Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2021

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Rosenscheren sind besondere Gartenscheren, die nicht nur Profigärtner schätzen. Denn wenn der März kommt, ist es bald so weit: Zeit für den Rosenschnitt. Kenner wissen, wie wichtig er für die Gesundheit deiner Rosen ist. Natürlich braucht es dazu auch das richtige Werkzeug.

Für unseren Rosenscheren Ratgeber wurden verschiedene Modelle verglichen und Empfehlungen abgegeben. Außerdem haben wir die wichtigsten Informationen für dich gesammelt, so dass du einfach und schnell eine passende Rosenschere findest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Damit Rosen ihre Kraft auf gesunde, frische Triebe konzentrieren können, schneidet man sie (meist ab Mitte März) zurück.
  • Die Klingen einer Rosenschere helfen, den Rosenschnitt zu optimieren. Dabei gibt es verschiedene Arten von Schneidemechanismen.
  • Bei Ambossscheren ist der Kraftaufwand gering, Bypassscheren schonen deine Rosen, Präsentierscheren haben eine Haltefunktion.

Rosenschere Vergleich: Favoriten der Redaktion

Wirft man einen Blick auf den Markt, scheint die Auswahl an Rosenscheren schier unendlich. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir Empfehlungen für dich gesammelt.

Die beste Rosenschere als Gartenschere

Diese Gartenschere heißt zwar Gartenschere, ist aber perfekt für Rosen ausgelegt. Die Stahlklingen ermöglichen einen sauberen Schnitt bis zu einem Durchmesser von etwa 22 Millimetern, wobei die obere Klinge zudem eine Antihaftbeschichtung vorweisen kann. Die Kunststoffgriffe lassen sich von Links- und Rechtshändern benutzen.

Das Produkt hat die Detailmaße 20,8 cm xy 7 cm x 3 cm und 183 Gramm. Dank der Bypass-Technik wird das Pflanzenmaterial nicht gequetscht.

Bewertung der Redaktion: Möchtest du deine Pflanzen schonend kürzen, ist diese Schere für dich ideal.

Die beste Rosenschere mit Softgriffen

Diese Schere liegt dank Soft-Touch-Kunststoff an den Griffen angenehm und auch rutschfest in der Hand. Bis zu 7 mm starke Äste kann die Schere mühelos schneiden. Die Edelstahl-Klinge mit Zinklegierung sorgt für ein kraftvolles Schneiden.

Die Schere ist 170 mm lang und hat eine Klingenlänge von 50 mm sowie ein Eigengewicht von 172 g.

Bewertung der Redaktion: Dieses Produkt überzeugt beim Schneiden von Rosen, jungen Trieben und auch Orchideen.

Die beste Rosenschere im Set

Dieses Set beinhaltet gleich zwei Scheren mit einer Länge von 205 mm. Die professionellen Scheren ermöglichen saubere und auch präzise Schnitte, sodass die Pflanzen nicht verletzt werden. Die integrierte Feder sorgt dafür, dass die Scheren nach dem Schneiden automatisch wieder geöffnet werden.

Der Sicherheitsverschluss sowie die ergonomisch geformten sowie rutschfesten Griffe unterstützt eine sichere Handhabung.

Bewertung der Redaktion: Mit diesem Set bist du für deinen Garteneinsatz bestens gewappnet und kannst neben deinen Rosen auch Baumäste, Triebe sowie Gemüse schneiden.

Die beste Rosenschere teleskopierbar


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (03.05.22, 08:05 Uhr), Sonstige Shops (20.05.22, 21:51 Uhr)

Die Gartenschere lässt sich stufenweise bis auf 206 Zentimeter ausfahren. Damit erreichst du auch schwer zugängliche Plätze. Bis zu einem Durchmesser von 10 Millimetern kannst du deine Rosen dank der antihaftbeschichteten Carbonstahlklingen bequem kürzen. Der Körper besteht aus leichtem Aluminium.

Mit der Haltevorrichtung kannst du Schneidegut außerdem fixieren und gezielt ablegen. Dornen hältst du dir dabei vom Leibe.

Bewertung der Redaktion: Wenn du deine Rosen mit einem kurzen Stiel nur schwer erreichst, bietet diese Rosenschere Abhilfe.

Die beste Rosenschere XL

Das nachfolgend vorgestellte Produkt ist derzeit nicht verfügbar, weshalb wir es für dich übergangsweise durch ein alternatives Produkt mit ähnlichen Charakteristiken ausgetauscht haben. Ein Problem melden.

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Mit diesem Produkt verlängerst du deinen Arm und erreichst auch schwer erreichbare Stellen. Mit 63 cm Gesamtlänge kannst du arbeiten, ohne dich in Dornen oder Ästen zu verfangen. Der Scherenkörper besteht aus leichtem und korrosionsbeständigem Aluminium. Die Klinge ist aus extrascharfen Carbonstahl gefertigt.

Bis zu 10 cm starke Äste, Zweige und Triebe können ohne großen Kraftaufwand geschnitten werden.

Bewertung der Redaktion: Mit dieser Schere als Armverlängerung, ist ein punktgenaues Schneiden und Entfernen von Zweigen oder vertrockneten Rosenblüten möglich.

Rosenscheren: Kauf- und Bewertungskriterien

Für den perfekten Rosengarten muss man Zeit und Geduld in die Pflege der Pflanzen investieren. Damit die Arbeit leicht von der Hand geht, brauchst du natürlich das richtige Werkzeug. Wir haben Beurteilungskriterien gesammelt, sodass du eine passende Rosenschere findest.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

Material

Vor dem Kauf einer Rosenschere ergibt es Sinn, einen genaueren Blick auf das verwendete Material zu werfen. Auch dickere Triebe sollten problemlos durchtrennt werden können, ohne dass die Schere kaputtgeht. Achte auf hochwertige Verarbeitung.

