Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2022

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Willkommen bei unserem großen Latexmatratzen Vergleich. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Latexmatratzen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen dazu zusammengestellt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Latexmatratze zu finden. Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Latexmatratze kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Latexmatratzen bieten dir ein aussergewöhnliches Schlaferlebnis, das für alle Schlaftypen und besonders auch bei Rückenschmerzen oder Allergikern geeignet ist.
  • Grundsätzlich wird zwischen Syntheselatexmatratzen, Naturlatexmatratzen, Mischlatexmatratzen und Schichtlatexmatratzen unterschieden.
  • Latexmatratzen mit einem hohen Naturlatexanteil bieten ein besonders bequemes Schlaferlebnis und machen die Matratze qualitativ sehr hochwertig, verglichen mit reinen Syntheselatexmatratzen.

Latexmatratzen im Vergleich: Favoriten der Redaktion

Die beste feste Latexmatratze

Die Matratze besitzt 7 Liegezonen und passt sich somit individuell deinem Körper an. Sie richtet deine Wirbelsäule gerade aus und wirkt somit gegen Verspannungen. Ein Durchhängen des Körpers wird verhindert und ein hoher Schlafkomfort wird geschaffen. Mit einem Härtegrad von 4 ist die Matratze eher fest.

Egal ob du auf dem Bauch, Rücken oder auf der Seite schläfst, die Matratze passt sich punktgenau deinem Körper an. Sie besteht aus reinem Naturlatex und ist sehr punktelastisch. Sie zeichnet sich außerdem durch ihre Langlebigkeit aus. Der Matratzenkern ist von einem atmungsaktiven Bezug aus Baumwolle umhüllt. Dieser kann abgenommen und bei 30°C gewaschen werden.

Bewertung der Redaktion: Wenn du eine feste Latexmatratze suchst, ist dieses Modell die beste Wahl.

Die beste mittelfeste Latexmatratze

Diese Latexmatratze mit 100% Naturkautschuk besitzt den Härtegrad 3, 7 Liegezonen und eine Gesamthöhe von 21 cm. Die aufwendige 7-Zonen-Stiftlatex-Kernkonstruktion sorgt für optimalen natürlichen Liegekomfort und ein spürbar verbessertes Schlafgefühl. Die 7 ergonomischen Liegezonen erreichen orthopädisch gesunden Schlafkomfort und eine natürliche Schulter- und Beckenabsenkung.

Außerdem bietet die Matratze eine zuverlässige Feuchtigkeitsaufnahme, ist atmungsaktiv und temperaturregulierend. Der waschbare Baumwoll-Matratzenbezug besitzt einen 4-seitigen Reißverschluss. Die Matratze ist in 5 unterschiedlichen Standardgrößen erhältlich.

Bewertung der Redaktion: Wenn du eine reine Latexmatratze mit einer mittleren Stärke im Härtegrad 3 suchst, ist dieses Modell genau das richtige für dich.

Die beste Latexmatratze mit Aktivkohle-Latex-Technologie

Diese Matratze besitzt 7 Liegezonen und besteht aus einer Kombination eines Polyurethanschaumkerns in Verbindung mit Latex und Aktivkohlen. Sie fördert eine optimale Verteilung der Druckpunkte des Körpers. Der Hightech Memory-Schaumstoff garantiert eine ausgewogene Unterstützung in jeder Körperhaltung.

Die Matratze zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit aus. Die Aktivkohlen sorgen für eine optimale Absorption von Feuchtigkeit, die Neutralisierung von Gerüchen und die Aufnahme von Schadstoffen.

Bewertung der Redaktion: Wenn du eine Latexmatratze suchst, die besonders anpassungsfähig ist und zudem Feuchtigkeit und Gerüche neutralisiert, solltest du zu diesem Modell greifen.

Die beste Visco-Latexmatratze

Diese Matratze besitzt eine Kern mit spezieller Latex-Technologie, die eine Struktur auf offenen Mikrozellen besitzt. Damit ist für eine perfekte Belüftung der Matratze und die Ableitung von überschüssiger Feuchtigkeit gesorgt. Der viskoelastische Schaumstoff reduziert den Druck auf den Körper, da er sehr anpassungsfähig ist, und ermöglicht eine ideale Ruheposition.

