Zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2022

Du willst, dass es in den kühlen Monaten schön warm zu Hause ist? Möchtest aber nicht nur die klassischen Heizkörper ihre Arbeit verrichten lassen, sondern die Heizung als romantisches Möbelstück im Wohnzimmer anbringen? Dann solltest du dir über den Kauf eines Kaminofens Gedanken machen. Darf ein zugelassener Kaminofen überall eingebaut werden? Welche verschiedenen Arten von Kaminöfen gibt es für dich zu erwerben?

Antworten auf diese und die meist gestellten Fragen findest du in unserem Kaminofen-Vergleich. Außerdem findest du in unserem Artikel hilfreiche Tipps und Tricks, mit welchem Holz du deinen Kaminofen am besten heizt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kaminöfen können deine Heizung unterstützen oder komplett für die Wärme in deinen Wohnräumen sorgen.
  • Du kannst Kaminöfen generell in drei verschiedene Kategorien unterteilen: den klassischen Kaminofen, den Pelletofen und den Dauerbrand-/Kohleofen.
  • Der klassische Kaminofen beschafft dir die nötige Romantik für deinen Wohnraum. Pelletöfen hingegen überzeugen vor allem durch ihre Umweltfreundlichkeit.

Kaminofen Vergleich: Favoriten der Redaktion

Der beste leistungsstarke Kaminofen

Dieser Kaminofen besteht aus gussgrauem Stahl und ist mit 7 Kilowatt Heizungsstärke besonders leistungsstark. Zudem gehört er zur Energieeffizienklasse A+ mit einem Wirkungsgrad von 80,3 %. Der leichte Stahlkorpus ermöglicht diesem Modell, sich schnell auf Betriebstemperatur zu erwärmen und durch die Sekundärluftzufuhr ist ein weitestgehend rußfreies Fungieren gewährleistet.

Seine ovale Form mit abgerundeter Sichtscheibe verleiht jedem Raum ein modernes Design. Das Holzfach ermöglicht ein praktisches Verstauen von Holz in einem Fach unter dem Feuerfach. Die Luftregulierung erfolgt manuell, es gibt jedoch auch ein voll verblendetes Warmhaltefach.

Meinung der Redaktion: Dieses Modell hat nicht nur ein modernes Design, sondern auch eine starke Leistung.

Der beste dauerbrandfähige Kaminofen

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Auch dieser Kaminofen besteht aus gussgrauem Stahl, ist jedoch ein Dauerbandofen. Mit 10 Kilowatt gehört er zu den leistungsstärkeren Geräten und auch umweltfreundliches Heizen ist möglich, durch die hitzebeständig lackierte, doppelwandige Konstruktion.

Der Kaminofen ist dauerbrandfähig und eignet sich für ein umweltfreundliches Heizen mit Holz. Kunden loben vor allem die hochwertige Bauweise und die gute Wärme-Leitung. Er hat eine zeitlose, schicke Optik, ein Holz- und Teefach und noch dazu eine große Prisma-Sichtscheibe. Der Aschekasten ist herausnehmbar.

Meinung der Redaktion: Dieses Modell überzeugt durch sein Preis-Leistungsverhältnis und seine Dauerbrandfähigkeit.

Der beste klassische Kaminofen

Dieser Kaminofen liegt bei einer Heizleistung von 6 Kilowatt und besteht aus legiertem, gussgrauem Stahl. Mit ihm kann ein Raumvolumen von bis zu 116m³ beheizt werden und er ist auch für den Dauereinsatz und Kohlefeuerung geeignet. Der doppelwandige Korpus aus Stahl wirkt wärmespeichernd und garantiert und minimiert den nötigen Sicherheitsabstand um ihn herum.

Die einfache Pflege und Reinigung des Produktes, die reibungslose Lieferung sowie seine Heizleistung sind laut Käufern lobenswert. Laut Kundenrezensionen kann mit einem Korb voller Holz kommt an einem Tag gerechnet werden.

Meinung der Redaktion: Dieser klassische Kaminofen überzeugt durch seine mittlere Größe und ein sehr gutes Heizvolumen.

