Der Schimmelpilz ist kein gern gesehener Gast in Innenräumen. Er kann negative Auswirkungen auf deine Gesundheit haben und auch einen muffigen Geruch verbreiten. Deshalb solltest du ihn so schnell wie möglich entfernen und die Ursachen seiner Entstehung herausfinden.

Wie du ihn vermeiden oder effektiv dagegen vorgehen kannst, wollen wir dir in diesem Artikel zeigen. Weiterlesen lohnt sich auf jeden Fall.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schimmelpilz in Innenräumen kann sich negativ auf deine Gesundheit auswirken. Häufige Symptome sind Atemwegsbeschwerden, allergische Reaktionen, Asthma, Bronchitis, Halskratzen, Heiserkeit und Husten.
  • Den Pilzbefall erkennst du entweder an seiner Farbe, dem muffigen Geruch oder mithilfe eines Schimmeltests. Du kannst auch einen Sachverständigen zu Rate ziehen, der die Ursache der Entstehung des Pilzes und somit die Frage der Haftung klärt.
  • Schimmel kannst du mit Hausmitteln, mit chemischen Reinigern oder mit Hitze entfernen. Um ihn jedoch wirklich dauerhaft loszuwerden, solltest du die Ursache der Entstehung kennen.

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Definition: Was ist Schimmelpilz?

Schimmelpilz ist ein Bestandteil der Umwelt und sowohl im Boden, in der Luft, in Lebensmitteln sowie in Innenräumen zu finden. Er ist an der Zersetzung des organischen Materials beteiligt und äußerst widerstandsfähig.

Schimmelpilz ist jedoch nicht gleich Schimmelpilz. Es gibt zahlreiche Schimmelpilzarten, die gefährlich sein können. Andere Arten wiederum veredeln Nahrungsmittel oder dienen als Basis für Antibiotika und cholesterinsenkende Medikamente.

Schimmelpilze zeigen sich in Innenräumen als farbiger Belag an feuchten Stellen. Die Sporen verbreiten sich über die Luft und bilden ein Myzel, ein Geflecht aus Fäden, wodurch sich der Pilz weiter ausbreitet. (Bildquelle: pixabay.com / stux)

Werden die feinen Pilzfäden eingeatmet, kann dies zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Schimmel in Innenräumen sollte so schnell wie möglich entfernt werden, da er sich in den meisten Fällen negativ auf deine Gesundheit auswirkt.

Welche Arten dir gefährlich werden können und was du dagegen tun kannst, haben wir dir in diesem Artikel zusammengefasst.

Hintergründe: Was du über Schimmelpilz wissen solltest

Zunächst wollen wir dir zeigen, welche Arten es von Schimmelpilz gibt und welche sich davon negativ auf deine Gesundheit auswirken können. Danach haben wir für dich recherchiert, wie du selbst erkennst, ob deine Wände an Schimmelbefall leiden.

Auch auf besonders wichtige Fragen, wie die Entstehung und Vermeidung von Schimmelpilz in Innenräumen findest du hier unter anderem eine Antwort.

Welche Arten von Schimmelpilz gibt es?

Weltweit dürfte es in etwa 250.000 verschiedene Schimmelpilzarten geben, viele davon sind noch unerforscht.

Die Namen der diversen Arten sind lateinisch und bestehen aus zwei Wörtern: Das erste beschreibt hierbei die Gattung, während der zweite die Art festlegt.

Zu den bekanntesten Schimmelpilzarten, die üblicherweise in Innenräumen auftreten, gehören:

  • Aspergillus niger (der schwarze Schimmel): Schwarzschimmel tritt vor allem auf Papier, Karton und Putz an den Wänden auf. Durch seine schwarzen Sporen ist er gut erkennbar. Er zählt zu den gefährlichsten Schimmelpilzarten, da es heißt, er könne krebserregend sein.
  • Aspergillus flavus (der gelbe Schimmel): Gelbschimmel ist nicht so leicht zu erkennen wie Schwarzschimmel. Seine Färbung ist eher bräunlich bzw. grünlich-gelb und meistens wird er erst erkannt, wenn er sich schon weit ausgebreitet hat.
  • Chrysonilia sitophil (der rote Schimmel): Dieser rostfarbige Belag tritt oft in Bad oder Küche auf und wird gerne mit Rost verwechselt. Manchmal ist er jedoch auch farblos.