Die Temperatur wird bei jeder Jahreszeit konstant gehalten und Bewegungen werden isoliert. Somit wird Muskelverspannungen effektiv vorgebeugt. Die Matratze besitzt eine Komforthöhe von 30 cm und ist in vielen verschiedenen Größen erhältlich.

Bewertung der Redaktion: Wenn du beim Schlafen schwitzt und eine Latexmatratze suchst, die sehr atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend ist, ist dieses Modell eine sehr gute Wahl.

Die beste Latexmatratze mit Kaltschaum

Der Kern der Matratze besteht aus 18cm hohem Kaltschaum mit 7 Zonen. Darüber befindet sich eine 4cm hohe Schicht aus Latex. Sie bietet ein tolles, angenehm weiches Liegegefühl. Die Matratze ist in zwei Härtegraden und vielen verschiedenen Größen erhältlich. Der Härtegrad bezieht sich auf die Härte des Kaltschaums – die Latexauflage bleibt unverändert weich und anschmiegsam.

Mit Bezug besitzt die Matratze eine Gesamthöhe von 24cm. Der Bezug aus hochwertigem Lyocell mit versteppter Klimafaser (400 g/m²) ist feuchtigkeits- und temperaturregulierend, sodass das Produkt bestens für Allergiker geeignet ist. Die Oberfläche besteht zu 63% aus Polyester und zu 37 % aus Lyocell. Durch den 4-seitigen Reißverschluss lässt sich der Bezug leicht abnehmen und bei 60 Grad waschen.

Bewertung der Redaktion: Wenn du lieber zu einer Kaltschaummatratze mit Latexauflage greifen möchtest, ist dieses Modell die richtige Wahl.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Latexmatratze kaufst

Was sind die Vor- und Nachteile einer Latexmatratze gegenüber einer Kaltschaummatratze?

Matratzen mögen von außen her ähnlich aussehen, schaut man sich aber ihr Innenleben an, kann sich dieses grundlegend voneinander unterscheiden.

Eigenschaften Bedeutung
Punktelastizität Durch die gute Punktelastizität kann die Latexmatratze sowohl von Babys und Kleinkindern, kleinen und leichten Personen und Menschen mit einem hohen Körpergewicht genutzt werden.
Zonenaufbau Durch den Zonenaufbau einer Latexmatratze sinken der Oberkörper und die Hüfte ein wenig mehr ein und so werden die Bandscheiben optimal entlastet. Sie eignet sich daher auch für Menschen mit Rückenproblemen.
Für Allergiker geeignet Wenn du eine Hausstaubmilben-Allergie hast, dann ist eine Latexmatratze das Richtige für dich. Sie ist staubfrei, hygienisch und antibakteriell und der Bezug kann gewaschen werden.
Geräuscharm Eine Latexmatratze ist besonders Geräuscharm. Wenn du also mit deinem Partner oder deiner Partnerin auf einer Matratze schläfst, so wirst du nicht durch Umdreh-Geräusche aufwachen.
Wärmespeicher Falls du nachts leicht frierst, dann ist eine Matratze aus Latex für dich sehr gut geeignet. Durch ihren spezifischen Aufbau speichert sie Wärme und du frierst so nachts weniger.
Gewicht und Pflege Das Gewicht ist einer der wenigen Nachteile. Eine Latexmatratze wiegt deutlich mehr als eine Kaltschaummatratze. Außerdem ist sie weniger für Personen geeignet die viel schwitzen, da sie weniger atmungsaktiv ist.

Durch den unterschiedlichen Aufbau und die verwendeten Materialien bietet jede Matratzen-Art ihre ganz eigenen Eigenschaften, die man durch Probeliegen mehr oder weniger wahrnehmen kann.

Zusammengefasst bietet dir eine Latexmatratze folgende Vorteile gegenüber einer Kaltschaummatratze:

  • Punktelastizität & Anpassungsfähigkeit
  • Zonenaufbau
  • Bei Allergie & Rückenproblemen geeignet
  • Für Personen mit höherem Körpergewicht geeignet
  • Für alle Schlaftypen geeignet
  • Für Babys und Kleinkinder geeignet
Vorteile

Ähnlich wie eine Kaltschaummatratze weist die Latexmatratze eine ausgezeichnete Punktelastizität auf und passt sich super an den Körper und den Lattenrost an. Während die Kaltschaummatratze allerdings für Personen mit durchschnittlichem Körpergewicht (40 bis 90 kg) geeignet sind, können Latexmatratzen ebenfalls von schwereren Personen genutzt werden, aber auch für Babys und Kleinkinder ist die Matratze sehr gut geeignet.