Der beste moderne Kaminofen-Einsatz

Der Eckkamineinsatz gehört zwar zu den teureren Öfen, ist dafür aber äußerst edel. Die gläserne Hebetür bietet eine 180 Grad Sicht auf das Feuer. Das Material besteht aus Metall mit einer pulverbeschichteten Oberfläche. Mit einer Heizleistung von 8 Kilowatt, ist dieses Modell äußerst leistungsstark. Die verstellbare Gusskuppel ermöglicht eine erleichterte Montage, welche passgenau vorgenommen werden kann.

Der große Brandraum, die ansprechende, edle Optik und die langanhaltende Heizleistung stoßen bei Kunden auf Begeisterung. Die große Kaminglasscheibe ist bis 800 Grad Celsius hitzebeständig und damit sehr sicher.

Meinung der Redaktion: Dieser moderne, elegante Kamin überzeugt vor allem durch sein luxuriöses Design und seine opulente Größe.

Der beste Kaminofen mit Flügeltüren

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Dieser Ofen bietet eine Nennwärmeleistung von 10 Kilowatt. Durch den großen Brennraum können Holzscheite mit einer maximalen Länge von bis zu 42 cm hineinpassen. Der Brennraum ist mit Schamotte ausgekleidet, gut abgedichtet und besitzt einen herausnehmbaren Aschekasten.

Der Kamin kann nicht nur ein faires Preis-Leistungsverhältnis vorweisen, er lässt auch umweltfreundliches Heizen zu. Der Korpus besteht aus Stahl, hitzebeständig lackiert, und mit Keramik verkleidet. Ein Tee- und Holzfach sorgen weiterhin für Bequemlichkeit und Platzsparen. Die beiden Flügeltüren besitzen große Prisma-Sichtscheiben und lassen sich einzeln entriegeln.

Meinung der Redaktion: Die doppelte Flügeltür und Sonderfächer zeichnen diesen Kaminofen aus, welcher noch dazu dauerbrandfähig ist.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Kaminofen kaufst

Welche Vorteile hat ein Kaminofen gegenüber seinen Alternativen?

Zu den Vorteilen des Kaminofens zählen vor allem folgende Punkte:

  • Schnelles Anheizen & schnelle Wärmeabgabe
  • Angenehme Strahlungswärme, ohne Austrocknung der Luft
  • Günstige Anschaffungspreise
  • Schnelle Montierung & Abmontierung
  • Große Angebotsvielfalt
  • Hohe Energieeffizienz

Eine dieser Alternativen ist der Kachelofen, der aus Kacheln gesetzt oder gemauert wird. Er kann bei entsprechender Größe einen Wohnraum über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden beheizen, indem er die Wärme speichert. Außerdem ist er holzsparend, umweltschonend und es fällt aufgrund der hohen Verbrennungstemperaturen nur wenig Asche an.

Nachteile sind vor allem, dass er nicht sofort die Wärme abgibt, ziemlich teuer ist und viel Platz einnimmt. Hinzu kommt noch, dass er z.B. bei einem Umzug nicht einfach wieder abgebaut werden kann.

Beim Gaskamin fällt überhaupt keine Asche an. Er stößt nur geringe Emissionen aus und es ist kein Nachlegen erforderlich. Der Brennvorgang wird per Knopfdruck gesteuert. Die Heizleistung ist wiederum der des Kaminofens sehr ähnlich.

Nachteile sind hingegen das grundsätzlich fehlende atmosphärische Knistern und eine benötigte Gasleitung. Ohne eine Gasleitung bist du auf Gasflaschen angewiesen, von denen maximal 11 Kilo in bewohnten Räumen gelagert werden dürfen. Das ist ungefähr eine Tagesration.

Der offene Kamin ist wohl die romantischste Variante, jedoch kann er durch seine begrenzte Heizleistung und die erhöhte Brandgefahr eher weniger überzeugen.