Weitere repräsentative Schimmelpilzarten sind der Penicillium chrysogenum, der auch zur Penicillinherstellung verwendet wird sowie der Candida albicans, der als häufiger Erreger bei einer Hefe-Infektion gilt und sogar lebensbedrohlich sein kann.

Die schwärzliche Art Chaetomium kann ebenfalls zu Infektionen führen, während der Cladosporium Herbarum hauptsächlich im Freien vorkommt und Allergien auslösen kann.

Es gibt jedoch auch Arten, die nicht nur ungefährlich, sondern sogar gesundheitsfördernd sein können. Allerdings sollte im Zweifelsfall ein Fachmann zu Rate gezogen werden, um die Art zu bestimmen und zu entfernen.

Wie wirkt sich Schimmel auf die Gesundheit aus?

Einige Arten von Schimmelpilzen können negative gesundheitliche Folgen für dich haben. In Innenräumen geht diese Gefahr hauptsächlich von Schwarz-, Gelb-, Rot-, sowie Grünschimmel aus.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir dir aufgelistet, wie sich der jeweilige Schimmelpilz auf deine Gesundheit auswirken kann:

Schimmelpilzart Auswirkung auf die Gesundheit
Schwarzschimmel Sporen befallen Lunge, Magen, Darm und Nervensystem. Auch Nierenerkrankungen, Bauchfellentzündungen und Entzündungen der Herzinnenhaut können eine Folge dieser Art sein.
Gelbschimmel, Rotschimmel, Grünschimmel Atemwegsbeschwerden, allergische Reaktionen, Asthma, Bronchitis, Halskratzen, Heiserkeit, Husten etc.

Wichtig ist, dass du Schimmelpilze in deiner Wohnung bzw. in deinem Haus sofort entfernst, wenn du sie bemerkst.

Wenn du den Schimmel nicht sofort entfernst, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Schimmel kann entweder durch ein Gutachten festgestellt werden bzw. zeigen wir dir auch, wie du Schimmelpilz selbst erkennen kannst.

Wie erkenne ich Schimmelpilz?

Schimmelpilz kannst du zunächst an seinen farblichen Nuancen erkennen. Da er aber auch unsichtbar sein kann, gibt es eine andere Methode, wie er dir auffällt, nämlich über seinen muffigen Geruch.

Eine weitere Möglichkeit, Schimmel zu erkennen, ist der Schimmeltest. Es gibt hier drei verschiedene Methoden, die du durchführen kannst. Wir haben dir diese in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet:

Test Anwendung
Teststreifen-Methode Es werden Abstrichproben von Oberflächen genommen, wo du verdächtige Flecken entdeckt hast. Der Teststreifen zeigt dir dann die Schimmelart an.
Hausstaub-Sammeltest Ein Behälter wird auf dem Staubsauger montiert und nach dem Saugen wird dieser für eine Überprüfung ins Labor geschickt und nach Sporen untersucht.
Test im Nährboden Kleine Schalen mit Nährboden werden in der Wohnung aufgestellt. Sollten sich Schimmelsporen in der Luft befinden, lagern sie sich dort ab und können im Labor entdeckt werden.

Diese Tests sind leider nicht hundertprozentig sicher und können auch falsche Ergebnisse liefern. Deshalb solltest du immer ein Gutachten erstellen lassen, wenn du bei gesundheitlichen Problemen Schimmel im Verdacht hast.

Wann brauche ich ein Schimmelpilz-Gutachten und wieviel kostet das?

Sachverständige erstellen ein Gutachten über Schimmelschäden. Diese Gutachten klären Ursachen für Schimmelentstehung und informieren dich darüber, wie du deine Gesundheit schützen kannst.

