Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2021

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Komposter haben die Aufgabe aus Abfallmaterialien und mithilfe von Bodenlebewesen wertvollen Dünger zu produzieren. Ein offener Komposter unterstützt diesen Prozess, in dem er vor allem die nötige Sauerstoffzufuhr bereitstellt. Auf der anderen Seite stellt der geschlossene Komposter eine um eine vielfaches wärmere Kompost Umgebung dar.

Neben den beiden Faktoren gibt es noch eine Vielzahl anderer Dinge, die beachtet werden sollen. Unser Komposter Vergleich hat zum Ziel, dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen und alle aufkommenden Fragen zu beantworten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Der Komposter sorgt für optimale Bedingungen, damit Bodenlebewesen aus Garten- und Küchenabfällen wieder verwendbaren Dünger herstellen können. Die Kompostierung ist somit die umweltfreundlichere Alternative als der Gang zur Biotonne.
  • Es wird hauptsächlich zwischen offenen und geschlossenen Komposter unterschieden. Letzteres kann weiter nach dreh-/bewegbar oder standfest differenziert werden.
  • Offene Komposter sind meist größer, schöner und günstiger. Geschlossene hingegen kompostieren schneller, sind robuster und weniger aufwendig.

Komposter Vergleich: Favoriten der Redaktion

Der beste klassische Komposter

Dieser Komposter besitzt eine Masse von 100x100x71 cm und ist aus Kieferholz. Sein Fassungsvermögen beträgt 480 Liter und gehört somit zur mittleren Größe. Er ist bereits druckimprägniert und benötigt keinen weiteren Schutzanstrich. Der Aufbau erfolgt ohne Werkzeug.

Bewertung der Redaktion: Wenn du einen ansehnlichen Komposter mit schlichten und natürlichem Design willst, solltest du dir den Komposter von Norde anschauen. Er empfiehlt sich allen traditionellen Kompost Liebhabern. Der Komposter fügt sich natürlich in deinen Garten ein.

Der beste Thermokomposter

Der Kunststoffkomposter ist aus stabilem, langlebigem Material. Aufgrund seines Designs gehört er zu den beliebtesten Modellen auf dem Markt: Seine Öffnungen ermöglichen eine gute Belüftung, während die dunklen Farben für eine bessere Hitze Entwicklung sorgen.

Oben steht der Deckel und weiter unten ist er mit einer Klappe versehen, aus der die bereits zersetzte Erde geschaufelt werden kann. Die Montage ist kinderleicht.

Bewertung der Redaktion: Du hast einen kleineren Haushalt und benötigst als Hobbygärtner einen Komposter? Dann empfiehlt sich der Thermokomposter. Da er eine Kapazität von 300 Liter und eine Größe von 58x58x80 cm hat, ist er perfekt für einen kleinen Haushalt geeignet.

Der beste Drahtkomposter

Das Kompostsilo besteht aus vier feuerverzinkten, verschweißten Streckmetall Seiten, welche bei Bedarf auch wieder demontiert werden können. Durch die Materialien ist der Komposter bestens gegen Verwitterung ausgerüstet. Der Umfang beträgt 100x100x80 cm.

Bewertung der Redaktion: Du willst einen Komposter, um den Dreck nicht mehr auf einen Haufen zu haben? Dann solltest du dir dieses Produkt ansehen. Er empfiehlt sich besonders für dich, wenn du mit viel Laub und Rasen zu schaffen hast.

Der beste Schnellkomposter

Der Schnellkomposter stellt eine geschlossene, rechteckige Variante dar. Mit einem Fassungsvermögen von 380 Litern ist er besonders gut für eine mittelgroße Familie geeignet. Zudem ist er sehr praktisch, da sich der Kompost durch die Klappe im Bodenbereich schnell und einfach entnehmen lässt.

Außerdem ist er optimal ausgearbeitet, denn seine dunkle Farbe fördert einen schnellen Kompostierungsprozess, während die Schlitzöffnungen für eine gute Belüftung sorgen.

