House construction
Zuletzt aktualisiert: 1. Juli 2021

Viele tausend Menschen sehnen sich jährlich nach ihrem Traum: Ein eigenes Haus bauen. Nie wieder Miete zahlen muss und in seinem eignen kleinem Reich leben. Jedoch ist dieser Wunsch auch mit hohem finanziellen Aufwand verbunden.

In diesem Magazin beantworten wir dir alle wichtigen Fragen rund um das Haus bauen und seine Kosten: Wie setzen sich die Kosten zusammen, was ist das teuerste beim Bau, wie viel kostet der Architekt und viele weitere Fragen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Wer sich ein Haus bauen möchte sollte immer einen strukturierten Finanzplan haben. Dies vermeidet unerwartete Kosten und zeigt, in welcher Höhe finanzielle Mittel aufgebracht werden müssen.
  • Neben den normalen Baukosten sind viele andere Kosten zu beachten. Dabei sollten Versicherungen und Geldreserven (Puffer) ein fester Bestandteil bei einem Hausbau sein.
  • Worauf man genau achten muss und welche Kosten man nicht unterschätzen sollte findest du in diesem Artikel. Zudem werden Tipps gegeben rund um den richtigen Zeitpunkt für deinen Bau.

Kosten beim Haus bauen: Was du wissen solltest

Wer hat sich noch nie gewünscht unabhängiger zu leben und sich sein eigenes Haus nach seinen Vorstellungen zu entwerfen. Jedoch ist der Bau eines Hauses mit vielen Kosten verbunden. Bei der Frage: Wie viel kostet ein Hausbau? Fallen einem immer mehr Fragen ein.

Die wichtigsten Fragen haben wir dir im folgenden erläutert. Ein kleiner Richtwert: 2019 zahlte man in Thüringen knapp 1630 Euro pro Quadratmeter Neubau (1).

Wie setzen sich die Kosten bei einem Hausbau zusammen?

Die Kosten für einen Hausbau setzen sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Zum einen die Materialkosten und die Kosten für einen Architekten, jedoch auch durch andere Kosten die häufiger vergessen werden.

Grundstückskosten: Das Grundstück ist die Hauptvoraussetzung für den Bau eines Hauses. Jedoch variieren die Preise stark. Wenn man eine ländliche Gegend bevorzugt zahlt man circa 100-150 Euro pro Quadratmeter. In Top-Lagen können es auch schnell mal bis zu 500 Euro pro Quadratmeter werden.

Sollte man schon ein Grundstück besitzen, muss man gegebenenfalls die Kosten für den Abriss und Schrott mit einberechnen. Die Grunderwerbssteuer fällt von Bundesland zu Bundesland verschieden aus. durchschnittlich beläuft sich die Steuer auf 3,5-6% den Kaufpreis des Grundstückes.

Ein Hausbau ist mit vielen Kosten verbunden, an die man vielleicht nicht direkt denkt – Wie zum Beispiel die Begradigung des Grundstückes, die Strom und Wasser Kosten während des Baus oder auch die nötigen Versicherungen. (Bildquelle: Casper Rae / Unsplash)

Zusätzlich sollte man die Kosten für den Notar berücksichtigen bei der Eintragung ins Grundbuch (2), sowie den Makler. Die Kosten für den Notar können sich nochmal auf circa 0,5 – 1,5 % des Kaufpreises belaufen, die des Maklers auf circa 6 %.

Bauplanungskosten: Die Bauplanungskosten setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Zum einen aus den Planungskosten für den Statiker, Architekten, Ingenieur, Sachverständiger, und Ähnliches. Sowie aus den Gebühren bei der jeweiligen Behörden und den Nebenkosten wie Telefonate und Kopien. Grundsätzlich umfasst die Summe zwischen 12 und 20% der Baukosten (3).

Baukosten pro Quadratmeter: Neben dem Quadratmeterpreis für Grundstücke, ist auch der Preis für die Wohnfläche pro Quadratmeter relevant. Die Kosten für einen Hausbau belaufen sich auf circa 1700 Euro bis 2200 Euro pro Quadratmeter und sind abhängig von der Lage und dem Bundesland (4).

Was für Nebenkosten können bei einem Hausbau anfallen?

