Scanner
Zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2020

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Scanner sind nützliche Geräte zum digitalisieren von Bildern und Dokumenten. Das Leben wird immer digitaler: Briefe werden durch E-Mails ersetzt, Recherchen werden im Internet anstatt in Bibliotheken betrieben und Daten werden nicht mehr in staubigen Archiven, sondern auf Festplatten aufbewahrt. Deshalb ist es privat wie auch beruflich, oft nötig, analoge Dokumente zu digitalisieren. Aber nicht jeder Scanner eignet sich gleich gut für jede Aufgabe. Manche Scanner eignen sich mehr für Bilder und Bücher, andere für Dokumente.

Mit unserem großen Scanner-Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den für dich besten Scanner zu finden. Wir haben verschiedene Scanner miteinander verglichen und zeigen dir, welcher Scanner sich für welche Aufgabe am besten eignet. Egal ob Flachbettscanner, Einzugsscanner, mobiler Scanner oder Multifunktionsgerät, jeder Scannertyp hat seine Stärken und Schwächen. Diese haben wir aufgelistet, um dir dabei zu helfen, das richtige Gerät für dich zu finden




Das Wichtigste in Kürze

  • Scanner sind Geräte zum Digitalisieren von Dokumenten und Bildern. Die häufigsten Scannertypen für den privaten Gebrauch sind Flachbettscanner, Einzugsscanner, Scanner in Multifunktionsgeräten und tragbare Scanner.
  • Flachbettscanner eignen sich sowohl für das Scannen von Bildern, Dokumenten und Inhalten aus Büchern. Einzugsscanner sind hingegen besonders nützlich, wenn du ganze Stapel an Dokumenten digitalisieren möchtest.
  • Willst du mit deinem Gerät nicht nur scannen, sondern auch kopieren, drucken und faxen, empfiehlt sich für dich ein Multifunktionsscanner. Musst du hingegen unterwegs oft wichtige Dokumente digitalisieren, solltest du dir einen tragbaren Scanner zulegen

Scanner Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allrounder unter den Multifunktionsgeräten

Das Multifunktionsgerät HP Color LaserJet Pro M283fdw lässt in der empfohlenen “4-in1 + WLAN”-Variante kaum einen Wunsch offen. Mit einem Einzugscanner mit einer optischen Auflösung von bis zu 300 dpi und einem Flachbettscanner mit bis zu 1200 dpi bist du für das Digitalisieren von Bildern und Dokumenten bestens gerüstet. Doch das ist noch nicht alles. Der HP Color LaserJet Pro M283fdw ist außerdem noch Farblaserdrucker, Kopierer und Faxgerät.

Der Einzugsscanner des HP Color LaserJet Pro M283fdw arbeitet relativ flott. Je nachdem ob die zu digitalisierenden Materialien schwarz-weiß oder bunt sind, bewältigt der Scanner bis zu 26 Seiten in der Minute. Ein großer farbiger Touchscreen und die HP Smart App garantieren eine innovative und benutzerfreundliche Bedienung. Durch die WLAN-Funktion kannst du die Scans außerdem direkt an dein Smartphone oder deinen Computer schicken.

Mit seinen fast 19 Kilogramm ist der HP Color LaserJet Pro M283fdw zwar kein Leichtgewicht. Doch trotz des Gewichts und der vielen Funktionen wirkt das Gerät nicht überdimensioniert und findet durchaus auf einem aufgeräumten Schreibtisch einen Platz.

Der beste mobile Scanner


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Unter den mobilen Business-Scannern ist der Epson WorkForce ES-50 die erste Wahl. Mit gerade mal 270 Gramm ist er ein echtes Leichtgewicht und passt in jede Aktentasche. Das kompakte Design hat allerdings auch einen Nachteil. Trotz des Einzugs kannst du immer nur eine Seite auf einmal scannen. Dafür geht der Scanvorgang mit maximal 5,5 Sekunden relativ schnell. Außerdem ist in dem Gerät ein CIS-Sensor verbaut, dieser erspart dir vor dem Betrieb die lästige Aufwärmzeit.

Der Scanner wird über eine USB-Schnittstelle mit einem Laptop oder PC verbunden und so gleichzeitig mit Strom versorgt. Ein kabelloser Betrieb ist leider nicht möglich, dafür hast du aber die Möglichkeit deine Scans direkt in die Cloud zu laden.

