Willkommen bei unserem großen Schlafphasenwecker Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schlafphasenwecker. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Schlafphasenwecker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Schlafphasenwecker kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Schlafphasenwecker kann dir, durch seine innovative Funktionsweise, dabei helfen deinen Schlafrhythmus grundlegend zu verändern und optimal an den Arbeitsalltag anzupassen.
  • Durch spezifische Auswertung von deinen Schlafdaten und -mustern wirst du durch den Schlafphasenwecker innerhalb einer Leichtschlafphase geweckt, was zur Folge hat, dass du aktiv und energiegeladen in den Tag startest.
  • Bei der Auswahl des geeigneten Schlafphasenweckers solltest du vor allem die unterschiedlichen Arten der Schlafphasenwecker und deine eigenen Schlafgewohnheiten mit in Betracht ziehen, sodass du den optimalen Gewinn für dich herausschlägst.

Schlafphasenwecker Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Schlafphasenwecker

Der aXbo Couple Schlafphasenwecker überzeugt auf ganzer Linie durch das bequeme Armband, effizienten Akku- und Netzwerkbetrieb, der PowerNapping Funktion, der Einschlafhilfe und intelligentem Snoozing. Der axBo Couple Schlafphasenwecker wiegt 218 Gramm und besitzt die Maße 12 x 12 x 4 cm.

Das Produkt wird vor allem dafür geschätzt, dass es Kunden geholfen hat ihren Schlafrhythmus effektiv zu verändern und neu zu gestalten, so dass sie mithilfe des bequemen Armbands zur gewünschten Tageszeit aufstehen.

Das beste Fitnessarmand mit Schlaftracker

Der absolute Favorit, wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht, ist das Xiaomi Mi Band 2. Er kombiniert eine Vielzahl an Funktionen, ist äußerst praktisch und stört nicht im alltäglichen Leben. Durch den wasser- und staubdichten Display, den Pulsmesser, den Schrittzähler, den Aktivitätstracker, der Schlafanalyse, der Berechnung der verbrauchten Kalorien und einer Standby Zeit von 20 Tagen hat man hier ein „all-around“-Paket für einen absolut unschlagbaren Preis.

Genau das wird dem Produkt von den Kunden hoch angerechnet. Vor allem die lange Akkulaufzeit, die Haltefestigkeit des Armbands, die übersichtliche Appgestaltung und die vielen verschiedenen Körpermessfunktionen machen das Xiaomi Mi Band 2 zu einem absoluten Liebling für viele Kunden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Schlafphasenwecker kaufst

Was ist ein Schlafphasenwecker und wie funktioniert dieser?

Das altbekannte Problem: Der Wecker reißt dich aus dem Schlaf und du fühlst dich weder fit noch bereit, um angemessen in den Tag zu starten.

Eine neue Schlaf- bzw. Wecktechnik soll hierbei nun Abhilfe schaffen: Der Schlafphasenwecker. Dieser wird bereits von vielen bekannten (Software-)Unternehmen angeboten.

In der Regel wird zwischen zwei Arten von Schlafphasenweckern unterschieden: Schlafphasenwecker, welche die Gehirnaktivität messen und Schlafphasenwecker, die deine Schlaftiefe anhand von Bewegungsmessungen feststellen. (Bildquelle: unsplash.com / Icons8 team)

Das Grundprinzip liegt darin, dass du in einer leichten Schlafphase geweckt wirst, wodurch es dir leichter fallen sollte aus dem Bett aufzustehen.

Unmittelbar kurz vor und nach den REM-Phasen gibt es diverse sogenannte „Fast-Wach-Momente“, worunter man Schlafzeiten von geringer Schlaftiefe versteht. Diese „Fast-Wach-Momente“ sucht sich der Schlafphasenwecker gezielt heraus.

Wie schlafe ich in der Nacht?