Das Beste an diesem Schnellkomposter ist seine tolle Funktionalität und einfache Bedienung, denn er hat alles, was du für einen guten Kompost brauchst. Ferner punktet er mit seinem simplen Design und schwarzer Farbe, die ihn im Garten fast unauffällig machen.

Bewertung der Redaktion: Dieser Schnellkomposter aus Kunststoff erfüllt alle wichtigen Kriterien und hat ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Kompostier-Anfänger aufgepasst!

Der beste kleine Komposter aus Kunststoff


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Der eindeutige Sieger unter den kleinen Kunststoff-Kompostern ist dieser runde, dunkelgrüne Komposter, der ein Füllvolumen von 280 Litern hat. Dank seiner kompakten Form eignet er sich bestens für kleine Gärten oder Terrassen. Der kleine edle Komposter besticht zudem durch sein hochwertiges Material aus Recycling-Kunststoff, was ihn nachhaltig macht.

Dieser Kunststoff-Komposter überzeugt mit guter Qualität und garantiert erfolgreiche Ergebnisse. Die Luftkanäle am Deckel ermöglichen eine ausreichende Luftzufuhr und helfen bei der Schimmelvorbeugung. Des Weiteren besteht der runde Komposter aus einem Teil, wodurch die Montage vieler Einzelkomponenten entfällt.

Bewertung der Redaktion: Platzmangel ist dank des Thermokomposters kein Hindernis mehr. Gerade für kleine Familien mit nicht zu viel organischem Abfall ist er ideal.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Komposter vergleichen und bewerten

Als Nächstes zeigen wir dir aufgrund welcher Aspekte, du dich für einen passenden Komposter entscheiden kannst.
Anhand dieser Kriterien kannst du Komposter miteinander verglichen:

Was bei den einzelnen Kriterien zu beachten ist, erklären wir dir in den folgenden Absätzen.

Boden & Deckel

Im Allgemeinen gilt, dass der Komposter, wenn möglich auf offenem Boden angelegt werden. Dadurch wird Staunässe verhindert. Ansonsten sammelt sich das Wasser, woraufhin Schimmel eintritt. Zudem können so auch die Tiere und Mikroorganismen in den Komposter eindringen und den Kompost zersetzen.

Wer trotz festem Untergrund einen Komposter möchte, kann die Bodenorganismen wie beispielsweise Regenwürmer selbst dazugeben oder sich gerade direkt einen Wurmkomposter oder Bokashi-Eimer anschaffen.

Häufige Regenfälle können einen offenen Komposter zu nass machen. In diesem Fall wäre ein Mulchvlies empfehlenswert, welches die Feuchtigkeit in einem angemessenen Mittel hält.

Umschichtung & Kammersysteme

Die Umschichtung ist ein entscheidender Bestandteil der Kompostierung. Dabei wird die untere nun schon ältere Erde nach oben umgesetzt, sodass das neue Material Zugang zu Wärme und Kleinstlebewesen findet. Der ganze Kompost erhält eine erneute Sauerstoff zufuhr.

Der Prozess wird durch die Wahl des Komposters unterstützt. So hat ein Thermokomposter unterhalb eine Klappe, bei der man direkt auf das bereits kompostierte zugreifen kann.

Die Umschichtung sollte in der Regel alle 4-6 Monate wiederholt werden.

Ungeziefer & Geruch

Viele Probleme, die sich beim Kompostieren ergeben, haben mehr mit Pflege selbst zu tun, als dass sie direkt von der Wahl des Komposter beeinflusst werden.

Ist der richtige Mix von Sauerstoff, Feuchtigkeit und Wärme gegeben, so sollte sich auch kein übler Geruch bilden. Dieses Gleichgewicht kann gestört werden, wenn zu viel Rohmaterialien aufeinander gelegt werden. In diesem Fall bietet sich ein größerer Komposter an.