Außerdem kommt der Epson WorkForce ES-50 mit der neuen ScanSmart-Software. Diese bietet dir viele nützliche Features, wie die automatische Erkennung von Vorlagegrößen oder das Speichern verschiedener Scan-Einstellungen. Mit seiner optischen Auflösung von 600 dpi eignet sich dieser Scanner sogar für das Digitalisieren von Bildern.

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Der Epson Perfection V39 ist ein formschöner und leistungsstarker Flachbettscanner. Mit einer optischen Auflösung von bis zu 4800 dpi eignet er sich für so gut wie jedes zu digitalisierende Material. Egal ob Bilder, Dokumente, Bücher oder Dias, der Epson Perfection V39 schafft sie alle. Und durch die ReadyScan LED-Technologie kannst du ohne Aufwärmzeit sofort loslegen.

Mit seinen Abmessungen von 24,9 cm mal 36,4 cm ist dieser Flachbettscanner schon sehr kompakt, durch ein cleveres Feature findet das Gerät aber wirklich auf jedem Schreibtisch Platz. Denn der Epson Perfection V39 verfügt über ein ausklappbare Seitenstütze, durch die das Gerät auch vertikal aufgestellt und betrieben werden kann.

Im Lieferumfang sind außerdem viele Hilfsprogramme enthalten, die dir dabei helfen, dass Beste aus deinen Scans herauszuholen. Mit Epsons “Easy Photo Fix”-Software kannst du deine Scans nachbearbeiten und mit  dem “Scan ‘n’ Stitch”-Programm digitalisierst du sogar Materialien, die größer sind als die Scanfläche im “DIN A4”-Format.

Der beste Scanner für viel Arbeit


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Wenn du oft ganze Berge von Dokumenten scannen musst, dann könnte der Brother ads-2200 interessant für dich sein. Dieser Einzugsscanner hat ordentlich Power. Das Gerät verfügt über eine Einzugsklappe, in die auch größere Stapel an Dokumenten passen. Diese digitalisiert der Scanner mit einer Geschwindigkeit von bis zu 35 Seiten pro Minute.

Der Brother ads-2200 kommt ohne große Extras und setzt vor allem auf eine starke Leistung. Ein paar Besonderheiten gibt es aber doch. So kann der Scanner nicht nur Papier von unterschiedlicher Dicke verarbeiten, sondern bewältigt sogar laminiertes Papier oder Plastikkarten. Außerdem ist es möglich einen USB-Stick an den Scanner anzuschließen und die Scanns direkt auf diesem abzuspeichern.

Mit einer optischen Auflösung von bis zu 600 dpi digitalisierst du Bilder und Dokumente in bester Qualität. Und solltest du an deinen Scanns doch etwas nachbessern oder verändern wollen, steht dir ein umfangreiches Softwarepaket an Bildbearbeitungs- und Komfortprogrammen zur Verfügung.

Kauf- und Bewertungskriterien für Scanner

Auf diese Kriterien solltest du beim Kauf eines Scanners achten:

In den folgenden Absätzen erfährst du, was es mit den verschiedenen Kriterien auf sich hat.

Gewicht, Größe und Format

Welche Formate ein Scanner bewältigen kann und welche Funktionen er noch bietet, beeinflusst Größe und Gewicht des Geräts.

Die Größe deines Scanners bestimmt natürlich auch das Gewicht. Wie groß dein Scanner sein sollte, kommt natürlich auf die Formate des Materials an, das du scannen möchtest. Ein Scanner, der maximal “Din A4”-Materialien erfassen kann eignet sich natürlich nicht für Materialien in Din A3 oder einem noch größeren Format. Suchst du einen Multifunktionsscanner, sollte dir auch bewusst sein, dass es Geräte die viele Funktionen in sich vereinen erst ab einer gewissen Größenordnung und dem entsprechenden Gewicht gibt.

Wenn du einen tragbaren Scanner möchtest, sind Gewicht, Größe und Format natürlich auch besonders wichtige Faktoren. So gibt es portable Geräte, für Formate bis DIN A4, die mit einem Einzug arbeiten. Dadurch hast du den Komfort mehrere Scans auf einmal anzufertigen. Allerdings macht sich dieser Vorteil auch im Gewicht des Geräts bemerkbar. Nicht ganz so komfortabel, dafür aber auch leichter, sind tragbare Scanner, die du per Hand über das zu scannende Dokument ziehst.