Durch den Aufbau in verschiedene Zonen resultiert eine optimale Anpassung an den Körper. So ist zum Beispiel der Schulter- und Hüftbereich so aufgebaut, dass sie etwas mehr einsinken als die Beine, was eine ganzheitliche Entlastung der Wirbelsäule mit sich bringt.

Dies sorgt dafür, dass die Bandscheiben in ihrer natürlichen Form gehalten werden und Schmerzen durch Fehlbelastungen werden vorgebeugt. Dieser Zonenaufbau ist bei einer Kaltschaummatratze nicht gegeben, was aber nicht heißen soll, dass die Wirbelsäule nicht auch entlastet wird.

Latexmatratzen sind sehr gut für Allergiker mit einer Hausstaubmilben-Allergie geeignet. Die Matratze ist staubfrei, hygienisch und antibakteriell und weist Milben somit ab. Ebenfalls kann der Bezug der Latexmatratze gewaschen werden. Eine Kaltschaummatratze ist mit guter Pflege zwar ebenfalls gut für Allergiker geeignet, kommt aber nicht an des Niveau einer Latexmatratze heran.

Die Matratze aus Latex speichert durch ihren Aufbau Wärme sehr gut und wenn du in der Nacht dazu neigst zu frieren, ist die Latex-Variante sehr gut für dich geeignet. Ein weiterer Vorteil ist die Geräuschfreiheit der Latexmatratze. Du kannst dich also ohne Problem so oft im Bett drehen wie du willst, ohne jemanden wegen dem Lärm aufzuwecken.

Nachteile

Nachteile einer Latexmatratze gegenüber einer Kaltschaummatratze ist die aufwendige Pflege und das Gewicht der Latexmatratze. Wiegt eine Kaltschaummatratze zwischen 11 bis 18 kg, so ist die Latex-Variante mit 14 bis 30 kg deutlich schwerer.

Ebenfalls ist sie nicht ganz so gut für Personen die stark schwitzen geeignet, da greift man lieber zu einer Kaltschaummatratze, da die Belüftung dieser deutlich besser ist und die Bettwäsche nicht so schnell feucht wird.

Für wen ist eine Latexmatratze geeignet?

Latexmatratzen sind durch ihre speziellen Eigenschaften für verschiedene Personen geeignet. Dazu gehören Allergiker, wegen der antiallergenen Wirkung der Matratze.

Durch die gute Temperaturregulation ist sie ebenfalls gut für Personen die Nachts frieren geeignet und die punktelastischen Eigenschaften bieten sich für alle Schlaftypen an, sowie für Personen die Rückenprobleme haben.

Nachfolgend eine Übersicht für wen eine Latexmatratze am besten geeignet ist:

  • Allergiker
  • Seiten-, Rücken- & Bauchschläfer
  • Personen mit Rückenproblemen
  • Personen die Nachts frieren
  • Babys und Kleinkinder

Latexmatratzen benötigen allerdings viel Pflege und sind eher teuer. Bist du also etwas pflegefaul und willst eine eher preisgünstige Matratze solltest du zu einem anderen Matratzen-Typ greifen. Falls du sehr stark schwitzt in der Nacht ist die Latex-Variante ebenfalls nicht die beste Wahl und durch das hohe Gewicht ist es für ältere Menschen nicht sehr geeignet.

Auf was muss ich beim Kauf einer Latexmatratze achten?

Qualitätsmerkmale einer Latexmatratze sind folgende:

  • Härtegrad
  • Anteil Naturlatex
  • Verschiedene Zonen
  • Kernhöhe

Ein wichtiger Punkt auf den du beim Kauf einer Matratze achten solltest ist der Härtegrad. Bei einer Latexmatratze wird zwischen 3 verschiedenen Härtegraden unterschieden (bei manchen Herstellern sind es 4 oder 5 Härtegrade). Welchen du wählst, hängt von deinem Körpergewicht ab und kannst du der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Härtegrad Körpergewicht
H1 weich bis 60 kg
H2 mittel 60 bis 80 kg
H3 hart über 80 kg

Wiegst du über 90 kg solltest du außerdem eine Matratze mit Kokoseinlage wählen, da diese mehr Festigkeit verleiht.