Darüber hinaus erfährst du darin, wie du den Schimmel entfernen und dauerhaft vermeiden kannst. Bei einem Befall von mehr als einem halben Quadratmeter (Schimmel kann auch unsichtbar sein!) muss eine professionelle Entfernung erfolgen und auch ein Gutachten erstellt werden.

Bei einem Gutachten können Abbau-, sowie Stoffwechselprodukte des Schimmels gemessen, die Feuchtigkeit von Bauteilen überprüft, Schimmelspürhunde eingesetzt sowie einige Proben im Labor analysiert werden. (Bildquelle: pixabay.com / TeroVesalainen)

Es gibt verschiedene Arten von Gutachten, darunter Berichte, ausführlichere Gutachten für Gerichte, gutachterliche Stellungnahmen sowie gutachterliche Beweissicherungen.

Die Preise reichen hier von 80-200€ pro Stunde, wobei noch zusätzliche Kosten entstehen können (Anfahrt, Probennahme etc.). Mündliche Stellungnahmen sind günstiger, 100-200€, während umfassendere Berichte teurer werden.

Warum entsteht Schimmelpilz in Innenräumen?

Schimmel befällt nicht nur Tapeten oder den Putz, sondern kann sich auch am Mauerwerk festsetzen. Voraussetzungen für das Entstehen dieses Pilzes sind Nährstoffe sowie Feuchtigkeit. Der Schimmel braucht tatsächlich kein Licht oder Sauerstoff, um zu wachsen.

Die Nährstoffzufuhr erhält der Pilz durch den Hausstaub. Der Feuchtegehalt über der Wandoberfläche ist ebenso entscheidend bei der Bildung von Schimmel. Wichtige Parameter sind die Luftfeuchtigkeit der Raumluft sowie die Temperatur der Wand.

Bei 80-85% relativer Luftfeuchte bildet sich Schimmel. In Ausnahmefällen bildet er sich auch bei 65% oder bis 100% relativer Luftfeuchte.

Andere häufige Ursachen für Schimmel sind ungünstige Grundrissgestaltungen, unzureichender Wärmeschutz, falsches Baumaterial, nicht gut platzierte Heizkörper, falsches Lüften & Heizen und falsches Aufstellen von Möbeln.

Meistens ist der Schimmelpilz auch eine Folge einer Kombination dieser Vergehen.

Schimmel tritt besonders häufig im Winter auf, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenraum besonders groß ist und sich Kondenswasser bildet. Undichte Dächer, feuchte Keller oder Risse in Fassaden können ebenso Schimmel hervorrufen.

Wie beuge ich Schimmelpilz vor?

Wir haben dir im vorigen Abschnitt einige Ursachen genannt, die Schimmel verschulden können. Um diesem Pilz vorzubeugen, kannst du daher folgendes tun:

  • Richtig Lüften: Durch die Atmung sammelt sich immer mehr Wasserdampf in der Luft und es erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich Wasser absetzt. Vor allem in Winter sollte daher mehrmals täglich für 5-10 Minuten gelüftet werden, um die feuchte Raumluft auszutauschen (Stoßlüften).
  • Richtig Heizen: Für ein geringes Schimmelrisiko sollte die Raumtemperatur zwischen 19° und 21° betragen. Die Wände sollten nie zu stark auskühlen, um zu vermeiden, dass sich daran Wasser absetzt. Du solltest außerdem deine Fenster nicht kippen, wenn du heizt. Achte darauf, dass du nicht kühlere Räume durch wärmere Räumen beheizt, denn dadurch kann ebenfalls Schimmel entstehen.
  • Die Möbel richtig aufstellen: Möbel sollten in einem Abstand von 5-10cm von den Außenwänden stehen. Stehen diese nämlich zu eng an diesen Wänden, kann die Luft nicht mehr zirkulieren und Feuchtigkeit kann sich absetzen. So die Theorie. Tatsächlich kannst du aber deine Möbel so aufstellen wie du willst und haftest nicht, wenn sich Schimmel bildet.
  • Wäsche nicht in der Wohnung trocknen: Nasse Wäsche erhöht die Luftfeuchtigkeit deutlich. Entweder solltest du im Winter den Trockner verwenden oder noch häufiger Lüften, um die Luftfeuchtigkeit gering zu halten.
  • Zimmerpflanzen nicht zu feucht halten: Es reduziert ebenfalls die Luftfeuchtigkeit, die Zimmerpflanzen nicht zu feucht zu halten und verschimmelte Erde auszutauschen.
  • Brennholz nicht im Haus lagern: In Holz hält sich eine gewisse Restfeuchtigkeit, die die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen kann. Daher sollte Brennholz draußen gelagert werden.