Verwendungszweck (Eignung für Fotos und/oder Dokumente)

Bei der Wahl deines Scanners ist es natürlich auch wichtig, welche Materialien du hauptsächlich damit scannen möchtest. Willst du sowohl Fotos als auch Dokumente digitalisieren bietet sich vor allem ein Flachbettscanner an, auch ein Multifunktionsgerät eignet sich dafür. Damit kannst du die Scans auch gleich per Fax weitersenden oder ausdrucken.

Benötigst du deinen Scanner vor allem für das Scannen von Dokumenten empfiehlt sich ein Einzugsscanner. Diese Geräte haben oft auch den Vorteil, dass du ganze Stapel an Dokumenten automatisch digitalisieren kannst. Bei einem Flachbettscanner musst du jede zu scannende Seite von Hand einlegen und wieder entfernen.

Optische Auflösung/dpi

Die Auflösung digitaler Bilder wird in dpi (Dots per Inch) und PPI (Pixel per Inch) angegeben. Je höher dieser Wert ist, desto besser ist auch die Qualität des Bildes. Bei den verschiedenen Scannern sollte auf den maximalen dpi-Wert geachtet werden.

Welche Auflösung benötigt wird, hängt von dem zu scannenden Material ab. Für Dokumente eignet sich eine Auflösung von 300 dpi. Dieser Wert reicht auch aus, wenn du ein Foto scannen möchtest, dass du hinterher nicht vergrößern willst. Möchtest du aber ein Bild scannen und es hinterher vergrößern oder sogar bearbeiten solltest du darauf achten, dass dein Scanner Materialien mit 500 bis 600 dpi digitalisieren kann.

Aufwärmzeit

Viele Scanner benötigen vor der Benutzung eine gewisse Zeit zum Aufwärmen. Wenn es schnell gehen muss, kann dies oft störend sein. Außerdem spart ein Scanner mit einer kurzen Aufwärmzeit nicht nur Zeit, sondern auch Energie.

Scangeschwindigkeit

Bei der Wahl deines Scanners solltest du auch auf die Scangeschwindigkeit achten. So musst du bei Flachbettscannern und vielen Multifunktionsgeräten jede zu scannende Seite manuell einlegen. Bei Einzugsscannern hingegen kannst du meist ganze Stapel an Dokumenten automatisch scannen. Doch auch unter solchen Scannern hat jedes Modell sein eigenes Arbeitsempo. So gibt es Scanner, die von eurem Dokumentenstapel 10 Seiten in der Minute digitalisieren und solche die in dieser Zeit über hundert Seiten bewältigen.

Schnittstellen/Kabellose Datenübertragung

Die meisten Scanner verfügen über einen USB-Anschluss. Manche bieten sogar die Möglichkeit zur Lan- oder WLAN-Verbindung

Natürlich wollt ihr euren Scanner auch mit eurem Computer verbinden, um hinterer eure Scans anschauen oder bearbeiten zu können. Dafür hat so gut wie jeder Scanner eine USB-Schnittstelle. Bietet euer Scanner die Möglichkeit sich mit eurem WLAN-Netzwerk zu verbinden, könnt ihr die Scans sogar ganz ohne Kabel an jedes Gerät senden, dass mit dem WLAN-Netzwerk verbunden ist. Außerdem ermöglichen euch manche Scanner über eine WLAN-Verbindung eure Scans direkt in eine Cloud hochzuladen.

Bedienung

Diesen Punkt zu erwähnen klingt zunächst überflüssig: Einfach auf dem Gerät einen Knopf drücken und der Scan startet. Ganz so einfach ist es aber doch nicht. Viele Scanner verfügen über Einstellungsmöglichkeiten direkt am Gerät. Dabei handelt es sich nicht nur um Knöpfe, es gibt auch Geräte, die eine Bedienung über einen Touchscreen ermöglichen. Aber auch die Bedienung und die Einstellungsmöglichkeiten mittels einer Computersoftware sollten überdacht werden.

Manche Scanner lassen sich auch über eine Smartphone-App bedienen.

Entscheidung: Welche Arten von Scannern gibt es und welcher ist der richtige für mich?

