Wird ein neues Eigenheim bezogen oder auch nur das gegenwärtige renoviert, tritt hierbei die Frage des richtigen Fußbodens häufig auf. Oft fällt dabei die Auswahl auf Parkett. Der Vorteil liegt hier in einer breit gefächerten Auswahl, sowohl was das Design, die Zusammensetzung als auch die Qualität betrifft.

Aufgrund dieser Tatsache ist die richtige Auswahl oft eine kleine Herausforderung. Des Weiteren stellt sich oft auch die Frage, ob das eigene Geschick ausreicht um den Boden zu verlegen. Hier muss schließlich auch oft abgewogen werden, ob eine professionelle Anbringung die zusätzlichen Kosten wert ist.

Im nachfolgenden Artikel wollen wir dir alle wesentlichen Informationen zum Thema Parkett verlegen mitgeben. Hier findest du Hintergründe zum Holz, Tipps zur Selbstverlegung und weitere, nützliche Informationen. Durch diese Infos sollte die Beantwortung aller vorher genannten Fragen kein Problem für dich darstellen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Parkett gibt es in verschiedensten Ausführungen. Sowohl in Bezug auf die Stärke, Farbe, Muster oder auch den Holztyp kannst du aus mehreren Varianten wählen.
  • Grundsätzlich kannst du Parkett selbst anbringen oder vom Profi verlegen lassen. Letzeres ist teurer, jedoch tendenziell mit höher Qualität und weniger Zeit verbunden.
  • Parkett verlegen benötigt eine umfangreiche Vorbereitung. Neben den richtigen Utensilien musst du auch die Auslegungsfläche entsprechend präparieren.

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Definition: Was ist Parkett?

Unter dem Begriff Parkett wird eine bestimmte Art von Fußboden definiert. Er besteht aus mehreren, kurzen Holzbrettern, die in einer bestimmten Anordnung zusammengesetzt werden.

Grundsätzlich wird Parkett mithilfe einer Verklebung am Boden festgemacht. Dadurch halten die Bretter lange und die Qualität ist hoch. Da es mittlerweile jedoch einige Methoden gibt, die schneller durchzuführen sind, geht der Trend verstärkt in diese Richtungen.

Parkett ist eine bestimmte Art von Holz, das als Fußboden verwendet werden kann. (Bildquelle: 123rf.com / 23972740)

Hintergrundinformationen: Was du über das Parkett verlegen wissen solltest

Bevor du dir deine Parkettplatten kaufst und mit der Verlegung beginnst, solltest du dir einige Hintergrundinformationen zum Thema Parkett verlegen aneignen. Diese Infos haben wir anschließend für dich zusammengefasst.

Welche Arten von Parkett gibt es?

Das Verlegen von Parkett ist keine eindimensionale Sache. Sobald du dir vornimmst, einen Boden zu verlegen, wirst du unterschiedliche Holzarten zur Auswahl haben. Einige dieser Arten wollen wir dir anschließend etwas näher vorstellen. Somit kannst du unter Umständen besser feststellen, welches Holz zu deinen Vorstellungen passt.

Massivholzparkett

Diese Art von Parkett setzt sich aus einer Schicht von massivem Hartholz zusammen. Bei einer Verlegung dieses Parketts benötigst du im Anschluss noch Wachs, Lack oder Öl für die Oberfläche. Im Normallfall wird diese Holzart erst nach der Verlegung abgeschliffen.

In Bezug auf die Breite der Massivholzbretter gibt es einige Variationen. Beim Kauf wirst du feststellen, dass diese Bretter im Normalfall zwischen 1,6 und 2 Zentimetern breit sind. Beim zuvor erwähnten Abschliff wird in der Regel etwa ein halber Zentimeter abgetragen.

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Aufgrund seiner Zusammensetzung ist Massivholz für eine Bodenheizung eher ungeeignet. Unter dem Einfluss der Hitze verändert sich die Form des Holzes.

Stabparkett

Bei einem Kauf dieses Holzes kannst du den Vorteil eines sehr flexiblen Materials genießen. Der Name leitet sich daraus ab, dass viele verschiedene Stäbchen zu unterschiedlichen Mustervarianten zusammengesetzt werden.

