Zuletzt aktualisiert: 19. April 2021

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Seit Jahrhunderten rottet Biomüll vor sich hin und wird automatisch zu Komposterde. Dieser Vorgang nennt man Kompostieren. Das ist ein Recyclingsystem, das unbewusst seit hunderten von Jahren angewendet wird. Heutzutage wird aus dem gesammelten Kompost unter anderem auch Energie und Wärme hergestellt. Es ist also wichtig, dass der Biomüll gesammelt wird und man er nicht einfach im Abfall verschwindet.

Im Folgenden haben wir dir einige Komposteimer vorgestellt, sodass auch du bestimmt ein passendes Exemplar für deine Küche findest. Im Eimer der Wahl kannst du den Kompost, oft auch geruchsfrei, sammeln und ihn dann bequem zur Biotonne oder zum Komposthaufen bringen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Biomüll wird zu Energie, Wärme und Dünger weiterverarbeitet. Deshalb ist es wichtig, den Biomüll zu sammeln. So kannst du ohne großen Aufwand deinen Teil zur Nachhaltigkeit beitragen.
  • Es gibt viele verschiedene Arten von Komposteimern. Beachte beim Kauf zum Beispiel auch, ob du einen Aktivkohlefilter möchtest oder nicht. Dieser hilft den Geruch einzudämmen. Auch diverse andere Eigenschaften können den Sammelprozess erleichtern.
  • Nicht alle Abfälle können kompostiert werden. Asche oder Exkremente von Tieren sollten zum Beispiel nicht den Weg in die Biotonne finden. Die genauen Regeln sind von deiner Kommune abhängig.

Komposteimer im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Im Folgenden haben wir sechs Komposteimer herausgesucht. Diese Eimer haben einige besonders nützliche Eigenschaften. Beachte bei der Auswahl stets deine persönlichen Bedürfnisse.

Der beste Allround Komposteimer

Das nachfolgend vorgestellte Produkt ist derzeit nicht verfügbar, weshalb wir es für dich übergangsweise durch ein alternatives Produkt mit ähnlichen Charakteristiken ausgetauscht haben. Ein Problem melden.

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Der Good Grips Komposteimer von OXO hat eine praktische Größe für die Küche. Während dem Kochen kannst du einfach den Eimer neben dich hinstellen und dir so das Leben einfach machen. Die Wände des Eimers sind besonders glatt, sodass keine Essensreste kleben bleiben. Zudem kannst du den Deckel ganz einfach abnehmen. So bleiben beim Entleeren auch am Deckel keine Essensreste hängen. Ein Griff sorgt dafür, dass der Eimer gut transportierbar ist.

Dieser Eimer erfüllt seinen Zweck und macht dir das Leben besonders einfach. Kein mühsames Abkratzen von Essensresten, kein Ekelgefühl, weil du den Eimer anfassen musst. Zudem stört er mit seinem schlichten Design auch nicht die Ästhetik der Küche.

Bewertung der Redaktion: Praktischer Eimer, erfüllt seinen Zweck und erleichtert den Alltag durch einige besondere Features.

Der beste Komposteimer im Retrodesign

Der Bioabfallbehälter von Living Nostalgia kommt im stylischen Retrodesign und ist so ein Blickfang in deiner Küche. Dabei sieht er nicht nur gut aus, sondern ist auch praktisch konzipiert. Er verfügt über einen Aktivkohlefilter, der die Gerüche neutralisiert. Der Henkel ermöglicht einen mühelosen Transport zum Komposthaufen.

Falls bei dir auch die Küche stylisch eingerichtet ist, ist dieser Komposteimer perfekt für dich. Er ist super praktisch und Dekoration zugleich. Die Produktlinie umfasst zudem noch andere Gegenstände, wie zum Beispiel eine Cookie-Box. So passt alles zusammen in deiner Küche.

Bewertung der Redaktion: Schöner Vintage-Look und qualitativ guter Eimer. Dieser Eimer kann die Optik deiner Küche bestimmt aufwerten.

Der beste Komposteimer mit Pedal

Der Komposteimer von Kitchen Craft hat ein besonders praktisches Feature. Er besitzt über ein Pedal zum Öffnen des Eimers. Außerdem hat er einem Inneneimer, den du dank eines Bügels ganz leicht herausnehmen kannst. So kannst du den Behälter bequem reinigen. Wenn du möchtest, kannst du den Inneneimer einfach in die Spülmaschine geben und alles ist sauber.