Versicherungen während des Hausbaus: Wer sich ein Haus bauen möchte, muss auch immer die Risiken mit einkalkulieren. Um sich gegen Unfälle und Risiken abzusichern sind Versicherungen relevant, die sich explizit auf den Bau eines Hauses beziehen.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung zahlt jegliche Schäden, die auf der Baustelle anfallen. Die Bauleistungsversicherung sichert den Bau selbst ab und die Feuerrohbauversicherung zahlt, wie ihr Name schon verrät, alle Feuer-oder Brandschäden.

Die Nebenkosten sind zwar in ihren Einzelposten gering, aufsummiert ergeben sie jedoch einen großen Kostenfaktor.

Zusatzkosten während der Bauphase: Auch die Nebenkosten während des Baus sind nicht zu unterschätzen. Während eines Hausbaus fallen hohe Wasser,-Abwasser- und Stromkosten an. Auch das Richtfest und dessen Verpflegung ist vielerorts Tradition und führt zu erhöhten Nebenkosten.

Puffer: Wenn man ein Haus baut läuft nicht alles so wie geplant. Deswegen ist es wichtig sich ein Puffer also eine Vermögensreserve aufzubauen. Diese liegt üblicherweise zwischen 10 und 20% der Gesamtkosten (5).

Was ist am teuersten beim Hausbauen?

Schaut man sich die Posten der Einzelkosten bei einem Hausbau an, fällt schnell auf, dass der Rohbau den größten Kostenanteil einnimmt. Die Kosten für den Rohbau belaufen sich auf circa 40-50 % der Gesamtkosten. Man kann mit circa 500 Euro – 550 Euro pro Quadratmeter rechnen (6).

Ursache des hohen Kostenanteils ist der Umfang der Roharbeiten. Diese umfassen nicht nur das Wände aufstellen und die Dacharbeiten, sondern auch die Rohrverlegung, das Treppenbauen, die Abzäunung der Baustelle und viele andere Faktoren.

Der Bau eines Hauses bringt viele Kosten mit sich. Wenn man sich die einzelnen Kostenpunkte des Hausbauens anschaut, gehört der Rohbau zu den höchsten einzelnen Kostenpunkten. (Bildquelle: Neonbrand / Unsplash)

Wer dabei Geld sparen möchte, sollte darauf achten, dass das Haus recht gradlinig gebaut ist und wenig große Räume, statt kleine und viele Räume gebaut werden. Zudem ist es kosteneinsparend, wenn die Sanitäranlagen näher aneinander gebaut werden.

Wie hoch sind die Materialkosten bei einem Hausbau?

Wie hoch die Durchschnittskosten für das Material während eines Baus (7) sind zeigen wir dir in der folgenden Tabelle:

Material Durchschnittskosten pro Quadratmeter
Rohbau 550 Euro
Heizung 94 Euro
Elektrik 94 Euro
Sanitär 77 Euro
Tür/Fenster 110 Euro

Auch in dieser Übersicht wird nochmal deutlich, dass der Rohbau einer der teuersten Bestanteile bei einem Haus bau ist.

Welche Zeitpunkt ist der Richtige um ein Haus zu bauen?

Wenn man sich ein Haus bauen möchte muss man liquide sein. Es ist wichtig, dass die finanziellen Mittel ausreichend sind und eine Geldreserve vorliegt. Dabei gibt es kein festes Alter. Manche Personen haben in der Mitte ihrer Zwanziger genügend Geld, andere erst später.

Die finanzielle Situation ist wichtiger als das Alter.

Man kann weder “zu jung” noch “zu alt” sein. Durchschnittlich wird die erste Immobilie jedoch zwischen 37 und 41 Jahren gekauft (8). Dabei sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Habe ich 20 – 30 % der Gesamtkosten als Eigenkapital für den Start des Baus und die Gewährung des Kredits?
  • Liegt ein fester Arbeitsvertrag beziehungsweise ein festes Einkommen vor?
  • Möchte ich meine Zukunft an diesem Ort verbringen?
  • Weiß ich, wie in etwa mein Haus aussehen soll und welche Eigenschaftes es aufweisen muss?

Wenn diese Fragen mit “Ja” zu beantworten sind, könnte man einen Hausbau in Betracht ziehen. Natürlich kann man auch ein Haus ohne Eigenkapitalfinanzierung bauen, jedoch sollte dann umso mehr ein die Frage des festen Einkommens mit “Ja” beantwortet werden (9).

Welche Haustyp kostet wie viel?