Der Kaminofen besticht dadurch, dass er nach dem Anheizen ziemlich schnell Wärme abgibt. Die Wärme wird in Form einer Strahlungswärme abgegeben, die sehr angenehm ist und die Luft nicht austrocknet. Ein weiteres Plus sind die meist günstigen Anschaffungspreise und die hohe Energieeffizienz. Weitere Auswahlmöglichkeiten wie zum Beispiel ein Kaminofen mit einem Wasserwärmetauscher oder eine Verkleidung aus Speckstein erlauben eine funktionale Erweiterung.

Feuer im Kamin

Neben seiner schnellen Wärmeerzeugung und Wärmeabgabe, verleiht dieser Kaminofen eine Atmosphäre des Wohlbefindens. Er tendiert eher zu einer altmodischen Variante von Kaminöfen. (Foto: pexels/ pixabay)

Welches ist das beste Holz zum Heizen?

Die Brennleistung eines Kamins hängt auch immer von der Auswahl des Brennmaterials ab. Im Fall der Holzverbrennung gibt es dabei Holz, das sich mehr oder weniger gut eignet.

Besonders gut eignet sich:

  • Buche

Weitere gute Brennholzarten sind:

  • Ahorn
  • Birke
  • Eiche
  • Esche
  • Kirsche
  • Ulme

Folgende eignen sich weniger gut:

  • Fichte
  • Kiefer
  • Tanne

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Holztypen fällt besonders auf, wenn du das Holz von Nadel- und Laubbäumen miteinander vergleichst. Nadelhölzer haben eine geringere Dichte und verbrennen deshalb schneller als das Holz von Laubbäumen. Sie brennen aber dafür auch schneller an und verbrennen heißer.

Ein weiterer Nachteil des Nadelholzes ist das darin enthaltene Harz. Beim Verbrennen kann es gegen die Scheibe spritzen oder bei offenerer Kamintür sogar aus dem Kaminofen heraus.

Auf langer Sicht eignen sich Laubhölzer mehr zum Heizen, da du länger etwas von der Holzverbrennung hast und nicht ständig nachlegen musst. Jedoch könntest du Nadelholz zum Anheizen nutzen.

Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch der Preis. Nadelbäume wachsen schneller und sind somit günstiger. Aufgrund seiner Nachhaltigkeit ist das Laubholz trotzdem die bessere Investition.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kaminöfen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Kaminöfen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Zulassung

Dass es bestimmte Richtlinien für Kaminöfen gibt, haben wir bereits oben erklärt. Trotzdem wollen wir hier noch etwas genauer darauf eingehen, was genau es mit der BImSchV auf sich hat.

Die BImSchV oder auch die Bundes-Immissionsschutzverordnung gibt die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid vor, als auch einen Mindestwirkungsgrad von Kaminöfen. Die erste Stufe trat am 22. März 2010 in Kraft. Für den Kauf eines neuen Kamins ist die BImSchV der zweiten Stufe vom 1. Januar 2015 wesentlich wichtiger. Je nach Ofenart können jedoch leicht abweichende Grenzwerte vorgegeben sein.

Grundsätzlich musst du nur nachschauen, ob dein Kaminofen das Typenschild mit einer CE- oder Ü-Zulassung besitzt. Damit sind die Voraussetzungen durch die BImSchV eigentlich erfüllt. Kaminöfen ohne Zulassung dürfen auf keinen Fall betrieben werden.

Größe & Abmessungen des Kaminofens

Ein relevanter Aspekt ist die Größe des Kaminofens, welcher auf jeden Fall im Voraus gründlich betrachtet werden muss. Gerade weil seine Anschaffung teilweise eine ziemlich kostspielige Angelegenheit ist, solltest du dafür sorgen, dass der Kaminofen sich auch richtig in deinen Wohnraum integriert.

Die verschiedenen Arten des Kaminofens gibt es in unterschiedlichen Größen, sodass auch du bestimmt die ideale darunter für dich finden wirst. Dabei müssen bestimmte Abstände zu Möbeln etc. eingehalten werden, welche du bei der Planung auf jeden Fall berücksichtigen musst.

Die Maße des Kaminofens müssen nichts über seine Leistungsfähigkeit aussagen.

Material

Beim Material ist vor allem die Verkleidung von Bedeutung, wenn du dich für einen Kaminofen entscheiden musst. Von ihr hängt teilweise auch die Energieeffizienz deines Kamins ab.