Wenn du dir einen Scanner zulegen möchtest, gibt es vier Produktarten, zwischen denen du dich entscheiden kannst.

Scanerart Beschreibung Vorteile Nachteile
Flachbettscanner Diese Geräte haben eine Klappe unter der sich eine Glasscheibe befindet. In diesen Scannertyp können auch dicke Materialien wie Bücher eingelegt werden. Aufgrund der oft hohen Auflösung sind Flachbettscanner die beste Wahl zum Digitalisieren von Bildern. Mit Flachbettscannern kann pro Scanvorgang immer nur eine Seite digitalisiert werden. Somit kann sich das Scannen vieler Dokumente oder Bilder sehr zeitaufwändig gestalten.
Einzugsscanner In ihrem Aufbau und Aussehen ähneln Einzugsscanner den Faxgeräten. Dieser Scannertyp kann ganz automatisch ganze Stapel an Dokumenten digitalisieren. Durch den Einzug ist es mit diesem Scanner nicht möglich dicke oder zusammenhängende Materialien zu scannen. Obwohl manche Einzugsscanner auch Bilder bearbeiten können, reicht die optische Auflösung für sinnvolle Scans oft nicht aus.
Multifunktionsscanner Multifunktionsscanner sind auch als Multifunktionsdrucker bekannt. Das liegt daran, dass sich in diesen Geräten neben dem Scanner noch mehr funktionen verstecken. Je nach Modell bieten stecken in Multifunktionsscannern noch ein Kopierer, ein Drucker und/oder ein Faxgerät. Der Vorteil dieses Scannertyps liegt natürlich in der Vielseitigkeit Durch die vielen Funktionen sind solche Geräte oft groß und schwer. Außerdem untertrift die Scannqualität oft die von puren Scannern.
Mobile Scanner Hierbei handelt es sich entweder um kleine Leichte Einzugsscanner. Manche Modelle werden aber auch per Hand über das zu scannende Material gezogen. Mobile Scanner sind klein und leicht. Um unterwegs zu scannen sind diese Geräte ideal Aufgrund ihrer Größe sind diese Scanner nicht besonders effizient. Selbst die mobilen Einzugsscanner schaffen selten mehr als ein Blatt pro Scannvorgang.

Mehr über die einzelnen Scannertypen erfährst du in den folgenden Abschnitten.

Flachbettscanner

Flachbettscanner

Flachbettscanner haben eine Klappe, unter der sich eine Glasplatte verbirgt. Dieser Scannertyp erinnert nicht nur vom Erscheinungsbild an ein Kopiergerät, er funktioniert auch so ähnlich. Zum Scannen wird die Klappe des Geräts geöffnet und das zu scannende Material auf die Glasplatte gelegt. Dann wird die Klappe geschlossen und der Scanvorgang gestartet.

Je nach Größe können Flachbettscanner Formate bis DIN A0 scannen. Für den normalen Heim- oder Bürogebrauch empfiehlt sich allerdings ein Modell bis DIN A4. Die meisten Modelle bis zu diesem Format nehmen auf einem Schreibtisch nicht allzu viel Platz weg.

Mit einem Flachbettscanner habt ihr außerdem ein gutes Gerät zur Hand um sowohl Bilder als auch Dokumente zu digitalisieren. Durch die Klappe und das einfache Auflegen des zu scannenden Materials ist es außerdem kein Problem zum Beispiel auch Seiten aus Büchern zu scannen.

Allerdings haben Flachbettscanner auch einen entscheidenden Nachteil. Das zu scannende Material muss einzeln von Hand eingelegt und wieder entfernt werden. Möchtest du also einen ganzen Stapel an Dokumenten mit einem solchen Gerät digitalisieren, kann dies eine ziemlich mühselige Angelegenheit werden.

Vorteile
  • Viele Formate scannbar
  • Eignen sich für das digitalisieren vieler verschiedener Materialien
Nachteile
  • Das Scannen vieler einzelner Seiten ist zeitaufwändig
Einzugsscanner

Einzugsscanner

Dieser Scannertyp lässt sich von der Art seines Aufbaus mit einem Faxgerät vergleichen. Einzugsscanner verfügen – wie der Name schon vermuten lässt – über einen Einzug, in den die zu scannenden Materialien eingelegt werden.