Um ungefähr einschätzen zu können, wie viel du für dein Eigenheim ausgeben musst, haben wir dir im folgenden die typischen Familienhäuser und ihre Durchschnittskosten (10) aufgelistet:

Haustyp Durchschnittskosten pro Quadratmeter
Einfamilienhaus 1000 – 1500 Euro
Holzhaus 1200 – 1800 Euro
Ökohaus 1200 – 1500
Bugalow 1200 – 2000 Euro
Barrierefreies Haus 800 – 1200 Euro

Wie die Übersicht zeigt, können die Kosten zwischen den Häusertypen sehr stark variieren.

Wie viel kostet eine Garage / Carport für das Auto bei einem Hausbau?

Wer gerne noch einen sicheren Stellplatz für sein Auto haben möchte, sollte sich eine Garage oder ein Carport bauen lassen. Dies bietet sich gut während des eigentlichen Hausbaues an, da dadurch Baunebenkosten gespart werden können. Die Planungskosten werden ebenfalls geringer anfallen, wenn beides gleichzeitig entworfen wird. Ob Carport oder Garage: Beide bieten verschiedene Vor- und Nachteile.

Garagen oder Carports sichern den Schutz des Autos. Sie lassen sich gut mit dem Hausbau verbinden.

Wenn wir nochmal auf das Thema Sicherheit zurück kommen, wird schnell klar, dass eine Garage deutlich mehr Sicherheit gegen Diebstahl oder Vandalismus gewährleistet. Wird diese noch mit einer Alarmanlage versehen, scheint der Einbruch fast unmöglich.

Doch bei schlechten Witterungsverhältnissen punktet das Carport. Feuchtigkeit kann bei einem Carport schneller abtrocknen. In einer Garage könnte es schnell zu Schimmelbildung aufgrund der fehlenden Entlüftung kommen. Jedoch könnte eine Garage dem Auto Schutz vor Pollenablagerungen oder Hagel gewährleisten.

Gleichzeitig haben Garagen eine höhere Lebensdauer. Bei den Garagen wird eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren angesetzt, während es bei einem Carport nur knapp 10 Jahre sind. Allerdings sind Carports bei der Anschaffung deutlich preiswerter.

Ein Carport kostet durchschnittlich zwischen 500 bis 7000 Euro. Bei einer Garage muss man durchschnittlich 15.000 Euro bis 25.000 Euro in die Hand nehmen.

Wie viel kostet eine Garage / Carport für das Fahrrad bei einem Hausbau?

Zusätzlich gibt es noch spezielle Fahrradgaragen, bei denen du dein Fahrrad sicher verstauen kannst. Diese eignen sich besonders, wenn du eine etwas kleinere Garage oder ein kleineres Carport hast. Dadurch vermeidest du Beschädigungen an deinem Auto. Gerade für Familien mit Kindern ist dies ein einfacher Weg, die Fahrräder sicher zu verstauen.

Auch die Fahrradgaragen variieren sehr stark mit ihrer Art und ihrem Preis. Eine Garage ohne Diebstahlschutz bekommst du schon ab 10 Euro bis 100 Euro. Garagen aus Holz oder Kunststoff sind im mittleren Preissegment einzuordnen und kosten zwischen 300 Euro bis 500 Euro.

Sie schützen deine Räder vor Verwitterung und oft kannst du die Garagen abschließen. Wenn du allerdings eine Garage aus Metall mit einer hohen Sicherheitsstufe haben möchtest, musst du mindestens 500 Euro in die Hand nehmen.

Tipp: Wenn du mehrere Fahrräder in der Garage beherbergen möchtest, solltest du dich bei deinem Bauamt über eine benötigte Genehmigung informieren. Jedes Bundesland hat andere Anforderungen an eine Fahrradgarage.

Wie viel kostet ein Balkon bei einem Hausbau?

Balkon: Auch für deinen Balkon benötigst du eine Baugenehmigung. Deshalb ist es ebenso wie bei einer Garage sinnvoll, den Bau während des Haus bauen umzusetzen. Der Balkon kann ebenfalls durch den Architekten geplant werden und kostet circa 500 Euro. Die Kosten für den Bau und das Material des Balkons können wieder stark variieren.

Ein Vorstellbalkon ist selbsttragend und an das Haus befestigt. Dies schützt ihn vor dem Umfallen. Die Durchschnittskosten bei diesem Balkon belaufen sich auf circa 4000 Euro, die Montage nochmal 3500 Euro. Der Anbaubalkon hat nur zwei Stützen und ist im Haus verankert.

