Rauchmelder
Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2020

Unsere Vorgehensweise

12Analysierte Produkte

17Stunden investiert

2Studien recherchiert

66Kommentare gesammelt

Rauchmelder werden in Wohnungen, Häusern sowie öffentlichen Einrichtungen zur Sicherheit bei Brandfällen installiert. Sie können in gewissen Situationen lebensrettend sein. Brände breiten sich manchmal so schnell aus, das ab einem bestimmten Punkt gar nicht mehr reagieren werden kann. Rauchmelder geben ein Warnsignal von sich, sobald Rauch oder Verbrennungsgase in ihrer Umgebung wahrgenommen werden. Dadurch kann frühzeitig gehandelt werden und man vermeidet es in eine gefährliche Situation zu gelangen.

Mit unserem Rauchmelder Test 2020 wollen wir dir einen Überblick über die diversen Rauchmelder und ihre Funktionsweise verschaffen. Mit Vor- und Nachteilen zu den jeweiligen Rauchmeldertypen sollte dir die Entscheidung leichter fallen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Rauchmelder hat eine fest eingebaute 10-Jahres Batterie und muss daher erst nach 10 Jahren ersetzt werden. Dies wird durch eine Batterie aus Lithium möglich gemacht. Kommt es frühzeitig zum Batterieversagen, muss der ganze Rauchmelder ausgewechselt werden, da die Batterie nicht einzeln ausgewechselt werden kann.
  • Grundsätzlich wird zwischen vier verschiedenen Rauchmeldertypen unterschieden. Jeder Typ hat seine Vor- und Nachteil und differenziert sich in der Preisklasse.
  • Rauchmelder sind in der Wohnung Pflicht. Eine Installation muss im Schlafzimmer sowie in jedem Kinderzimmer vorgenommen werden. Der Durchgangsbereich zwischen den Zimmern ist ebenso mit einem Rauchmelder auszustatten.

Rauchmelder Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Rauchmelder im 5er-Set

Der X-Sense Rauchmelder SD11 hat eine Lebensdauer von 10 Jahren dank der fest integrierten Lithiumbatterie. Da er im 5er -set erhältlich ist, können alle notwendigen Räume in der Wohnung mit einem Rauchmelder abgedeckt werden. Durch den fotoelektrischen Sensor wird der Rauch sehr schnell erkannt.

Das ständige Überprüfen der Funktionsweise ist bei diesem Rauchmelder nicht nötig. Er überprüft sich selbst und gibt bei Störungen ein Signal.

Der beste Rauchmelder ohne LED


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (27.11.20, 11:41 Uhr), Sonstige Shops (27.11.20, 05:26 Uhr)

Der Ei Electronics Ei650 Rauchmelder bietet zuverlässige Sicherheit. Mit seinem hochmodernen System überprüft er alle 10 Sekunden, ob sich Rauch im Raum befindet. Ein Batteriewechsel ist nicht nötig, da der Rauchmelder mit einer 10-Jahres Batterie ausgestattet ist.

Solltest du das LED-Blinken der Rauchmelder als störend empfinden, dann eignet sich dieses Produkt ohne die Blinkfunktion für dich.

Der beste Smart-Home Rauchmelder


Der Smart-Home Rauchmelder von Bosch ist mit dem Smart Home System Bosch nutzbar. Die Rauchmelder in der Wohnung sind miteinander vernetzt und sind bequem über die App-Funktion zu bedienen. Auch bei einer Raucherkennung wird direkt über die App benachrichtigt, falls zu dieser Zeit niemand vor Ort sein sollte.

Dieser Rauchmelder ist sehr beliebt, da er eine zusätzliche Funktion besitzt. Falls es zu einem Einbruch in deiner Wohnung oder deinem Haus kommen würde, wirst du durch eine Sirene gewarnt.