Ein weiterer Punkt auf den du beim Kauf achten solltest, ist der Anteil Naturlatex. Je höher dieser Anteil, desto höher die Punktelastizität und desto besser die Stützfunktion. Das heißt also, dass sich die Matratze besser an deinen Körper und den Lattenrost anpasst. Allerdings führt dies auch zu einem höheren Preis, wie du beim entsprechenden Kapitel nachlesen kannst.

Der Naturlatexanteil sollte mindestens 70% sein. Gibt der Hersteller nicht explizit an, ob Naturkautschuk verwendet wird, kannst du davon ausgehen, dass es sich um eine synthetische Latexmatratze handelt.

Verschiedene Liegezonen sind ein weiteres Qualitätsmerkmal einer Latexmatratze. Normalerweise sind Latexmatratzen in 3, 5 oder 7 Liegezonen unterteilt und sorgen so für dein optimales Schlaferlebnis.

Ein weiterer Punkt auf den du achten solltest ist, dass die Kernhöhe der Matratze 12 bis 16 Zentimeter beträgt. Dabei gilt je höher dein Körpergewicht, desto höher sollte auch die Matratze sein.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Latexmatratzen vergleichen und bewerten

Nachfolgend möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Latexmatratzen vergleichen und bewerten kannst. Dies soll deine Entscheidung erleichtern, ob sich eine bestimmte Matratze für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

In den folgenden Absätzen kannst du nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Aufbau Kern & Feuchtigkeits-Regulation

Der Kern kann aus Syntheselatex, Naturlatex oder einem Gemisch aus beidem bestehen. Eine weitere Möglichkeit ist die Fertigung in Schichten, wobei zusätzlich Schaumstoff verwendet wird.

Beim Kauf solltest du darauf achten, dass der Anteil von Naturkautschuk bei mindestens 70% liegt. Je höher dieser Anteil, desto besser die Liegequalität, da auch die Punktelastizität besser ist. Ein höherer Anteil an Syntheselatex kann zu vermehrtem Schwitzen führen, da sie schlechter belüftet sind und einen unzureichenden Feuchtigkeits-Transport aufweisen.

Generell werden Latexmatratzen aber besser belüftet als andere Matratzenarten, wegen den vielen Hohlräumen. Diese werden mit Hilfe von Heizstäben gefertigt und sorgen für ein gutes Bett-Klima.

Herstell-Verfahren

Herkömmliche Matratzen werden aus einem großen Block herausgeschnitten. Dies ist bei Latexmatratzen nicht der Fall, was allerdings den Nachteil eines höheren Preises mit sich bringt.

Für jede Größe und Zone gibt es eine separate Form, in welcher der Latexkern hergestellt wird. Dabei gibt es drei mögliche Arten der Herstellung, die im nachfolgenden Kapitel Trivia genauer beschrieben sind.

Nachfolgend sind die Verfahren und die jeweiligen Charakteristiken der Matratzen aufgelistet:

  • Talalay-Verfahren: offenporiges Material, luft- & feuchtigkeitsdurchlässig
  • Dunlop-Verfahren: typische Poren (= Stiftlatex)
  • SonoCore-Verfahren: gleichmäßige Struktur, guter Feuchtigkeits-Haushalt

Mit welcher Art eine Matratze hergestellt ist hängt vom Hersteller ab. Ebenfalls sind nicht alle Verfahren gleich aufwändig, was den Preis in die eine oder andere Richtung beeinflusst.

Liegezonen

Liegezonen teilen Matratzen in unterschiedliche Bereiche ein, um ein optimales Schlafgefühl zu erhalten.

Eine Latexmatratze sollte mindestens 3 Liegezonen haben, um Schulter, Taille und Becken optimal zu Stützen und die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form zu halten. Je nach Gewicht der Körperpartie weist die Matratze eine andere Loch-Stärke auf und fördert so die Anpassung des Materials an den Körper.