Bei dem Anbaubalkon musst du circa 3500 Euro bis 4500 Euro aufwenden, sowie 3500 Euro für die Montage. Beide Arten sind recht unkompliziert und einfacher zu montieren, weshalb sie den günstigen Balkon-Varianten angehören.

Etwas mehr Geld musst du für einen Kragram-Balkon in die Hand nehmen. Bei dieser Art wird der Balkon nicht mit dem Boden verbunden, sondern vom Haus getragen. Oft ist so ein Balkon nur bei einem Neubau verwendbar. Er eignet sich besonders für Gegenden in denen sich das Grundstück in Hängelagen befindet.

Ein Haus mit Balkon

Ein Balkon schafft zusätzliche Wohlfühl-Atmosphäre im Eigenheim. Es kann zwischen verschiedenen Balkontypen unterschieden werden: Der Vorstellbalkon, der Anbaubalkon und der Kragram-Balkon. Auf diesem Bild ist ein Kragram-Balkon zu sehen. (Bildquelle: Étienne Beauregard-Riverin / Unsplash)

Hierbei ist ist sehr wichtig die Meinung des Statikers und/oder des Bauingenieurs bei der Planung mit einzubeziehen, um die Tragfähigkeit des Hauses zu prüfen. Der Balkon an sich kostet mindestens 5000 Euro, die komplizierter Montage nochmal 5000 Euro bis 10000 Euro (11).

Tipp: Eine schöne Einrichtung deines Balkons kann deinem neu erbauten Zuhause mehr Wohlfühlatmosphäre verschaffen. Ob praktische Klappmöbel, oder eine entspannte Hängematte. Mit der richtigen Einrichtung kommt dein Balkon noch mehr zur Geltung.

Wie viel kostet ein Keller beim Hausbau?

Ein Keller ist bei vielen Bauherren beliebt. Er schafft mehr Wohnraum oder auch viel Stauraum. Immer mehr werden Keller zu “Partykellern” umfunktioniert. Wer am überlegen ist einen Keller mit in den Hausbau zu integrieren, sollte sich bewusst sein, dass dieser nicht nachträglich gebaut werden kann: die Entscheidung muss also jetzt fallen.

Ein Quadratmeter Wohnfläche oberhalb des Erdbodens kostet circa 1700 Euro bis 2200 Euro. Ein Quadratmeter Wohnfläche unterhalb des Erdbodens “nur” circa 900 Euro bis 1200 Euro. Dies ist jedoch auch wieder abhängig von dem Wohnort und die Bauweise des Kellers. Zudem sind in den 900 bis 1200 Euro keine Heizung, Entlüftung oder Dämmung mit einkalkuliert.

Des Weiteren können Unsicherheitsfaktoren wie die Bodenbeschaffenheit den Preis schnell nach oben treiben. Ist zum Beispiel der Grundwasserstand zu hoch muss eine extra Abdichtungswanne eingebaut werden. Diese lässt den Preis schnell um 50.000 Euro steigen. Auch bei starken Regenfällen läuft der Keller öfter mal mit Wasser voll, was einen Wasserschaden im ganzen Haus verursachen könnte.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Keller viele Vorteile durch den zusätzlichen Platz hat. Trotz dessen sollte bei dem Kellerbau nicht gespart werden, da eine richtige Planung und hochwertige Ausführung spätere Schäden vorbeugen kann.

Welche Kosten fallen beim Haus bauen zusätzlich noch an?

Du solltest jetzt schon einmal eine grobe Vorstellung davon haben, wie viel Geld du für deinen Hausbau aufbringen musst. Jedoch gibt es noch viele andere Kosten die du berücksichtigen musst, damit dein Traum vom Haus perfekt wird. Wir haben dir im folgenden noch einmal verschiedene Kosten aufgelistet, die zusätzlich anfallen könnten.

Auch der Schutz vor Einbrechern muss nach dem Hausbauen gewährleistet sein.

Sicherheit: Damit du deine eignen vier Wände optimal schützen kannst, ist es wichtig, dass du auch bei den Sicherheitsvorkehrungen genügend Geld investierst. Dazu zählt zum einen die Alarmanlage, zum anderen das Türschloss.