Der beste Rauchmelder mit integrierter Zeitschaltuhr


AffiliateLink


Hekatron 31-5000020-06-02 Rauchmelder Genius PLUS mit integrierter Batterie (10 Jahre Lebensdauer) – inkl. 1 x Klebepad – App-unterstützt – Rauchwarnmelder in Weiß – 1 Stück

Feuermelder Genius Plus detektiert frühzeitig Rauch in Wohnungen/Büros – dient der frühzeitigen Warnung im Gefahrenfall durch akustischen Alarm
Rauchmelder ist für das Schlafzimmer geeignet: durch die integrierte Echtzeituhr werden Statusmeldungen von 21.00 – 07.00 Uhr unterdrückt – in der Nacht wird die optische Betriebsanzeige ausgeschaltet
Mit der Genius Pro und Genius Home App für iOS und Android (verfügbar in Deutschland und Österreich) kann eine Statusübersicht des Rauchwarnmelders und Funkmoduls abgerufen werden
Qualitativ hochwertiger Melder besitzt eine Langzeitbatterie (10 Jahre Lebensdauer) – VdS-zertifiziert nach DIN EN 14604 – LED-Leuchte in Grün, Rot und Orange
Lieferumfang: 1 x Rauchwarnmelder mit Sockel, 1 x Schraube und Montagedübel (zur Einlochmontage oder Zweilochmontage vorbereitet), 1 x Klebepad zur Befestigung, 1 x Kurzanleitung (deutsch)

Der Hekatron 31-5000020-06-02 Rauchmelder Genius PLUS eignet sich vor allem fürs Schlafzimmer. Denn zwischen 21 und 7 Uhr werden sämtliche optische und akustische Signale, die nicht der Brandwarnung dienen, ausgeschaltet. Praktisch ist zudem die per App abrufbare Statusmeldung. Das Produkt besitzt eine integrierte Langzeitbatterie mit 10 Jahren Lebensdauer.

Dieser Rauchmelder ist also ein qualitativ hochwertiger und praktischer Schutz in Brandfällen. Durch die permanente Selbstüberwachung musst du das Produkt nur ein mal im Jahr überprüfen. Zudem ist das Modell für jede Generation geeignet, da es über ein breiteres Frequenzband als herkömmliche Rauchmelder verfügt.

Der beste Kohlenmonoxid Melder


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (27.11.20, 11:41 Uhr), Sonstige Shops (27.11.20, 05:26 Uhr)

Der Ei Electronics Ei208D CO Kohlenmonoxid Melder löst den Alarm aus, wenn die Menge an Kohlenmonoxid im Raum sehr gering ist. Durch den Test- und Stummknopf kann der Rauchmelder bei Fehlalarm ausgeschaltet werden. Das eingebaute Display gibt Anweisungen an, wenn das Zimmer gelüftet werden sollte.

Der Kohlenmonoxid Melder ist für Garagen, Abstellräume und Keller gut geeignet. Die Handhabung ist durch das Display einfach gestaltet.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rauchmelder

Beim Kauf eines Rauchmelders oder einer Rauchmelder Ausstattung gibt es einige Punkte, auf die man achten sollte.

Damit du die verschiedenen Rauchmelder miteinander vergleichen kannst, sind unten die wichtigsten Kriterien aufgelistet:

Im nächste Abschnitt erklären wir dir die Bedeutung der einzelnen Kaufkriterien noch genauer.

Alarm Lautstärke in dB

Bei einem Alarm ist die Lautstärke sehr relevant. Vor allem, wenn es sich um einen Brand handeln könnte. Daher ist beim Kauf eines Rauchmelders auf die Lautstärke zu achten.

Beachte: Rauchmelder mit weniger als 85 Dezibel sind zu leise. Die Sicherheit wird da nicht genügend gewährleistet.

Auf einem Radius von drei Metern sollte ein Rauchmelder mindestens 85 dB aufweisen. Die Bezeichnung dB steht für Dezibel und gibt den Schalldruckpegel (Lautstärke) an. Die meisten Rauchmelder erreichen zwischen 88 und 100 dB.