Du musst dir aber auch keine Gedanken um einen unangenehmen Geruch machen. Auch wenn du mal keine Zeit hast, zu putzen. Der eingebaute Aktivkohlefilter verhindert unangenehme Gerüche zuverlässig.

Mit diesem Eimer kannst du direkten Hautkontakt mit den Küchenabfällen komplett verhindern. Vom Öffnen bis zur Reinigung des Eimers. Dieser Eimer erleichtert dir das Leben, falls du dich vor Küchenabfällen etwas ekelst.

Bewertung der Redaktion: Funktionaler Eimer im schönen Design. Durch das Pedal kann man den Eimer auch auf dem Boden lassen und ihn unkompliziert befüllen.

Der beste Komposteimer mit Aktivkohlefilter

Dieser Komposter IDesign fasst 5 Liter und besteht aus gebürstetem Edelstahl. Er ist rostfrei und spülmaschinenfest. Ein Henkel sorgt für einen unkomplizierten Transport. Den Deckel kannst du für die Entleerung komplett entfernen. Das silberne Design ist sehr schlicht und passt in jede Küche.

Durch den eingesetzten Aktivkohlefilter musst du dir keine Sorgen um einen unangenehmen Geruch machen. Selbst wenn du mal etwas länger brauchst, um den Eimer zu entleeren. Es bleibt alles geruchsneutral.

Bewertung der Redaktion: Der Edelstahl verleiht dem Eimer ein schönes Design. Dank dem Filter bleiben unangenehme Gerüche komplett weg.

Der beste Komposteimer mit viel Platz


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (25.11.21, 15:54 Uhr), Sonstige Shops (27.11.21, 16:34 Uhr)

Dieser Eimer von Brabantia fasst 12 Liter. Er kommt im schlichten, einfarbigen Design, wobei verschiedene Farben erhältlich sind. Selbst der Henkel passt farblich perfekt zum Eimer. Im Lieferumfang einbegriffen ist eine Wandhalterung. So kannst du den Eimer an der Wand befestigen und verlierst keinen Platz auf der Küchenablage.

Wenn du gerne frisch kochst und darum sehr viel Bioabfall produzierst, dann eignet sich dieser Behälter besonders gut für dich. Der Deckel schließt luftdicht, somit können keine unangenehmen Gerüche entweichen.

Bewertung der Redaktion: Wandhalterung kann unter Umständen sehr praktisch sein. Bei Bedarf eines grösseren Eimers eignet sich dieser perfekt.

Der beste Komposteimer in handlicher Grösse


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (26.11.21, 16:54 Uhr), Sonstige Shops (27.11.21, 16:34 Uhr)

Der Abfallbehälter Calypso von Mepal ist angenehm klein. Er eignet sich gut dafür, den Biomüll während dem Kochen zu sammeln und ihn dann gleich wegzubringen. Durch die kleine Grösse nimmt der Eimer kaum Platz weg in deiner Küche. Zudem kannst du ihn einfach in der Spülmaschine reinigen.

Falls deine Küche nicht so groß ist und du deine Ablage nicht mit einem Eimer füllen möchtest, dann eignet sich dieser Eimer gut für dich. Das nach oben breiter werdende Design ist besonders platzsparend.

Bewertung der Redaktion: Stylischer Eimer, der durch sein Design besonders viel Platz spart. Auch optisch ist er ein wahrer Blickfang.

Kauf- und Bewertungskriterien für einen Komposteimer

Um die Auswahl des perfekten Komposteimers zu erleichtern, sind hier nochmals die wichtigsten Kaufkriterien zusammengefasst. So kannst du den optimalen Eimer für dich entdecken.

Nun folgen kurze Erklärungen zu den jeweiligen Kriterien, damit du auch genau verstehst, worauf bei einem Kauf zu achten ist.

Fassungsgrösse

Ein Komposteimer kommt in den verschiedensten Größen. Zwischen 2.5 Litern bis 12 Litern findest du alle Größen. Du solltest bei deiner Entscheidung berücksichtigen, wie häufig und in welchen Mengen du den Eimer benutzen willst.