Es gibt zahlreiche verschiedene Varianten bei den Alarmanlagen. Ob du dich für eine SmartHome-Anlage, eine Allrounder-Anlage oder eine Anlage mit Bewegungsmelder entscheidest ist dir überlassen. Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass du zwischen 15 bis 250 Euro für eine Alarmanlage ausgeben musst. Dabei sind viele Alarmanlagen erweiterbar.

Auch bei den Haustürschlössern gibt es eine große Auswahl vorzufinden. Von einfachen Türschlössern bis zu VdS zertifizierte Haustürschlösser mit der Sicherheitsstufe 3. Die Kosten bei den Schlössern variieren ebenfalls. Minimal wirst du circa 15 Euro investieren müssen, nach oben gibt es kaum Grenzen. Für das VdS Haustürschloss musst du jedoch mindestens 90 Euro ausgeben müssen.

Neben diesen Beiden Sicherheitsvorkehrungen gibt es auch noch Fenstersicherungen. Einbrecher versuchen nicht nur durch die Haustür Zugriff auf in das Haus zu bekommen, sondern steigen oft durch die Fenster in das Haus. Ein ebenfalls sehr beliebter Weg zum einbrechen ist die Garage. Auch dort sollte gegebenenfalls eine Alarmanlage installiert werden.

Gartengestaltung: Auch die Gestaltung deines Gartens macht dein Haus um so schöner. Ob ein Hochbeet, eine überdachte Terrasse oder eine große Rasenfläche. Der Garten lässt dein frisch gebautes Haus besser zur Geltung kommen. Auch hierfür solltest du etwas Geld einplanen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Hausbau?

Ein Hausbau kann ziemlich zeitintensiv sein und viele Risiken mit sich bringen. Natürlich gibt es noch weitere Alternativen zu einem Hausbau. Worauf du genau achten musst bei den Alternativen zeigen wir dir im folgenden:

Haus kaufen

Natürlich kannst du statt ein Haus zu bauen auch eins kaufen. Jedoch solltest du dir dabei bewusst sein, dass dein Haus vielleicht nicht zu 100 % deine Wunscheigenschaften mit sich bringt und vielleicht noch Umbauten anstehen. Trotz dessen ist es nicht so zeitintensiv und eine genauere Kostenkalkulation ist möglich.

Wer also keine hundertprozentige Vorstellung hat für sein Traumhaus und sich gerne auf Neues einlässt oder keine Zeit hat, sich sein Haus erst entwerfen und planen zu lassen, ist mit einem Hauskauf sehr gut bedient.

Haus mieten

Eine weitere Alternative zum Hausbau ist das Haus mieten. Dabei solltest du jedoch bedenken, dass das Haus nie dein “Eigenheim” werden wird. Gerade für die Altersabsicherung ist eine eigene Immobilie vorteilhaft.

Allerdings bist du bei einem Mietobjekt ortsflexibler. Gerade, wenn du öfter den Arbeitsplatz wechseln solltest kann dies dir gut in deine Karten spielen. Des Weiteren kannst du bei veränderten Bedingungen schnell das Haus wechseln.

Fazit

Durch den Bau eines Hauses lassen sich alle individuellen Wünsche und Eigenschaften umsetzen und das Traumhaus kann verwirklicht werden. Von der idealen Raumaufteilung, über den Bau einer Garage oder den Keller, bis hin zur Steckdosen-Platzierung. Alles kann mit den Planungsbeauftragten besprochen werden. Jedoch ist auch zu bedenken, dass ein Haus zu bauen sehr kostenintensiv ist.

Neben den Kosten für die Planung und das Grundgerüst gibt es noch viele andere Kostenfaktoren. Deshalb sollest du genau durchplanen was für Kosten wann und in welcher Höhe anfallen.

Bedenke dabei auch geringe Kosten, da die sich schnell Aufsummieren können und zu einem größeren Kostenfaktor werden können. Des weiteren solltest du dir immer eine Geldreserve zur Seite legen, um eventuelle Schäden abdecken zu können.