Bei den genannten Punkten handelt es sich um Maßnahmen, die du selbst beachten kannst.

Allen voran, solltest du unbedingt das richtige Lüften beachten. Weiters gibt es noch bauliche Maßnahmen, die angewendet werden können, um Schimmel zu vermeiden: Wärmedämmung, intelligentes Lüftungssystem sowie diffusionsoffene alkalische Wandverputze und Farben.

Wer haftet bei Schimmelpilz?

Schimmel kann, wie bereits erwähnt, unterschiedliche Ursachen haben. Je nach Ursache, haftet entweder der Vermieter bzw. die Vermieterin oder der Mieter bzw. die Mieterin.

Grundsätzlich haftet der Vermieter bzw. die Vermieterin bei Baumängeln und der Mieter bzw. die Mieterin bei falschem Wohnverhalten.

In Streitfragen wird oft ein Gutachter zu Rate gezogen, der die Ursachen für den Schimmel feststellt.

Schimmelpilz: Was du dagegen tun kannst

Wenn du nun festgestellt hast, dass du Schimmel in deiner Wohnung hast, solltest du umgehend etwas tun, um ihn zu entfernen. Doch die Schimmelentfernung ist nicht die Lösung deines Problems. Du solltest immer versuchen, die Ursache herauszufinden!

Hier findest du Tipps und Tricks wie du Schimmel entfernen kannst. Wenn du ihn in deinem Schlafzimmer, deiner Küche oder im Bad entdeckst und auf giftige Schimmelentferner verzichten möchtest, zeigen wir dir auch, wie du Schimmel mit Hausmitteln entfernen kannst.

Wie entferne ich Schimmel mit Hitze?

Eine Methode zur Schimmelbekämpfung ist Hitze. Zwischen 5 und 10 Minuten stirbt die Myzele dabei ab. Dabei reichen bei gewissen Arten schon 60°, während zwischen 70° und 100° nur wenige Pilze überleben.

Durch die länger einwirkende Hitze wird dem Untergrund Feuchtigkeit entzogen, wodurch dem Schimmel eine Lebensgrundlage zerstört wird. Bei hitzeunempfindlichen und soliden Untergründen kannst du mit einer Lötlampe arbeiten. (Bildquelle: pixabay.com / stux)

Danach kannst du den Schimmel mit einem Lappen abwischen. Bei der Behandlung mit Hitze musst du folgendes beachten:

  • Die Sporen sterben nicht durch Hitze ab.
  • Wenn mehr als nur die Oberfläche betroffen ist, muss professionell saniert werden.
  • Bei sehr feuchten Stellen solltest du zuerst einen Heizlüfter einsetzen bevor du noch einmal mit Hitze auf den Pilz einwirkst.

Kann ich Schimmel mit Hausmitteln entfernen?

Die beiden Hausmittel, die wir dir hier vorstellen möchten, sind Essig und Alkohol. Nachfolgend wollen wir dir die zentralen Vor- und Nachteile dieser Art der Schimmelbekämpfung zeigen.

Essig

Um effektiv gegen Schimmel vorzugehen, solltest du nicht niedrig dosierten Lebensmittelessig verwenden, sondern höhere Konzentrationen, sprich Essigessenzen.