Während sich bei der Dicke ein Einheitsmaß etabliert hat, wirst du in Bezug auf die Länge und Breite einige Variationen vorfinden. Aufgrunddessen sind dir jedoch zwecks verschiedenster Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Eigenschaft Variationen
Stabbreite 4-8 Zentimeter
Stablänge 25-100 Zentimeter

Mosaikparkett

Mosaikparkett ist im Vergleich zu den vorherig genannten Parkettarten nicht besonders dick, jedoch ist das Material trotzdem sehr langlebig. Diese Holzart wirst du in Würfelform im Baumarkt vorfinden.

In Bezug auf dieses Muster kannst du auf eine breite Auswahl zurückgreifen. Mosaikparkett ist in den verschiedensten Holzarten und Verlegemustern verfügbar. Dadurch, dass die Bauhöhe eher gering ist, kannst du dieses Holz auch optimal in Verbindung mit einer Fußbodenheizung nutzen.

Eichenparkett

Das Eichenparkett ist in puncto Parkettböden die wohl beliebteste Variante. Dies liegt vor allem daran, dass diese Holzform die wohl besten Eigenschaften bzw. Voraussetzungen besitzt.

Eichenparkett bietet dir eine hohe Dichte, Härte und Schwere und einen starken Widerstand gegen Abnutzungen. Auch aus ökologischer Sicht musst du dir diesbezüglich keine Sorgen machen, da es zum Großteil aus heimischen Forsten stammt.

In Bezug auf das Eichenparkett hast du ebenfalls eine größere Auswahl an Möglichkeiten. Neben mehreren hundert Farben hast du auch in Bezug auf den Holztyp mehrere Optionen zur Verfügung. Die nachfolgende Übersicht soll dir die verschiedenen Optionen etwas näher bringen.

Typ Eigenschaften
Klassisches Eichenparkett Zweischichtiges Parkett. Besonders oft bei Renovierungen verwendet.
Modernes Eichenparkett Eingefärbtes Eichenparkett. Normalerweise in Blau und Gebürstet.
Dunkles Eichenparkett Erdverbundenes Design. Sehr gut in Kombination mit weißen Möbeln.

Olivenholzparkett

Solltest du eine natürliche Optik bzw. ein mediterranes Flair bevorzugen, könnte ein Olivenholzparkett unter Umständen die richtige Wahl für dich sein. Abgesehen von der Optik bietet dir dieses Holz jedoch auch eine strapazierfähige Oberfläche. Voraussetzung ist jedoch eine regelmäßige, intensive Pflege.

Was ist der Quadratmeterpreis für Parkett?

Bei der Verlegung eines Parkettbodens spielt der Quadratmeterpreis eine essentielle Rolle. Je größer der betreffende Raum ist, umso mehr Kosten wirst du in die Verlegung investieren müssen.

Während du die billigsten Formen bereits für niedrige, zweistellige Quadratmeterpreise erwerben kannst, sind manche, speziellere Hölzer erst ab dreistelligen Beträgen zum Quadratmeter erhältlich.

Falls du dein Parkett nicht selbst verlegen möchtest oder kannst, werden dadurch auch Kosten für einen Handwerker entstehen.

Auch hier wird in der Regel pro Quadratmeter abgerechnet. Um Kosten zu sparen, solltest du somit möglichst viel Arbeit bzw. viele Vorgänge selbst durchführen. Für den Handwerker solltest du auch alle alten Bodenbelagreste entfernen.

Wie lange dauert es Parkett zu verlegen?

Neben dem Faktor Geld spielt auch Zeit beim Parkett verlegen eine wesentliche Rolle. Grundsätzlich können hierbei viele Einflüsse ein Kriterium dafür sein, wie lange es dauert, bis dein Boden vollständig verlegt ist.

Solltest du die Arbeit selbst in Angriff nehmen, solltest du prinzipiell mehr Zeit einplanen als bei einer professionellen Durchführung. Dies liegt an den oft anfallenden Nachbesserungen der Arbeit sowie der oft wenig bis gar nicht vorhandenen Fachkenntnisse.

Grundsätzlich solltest du etwa ein Wochenende bzw. 2-3 Tage für die Parkettbodenverlegung auf ca. 150 Quadratmeter einplanen. Neben der Besorgung des Materials und der richtigen Planung musst du das Holz vorher auch passend zu deiner Bodenfläche zuschneiden.

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Welche Stärke sollte Parkett haben?

Bei der Wahl des Parketts macht die Stärke einen wesentlichen Unterschied aus. Für einen haltbaren Boden solltest du dir einen möglichst starken bzw. dicken Parkettboden zulegen. Je höher dein Budget, umso mehr Stärke kannst du für deinen Parkettboden beanspruchen.