Bildquelle: Caspar Rae / 123rf

Einzelnachweise (11)

1. Statista Research Department (2020): Neubau von Wohnhäusern - Baukosten nach Bundesländern 2019 In: Statist
Quelle

2. Bundesamt der Justiz (2020): § 873 Erwerb durch Einigung und Eintragung In: Bürgerliches Gesetzbuch
Quelle

3. Quelle: Gärtner, S., Beurteilung und Bewertung alternativer Planungsentscheidungen im Immobilienbereich mithilfe eines Kennzahlensystems, 1. Aufl. 1996 Wolfgang Kleiber: Verkehrswertermittlung von Grundstücken, Zugriff am 8.5.2021 Kleiber digital > Teil IV - ImmoWertV > 2 Die Rechtsgrundlagen der Immobilienwertermittlungsverordnung im Einzelnen > Abschnitt 3 ImmoWertV: Wertermittlungsverfahren > Syst. Darst. Sachwertverfahren – Unterabschnitt 3 (§§ 21 bis 23 ImmoWertV) > 3 Grundzüge des Sachwertverfahrens > 3.3 Vorläufiger Sachwert der baulichen Anlage (Gebäudesachwert) > 3.3.2 Grundlagen > 3.3.2.2 Baunebenkosten (§ 22 Abs. 2 Satz 3 ImmoWertV)
Quelle

4. A. Breitkopf (2020): Bauland - Entwicklung des Kaufwertes in Deutschland bis 2019 In: Statista
Quelle

5. Alexandra Jegers (2020): Worauf Bauherren bei der Finanzierung achten müssen In: Capital - Wirtschaft in Gesellschaft
Quelle

6. Nadine Kleber (2018): Rohbaukosten für ein Haus: Die wichtigsten Richtwerte In: Haus.de
Quelle

7. Sabrina Deckert (2019): Haus selber bauen: So viel können Sie sparen In: Haus.de
Quelle

8. Statista Research Department (2021): Durchschnittliches Alter beim Immobilienkauf in Deutschland nach Bundesländern 2017 In: Statist
Quelle

9. Ing (2020): Traum vom Eigenheim - Ein „zu jung“ gibt es nicht für Hauskauf oder Eigenheimbau In: ING.de
Quelle

10. Moritz Kothe (2021): Haustypen: Sie haben die Qual der Wahl In: Around Home.de
Quelle

11. Max Lehmann (2020): Balkon anbauen – Kosten, Statik und Baugenehmigung In: Blauarbeit
Quelle

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Statistische Ergebung
Statista Research Department (2020): Neubau von Wohnhäusern - Baukosten nach Bundesländern 2019 In: Statist
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Bundesamt der Justiz (2020): § 873 Erwerb durch Einigung und Eintragung In: Bürgerliches Gesetzbuch
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Quelle: Gärtner, S., Beurteilung und Bewertung alternativer Planungsentscheidungen im Immobilienbereich mithilfe eines Kennzahlensystems, 1. Aufl. 1996 Wolfgang Kleiber: Verkehrswertermittlung von Grundstücken, Zugriff am 8.5.2021 Kleiber digital > Teil IV - ImmoWertV > 2 Die Rechtsgrundlagen der Immobilienwertermittlungsverordnung im Einzelnen > Abschnitt 3 ImmoWertV: Wertermittlungsverfahren > Syst. Darst. Sachwertverfahren – Unterabschnitt 3 (§§ 21 bis 23 ImmoWertV) > 3 Grundzüge des Sachwertverfahrens > 3.3 Vorläufiger Sachwert der baulichen Anlage (Gebäudesachwert) > 3.3.2 Grundlagen > 3.3.2.2 Baunebenkosten (§ 22 Abs. 2 Satz 3 ImmoWertV)
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Statistische Erhebung
A. Breitkopf (2020): Bauland - Entwicklung des Kaufwertes in Deutschland bis 2019 In: Statista
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Alexandra Jegers (2020): Worauf Bauherren bei der Finanzierung achten müssen In: Capital - Wirtschaft in Gesellschaft
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Nadine Kleber (2018): Rohbaukosten für ein Haus: Die wichtigsten Richtwerte In: Haus.de
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Sabrina Deckert (2019): Haus selber bauen: So viel können Sie sparen In: Haus.de
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Statistische Erhebung
Statista Research Department (2021): Durchschnittliches Alter beim Immobilienkauf in Deutschland nach Bundesländern 2017 In: Statist
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Ing (2020): Traum vom Eigenheim - Ein „zu jung“ gibt es nicht für Hauskauf oder Eigenheimbau In: ING.de
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Max Lehmann (2020): Balkon anbauen – Kosten, Statik und Baugenehmigung In: Blauarbeit
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