Der durchschnittliche gesunde Mensch erlebt beim Schlafen zumeist drei Schlafphasen, wobei deren Anteile verschieden groß ausgeprägt sein können. Dabei handelt es sich um:

  • Leichtschlafphase
  • Tiefschlafphase
  • REM-Phase (REM steht für rapid eye movement und wird durch die intensiven Augenbewegungen unter den Lidern sowie das meist dazugehörige Traumerleben gekennzeichnet)

Die drei Schlafphasen finden innerhalb eines Schlafzyklus statt, welcher im Durchschnitt 90 bis 110 Minuten dauert, bevor eine neuer Schlafzyklus beginnt. Hierbei wechseln sich die einzelnen Schlafphasen ab.

Der Schlaf erfolgt in verschiedenen Zyklen, wobei die einzelnen Schlafabschnitte mit höhere Schlafdauer durchaus variieren. Insgesamt durchläuft der Mensch mehrere Schlafzyklen, bevor er aufwacht.

Die Charakteristika der einzelnen Schlafphasen werden nun tabellarisch dargestellt:

Leichtschlafphase Tiefschlafphase REM-Phase
Macht etwa die Hälfte der gesamten Schlafdauer aus Ist für die Erholung verantwortlich Wird auch Traumschlaf genannt
Wird als Schlafstadium 2 bezeichnet In dieser Phase sind Menschen nur schwer zu wecken In diesem Schlafabschnitt werden schnelle Augenbewegungen registriert
Entspannte Muskeln und wenig Augenbewegungen Tiefste körperliche Entspannung Sehr starke Gehirnaktivität und Verarbeitung von emotionalen Erlebnissen und Informationen

Wie findet ein Schlafphasenwecker heraus, dass sich der Schlafende in einer leichten Schlafphase befindet? Jedes Schlafstadium unterscheidet sich auch im Grade der körperlichen Entspanntheit.

Die körperlichen Bewegungen sind in der Tiefschlafphase auf ein Minimum reduziert und werden in der REM-Phase intensiviert. Wird eine Person in letzterer Phase geweckt, wird ein natürliches Wachheitsgefühl erzeugt.

Meist werden hierfür Körperbewegungen sowie Schlafmuster gemessen und der Schlafphasenwecker sucht sich dann den geeignetsten Weckzeitpunkt aus. Alternativ kann mithilfe von Sensoren auch die Gehirnaktivität gemessen werden.

Durch das individualisierte Wecken durch den Schlafphasenwecker wird das Gefühl erzeugt, als ob man „von alleine“ aufgewacht sei.

Für wen eignet sich ein Schlafphasenwecker?

Diese Frage sollte abhängig davon beantwortet werden, ob du eher zum Schlaftyp der Eule oder der Lerche tendierst.

Unter Eulen, versteht man Personen, die als „Langschläfer“ gelten, oft eher spät zu Bett gehen und auch spät aufstehen. Daher haben diese Personen oft Schwierigkeiten einen an der Arbeitswelt angepassten Schlafrhythmus zu entwickeln.

Falls hier eine langfristige Umstellung des Schlafrhythmus von Nöten ist, kann durchaus an die Verwendung eines Schlafphasenweckers gedacht werden.

Den Lerchen hingegen, gelingt es oft sehr einfach früh zu Bett zu gehen und früh wieder aufzustehen. Aber auch hier gibt es Fälle, die mit morgendlicher Müdigkeit zu kämpfen haben, wobei sich hier auch ein Schlafphasenwecker eignen würde.

Die Unterschiede zwischen den Beiden Schlaftypen werden zur Veranschaulichung nochmal tabellarisch aufgeführt:

Eule Lerche
„Langschläfer“ „Kurzschläfer“
Sind in den Abendstunden am leistungsfähigsten Stehen früh auf und sind da am aktivsten
Schlafverhalten lässt sich schwerer mit dem Arbeitsalltag kombinieren Schlafverhalten ist bei vielen Berufen optimal an den Arbeitsalltag angepasst

Ein Schlafphasenwecker ist prinzipiell für alle gesunden Personen über 18 Jahre geeignet. Durch die Vielzahl an möglichen Individualisierungsmöglichkeiten sollte für jeden Anwender etwas passendes dabei sein.