Dadurch können Einzugsscanner nur einzelne Seiten scannen und sind somit für den Scann dicker oder zusammenhängender Materialien ungeeignet. Was zunächst wie ein Nachteil klingt, hat aber durchaus auch seine positiven Seiten. So können Einzugsscanner automatisch ganze Stapel an Dokumenten scannen. In dieser Hinsicht sind sie Flachbettscanner also durchaus überlegen.

Einzugsscanner eignen sich vor allem für das Digitalisieren von Dokumenten. Allerdings gibt es in dieser Produktkategorie auch Geräte, die sowohl Fotos als auch Dokumente scannen können.

Vorteile
  • Einzug ermöglicht das Scannen ganzer Dokumentenstapel
Nachteile
  • Meist ungeeignet für das Scannen von Bildern
  • Bücher und andere dicke/zusammenhängede Materialien nicht scannbar
Multifunktionsscanner

Multifunktionsscanner

Der Multifunktionsscanner oder auch Multifunktionsdrucker ist ein wahrer Alleskönner. Je nachdem um was für ein Modell es sich handelt, sind diese Geräte nicht nur in der Lage zu scannen, sondern auch zu kopieren, zu drucken und zu faxen.

So viele Funktionen in einem Gerät benötigen allerdings auch eine menge Platz. Das hat zur Folge, dass Multifunktionsscanner oft sehr groß und sehr schwer sind. Außerdem bringt diese Vielseitigkeit einen weiteren Nachteil mit sich. Da Multifunktionsscanner nicht allein auf das Scannen ausgelegt sind, ist es oft der Fall, dass die verbauten Komponenten von geringerer Qualität sind, als bei Geräten die nur scannen können.

Vorteile
  • Viele Funktionen in einem Gerät
Nachteile
  • Oft geringere Scanqualität als reine Scanner
  • Groß und schwer
Portable Scanner

Portable Scanner

Bei vielen portablen Scannern handelt es sich um sehr kompakte und leichte Einzugsscanner. Es gibt aber auch Modelle ohne Einzug. Diese werden per Hand über das zu scannende Material gezogen.

Durch die geringe Größe und das geringes Gewicht eignet sich dieser Scannertyp vor allem für dich, wenn du viel unterwegs bist und dir nicht immer ein Arbeitsplatz mit Scanner zur Verfügung steht. Aufgrund der kompakten Bauweise sind tragbare Scanner natürlich nicht für alle Formate geeignet. Die meisten dieser Geräte sind für Formate bis DIN A4 ausgelegt.

Bedenke allerdings, dass die verbauten Komponenten in portablen Scannern oft nicht so gut, wie in den stationären Geräten sind. Dafür bieten diese Geräte oft nützliche Extras, wie etwa scannen ohne Kabel oder hilfreiche Zusatz-Apps zum Scannen über das Smartphone.

Vorteile
  • Kompakt und leicht
  • Ortsunabhängiges Scannen
Nachteile
  • Ineffizient
  • Oft schlechtere Bauteile als in stationären Geräten

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Scanner ausführlich beantwortet

Auch wenn du den passenden Scanner für dich gefunden hast, stellst du dir vielleicht noch die ein oder andere Frage zum Thema. Wir haben für dich die wichtigsten Fragen über Scanner herausgesucht und geben dir die Antworten darauf.

Was ist ein Scanner?

Ein Scanner ist ein Gerät zum Digitalisieren von Bildern und Dokumenten. Dies geschieht indem der Scanner die Oberfläche des zu digitalisierenden Materials mittels eines Lichtstrahls lückenlos abtastet. Die hellen und dunklen Stellen des Materials werfen unterschiedlich viel Licht zurück. Über eine Linse wird dieses Licht auf einen Halbleiter gelenkt. Die Intensität des Lichts, das auf den Halbleiter fällt, bestimmt, wie viel Strom der Halbleiter weitergibt. Abhängig davon, entstehen Binärcodes aus denen sich dann das Bild ergibt.

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Mit Scannern ist es möglich analoge Dokumente und Bilder zu digitalisieren.
(Bildquelle: Crea Park / Pixabay)

Wer hat den Scanner erfunden?

Das erste dieser Geräte wurde im Jahr 1963 von dem Oberpfälzer Rudolf Hell erfunden. Seine Erfindung nannte Hell Chromograph.