Die Feder muss Belastung aushalten. Bei minderwertigen Modellen kommt es vor, dass sie während der Benutzung herausspringt. Fragile Federn bergen somit ein Verletzungsrisiko, das du am besten vermeidest.

Die Klingen sollten eine besondere Beschichtung vorweisen, um Korrosion zu verhindern. Bei guten Rosenscheren sind die Klingen oft aus Edelstahl oder Kohlenstoffstahl. Mit einer scharfen Klinge fällt das Schneiden logischerweise auch leichter als mit einer stumpfen.

Länge des Stiels

Der Kraftaufwand beim Schneiden hängt unter anderem von der Länge des Stiels ab. Umso länger, desto einfacher wird das Durchtrennen von dickeren Zweigen. Die Hebelwirkung lässt grüßen! Mit einem langen Griff kommst du außerdem an höher liegende Partien deiner Rosenstöcke heran und ersparst dir eine Leiter.

Manche Rosenscheren kommen mit einem Teleskopstiel. Damit kannst du immer die passende Länge einstellen. Ansonsten sind spezielle Verlängerungen, die du mit deiner kürzeren Schere kombinierst, erhältlich.

Handhabung

Rosenscheren gibt es mit Holz- wie mit Kunststoffgriff. Wichtig ist, dass du nicht abrutscht. Ein ergonomisch geformter Griff wird oft als angenehm empfunden. Außerdem gibt es besondere Scheren für Linkshänder.

Du hast die Wahl zwischen Scheren, die du mit einer Hand oder mit beiden Händen gebrauchst. Wenn du zwei Hände verwendest, kannst du meist mehr Kraft aufbringen. So lassen sich auch dickere Triebe durchtrennen.

Das Gewicht macht einen großen Unterschied. Manche bevorzugen schwerere Scheren, weil sie ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle geben. Leichtere Scheren können angenehm sein, wenn du über längere Zeit mit deiner Rosenschere arbeitest. Du solltest bei der Benutzung nicht zu schnell ermüden.

Druckstellen wollen ebenfalls vermieden werden. Frauen erleben oft, dass Scheren zu unhandlich für sie sind. Wenn du kleine Hände hast, halte Ausschau nach Produkten, die auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Rosenschere kaufst

Schon alles klar? Wir haben wichtige Fragen zum Kauf einer Rosenschere für dich beantwortet. Das spart Zeit, die du zur Pflege deines Rosengartens nutzen kannst.

Was ist das Besondere an einer Rosenschere und welche Vorteile bietet sie?

Die Klingen der Rosenschere machen den Unterschied. Sie sind speziell so gefertigt, dass du beim Schneiden deiner Rosen das bestmögliche Ergebnis erhältst.

Je nachdem, ob es sich um eine Bypass-, Amboss- oder Präsentierschere handelt, unterscheidet sich die Form der Klingen allerdings ein wenig. Egal, welche Art von Rosenschere du verwendest, am Ende ist der Schnitt mit einer guten Rosenschere präzise und schonend den Pflanzen gegenüber.

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Durch das Zurückschneiden deiner Rosen können sie ihre Kraft effizient einsetzen.
(Bildquelle: Corina Rainer / unsplash)

Würdest du versuchen, deine Rosen mit einer normalen Haushaltsschere zu stutzen, hättest du wenig Erfolg. Mit einer Allzweckgartenschere wird die Arbeit ebenfalls schwieriger als mit einer Rosenschere. Perfekte Ergebnisse darfst du nicht erwarten, wenn du hier sparst.

Welche Arten von Rosenscheren gibt es?

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Bypass-, Amboss- und Präsentierscheren. Welche davon die beste Rosenschere für dich macht, hängt von deinen Wünschen ab.

Amboss-Rosenscheren

Amboss-Rosenscheren bekommen ihren Namen von einem stumpfen Amboss, auf den eine scharfe Klinge auftrifft. Der Amboss besteht in der Regel entweder aus glatten oder geriffeltem Metall.

Amboss-Scheren nutzen die aufgewandte Kraft effizient, womit trockene / harte Pflanzen gut beschnitten werden können. Verkanten gibt es nicht. Das macht sie angenehm in der Benutzung. Allerdings wird das Pflanzenmaterial leicht beschädigt. Im Allgemeinen setzt man sie ab einem Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Zentimetern ein.

Bypass-Rosenscheren

Bei einer Bypass-Rosenschere schneiden die zwei Klingen nahe aneinander vorbei. Dadurch vermeidet man, dass das Pflanzenmaterial an der Schnittstelle gequetscht wird.

Bypass-Rosenscheren sind gut geeignet für relative dünne Triebe von 2 bis 2,5 Zentimetern. Weiches Material kannst du präzise schneiden – ohne die Pflanze unnötig zu verletzen. Für den Rosenschnitt bevorzugen die meisten eine Bypass-Klinge.

Präsentier-Rosenscheren

Präsentierscheren basieren auf demselben Prinzip wie Bypass-Scheren. Auch hier schneiden zwei Klingen aneinander vorbei, aber dazu kommt noch, dass du die Pflanze nicht selbst festhalten musst.

Es gibt auch Präsentier-Rosenscheren mit längerem Stiel, mit denen du höher gelegene Partien deines Rosenstocks beschneiden kannst. Das ist praktisch, wenn du sonst eine Leiter o. Ä. zur Hand nehmen müsstest.

(Titelbild: Ivanova/ 123rf)

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