Öffnungen im Komposter locken zudem oftmals ungewohnte Gartenbewohner an. Bei großen Nager wie Ratten und Mäusen kann ein zusätzliches Bodengitter ihr eindringen verhindern. Kleinere Tiere wie Ameisen, Mücken und Fliegen gehören im kleinen Masse dazu. Im Übermaße ist jedoch das Kalk oder Kies streuen empfehlenswert. Dies verhindert das Fäulnis, welches die Tiere in erster Linie anzieht.

Größe

Die meisten Komposter werden nach ihrem Fassungsvermögen in Litern kategorisiert.

  • Komposter mit 250L-400L gehören zu den kleinen Größen für Komposter im Garten und sind meist für Kleinfamilien, Paare oder Einzelpersonen.
  • Im mittleren Bereich sind jene zwischen 400L-600L. Dort eignen sich besonders Thermokomposter.
  • Die Größten bis zu 900L eignen sich erst ab sehr großen Haushalten, wenn mit Nachbarn geteilt oder für jene, die mehrere Beete halten. In dieser Größe kommen sie meist in offener Form vor.

Grundsätzlich gilt, lieber 2 kleinere Komposter anstelle eines großen kaufen. Denn während der eine weiter befüllt wird, kann der andere eine Pause machen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Komposter ausführlich beantwortet

Im Ratgeber stehen essenzielle Fragen zum Thema Komposter. Er erklärt kurz und knapp hilfreiches zum Thema Komposter.

Was ist ein Komposter?

Komposter sind Behälter, in denen sich der Kompostierungsvorgang abspielt. Dabei wird organisches Material durch Mikroorganismen mithilfe von Sauerstoff zu Humus. Der Zersetzungsprozess hat zur Folge, dass für den Garten wertvolle Mineralien freigesetzt werden.

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Am Anfang der Zersetzung wird von Rohhumus gesprochen. Die am stärksten zersetzte Form wird hingegen als Mulch bezeichnet. (Bildquelle: herb007/pixabay)

Heutzutage wird ein Komposter sowohl von Hobbygärtnern als auch von der Abfallwirtschaft benutzt. So kann zum Beispiel aus Küchen- und Gartenabfällen, Kompost erzeugt werden.

Wie funktioniert ein Komposter?

Die Aufgabe eines Komposters ist, es den Kompostierungvorgang zu unterstützen. Dazu muss er richtig befüllt werden. Was da alles dazu gehört steht im Ratgeber weiter unten.

Nebenbei muss das Sauerstoff-und-Stickstoff-Verhältnis im Gleichgewicht sein. Das gleiche gilt für das Feuchtigkeitsmass.

Bei Einhaltung lauft der Kompostierungszirkel in drei Phasen ab:

  1. Zuerst beteiligen sich mehrheitlich mesophile Organismen (Kleine Tiere mit Präferenzen für mittlere Temperaturen). Sie zerstückeln den Kompost im Zeitraum von ein paar Tagen in feineres Material.
  2. In der zweiten Phasen werden sie von Hitze liebenden Organismen abgelöst. Die Temperaturen können so hoch werden, dass sogar eigentlich hilfreiche Helfer absterben. Dem entgegen wirkt die Umschichtung. Frische Luft und neue Materialien für die Zersetzung werden dabei herbeigeführt. Diese Phase geht länger als die erste.
  3. Am längsten (nämlich mehrere Monate) geht die letzte Phase. Dort senken sich die Temperaturen laufend und Mesophile übernehmen wieder die Verarbeitung des Übriggebliebenen.

Welche Arten von Kompostern gibt es?

Bei Komposter wird grundsätzlich zwischen zwei Sorten unterschieden:

Arten von Kompostern Vorteile Nachteile
Offener Komposter größer, zugänglicher verwittert schneller, freier Zugang für Tiere
Geschlossener Komposter Nager sicher, schneller teurer, unnatürlicher

Bei offenen wird in diesem Fall auf jene aus Holz abgezielt, während bei geschlossenen hauptsächlich von Thermokomposter die Rede ist.

(Titelbild: nikkytok / 123rf)

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