Der Schlafphasenwecker ermöglicht dir einen leichten Weg, wie du voller Energie deinen Tag beginnen kannst, ohne das ewige Aufschieben durch sog. „Schlummer“-Modi.

Durch das anpassungsbereite Techniksystem der Schlafphasenwecker wird genau darauf geachtet, dass du zu deiner gewünschten Zeit aufwachst. Daher ist auch garantiert, dass der Schlafphasenwecker dich nicht zu spät weckt.

Hier ein kurzes Anwendungsbeispiel: Dein Wecker ist auf 08:00 Uhr gestellt und deine REM-Phase liegt zwischen 06:30 Uhr und 06:50 Uhr, dann wirst du durch den Schlafphasenwecker in diesem Zeitintervall geweckt.

Dadurch wirst du wesentlich fitter in den Tag starten, als wenn du in einer Tiefschlafphase geweckt werden würdest.

Warum sollte ich mich für einen Schlafphasenwecker entscheiden?

Während sich ein klassischer Wecker ausschließlich an der gegebenen Uhrzeit orientiert, lässt sich der Schlafphasenwecker gezielt an deinen Schlaf anpassen.

Der Schlafphasenwecker zieht eine Vielzahl an physiologischen Daten in Betracht und ermittelt daher den besten Zeitpunkt und den am besten geeigneten „Fast-Wach-Moment“, um dich zu wecken.

Dadurch fühlst du dich kraftvoll und energiegeladen, statt müde und träge.

Wenn du es also bevorzugst, schonend geweckt zu werden, welche anhand von Daten deines spezifischen Schlafmusters erhoben werden, ist der Schlafphasenwecker sicherlich eine Option, die du in Betracht ziehen solltest.

Was kostet ein Schlafphasenwecker?

Die Preisspanne von Schlafphasenweckern  beläuft sich zwischen 60€ und 200€.

Bei genauerer Betrachtung der Produktangaben, wird auch schnell klar, wie die verschiedenen Preise anhand von diversen Qualitätsmerkmalen zustande kommen. Typische Preisunterschiede resultieren meist aus diesen Faktoren:

  • Snoozefunktion vorhanden
  • Anzahl an Weck-Klängen
  • Anzahl an Einschlaf-Klängen
  • Displaybeleuchtung
  • Anzahl möglicher Weckfunktionen

Achtung: Du solltest bei der Auswahl eines Schlafphasenweckers genaustens auf die Produkt- und Qualitätsvorgaben achten, damit du das beste Produkt für deinen Körper sowie deine Schlafqualität auswählst.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit steigendem Preis unterschiedliche Arten der Datenerhebungen, Funktionsumfang sowie eine umfangreichere und höherwertige Ausstattung zu erwarten ist.

Jedoch gibt der Preis eines Schlafphasenweckers alleine keine Auskunft über die zu erwartende Schlafqualität. Hierbei sind für die Auswahl deine individuellen Anforderungen, Schlafgewohnheiten sowie gesundheitlicher Zustand entscheidend.

Wer bietet Schlafphasenwecker an?

Schlafphasenwecker werden mittlerweile in einer Vielzahl an Online-Geschäften sowie in lokalen Technikgeschäften angeboten, wobei Sie hier die freie Wahl haben, wofür sie sich entscheiden.

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Das Bestellen mittels Online-Unternehmen bietet Vor- wie auch Nachteile. Einerseits gibt es hier eine Vielzahl an Möglichkeiten, Formen und innovativen Modellen von Schlafphasenweckern zu attraktiven Preisen.

Welche Alternativen gibt es zum Schlafphasenwecker?

Alternativ zu dem Schlafphasenwecker gibt es noch die klassischen Wecker, wie zum Beispiel den Radiowecker.

Außerdem gibt es schonende Lichtwecker, die dich ebenfalls ohne schrilles Klingeln aufwecken, sondern mit Lichtsignalen.