Bist du ein/e leidenschaftliche/r Koch/Köchin und benutzt viel frisches Gemüse, brauchst du einen etwas größeren Eimer, als wenn du eigentlich nie ein Rüstmesser in die Hand nimmst. Außerdem kommt es auch darauf an, wie häufig du den Eimer gerne wechseln willst. Falls du täglich einen frischen Eimer bevorzugst, reicht eine kleinere Grösse.

Aktivkohlefilter

Eine weitere Entscheidung, die du beim Kauf eines Komposteimes beachten solltest, ist, ob du einen Eimer mit oder ohne Aktivkohlefilter haben möchtest.

Aktivkohlefilter sorgen dafür, dass sich der unangenehme Geruch des Bioabfalls nicht in deiner Küche ausbreitet. Die Filter sitzen meist unter dem Deckel des Eimers. Die Geruchsstoffe lagern sich dabei auf der porösen Oberfläche der Aktivkohle ab und gelangen so nicht an die Luft.

Klingt zuerst super praktisch, aber hat auch seine Nachteile. Denn die Filter sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Dies erfordert wiederholtes Nachbestellen und damit hast du wiederkehrende Kosten zu tragen.

Design

Komposteimer gibt es in den verschiedensten Farben und Formen. Beim Kauf solltest du beachten, welches Design in deine Küche passt. Falls Design für dich keine Rolle spielt, ist das natürlich auch kein Problem, dann kannst du einfach den Funktionalsten auswählen.

Falls du großen Wert auf das Design legst, solltest du aber trotzdem immer die Funktionalität im Hinterkopf bewahren. Denn die schönsten Komposteimer sind leider nicht immer die Besten. Dennoch gibt es mittlerweile stylische Eimer, die ihren Zweck sehr gut erfüllen.

Reinigung

Beachte bei deinem Kauf auch, wie du den Eimer waschen kannst. So eignet sich zum Beispiel Kunststoff nicht für die Spülmaschine, da es zu Rissen oder Verfärbungen kommen kann. Reinigt man einen Edelstahleimer regelmäßig in der Spülmaschine, kann er rosten. Doch viele Edelstahlbehälter sind mittlerweile so bearbeitet, dass sie rostfrei bleiben. Beachte dazu immer die Produktbeschreibung.

Ansonsten können alle Arten von Eimer auch von Hand gewaschen werden. Einfach mit warmen Wasser und Spülmittel putzen. Ergänzt man das Wasser mit ein bisschen Essig, werden unangenehme Gerüche besonders effizient bekämpft.

Funktionalität

Behälter für den Biomüll gibt es in den verschiedensten Arten. Beachte beim Kauf ein paar zusätzliche nützliche Eigenschaften.

Angenehm ist zum Beispiel, wenn du den Deckel ganz abnehmen kannst, anstatt ihn nur anzuheben. So vermeidest du, dass Essensreste am Deckel kleben bleiben. Auch nützlich ist ein Henkel, um den Eimer zu transportieren. Er erleichtert zudem das Entleeren. Erwäge auch ein Pedal, um den Eimer zu öffnen, vor allem, falls du deinen Eimer auf den Boden stellen möchtest.

Schaue darauf, dass sich der Deckel ganz luftdicht verschließt, besonders wenn dein Eimer kein Filter eingebaut hat. Denn auch ein gut geschlossener Behälter stößt fast keine Gerüche aus. Somit bleiben auch Fruchtfliegen deinem Biomüll fern.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Kompost ausführlich beantwortet

Nun beantworten wir die häufigsten Fragen zum Thema Kompost. So kannst du vor deinem Kauf alle Unklarheiten ausschließen.

Wohin mit meinem gesammelten Biomüll?

Nachdem du den Biomüll erfolgreich gesammelt hast, bringt es natürlich nichts, diesen dann später mit dem normalen Mülleimer zu entsorgen. In den meisten Kommunen gibt es eigens dafür Biotonnen. Diese sind meist braun und sammeln den Biomüll.

Dieser wird in den Kompostieranlagen dann weiterverarbeitet. Ein Teil wird zu Kompost. Mit Kompost hat man einen nährstoffreichen Düngerersatz. Je nachdem wird der Kompost nochmals weiterverarbeitet und wird zu Anzuchterde. Ein zweiter Teil vom Bioabfall lässt man vergären. So entsteht Methangas, welches dann zu Strom und Wärme weiterverarbeitet werden kann.