Rauchmelder mit mehr Dezibel sind auch während eines Testalarms / Probealarms laut. Das stört eventuell während der Testphase, ist aber für ernste Fälle von Bedeutung.

Falls du dich in einem Brandfall nicht im gleichen Zimmer befindest, kannst du trotzdem reagieren. Die Lautstärke des Alarms gibt dir ein Signal, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Batterielaufzeit

Die meisten Rauchmelder sind mit einer fest montierten 10-Jahres Batterie ausgestattet. Die dafür verwendete Batterie aus Lithium ermöglicht eine 10-jährige Lebensdauer des Rauchmelders ohne Wechsel.

Allgemein werden Rauchmelder nach spätestens 10 Jahren ausgewechselt. Diese Dauer wird anhand der Batterielaufzeit festgelegt.

Bei einer vorzeitigen Entladung der Batterie muss der ganze Rauchmelder ausgetauscht werden. Wenn sich der Rauchmelder in kälteren Räumen wie Keller oder Dachboden befindet, kann sich die Batterie schneller entladen.

Qualitätszeichen Q

Das Q-Label ist als Qualitätszeichen bei den Rauchmeldern bekannt. Das Zeichen dient zur Orientierung, wobei eine hohe Qualität gewährleistet wird. Es wird bei geprüften Rauchmeldern angegeben.

Das Q-Siegel ist mit einem Q gekennzeichnet, welches innen mit einer Flamme ausgefüllt ist.

Rauchmelder mit Q-Label erfüllen ein besonders hohes Sicherheitslevel. Diese Sicherheit wird anhand verschiedener Tests geprüft. Vor allem wird getestet wie die Funktionsweise der Rauchmelder nach einigen Jahren Laufzeit aussieht.

Ausserdem haben Rauchmelder mit diesem Q-Siegel eine eingebaute 10-Jahres Batterie und die Lebensdauer für diese 10 Jahr ist zugesichert.

Montageart

Rauchmelder werden an der Zimmerdecke montiert. Die Montageart wird in der Bedienungsanleitung angegeben und sollte beachtet werden. Wer jedoch keine Löcher in die Zimmerdecke bohren will, kann sich für die magnetische Befestigung entscheiden.

Dazu gehören zwei Magnetteile. Einer wird an der Zimmerdecke befestigt und der andere wird am Rauchmelder angemacht. Dadurch kann der Rauchmelder bequem an der Zimmerdecke montiert werden.

Damit du dir die Montage mit Magnethaltern besser vorstellen kannst, haben wir dir ein Video mit der Anleitung der Montage herausgesucht.

Bei der Montage ist auf die Oberfläche der Zimmerdecke zu achte. Nicht jede Fläche hat die gleiche Klebewirkung. Zusätzlich sollte man sich den Ort für den Rauchmelder gut überlegen, da die Magnethalter sehr schwer zu entfernen sind.

Einfache Bedienungsanleitung

Die Bedienungsanleitung ist bei einem Rauchmelder sehr relevant. Darin sollte die Montage, Aktivierung und weitere wichtige Vorgehensweisen Schritt für Schritt erklärt sein.

Je einfacher die einzelnen Schritte angegeben sind, umso sicherer ist auch die Installierung und die spätere Handhabung. Ein wichtiger Hinweis hier: Achtet auf die Sprache der Bedienungsanleitung. Es gibt viele Produkte, welche nur für den deutschen Sprachraum beschrieben werden.

Angaben wie das Handeln bei einem Fehlalarm stehen in der Betriebsanleitung. Wenn es zu einem Fehlalarm kommt, kann der Testknopf gedrückt werden. Wenn dieser für einige Sekunden gedrückt wird, schaltet sich der Rauchmelder sowie der Ton aus.

Entscheidung: Welche Arten von Rauchmelder gibt es und welche ist der richtige für dich?