Entscheidung: Welche Arten von Schlafphasenweckern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen zwei Arten von Schlafphasenweckern:

  • Schlafphasenwecker mit Bewegungsmessung
  • Schlafphasenwecker mit Messung der Gehirnaktivität

Wir haben dir in den folgenden Abschnitten die jeweiligen Vor- und Nachteile der genannten Arten zusammengefasst, um dir die Entscheidung so einfach wie möglich zu machen.

Was zeichnet einen Schlafphasenwecker mit Bewegungsmessung aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Hierunter lässt sich ein Großteil der Schlafphasenwecker klassifizieren. Diese Art von Schlafphasenwecker sind mit einem bewegungssensiblen Sensor ausgestattet und kann daher erkennen, in welcher Schlafphase sich der Schlafende befindet.

Beispielsweise wird in der REM-Phase, die Schlafposition häufig geändert. Das ist zugleich die Phase, in der Träume und intensive Augenbewegungen vorkommen.

Hier fällt es dem Schlafphasenwecker also relativ einfach herauszufinden, wann du in der Tiefschlafphase bist. In dieser Phase ist dein Körper fast bewegungslos.

Vorteile
  • Sehr bedienungsfreundlich
  • Praktisch in der Handhabung
  • Problemlos kombinierbar mit einer Vielzahl an Geräten
Nachteile
  • Erhebliche Preisunterschiede
  • In Kombination mit diversen technischen Kleingeräten kostenintensiv
  • Weniger genaue Schlafphasenanalyse möglich (als beispielsweise mit der Gehirnaktivitätsmessung)

Allgemein lässt sich über diese Art von Modell sagen, dass sie sehr praktisch und einfach in der Handhabung ist. Sie lässt sich vor allem mit neuen SmartWatches, Uhren, Armbändern, Fitnesstrackern und anderen kleineren Geräten kombinieren.

Das führt dazu, dass deine alltäglichen Bewegungen und Routinen davon kaum bis gar nicht beeinflusst werden.

Was zeichnet einen Schlafphasenwecker mit Messung der Gehirnaktivität aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Schlafphasenwecker mit Gehirnaktivitätsmessung sind auf dem Markt größtenteils von den Schlafphasenweckern mit Bewegungssensoren verdrängt worden.

Hier erfolgt die Messung meist mithilfe eines Stirnbandes, wobei die Hirnströme direkt gemessen werden. Das funktioniert ähnlich wie in einem Schlaflabor.

Diese Methode erlaubt dem Schlafenden eine äußerst exakte Messung der Hirnströme und somit der Schlafphasen (jede Schlafphase ist durch bestimmte Hirnstromwellen gekennzeichnet, worauf in der Trivia nochmal genauer eingegangen wird).

Vorteile
  • Sehr genaue Analyse der Hirnströme und Schlafphasen
  • Optimaler Weckzeitraum kann zuverlässig festgestellt werden
  • Gibt viele interessante Daten über den eigenen Schlaf
Nachteile
  • Sehr kostenintensiv
  • Unangenehmes Tragegefühl aufgrund der Sensoren
  • Unpraktisch in der Verwendung

Darüber hinaus kann der für den Schlafenden optimalste Weckzeitraum reliabler als mit anderen Messmethoden festgestellt werden.

Aufgrund einer Reihe von Nachteilen wurden diese Art von Schlafphasenweckern durch die wesentlich praktischeren und handlicheren Fitnesstrackern und Wearables ersetzt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schlafphasenwecker vergleichen und bewerten

Ein Großteil der Schlafphasenwecker sind in Form von Wearables, Armbändern oder Uhren erhältlich. Diese zeichnen sich durch den höchst ausgeprägten Tragekomfort aus und stören daher nicht im Alltag.