Besenstiel

Obst -und Gemüsereste gehören auf jeden Fall auf den Komposthaufen. (Bildquelle: Joshua Hoehne/ Unsplash)

Falls du einen Garten hast, kannst du den Biomüll auch in einem Komposter im Garten sammeln. Nach einer Weile wird so aus deinem Kompost frische Komposterde. Die meisten Komposter haben eine Entnahmeklappe unten, sodass die Erde mühelos entnommen werden kann, während du oben neuen Bioabfall entsorgen kannst. Die so entstandene Komposterde ist wunderbar nahrhaft und dient als Düngemittel für deine Pflanzen.

Welche Abfälle gehören in den Komposteimer?

Was genau in deine Biotonne gehört und was nicht, ist individuell von deiner Kommune abhängig. Dabei ist wichtig, welche Möglichkeiten zur Verwertung die jeweiligen Kompostieranlagen haben. Die Abfallwirtschaftsstelle deiner Kommune kann dir da genaue Angaben über ihr Mülltrennsystem geben.

Anbei haben wir eine Liste zusammengestellt, die ein paar Abfälle in Biomüll oder kein Biomüll trennt. Dies ist aber keine abschließende Liste.

Das gehört in die Biotonne:

  • Gartenabfälle
  • Topfblumen und Blumenerde
  • Brot -und Backwarenreste
  • Eierschalen
  • Fischreste und -gräten
  • Kaffeefiltertüten und Kaffeesatz
  • Haare
  • Teebeutel

Das gehört nicht in die Biotonne:

  • Asche
  • behandelte Holzreste
  • Exkremente von Tieren
  • Kleintierstreu
  • Russ
  • Medikamente
  • Kerzenreste

Was kostet ein Komposteimer?

Je nach Modell können die Preise natürlich variieren. Je nach Material, Ausstattung und Design gibt es unterschiedliche Preisklassen. Wir haben dir eine kurze Übersicht dargestellt. Sie zeigt, welche Art von Produkten, welchen Preisklassen entsprechen.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig 0 – 20 €) Klassische Behälter, meist ohne Kohlefilter
Mittelpreisig 20- 50€) Eimer mit Aktivkohlefiler oder sonstige spezielle Eigenschaften, wie zum Beispiel Fußpedale
Hochpreisig  ab 50 €) Behälter, die Teile eines ganzen Abfallsystems sind

Wie du siehst, können die Preise stark variieren. Es ist also wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, welche Eigenschaften man braucht und welche nicht.

Welche Alternativen gibt es zu einem Komposteimer?

Die zwei gängigsten Alternativen zu einem Komposteimer sind zum einen die Wurmkiste und zum andern der Bokashi-Eimer. Sie sind aber beide mit etwas mehr Aufwand verbunden.

Eine Wurmkiste ist im Grunde nur eine verschlossene Kiste, in der Kompostwürmer deinen Biomüll zu Komposterde verarbeiten. Innerhalb von drei Wochen kann sich dabei der Müll zu einer nahrhaften Erde verwandeln. Wird die Kiste gut gepflegt und beachtet man einige Anwendungsregeln, sollte die Kiste auch nicht stinken.

In einem Bokashi-Eimer wird der Biomüll wie in einem normalen Komposteimer gesammelt.

Wird der Kompost verarbeitet, entsteht eine Flüssigkeit. Diese wird durch ein Sieb unten aufgefangen und kann durch einen Ablaufhahn abgezapft werden. Vermischt man diese Flüssigkeit dann mit Wasser dient das Gemisch als Dünger. Der Prozess sollte mit Mikroorganismen unterstützt werden, die man hinzufügen muss.

Fazit

Komposteimer eignen sich besonders, um den Bioabfall aus der Küche erstmal zu sammeln und dann wegzubringen. Es gibt viele verschiedene Designs, Farben, etc. Du wirst bestimmt einen finden, der die Ästhetik in deiner Küche nicht stört.

Beachte aber nicht nur das Design. Bestimmte Eigenschaften können deinen Alltag signifikant erleichtern. Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Schlussendlich musst du für dich selbst eine Entscheidung treffen. Gerne darfst du dich bei der Entscheidungsfindung an unserem Artikel orientieren.

(Titelbild: 123rf / Tetiana Lemak)

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