Wenn du dir einen Rauchmelder zulegen möchtest, gibt es vier Produktarten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Art Vorteile Nachteile
Optischer Rauchmelder Erkennt auch kalten Rauch, Testknopf zur Überprüfung Nicht für Badezimmer und Küche geeignet, schnellerer Fehlalarm
Rauchgasmelder (Co-Melder) Ideal für Keller und Garage, ständige Messung der Raumluft, wenige Fehlalarme Empfindliche Sensoren, Bei Sensorenversagen ist die Auswechslung des ganzen Rauchmelders nötig
Funkrauchmelder Rauchmelder über Funk vernetzt, mehrstöckig verwendbar unterschiedliche Modelle können nicht vernetzt werden, kostspieliger
Smart-Home Rauchmelder Vernetzung der Rauchmelder, Steuerung über App, Benachrichtigung bei Rauchalarm umfangreiche Installation, kostspielig

Wenn du mehr über die einzelnen Rauchmelder-Arten erfahren möchtest, kannst du in die folgenden Abschnitten jeweils mehr dazu lesen.

Optischer Rauchmelder

Optischer Rauchmelder

Diese Art von Rauchmelder ist der am häufigsten verwendete Rauchmelder. Wie vom Namen herzuleiten ist, funktioniert er mit optischen Sensoren.

Die eingebaute Lichtquelle und ein Fotosensor sind zuständig für die Auslösung des Alarms. Wenn es zu einer Rauchverteilung kommt, gelangen Rauchpartikel in den Rauchmelder. Dadurch werden von der Lichtquelle Lichtstrahlen gestreut. Diese Lichtstrahlen gelangen auf den Fotosensor, der den Alarm daraufhin auslöst.

Der optische Rauchmelder verfügt über zusätzlich Knöpfe. Einer davon ist ein Testknopf. Dieser dient zur Überprüfung der Funktion.

Ausserdem verfügt der optische Rauchmelder über einen Stummknopf. Dieser kann bedient werden, um den Alarm abzustellen. Die Bedienung diese Knopfes ist bei einem Fehlalarm möglich.

Vorteile
  • Testknopf zur Überprüfung
  • Erkennt auch kalten Rauch schnell
Nachteile
  • Schnellerer Fehlalarm möglich
  • Nicht für Badezimmer und Küche geeignet
Rauchgasmelder

Rauchgasmelder (Co-Melder)

Der Rauchgasmelder oder auch Kohlenstoffmonoxidmelder genannt, funktioniert durch Erkennung von Verbrennungsgasen im Raum. Verbrennungsgase werden bei Brandbildung freigesetzt.

Wenn im Raum der Anteil an Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid steigt, kommt es zum Alarm. Der Wert muss jedoch eine gewisse Grenze überschreiten. Die Auslösung wird von einem Sensor gesteuert.

Der Sensor im Rauchgasmelder hat eine beschränkte Funktionszeit. Nach drei bis zehn Jahren erfolgt ein Wechsel des ganzen Rauchmelders.

Dieser Rauchmelder wird vor allem in Räumen verwendet, wo der Anteil an Staub hoch ist. Somit kann ein Fehlalarm vermieden werden, da der Auslösefaktor auf die Verbrennungase beschränkt ist.

Vorteile
  • wenig Fehlalarme
  • Ständige Messung der Raumluft
  • Ideal auch für Keller und Garage
Nachteile
  • Empfindliche Sensoren
  • Auswechslung des ganzen Rauchmelders nötig
Funkrauchmelder

Funkrauchmelder

Der Funkrauchmelder funktioniert grundsätzlich wie ein normaler Rauchmelder. Die zusätzliche Funkfunktion macht ihn aber einzigartig.

Installierst du in deinem Haus oder mehrstöckigen Wohnung Funkrauchmelder, hast du eine hohe Sicherheit und wirst auch bei einer Rauchbildung in einem anderen Raum oder Stockwerk den Alarm wahrnehmen.

