicht, dass gar keine Kabel mehr benötigt werden. Standlautsprecher benötigen zumindest eine Stromquelle und damit die Verbindung zu einer Steckdose.

Welche Bauarten gibt es?

Die Bauarten beziehen sich auf die unterschiedlichen Gehäusetypen. Das Gehäuse dient zum einen ganz grundlegend als Halterung für die Chassis, also für die Hoch-, Mittel und Tieftöner. Zum anderen beeinflusst das Gehäuse die Wiedergabecharakteristik der Lautsprecher, vor allem zur Verstärkung des Tieftonbereiches.

Du kannst drei Bauarten bei Standlautsprechern unterscheiden:

  • Bassreflex
  • Transmissionline
  • Geschlossen

Die Bassreflexbox ist die am weitesten verbreitete Art. Sie ist wie eine geschlossene Box aufgebaut, besitzt aber eine Öffnung mit einem Rohrfortsatz ins Innere der Box. Du erkennst sie an genau diesem typischen Loch an der Vorder- oder Rückseite.

Durch die Öffnung strömt die Luft nicht einfach ins Freie, sondern schwingt im Rohr und wirkt wie eine eigene Schallquelle.Werden die Komponenten richtig aufeinander abgestimmt, strahlt das Bassreflexrohr im Tiefbassbereich dann intensiv Schall ab, wenn die direkte Schallabstrahlung von der vorderen Membranseite bereits abnimmt.

Gelegentlich trifft man auch eine andere Bauart an, das Transmissionline-Gehäuse. Es besteht aus einem geschlossenen Gehäuse an das ein sehr langer Kanal angeschlossen ist.

Dieser lange Kanal ist auch ein Resonator, der einseitig zum Tieftöner abgeschlossen ist und zur anderen Seite offen ist. Diese schmale Öffnung gibt den zusätzlichen Bassanteil wieder.

Der Nachteil dieser Bauart ist, dass sie schwer abzustimmen ist.

Standlautsprecher mit einem geschlossenen Gehäuse sind eher selten. Sie sind aufgrund ihres relativ einfachen Aufbaus meist im Eigenbau-Sektor zu finden.

Geschlossene Gehäuse beschränken sich weitgehend auf die Unterbindung des akustischen Kurzschlusses. Diese Bauart verhindert nämlich, dass die Luft auf der Rückseite des Lautsprechers nach vorn strömt. Die rückseitigen Abstrahlungen bleiben im Gehäuse und der nach vorn abgestrahlte Schall wird nicht gestört.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Standlautsprecher vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du Standlautsprecher vergleichen und bewerten kannst. Mit diesen Informationen wird es dir leichter fallen zu entscheiden, welches Produkt das Richtige für dich ist und welches nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

In den folgenden Absätzen kannst du weiterlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Verstärkung

Bei der Verstärkung unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Modellen. Auf diese beiden Varianten sind wir weiter oben bereits detailliert eingegangen. Die Welt der Standlautsprecher wird allerdings von Passivlautsprechern dominiert. Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle nochmal darauf aufmerksam machen, dass es gute Gründe für beide Typen geben kann.

Die erste Frage ist, ob ein Verstärker bereits vorhanden ist oder angeschafft werden soll. Lautet die Antwort Ja, brauchst du „nur“ einen passiven Standlautsprecher. Wenn du keinen Platz für einen externen Verstärker machen willst oder kannst, ist ein aktiver Standlautsprecher eine spannende Alternative für dich.

Auch die Frage der Konnektivität ist wichtig. Oft wird angenommen, man könne alle Lautsprecher einfach an irgendein Wiedergabegerät anschließen und der Lautsprecher gibt das Signal wieder. Das ist aber nur mit einem Aktivlautsprecher möglich. Diese bringen auch oft Übertragungsmöglichkeiten wie Bluetooth mit und gehören dann zu den eher seltenen kabellosen Standlautsprechern.

Nennbelastbarkeit und Gesamtleistung

Die Nennbelastbarkeit gibt an, welche elektrische Leistung der Lautsprecher im Dauerbetrieb aufnehmen kann, ohne dass der Lautsprecher Schaden nimmt. Dieser Wert wird in Watt angegeben. Hinter der Nennbelastbarkeit findet man oft das Kürzel RMS (Root Mean Square). Die Gesamt- oder Musikleistung hingegen beschreibt die Kurzzeitbelastbarkeit und liegt meist deutlich höher.