Die Stärke des Parkettbodens gibt auch Auskunft darüber, wieviel davon abgeschliffen werden kann. Diesen Punkt solltest du in Bezug auf eventuelle Nachbesserungsarbeiten besonders beachten. Die anschließenden Beispiele können dir unter Umständen nützliche Richtwerte liefern.

Holz Mögliche Abschleifungen
Mosaikparkett 4-5 mögliche Abschleifungen
Stabparkett 5-7 mögliche Abschleifungen

Kann Parkett auch schwimmend verlegt werden?

Wie bereits zuvor thematisiert, gehört die schwimmende Verlegung zu den immer häufiger angewendeten Formen der Parkettverlegung. Dies liegt daran, da sie deutlich effizienter ist bzw. weniger zusätzliches Material benötigt.

Schwimmend verlegen bedeutet, dass die einzelnen Parkettplatten miteinander verbunden und nicht einzeln am Boden befestigt werden. Daher „schwimmen“ die Parketthölzer gewissermaßen auf dem Untergrund.

Besonders in Altbauten ist die schwimmende Verlegung besonders sinnvoll. Die vollständige Verklebung ist hierbei oft ungeeignet, da der Untergrund oft spröde oder auch gerissen sein kann.

Die schwimmende Verlegung des Parkettbodens bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Je nachdem, worauf deine Prioritäten beruhen, solltest du ausführlich abwägen, ob diese Variante die richtige für dich ist.

Vorteile
  • Geringe Kosten
  • Wenig Klebstoff notwendig
  • Einfache nachträgliche Montage sowie Demontage
Nachteile
  • Geringe Lebensdauer
  • Nachfedern beim Betreten
  • Höherer Schall beim Betreten

Kann Parkett trotz einer Fußbodenheizung verlegt werden?

Auch in Kombination mit einer Fußbodenheizung kannst du einen Parkettboden verlegen. Jedoch musst du hierbei die Auswahl des Holzes miteinbeziehen. Nicht alle Hölzer harmonieren mit einer Fußbodenheizung.

Um einen suboptimalen Grad der Ausdehnung zu vermeiden, solltest du im Idealfall auf die Holzarten Esche, Eiche und Nuss zurückgreifen. Hölzer wie Buche oder Ahorn solltest du eher vermeiden, da schneller Fugen oder Querkrümmungen entstehen können.

Wie bereits zuvor angedeutet, solltest du in diesem Fall auf eine schwimmende Verlegung verzichten. Mit dieser Verlegung wird einerseits der Wärmedurchgangswiderstand und daraus resultierend auch deine Heizkosten steigen.

Im nachfolgenden Video erhältst du noch weitere Informationen zu dieser Frage.

Sollte Parkett längs oder quer verlegt werden?

Auch die Frage ob das Holz längs oder quer verlegt werden soll, tritt sehr häufig in Zusammenhang mit der Parkettbodenverlegung auf. Dieser Aspekt beeinflusst vor allem die Optik und das Feeling jener Räume, in denen du die Arbeit vornimmst.

Je nachdem, wie du deinen Parkettboden verlegst, beeinflusst dies beispielsweise die optische Breite bzw. Länge des Raumes. Bei einer breiten Auslegung wird ein tatsächlich schmaler und länglicher Raum deutlich gleichmäßiger. Diese Variante solltest du vor allem bei längeren Fluren und Gängen einsetzen.

Falls du durch die Verlegung keine bestimmte Betonung anstreben möchtest, empfiehlt sich ein Würfelmuster. Dieses bietet eigentlich stets eine neutrale Wirkung.

Welches Werkzeug benötige ich zum Parkett verlegen?

Neben dem Parkettholz sowie dem Montage- und Parkettkleber benötigst einiges an Werkzeug, um deinen Boden anbringen zu können. Diese sind nachfolgend aufgelistet.

  • Maßband: Dieses Utensil ist für Abmessungen notwendig und muss nicht länger als 5 Meter lang sein.
  • Schmiege: Während das Maßband Längen misst, kannst du hiermit Winkel bemessen.

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  • Wasserwaage: Auch beim Verlegen des Parketts solltest du darauf Acht geben, möglichst eben zu arbeiten.
  • Stichsäge: Diese Säge ist in Bezug auf Schnitte ein sehr vorteilhaftes Gerät. Mit ihr kannst du Schnitte durchführen, die mit normalen Sägen so gut wie unmöglich sind. Alternativ kannst du auch eine Kapp- und Zusäge verwenden.