Die verschiedenen Funkrauchmelder in deinem Haus sind miteinander verbunden. Wenn es im Untergeschoss zu einem Brand kommt, wird ein Funk an die anderen Rauchmelder gesendet. Dadurch ertönt der Alarm bei allen Rauchmeldern.

Achte darauf, dass du Funkrauchmelder vom gleichen Modell kaufst. Bei unterschiedlichen Modellen kann keine Verbindung untereinander hergestellt werden.

Vorteile
  • Rauchmelder über Funk verbunden
  • mehrstöckig verwendbar
Nachteile
  • unterschiedliche Modelle kann man nicht vernetzen
Smart-Home Rauchmelder

Smart-Home Rauchmelder

Beim Smart-Home Rauchmelder sind auch alle Rauchmelder im Haus miteinander vernetzt. Die Vernetzung erfolgt über Kabel oder WLAN. Das Ganze wird vom Smart-Home System gesteuert. Eine Verbindung mit Fritzbox ist auch möglich.

Falls es zu einem Brand kommt, wird eine Benachrichtigung auf dein Handy gesendet. Die Steuerung sowie die Kontrolle der Rauchmelder erfolgt über eine App.

Bei dieser Produktart kann die genaue Rauchentwicklung festgestellt werden. Es wird also genau angezeigt, in welchem Raum sich der Rauch befindet. Der Rauchmelder hat aber noch andere Extras. Durch verschiedene Programmarten kann man bei einem Alarmfall die Fenster öffnen lassen.

Vorteile
  • Vernetzung der einzelnen Rauchmelder
  • Steuerung über App
  • Benachrichtigung bei Rauchalarm
Nachteile
  • teure Produktart
  • umfangreiche Installation

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Rauchmelder ausführlich beantwortet

Im Ratgeber wollen wir dir die relevantesten Fragen in Bezug zum Rauchmelder beantworten. Die Fragen wurden von uns definiert und jeweils in einem kurzen Abschnitt beantwortet. Der Ratgeber dient dazu, alle noch offenen Fragen zum Thema Rauchmelder zu beantworten.

Was kostet ein Rauchmelder?

Die Kosten eines Rauchmelders können unterschiedlich anfallen. Der Preis ist von der Art und vom Modell des Rauchmelders abhängig.

In der folgenden Tabelle grenzen wir die Kosten für die vier oben erwähnten Rruchmelderarten circa ein.

Produktart Preisspanne
Optischer Rauchmelder ca. 20-50€
Rauchgasmelder (Co-Melder) ca. 30-100€
Funkrauchmelder ca. 40-100€
Smart-Home Rauchmelder ca. 40-100€
Spezieller Rauchmelder für Hörgeschädigte ca. 175€

Die etwas teureren Rauchmelder sind die mit der Smart-Home Funktion. Diese haben zum Teil zusätzliche Extras, welche bei den anderen nicht vorhanden sind. Die speziellen Rauchmelder für Gehörlose sind auch mit mehr Kosten verbunden. Der Grund dafür sind zusätzliche Produkte wie das Rüttelkissen.

Wo kann man einen Rauchmelder kaufen?

Rauchmelder sind in vielen Geschäften erhältlich. Elektrofachgeschäft und Baumärkte bieten ein grosses Sortiment an Rauchmeldern.

Ausserdem sind sie in den folgenden Onlineshops verfügbar:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • digitalo.de
  • endlich-sicher.de

Je nach Rauchmelderart sind die Preise variierend. Die genaue Beschreibung zu jedem Rauchmelder ist auf den Seiten verfügbar.

In welchen Räumen sollte ein Rauchmelder montiert sein?

Vorgeschrieben sind folgende Räume für einen Rauchmelder:

  • Schlafzimmer
  • Alle Kinderzimmer
  • Durchgang zwischen den Zimmern (Flur)
  • Wohnbereich ist optional

Im Schlafbereich der Erwachsenen sowie der Kinder muss mindestens ein Rauchmelder installiert sein. Der Flurweg ist auch mit einem Rauchmelder auszustatten. Diese Räumlichkeit ist als Fluchtweg relevant.