Insgesamt werden verschiedene Modelle von Schlafphasenweckern von unterschiedlichen Herstellern angeboten. Diese weisen im Großen und Ganzen Unterschiede in folgenden Merkmalen auf:

  • Alarmtyp
  • Weckzeitfenster
  • Sensorenanzahl
  • Auswertungssoftware
  • Akkulaufzeit
  • Bedienung des Schlafphasenweckers

Worauf es bei den einzelnen Kriterien genau ankommt, haben wir dir in den folgenden Abschnitten zusammengefasst:

Alarmtyp

Die Art und Weise wie du geweckt werden möchtest, variiert zwischen den verschiedenen Schlafphasenweckern. Allgemein unterscheidet man zwischen Licht, Vibration, Musik und Töne.

Beispielsweise kann bei ausgewählten Schlafphasenweckern die Einstellung vorgenommen werden, dass du mithilfe von Naturgeräuschen wie Vogelzwitschern oder dem Meeresrauschen geweckt wirst.

Weckzeitfenster

Die Schlafphasenwecker bieten Weckzeitfenster von unterschiedlicher Länge an.

Der richtige Schlafphasenwecker kann dir helfen während der leichtesten Schlafphase aufzustehen, wodurch der Start in den Tag wesentlich erleichtert wird. (Bildquelle: unsplash.com / Bruce Mars)

Hier kann nach individuellen Präferenzen ausgewählt werden, ob ein Wecker mit möglichst langen Weckzeitfenstern gewählt wird, der die Schlafphasen genauer bestimmen kann oder mit möglichst kurzen Weckzeitfenstern.

Sensorenanzahl

Schlafphasenwecker können auch darin unterschieden werden, ob sie einen oder mehrere Sensoren aufweisen.

Die Variante mit mehreren Sensoren ist insbesondere für Pärchen interessant, welche mithilfe von personalisierten Eigenschaften dafür sorgt, dass die beiden Schlafenden individualisiert in ihren Leichtschlafphasen separat voneinander geweckt werden können.

Auswertungssoftware

Die Software ist für den Benutzer außerordentlich wichtig, da diese über den Großteil deiner Daten verfügt und auch darüber entscheidet, wie deine Schlafgewohnheiten überwacht und analysiert werden.

Zusätzlich gibt die Software Ratschläge und Tips wie der Nutzer sein Schlafverhalten optimieren kann. Zumeist werden die Daten mithilfe eines USB-Kabels mit einem anderen technischen Gerät wie z.B. einem Computer verbunden.

Verbindungen via Bluetooth sind ebenfalls in ausgewählten Fällen möglich.

Die Software von manchen Anbietern ermöglicht dem Nutzer zusätzlich neben dem Erheben von Schlafdaten auch Gewichts- und Aktivitätstracking.

Des Weiteren können durch die Software auch neue Alarmtypen, Klänge, Töne und sonstige Erweiterungen hinzugefügt werden.

Dadurch erhälst du einen personalisierten Schlafphasenwecker, der genau auf deine individuellen Präferenzen abgestimmt ist.

Akkulaufzeit

Der Schlafphasenwecker ist ebenfalls ein technisches Gerät, weshalb auch die Akkulaufzeit in Betracht gezogen werden sollte.

Die Akkulaufzeiten können sich sehr stark zwischen Produkttyp unterscheiden. Die Gesamtlaufzeit kann dann zwischen drei und zwanzig Tagen liegen.

Stationäre Schlafphasenwecker haben hier einen Vorteil, da diese oft erst nach mehreren Wochen wieder aufgeladen werden müssen.

Bedienung des Schlafphasenweckers

Der Großteil der Schlafphasenwecker wird mithilfe einer App bedient.

Daher ist oft ein Internetanschluss unumgänglich, da die App gelegentlich geupdated werden muss sowie bei vielen Geräten eine Verwaltung über extern verbundene Geräte möglich ist.

Zudem lassen sich viele Schlafphasenwecker direkt über den Display per Touch bedienen. Die Aufladung des Akkus erfolgt in der Regel mithilfe eines Netzteiles mit dazugehörigem Kabel.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schlafphasenwecker

Welche Schlafphasen gibt es eigentlich?