Wir empfehlen dir jedoch nicht unbedingt Reinheiten über 60%, da die Gefahr der Verätzung ab diesem Gehalt sehr hoch ist. Essigessenzen kannst du auch mit Wasser verdünnen (Verhältnis 1:1).

Hier haben wir für dich die zentralen Vor- und Nachteile bei der Entfernung mit Essig:

Vorteile
  • Ungefährliche Anwendung
  • Nicht umweltschädlich
  • Günstig in der Anschaffung
Nachteile
  • Funktioniert nicht auf kalkhaltigen Oberflächen
  • Bekämpft Sporen nur schlecht
  • Bei Dosierungen über 30% nicht auf allen Oberflächen zu empfehlen

Alkohol

Auf Oberflächen, wo der Essig nicht wirkt, kannst du hochprozentigen Alkohol, also Spiritus, Isopropanol Alkohol oder Ethylalkohol verwenden.

Du solltest unbedingt Alkohol verwenden, der 70%ig ist oder höher. Hier haben wir die Vor- und Nachteile bei diesem Hausmittel zusammengefasst:

Vorteile
  • Günstig in der Anschaffung
  • Geruchsneutral
  • Keine Verätzungsgefahr
  • Nicht umweltschädlich
  • Für alle Oberflächen geeignet
Nachteile
  • Feuergefährlich (Hitzeherde und Feuer bei der Anwendung vermeiden)
  • Bekämpft keine Sporen
  • Keine Verhinderung von Schimmel an der gleichen Stelle
  • Mehrmalige Anwendung ratsam

Wie kann ich Schimmel noch abtöten?

Bei Schimmelentfernung mit chemischen Mitteln, wie zum Beispiel einem Schimmelspray, werden die Zellstruktur des Pilzes zerstört sowie dessen aktive Sporen. Das ist bei Hausmitteln nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.

Diese Möglichkeiten hast du noch bei der Schimmelentfernung:

  • Schimmelentferner / Chlor: Diese Entferner dienen der verlässlichen Entfernung von Pilzbefall. Sie sind im Vergleich zu den Hausmitteln teurer, geruchsintensiv und toxisch. Chlor wirkt keimtötend und zeigt bereits nach einer einmaligen Anwendung Wirkung. Dieses Mittel kann jedoch Hautausschläge, Augenbrennen und Husten verursachen.
  • Javelwasser: Dabei handelt es sich um ein chlorhaltiges Mittel, das wie ein Schimmelentferner wirkt.
  • Ozon: Der Raum wird in leerem Zustand mit Ozon gefüllt, wodurch der hochreaktive Sauerstoff die Schimmelpilze zerstört. Dieser Vorgang dauert einige Stunden – so lange ist der Raum nicht begehbar. Die Beseitigung erfolgt zwar nur oberflächlich, doch auch an schwer erreichbaren Stellen.

Luftentfeuchter können Schimmelpilzwachstum beeinträchtigen, sind jedoch kein effektives Mittel, um Schimmel zu entfernen.

Fazit

Schimmelpilz in Innenräumen sollte unbedingt sofort entfernt werden, wenn du ihn bemerkst, da er sich negativ auf deine Gesundheit auswirken kann.

Doch die Entfernung ist nicht die Lösung des Problems, denn du solltest unbedingt die Ursachen der Entstehung des Pilzes klären, um zu verhindern, dass er sich erneut bildet.

Bei der Schimmelentfernung kannst du sowohl mit Hausmitteln als auch mit giftigen Mitteln arbeiten. Es wäre jedoch schonender für deine Gesundheit und für die Umwelt, wenn du auf Hausmittel zurückgreifst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.schimmelpilz-fachzentrum.de/ursachen/schimmelarten

[2] https://www.diepresse.com/home/immobilien/wohnen/5664764/Service_Feuchtigkeit-im-Keller_Ueber-falsches-Lueften-im-Sommer

[3] https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/schimmel-wohnung-mietminderung-1.4238775

Bildquelle: 123rf.com / Yotrak Butda

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