Empfohlen ist auch die Installation eines Rauchmelders im Wohnbereich. Mieter, welche oft im Wohnzimmer schlafen, sind dadurch besser bei Rauchausbruch geschützt. Die Rauchmelder sind 50 cm von der Wand entfernt anzubringen.

Falls du in einer mehrstöckigen Wohnung oder Haus wohnst, solltest du auf jedem Stockwerk Rauchmelder anbringen. Das sorgt für mehr Sicherheit in einer Notsituation.

Trägt der Mieter oder der Vermieter die Kosten für den Rauchmelder?

Der Vermieter der Wohnung oder des Hauses hat die Zuständigkeit die Rauchmelder zu installieren.

Rauchmelder-1

Rauchmelder sind für die Sicherheit zuständig. In jeder Wohnung sollten daher Rauchmelder installiert sein.
(Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay)

Für weitere Verpflichtungen rund um die Rauchmelder ist der Mieter zuständig. Darunter zählt die Kontrolle der Funktionsweise des Rauchmelders sowie die Wartungen.

Übernimmt der Vermieter diese Kosten, kann er die Kosten in die Nebenkostenrechnung dazurechnen. Bei einer Batterieersetzung trägt auch der Mieter die Kosten.

Den Mietern können jedoch keine Kosten für die Miete der Rauchmelder aufgetragen werden. Dafür ist der Vermieter verantwortlich.

Was bedeutet das Blinken beim Rauchmelder?

Das rote Blinken beim Rauchmelder hat nicht bei jedem Rauchmelder dieselbe Erfüllung. Die Funktionsart unterscheidet sich von Modell zu Modell.

Ein Grund für das rote Blinken kann die fast leere Batterie des Rauchmelders sein. In diesem Fall soll schnell gehandelt werden, damit die Sicherheit bestehen bleibt. Der Rauchmelder ist in seiner Gesamtheit auszuwechseln.

Weiter zeigt aber das rote Blinken bei einigen Modellen die Funktionsbereitschaft an. Dabei blinkt das rote Licht einmal pro Minute kurz auf.

Um sicherzugehen, was das Blinken bei deinem Modell genau bedeutet, empfiehlt es sich die Bedienungsanleitung des jeweiligen Rauchmelders bei der Installation genau durchzulesen.

Wann ist die Batterie des Rauchmelders leer?

Rauchmelder sind mit einer Lithiumbatterie ausgestattet. Die Lebensdauer der Batterie liegt bei 10 Jahren. Daher ist der Rauchmelder 10 Jahre in Funktion.

Die Auswechslung des Rauchmelder erfolgt dann, wenn die Batterie leer ist. Bevor die Funktionsdauer sich dem Ende nähert, äussern die Rauchmelder ein bestimmtes Signal.

Ein Monat vor dem Versagen der Batterie gibt der Rauchmelder alle 30 Sekunden einen Piepton von sich. Zusätzlich kann das rote LED-Licht einmal pro Minute aufblinken.

Das Aufleuchten hat je nach Modell eine andere Bedeutung. Deshalb ist es wichtig sich an die Angaben in der Bedienungsanleitung zu halten und sich diese zu Beginn der Installation gut einzuprägen.

Kann man mit einem Rauchmelder Zigaretten oder Shisha rauchen?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass man trotz Rauchmelder in der Wohnung Zigaretten sowie Shisha rauchen kann. Es hängt natürlich davon ab, auf welche Weise der Alarm des Rauchmelders in der Wohnung ausgelöst wird.

Wenn direkt unter einem Rauchmelder geraucht wird, kann es zum Auslösen vom Alarm kommen. Rauchen mehrere Personen im gleichen Raum zusammen, entstehen grosse Rauchwolken. Diese Rauchwolken können den Alarm ebenso auslösen.