Üblicherweise werden Matratzen in 3, 5 oder 7 Zonen aufgeteilt. Je mehr Zonen, desto besser die Abstimmung an verschiedene Körperpartien.

Liegegefühl & Härtegrad

Der Härtegrad einer Matratze gibt an, ob du weicher oder härter liegst. Die Latexmatratze ist in verschiedenen Härtegraden erhältlich. Welchen du wählst hängt wiederum von deinem Körpergewicht ab.

Eine mögliche Einteilung der Härtegrade ist folgende:

  • H1 (weich) – Bis 60 kg
  • H2 (mittel) – Bis 80 kg
  • H3 (hart) – Über 80 kg

Allerdings sind diese nicht genormt und je nach Hersteller können die Matratzen in bis zu 5 Härtegrade eingeteilt werden.

Für die Wahl des richtigen Härtegrades spielt neben deinem Gewicht auch Körpergröße, Körperbau und deine Präferenz ob du lieber auf einem weicheren oder härteren Untergrund schläfst eine wichtige Rolle.

Raumgewicht

Das Raumgewicht sagt, wie viel Material in kg bei der Kernherstellung pro Volumen (m3) verarbeitet wurde. Ein niederes Raumgewicht sagt dir, dass die Latexmatratze mehr Luftporen hat und daher schneller durchgelegen ist.

Matratzen mit einem höheren Raumgewicht können generell als hochwertiger und langlebiger bezeichnet werden als solche mit einem niedrigerem Raumgewicht.

Naturlatexmatratzen haben ein Raumgewicht von 70 bis 90 kg/m3 (abhängig vom Härtegrad) und sind deutlich schwerer als andere Matratzenarten, wie zum Beispiel die Kaltschaummatratze. Dies kann eine Rolle spielen, bei älteren oder zierlichen Menschen. Denn die Latexmatratze sollte alle paar Monate gewendet werden.

Menschen die ein höheres Körpergewicht haben, sollten zu einem Modell greifen, dass ein höheres Raumgewicht aufweist, um das Durchlegen zu vermindern.

Bezugsmaterial & Allergiker-Eignung

Der Bezug saugt nachts den Schweiß des Schlafenden auf und schützt den Latexkern vor Feuchtigkeit, Haaren und Hautschuppen. Ebenfalls wirkt er gegen Bakterien und Milben, was für Allergiker von Vorteil ist.

Als Material wird meistens Baumwolle, Wolle, atmungsaktives Tencel (= Zellulosefaser) oder einen Doppel-Tuch Bezug aus Microcare oder Amicor verwendet. Durch einen Reißverschluss rundherum kann man den Bezug schnell abnehmen und waschen. Dabei kommt es auf den Hersteller an, ob man den Matratzenbezug 40 oder 60°C waschen kann.

Das atmungsaktive und strapazierfähige Material des Bezugs sorgt für ein optimales Bett-Klima und wirkt außerdem anti-bakteriell und gegen Milben. Dies führt dazu, dass die Latexmatratzen bestens für Allergiker geeignet sind.

ÖKO-TEX Zertifizierung

Dies ist ein weltweit einheitliches und unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte aller Verarbeitungsstufen. Dabei wird das Produkt auf bestimmte Stoffe wie Chemikalien, Farbmittel, etc. geprüft, die gesetzlich geregelt sind.

Strenge wissenschaftliche Testverfahren prüfen das Produkt, in unserem Fall die Latexmatratze auf Schadstoffbelastung. Stoffe die gegen Bakterien sind wie zum Beispiel Triclosan und Insektizide oder Weichmacher wie Phthalate will man bei diesem Test nicht sehen.

Allerdings gibt es trotzdem noch gewisse Stoffe wie Antimon, das bei einem Brand Flammen hemmend wirkt, die im Produktionsprozess eingesetzt werden dürfen. Ebenfalls dürfen optische Aufheller noch eingesetzt werden, die nicht besonders gut für die Umwelt sind.

Grundsätzlich heißt eine ÖKO-TEX zertifizierte Matratze also, dass eine hohe und effektive Produktsicherheit garantiert ist. Jedoch solltest du genau hinschauen, welche unvorteilhaften Stoffe bei diesem Verfahren trotzdem noch zugelassen sind.

(Bildquelle: sensopur/ pixabay)

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