Wo kannst du Scanner kaufen?

  • Elektronik-Fachmärkte: Media Markt, Saturn oder Conrad bieten eine vielfältige Auswahl an Scanertypen und Modellen an.
  • Große Kaufhäuser mit Elektronikabteilung: Real oder Kaufland zum Beispiel führen oft Scanner. Hier ist die Auswahl allerdings nicht so groß.
  • Discounter: Lidl und Aldi haben zu besonderen Aktionen oft Scanner im Angebot. Es kann sein, dass du bis dahin etwas Geduld brauchst, dafür kannst du dann aber ein echtes Schnäppchen machen.
  • Online-Versandhändler: Amazon und Ebay bieten eine unzählige Vielfalt an Scannern und das oft zu guten Preisen.

Wie viel kostet ein Scanner?

Für die verschiedenen Scannerypen werden auch unterschiedliche Preise fällig. Grundsätzlich gibt es Modelle in allen Preissegmenten.

Scanerart Preisspanne
Flachbettscanner 50 Euro bis über 1000 Euro
Einzugsscanner 100 Euro bis über 1000 Euro
Multifunktionsscanner 50 Euro bis 1500 Euro
Mobile Scanner 40 Euro bis 300 Euro

Auch wenn du dich nicht immer darauf verlassen kannst, solltest du dir bewusst sein, dass bei Scannern ein höherer Preis oft auch eine höhere Qualität bedeutet.

Wie wird ein Scanner eingerichtet?

  1. Verbinden: Um deinen Scanner einzurichten, musst du ihn zuerst über den USB-Anschluss oder sofern vorhanden über eine der kabellosen Schnittstellen mit deinem Computer verbinden. Außerdem muss das Gerät mit Strom versorgt werden.
  2. Treiber installieren: Viele Scanner installieren beim ersten Start ganz von selbst die nötigen Treiber und sind ohne weitere Handgriffe einsatzbereit. Es kann aber auch sein, dass deinem Scanner ein Datenträger mit Software zum Einrichten des Geräts beiliegt.
  3. Die Website des Herstellers aufsuchen:  Liegt deinem Scanner kein Datenträger zum Einrichten bei und ist er auch nicht von selbst startklar, solltest du auf der Website des Herstellers vorbeischauen. Hier findest du oft alles zum Download, was du benötigst, um deinen Scanner einzurichten.
  4. Schau nach einer Smartphone-App: Mittlerweile gibt es auch Scanner, die sich über eine Smartphone-App einrichten lassen. Ist dies bei deinem Scanner möglich, findest du auf der Verpackung oder in der Gebrauchsanleitung deines Geräts bestimmt einen Hinweis dazu.

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Vor dem Erstbetrieb muss der Scanner erst eingerichtet und angeschlossen werden.
(Bildquelle: Michael Scwarzenberger / Pixabay)

Wie werden Scanner richtig benutzt?

Bei einem Flachbettscanner öffnest du einfach die Klappe und legst das Dokument mit der zu scannenden Seite nach unten auf die Glasfläche. Achte dabei darauf, dass das Dokument direkt an den Kanten des Scanners anliegt. Dann musst du nur noch die Klappe schließen und den Scanvorgang starten.
Wenn du scannst, achte auf eine korrekte Benutzung des Geräts. Dadurch erreichen deine Scans eine gute Qualität und du hast lange Freude an deinem Scanner.

Bei einem Einzugsscanner legst du die zu scannenden Materialien einfach in die Einzugshalterung. Achte darauf, dass sie gerade in der Halterung liegen und nicht verschoben sind. Außerdem sollte die Vorderseite der zu scannenden Materialien zu dir zeigen. Wenn alles passt, kannst du den Scanvorgang starten.

Ähnelt dein mobiler Scanner von seinem Aufbau dem eines Einzugsscanner, dann nutzt du ihn auch so, wie ein stationäres Gerät dieser Art. Anders ist es bei einem Modell, das per Hand über das zu scannende Material gezogen wird. Hier solltest du darauf achten, dass das zu scannende Material auf einer glatten Oberfläche liegt und sich keine Unebenheiten darunter befinden. Liegt dein Material auf einem ebenen Untergrund, kannst du den Scanner einschalten und ihn gerade auf die Oberseite des zu scannenden Materials legen. Im Anschluss ziehst du ihn langsam über das Material, bis du an der Unterseite angekommen bist. Achte dabei darauf, denn Scanner möglichst gerade zu halten und nicht zu wackeln.