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  • Bleistift: Auch Markierungen sind beim Parkettboden verlegen notwendig.
  • Gummihammer: Dieses Utensil dient als Schlagwerkzeug zur Verbindung bestimmter Werkstücke.
  • Zahnspachtel: Dieses Werkzeug benötigst du zur Auftragung des Klebers bzw. Mörtels.
  • Bohrmaschine: Auch Bohrvorgänge wirst du unter Umständen durchführen müssen.

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Kann Parkett auf Parkett verlegt werden?

Spricht man über die Verlegung von Parkett auf Parkett, ist damit im Normalfall ein zweischichtiger Parkettboden gemeint. Während die obere Schicht die sichtbare Decke ist, dient die untere Schicht als Trägermaterial.

Im Normalfall handelt es sich hierbei um ein Fertigparkett. Das bedeutet, dass du keine Schleifarbeiten, Ölungen oder Lackierungen durchführen musst.

Diese Form von Parkett zählt zu den innovativsten Arten ihrer Gattung. Aufgrund ihrer hohen Formstabilität ist sie sehr gut für den Wohnbereich geeignet.

Auch bei der Verlegung in Zusammenhang mit Fußbodenheizungen ist diese Parkettform optimal. Dies liegt an dem geringen Aufbau und dem dadurch niedrigeren Wärmedurchgang.

Vorteile
  • Hohe Stabilität
  • Lange Haltbarkeit
Nachteile
  • Hoher Arbeitsaufwand
  • Höhere Trocknungszeit

Parkett verlegen: Mit diesen 4 Schritten kannst du es leicht selbst machen

Da du nun mit den wichtigsten Hintergrundinformationen versorgt bist, kannst du mit der Verlegung deines eigenen Parkettbodens starten. Welche Schritte du dafür durchführen musst, haben wir in den anschließenden Absätzen genauer erläutert.

Werkzeug und Utensilien besorgen

Wie bereits zuvor angesprochen, benötigst du bestimmte Werkzeuge um deinen Parkettboden selbst zu verlegen. Falls es dein Budget nicht allzu sehr strapaziert, solltest du gegebenfalls sicherstellen, ein Ersatzteil von jedem Werkzeug einsatzbereit zu haben.

Des Weiteren sind Montage- und Parkettkleber genau so essentiell wie deine Werkzeuge. Versuche auch hier ggf. eine Ersatzpackung zu besorgen, um nicht an deine Grenzen zu stoßen.

Kleber Funktion
Montagekleber Alternative zur Bohrmaschine. Kannst du verwenden wenn Bohren, Nageln oder Schrauben nicht möglich ist.
Parkettkleber Dient zur Befestigung deiner Parketthölzer.

Untergrund und Unterlage vorbereiten

Nachdem du alle notwendigen Materialien besorgt hast, musst du nun den Untergrund, den sogenannten Estrich, entsprechend vorbereiten. Sollten sich noch befestigte, nicht benötigte Teile auf dem Boden befinden kannst du beispielsweise entweder eine Stoßscharre oder einen Staubsauger zur Entfernung verwenden.

Mithilfe dieser oder noch weiterer Utensilien solltest du dafür sorgen, dass der Boden fest, staubfrei und trocken aber vor Allem eine ebene Ausrichtung hat.

Hierbei solltest du höchstens ein Gefälle von zwei Millimetern über zwei Metern vorfinden. Liegt der Wert darüber, solltest du dies unbedingt ausgleichen.

Bevor der Parkett verlegt werden kann, muss der Untergrund vorbereitet werden. (Bildquelle: 123rf.com / 31272554)

Anschließend kannst du die Dampfbremsfolie, die du ebenfalls benötigst, als Unterlage auflegen. Nutze ein Alu-Dichtband um die länglichen Bahnen der Folien zu verkleben. Anschließend kannst du noch eine Falt- oder Rollplatte als Ausgleich gegen Unebenheiten auf die Folien legen.

Dicht- und Distanzband vorbereiten

Um einen optimalen Halt der Unterlage zu garantieren, solltest du sie am besten befestigen. Um die Ränder möglichst effizient abzudichten, solltest du ein sogenanntes Dicht- bzw. Distanzband verwenden.