Bei der Shisha ist der Fall ähnlich. Wird in einem kleinen Raum Shisha geraucht, kann der Alarm ausgelöst werden, da während dem Rauchen auch grosse Rauchwolken entstehen.

Es ist empfehlenswert zwischendurch zu lüften oder das Fenster die gesamte Zeit geöffnet zu lassen.

Sollte man nach einem Alarm den Rauchmelder austauschen?

Nein nach einem Alarm muss man den Rauchmelder nicht austauschen. Rauchmelder werden ausgetauscht, wenn die Batterielaufzeit des Gerätes sich dem Ende nähert.

In gewissen Situationen kann es aber auch zu einem früheren Zeitpunkt zu einer Auswechslung kommen. Zeigt der Rauchmelder Warnsignale, sollte auf jeden Fall eine Testkontrolle durchgeführt werden.

Rauchmelder-2

Rauchmelder sollten regelmässig getestet werden, damit die einwandfreie Funktion gewährleistet ist.
(Bildquelle: Chris Karidis / unsplash)

In einigen Fällen befindet sich zu viel Staub im Rauchmelder. Diese Staubansammlung führt dann zu Fehlalarmen. Entweder kann die Staubschicht entfernt werden, oder der Rauchmelder muss ersetzt werden.

Gibt es Rauchmelder für Gehörlose?

Da der Rauchmelder einen lauten Alarm bei Rauchmeldung auslöst, ist es für Hörgeschädigte schwierig darauf zu reagieren.

Für gehörlose Menschen wurden spezielle Rauchmelder entwickelt, welche ein anderes Warnsignal als einen lauten Alarm von sich geben. Ein Hörgeschädigtensystem wird mit den verschiedenen Rauchmeldern vernetzt. Die Vernetzung erfolgt über Funk.

Bei einem Alarm werden helle Lichtblitze vom Rauchmelder ausgesendet. Ein weiteres Warnsignal wird durch Vibrationen mittels Rüttelkissens gegeben. Das Rüttelkissen wird unter dem Kopfkissen positioniert.

Dank der Funkfunktion werden beide Warnsignalarten bei alles Rauchmeldern ausgesendet. Somit ist auch die Sicherheit während dem Schlaf gewährleistet. Die Kosten für diesen speziellen Rauchmelder werden von der Krankenkasse übernommen.

Auch hier gibt es je nach Rauchmelder verschiedene Zusatzteile. Im folgenden Video wird ein Rauchmelder mit Warnwecker vorgestellt.

Gibt es Alternativen zum Rauchmelder?

Es gibt viele verschiedene Arten von Rauchmeldern. Daher ist es schwierig Alternativen zu definieren. Jedoch gibt es eine Alternative zum Rauchmelder:

Der Hitzemelder wird vor allem in der Küche und im Bad installiert. Zusätzlich kann er auch in staubigeren Umgebungen wie Keller und Dachboden von Vorteil sein. In der Küche sowie im Bad kann es schnell zu einer Dampfbildung kommen. Dieser Dampf löst bei einem Rauchmelder öfters den Fehlalarm aus.

Es wird zwischen zwei Arten von Hitzemelder unterschieden:

Typ Beschreibung
Differenzmelder Der Differenzmelder löst den Alarm aus, wenn die Temperatur im Raum sich von der üblichen Temperaturhöhe im Raum unterscheidet. Ab welcher Differenz der Alarm ausgelöst werden soll, kann individuell eingestellt werden.
Festwertmelder Der Festwertmelder löst ab einem gewissen Temperaturwert den Alarm aus. Dieser Wert liegt bei den Hitzemeldern bei ca. 60 Grad.

Grundsätzlich wird der Festwertmelder häufiger als der Differenzmelder genutzt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmelder-fuer-gehoerlose-und-hoergeschaedigte/

[2] https://de.wikihow.com/Die-Batterien-in-deinem-Rauchmelder-austauschen

[3] https://rauchmeldungen.de/rauchmelderpflicht/

Bildquelle: serezniy / 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?