Im Allgemeinen unterscheiden sich Menschen stark in der benötigten Schlafzeit, die eine Regeneration mit sich führt. Der Schlaf wird wie oben bereits kurz angeschnitten in drei Phasen unterschieden:

  • Leichtschlaf
  • Tiefschlaf
  • REM-Phase

Die verschiedenen Schlafphasen werden durch unterschiedliche Hirnströme gekennzeichnet. Der gesamte Schlaf wird oft in verschiedene Zyklen unterteilt. Jeder Zyklus dauert in etwa 90 Minuten und besteht aus den drei oben genannten Phasen.

Der Verlauf der Zyklen unterscheidet sich insbesondere in den Anteilen, welche die einzelnen Schlafphasen einnehmen. So ist zu Beginn des Schlafes der Anteil der Tiefschlafphase am Höchsten und die REM-Phasen nur sehr kurz.

Der durchschnittliche Mensch verbringt etwa ein Drittel seiner Lebenszeit mit Schlafen. Daher ist es umso wichtiger, das Beste aus dieser Zeit zu ziehen. Deine Schlafqualität kannst du beispielsweise mit einem Schlafphasenwecker optimieren. (Bildquelle: unsplash.com / Maeghan Smulders)

Je länger man schläft, desto größer wird der Anteil an REM-Phasen. Den Großteil der Schlafenszeit wird jedoch in der Leichtschlafphase verbracht.

Untersucht man nun die Schlafphasen mithilfe eines EEGs wird klar, dass die unterschiedlichen Phasen vollständig unterschiedliche zerebrale Funktionszustände aufweisen.

Beispielsweise ist der Leichtschlaf durch niedrigamplituden Wellen von 12-17 Hz und Spindelgruppen (11-15 Hz) charakterisiert. Der Tiefschlaf hingegen weist sehr langsame Aktivität (0,5-4 Hz).

Wie wechselt man die Batterien bei einem Schlafphasenwecker?

Die Norm-Lebensdauer diverser Schlafphasenwecker beträgt in etwa 4 Jahre, in manchen Fällen können die Batterien sogar bis zu 6 Jahre halten. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Batterien nur 3 Jahre gehalten haben.

Allgemein gibt es zwei Möglichkeiten, um die Batterien deines Schlafphasenweckers zu wechseln:

  • Sensor-Batterieaustausch über den Hersteller
  • Batterie eigenhändig austauschen mithilfe von Einlöten

Es gibt keine universelle Anleitung zum Wechseln der Batterien des Schlafphasenweckers. Am Besten bist du hier beraten, wenn du dich an den Kundenservice deinen Schlafphasenwecker-Herstellers wendest.

Kann ich meinen Schlafphasenwecker personalisieren?

Ja, der Großteil der auf dem handelsüblichen Markt angebotenen Schlafphasenwecker bieten eine Vielzahl an Optionen an, wie du deinen Schlafphasenwecker personalisieren kannst.

Beispielsweise gibt es eine Vielzahl an Tönen, Klängen und Musiktiteln mit denen du deinen Wecker ausstatten kannst. Darüber hinaus bieten manche Softwares sogar Auskunft darüber, wie du deinen Schlaf optimieren kannst.

Gibt es bereits einen Test von Stiftung Warentest zum Thema Schlafphasenwecker?

Es gibt zu diesem Zeitpunkt noch keinen Test von Stiftung Warentest. Andere unabhängige Institute haben ebenfalls noch keine ausführliche Testung mit den angebotenen Schlafphasenweckern durchgeführt.

Dieser Ratgeber informiert dich jedoch über die Vielzahl an Möglichkeiten, mithilfe derer du die Schlafphasenwecker vergleichen könntest.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SCHLAF/default.shtml

[2] https://www.schmerzhilfe.de/schlafphasenwecker/

[3] https://www.bett1.de/infoportal/ratgeber/schlafphasenwecker-nie-wieder-unausgeschlafen

[4] https://www.stern.de/gesundheit/schlaf/geheimnis_schlaf/schlaftypen-von-eulen-und-lerchen-3762970.html

Bildquelle: unsplash.com / Malvestida Magazine

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