Den enthaltenen Distanzschaum musst du später, nach der Verlegung des Bodens, wieder entfernen. Während der Arbeiten sollte das Band den ganzen Raum umlaufen, in welchem das Verlegen des Bodens stattfindet.

Boden verlegen

Da du nun alle wichtigen Vorkehrungen getroffen hast, kannst du nun anfangen das Parkett zu verlegen. Dafür benötigst du folgende Schritte:

  1. Vor der Verlegung sollte das Holz mindestens 48 Stunden geschlossen gelagert werden.
  2. Zunächst kannst du beginnen, die ersten Reihen trocken einzupassen und zuzuschneiden. Achte beim Verlegen auf einen Wandabstand von etwa einem Zentimeter.
  3. Hast du die ersten Reihen zugeschnitten, musst du nun den Parkettkleber auftragen. Die genutzte Fläche solltest du mit Bleistift eingrenzen.
  4. Anschließend kannst du beginnen die ersten Reihen auf das Kleberbett zu legen. Sollte das Dichtband den Wandabstand nicht sicherstellen können, kannst du auch Holzkeile oder Resthölzer verwenden.
  5. Hast du deinen Boden fertig belegt, muss anschließend noch die sogenannte Sockelleiste fixiert werden. Sie dient als Übergang zwischen Fußboden und Wand. Zur Abmessung des passenden Winkels musst du dich an der Länge des Raumes orientieren und das Holz anschließend auf Gehrung schneiden.
  6. Als letzten Schritt musst du noch die Ölung des Bodens vornehmen. Beachte jedoch hierfür, dass der Boden möglichst sauber und staubfrei ist.

 

Trivia: Was du sonst noch über das Parkett verlegen wissen solltest

Da du nun bestens über Parkettböden und auch deren Verlegung informiert bist, wollen wir dir abschließend noch einige zusätzliche Informationen mitgeben. Diese können dir unter Umständen auch bei der Wahl deines Bodens behilflich sein.

Gibt es auch Parkett mit mehr als einer Schicht?

Wie bereits in vorherigen Punkten angesprochen, kann Parkett auch in mehrschichtiger Form käuflich erworben werden. Neben dem zuvor erwähnten zweischichtigen Parketts, kannst du mittlerweile sogar auch dreischichtiges Parkett käuflich erwerben.

Diese Parketthölzer bestehen aus drei symmetrischen Schichten und haben somit eine geringfügig höhere Stabilität. Dieses Parkett kannst du sowohl verkleben als auch schwimmend verlegen.

Was ist ein sogenanntes Klickparkett?

Das Klickparkett ist eine andere Bezeichnung für ein Fertigparkett. Dazu benötigst du kein Werkzeug, sondern steckst die einzelnen Platten einfach ineinander. Somit hängen sie zwar zusammen, schwimmen aber praktisch lose auf dem Boden.

Klickparkett ist deswegen besonders beliebt, da es günstig und einfach zu verlegen ist. Somit müssen sich auch Laien im Handwerkerbereich nicht den Kopf zerbrechen. Solltest du deinen Boden tauschen wollen, ist dies dank dieser Konfiguration ebenfalls kein schwieriges Unterfangen.

Weitere Informationen zum Klickparkett findest du im untenstehenden Video.

Fazit

Parkett verlegen ist ein sehr umfangreiches Unterfangen. Neben einer Menge Werkzeug und einer umfangreichen Vorbereitung wird auch sehr viel handwerkliches Geschick und fachliche Expertise vorausgesetzt. Bei der Nutzung einiger Holzarten wird von einer nicht-professionellen Anbringung sogar abgeraten.

Nichtsdestotrotz kannst du auch als Hobbyheimwerker deinen Parkettboden selbst verlegen. Neben den zuvor angesprochenen Voraussetzungen musst du jedoch auch einiges an Zeit einplanen.

Auch kostentechnisch musst du einiges miteinberechnen. Material, Holz und Werkzeug werden dich in der Anschaffung in der Regel einen vierstelligen Betrag kosten. In dieser Berechnung sind eventuelle Korrekturarbeiten jedoch noch nicht inkludiert.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_54434266/parkett-verkleben-vorteile-und-nachteile.html

[2] https://www.hausmagazin.com/parkett-oelen-unsere-anleitung-wie-oft-und-mit-welchen-mitteln

[3] https://www.hausjournal.net/klickparkett

Bildquelle: 123rf.com / 64315632

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