Wo werden Scans gespeichert?

Die meisten Scanner speichern die Scans in den Ordnern “Dokumente” oder “Bilder”. Manche Scansoftware legt aber auch einen neuen Ordner an. Kannst du deine Scans nicht finden, solltest du schauen, ob es auf deinem PC den Ordner “Gescannte Dokumente” gibt. Ist dies nicht der Fall, suche  auf deinem PC nach dem Gerätenamen oder dem Hersteller deines Geräts. Oft findest du auf diese Weise ein Ordnerverzeichnis in dem auch deine Scans landen.

Was tun, wenn Scans zu hell oder zu dunkel werden?

Werden deine Scans zu hell oder zu dunkel, wirf einen Blick in die Einstellungen deines Scanners. Möglicherweise ist die Helligkeit und/oder der Kontrast zu hoch oder zu niedrig eingestellt. Ist dies nicht der Fall und du bist trotzdem nicht mit deinen Scans zufrieden, hast du noch die Möglichkeit deine Scans in der Nachbearbeitung anzupassen.

Was tun, wenn der Scanner nicht mehr funktioniert?

Funktioniert dein Scanner nicht mehr solltest du als Erstes überprüfen, ob das Gerät überhaupt eingeschaltet und sowohl mit dem Computer als auch mit dem Stromnetz verbunden ist. Schau außerdem nach, ob die Kabel für die Verbindungen noch intakt sind.

Funktioniert dein Scanner nicht, kann das an verschiedenen Gründen liegen. Prüfe Kabel, Treiber und Antivirensystem.

Kannst du immer noch nicht scannen überprüfe, ob die Treiber des Scanners auf dem aktuellsten Stand sind. Dafür musst du erst die Systemsteuerung und dann den Geräte-Manager anwählen. Sind die Treiber veraltet aktualisiere sie.

Es kann auch sein, dass der Scanner oder die Scansoftware vom Antivirensystem oder der Firewall deines Computers blockiert wird.

Nutzt du deinen Scanner an einem Windows-PC, kannst du außerdem noch diesen Trick ausprobieren: In der Windows-Fotogalerie findest du unter “Datei” den Menüpunkt “Von Kamera oder Scanner importieren”. Wird dir dein Gerät hier angezeigt, kannst du versuchen den Scanvorgang so zu starten.

Wie werden Scanner richtig gereinigt?

Staub auf der Glasplatte eines Flachbettscanners entfernst du am besten mit einem weichen trockenen Tuch. Verwende am besten ein Mikrofasertuch, denn mit einem zu rauen Tuch beschädigst du beim Putzen die Glasplatte des Scanners. Befindet sich auf der Glasplatte Fett oder Dreck solltest du zusätzlich noch etwas Glasreiniger benutzen.

Einzugsscanner sind nicht so leicht zu reinigen, da diese für eine Reinigung oft zerlegt werden müssen. Da der Aufbau eines jeden Modells anders ist, solltest du am besten in der Gebrauchsanweisung oder auf der Website des Herstellers nachschauen, ob es dafür eine Anleitung gibt.

Welche Alternativen gibt es zum Scanner?

Zum digitalisieren von Bildern, Dokumenten und anderen Materialien ist ein Scanner noch immer die beste Wahl. Musst du allerdings etwas digitalisieren und hast keinen Scanner zur Hand, kannst du auch eine Scanner-App für das Smartphone verwenden.

Scanner-Apps bieten selten den Funktionsumfang eines richtigen Scanners und auch die Scanqualität kann kaum mit einem solchen Gerät mithalten. Trotzdem erfüllen diese Apps ihren nutzen und sind zudem oft kostenlos verfügbar.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.tagesspiegel.de/berlin/wer-hats-erfunden/773676.html

[2] https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/0808192.htm

[3] https://www.heise.de/tipps-tricks/Scannen-mit-dem-Handy-so-klappt-s-4588667.html

[4] https://de.wikihow.com/Unterlagen-scannen

[5] https://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=260839

Bildquelle: Adamowicz/ 123rf.com

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