Sowohl die Nennbelastbarkeit (RMS) als auch die Gesamtleistung sind keine Leistungsangaben, sondern stellen die Belastbarkeit eines Standlautsprechers dar. Aus diesem Grund solltest du diese Werte mit den Leistungsangaben deines Verstärkers abgleichen.

Wenn dein Verstärker sehr viel stärker ist als deine Boxen belastbar, besteht nur die Gefahr des zu weiten Aufdrehens. Dies kündigt sich aber rechtzeitig vor dem kritischen Punkt durch gut hörbare Verzerrungen an und kann daher meist vermieden werden.

Bei viel weniger Leistung des Verstärker hingegen besteht die Gefahr des Clippings. Dabei gehen die Hochtöner kaputt, wenn der Verstärker an seine Leistungsgrenze getrieben wird. Auch dieser Effekt ist hörbar, allerdings kann es dann bereits zu spät sein.

Letztlich sollten deine Boxen also eher schwächer im Vergleich zum Verstärker sein. Die zerstörenden Effekte der Mehrleistung kannst du gut hören bevor es zu Schäden kommt. Aber natürlich ist auch eine genaue Abstimmung der Komponenten wünschenswert.

Impedanz

Ein Musiksignal besteht aus vielen unterschiedlichen Frequenzen, die vom Verstärker an die jeweiligen Standlautsprecher verteilt werden. Im Grunde beschreibt Impedanz den elektrischen Widerstand auf ein Signal und wird in Ohm gemessen. Damit wirst du erst konfrontiert, wenn du dich fragst, welcher Standlautsprecher und welcher Verstärker es nun werden soll. Dann solltest du durchaus darauf achten, welche Werte jeweils angegeben sind.

Bei Standboxen kann aus dem Wert der Impedanz geschlossen werden, wie stark die Box den Verstärker im Verhältnis zu dessen Ausgangsimpedanz belastet. Am meisten verbreitet sind hier Werte von 4 und 8 Ohm. Das bedeutet, ein Standlautsprecher mit 4 Ohm sollte an einen Verstärker angeschlossen werden, der diesen Widerstand mit ausreichend Leistung versorgen kann. So ein Gerät zu finden sollte unproblematisch sein. Die meisten aktuellen Modelle arbeiten auch mit 4 und 8 Ohm.

Die Annahme, man könne einen 8 Ohm Lautsprecher nur an einen 8 Ohm fähigen Verstärker anschließen, ist allerdings falsch. Es stimmt schon, dass nur die passende Kombination die ganze Leistung des Verstärkers hervor bringt. Theoretisch lässt sich aber eine Lautsprecherbox mit 8 Ohm auch an einem Verstärker mit 4 Ohm betreiben. Nur kann in diesem Fall der Lautsprecher nicht die volle Leistung des Verstärkers wiedergeben.

Andersherum funktioniert es auch. Diese Variante birgt allerdings Gefahren. Standboxen mit 4 Ohm, angeschlossen an einen Verstärker mit 8 Ohm, überfordern diesen einfach. Oft wird die Endstufe so überlastet, läuft heiß und geht im schlimmsten Fall sogar kaputt.

Für die Wahl deiner Standlautsprecher gilt also, dass du diese möglichst mit der Impedanz deines Verstärkers abstimmen solltest. Kombinierst du unterschiedliche Werte, kann es zu Qualitätseinbußen kommen. Diese betreffen meist die Lautstärke.

Frequenzbereich

Der Frequenzbereich gibt in Hertz an, von welcher tiefsten Tonfrequenz bis zu welcher Höchstfrequenz ein Lautsprecher hörbare Klänge wiedergibt. Der menschliche Hörbereich liegt etwa zwischen 20 und 20000 Hz.

Ein Problem bei den Frequenzbereichen ist das Fehlen von einheitlichen Definitionen oder Benennungen. Die folgende Tabelle gibt dir aber gute Anhaltspunkte zu den gebräuchlichsten Kategorien.

Bezeichnung Frequenzbereich in Hertz
Superhochtöner 10000-20000
Hochtöner 2500-20000
Mittelhochtöner 400-20000
Mitteltöner 400-2500
Tiefmitteltöner 40-2500
Tieftöner 40-400

(Titelbild: Pixabay / pexels)

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