Es gibt natürlich die Version aus Stahl. Häufig wird aber auch Stein genutzt um den Ofen zu verkleiden. Neben dem Kaminofen aus Naturstein gibt es auch eine Variante mit Speckstein, der sich besonders durch seine Fähigkeit auszeichnet, Wärme zu speichern.

Ein Specksteinofen besitzt durch sein Verkleidungsmaterial einen natürlichen Speicher. Dabei wird ein Speckstein mit einer besonders hohen Speicherkapazität benötigt z.B. finnischer oder brasilianischer Speckstein. Alleine durch diesen Materialvorteil ist der Kaminofen in der Lage die Wärme wesentlich länger zu halten. Er gibt sie langfristiger und gleichmäßiger an den Raum ab.

Anders als bei konventionellen Öfen aus Stahl findet außerdem keine ständige Luftbewegung statt. Diese würde die Hausstaubbelastung erheblich erhöhen. Somit eignet sich der Kaminofen mit einer Specksteinverkleidung besonders für Allergiker. Außerdem sind Specksteinöfen verhältnismäßig schwer und somit auch nicht für jeden Bodentyp geeignet.

Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung entspricht der größtmöglichen Wärmeleistung, die durch Frischluft und einer bestimmten Brennstoffmenge reguliert werden kann. In diesem Punkt ist es besonders wichtig, dass der individuelle Wärmebedarf und die Nennwärmeleistung übereinstimmen.

Die Berechnung der Nennwärmeleistung solltest du bestenfalls einem Fachmann überlassen, da sie durch viele Seiten beeinflusst wird. Folgende Faktoren können Einfluss auf die Nennwärmeleistung nehmen:

  • Der Wärmebedarf des Aufstellraums
  • Die Wärmedämmung der Außenwände
  • Die Lage des Raums im Gebäude
  • Die Anzahl & Art der Fenster

Du kannst dir aber trotzdem vorher schon einmal ein ungefähres Bild von der benötigten Leistung machen. Hierfür benötigst du die Faustregel: Grundfläche x Deckenhöhe x 60. Daraus bekommst du eine Wattzahl, die du nur noch in Kilowatt umrechnen musst. Schon hast du deinen Richtwert. Der genaue Wert kann aber natürlich variieren. So brauchst du bei einem älteren Gebäude für die gleiche Fläche wesentlich mehr Leistung als bei einem Niedrigenergiehaus.

Es kann zum Nachteil werden, wenn du dich für einen Kaminofen mit einer zu großen Nennwärmeleistung entscheidest. Der Raum kann schnell überhitzen und ein erzwungenes Drosseln des Ofens führt zu schlechteren Verbrennungsergebnissen.

Wenn du einen Kaminofen mit einer besonders großen Nennwärmeleistung benötigst, dann können wir dir eine wasserführende Variante empfehlen. Ein wasserführender Kaminofen– egal ob es sich um einen klassischen, um einen Pellet- oder einen Dauerbrandkaminofen handelt- kann nicht nur einen Raum, sondern gleich das ganze Haus heizen.

Umweltfreundlichkeit

Solltest du sehr auf die Umwelt achten, dann eignet sich besonders der Pelletofen, da er CO²-neutral heizt. Die Pellets werden außerdem nur aus Holz- und Sägespänen hergestellt, sodass nicht zusätzlich noch Bäume dafür gefällt werden müssen.

Der klassische Kaminofen ist auch ziemlich umweltfreundlich, jedoch kann er mit dem Pelletofen in diesem Punkt nicht ganz mithalten. Der Dauerbrand-/Kohleofen fällt hingegen ziemlich weit ab, wenn es um die Umweltfreundlichkeit im Vergleich zu seinen beiden Konkurrenten geht.

Dies wirkt sich auch in der staatlichen Unterstützung aus. Bei Pelletöfen erhältst du grundsätzlich eine finanzielle Unterstützung, beim klassischen Kaminofen hingegen nur bei speziellen Modellen. Beim Dauerbrandofen kannst du eher weniger darauf hoffen.

(Bildnachweis: Mondisso/ pixabay)

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