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Zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2020

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In der Freizeit, wird der Garten innerhalb Deutschlands vermehrt zur Erholung und Entspannung genutzt. So benötigt der Hobbygärtner mehr Stauraum für seine Gartenwerkzeuge. Für seine Ruhepause benötigt er wiederum ein überdachtes windgeschütztes Plätzchen. Hier kann er seine Seele baumeln zu lassen.

So vielfältig der Garten genutzt wird, so vielseitig kann sein Accessoire, das Gartenhaus, ausgestattet sein. Wir haben für dich zu den beliebtesten Nutzungszwecken die geeigneten Gartenhausmodelle herausgesucht. So findest du zu deiner Nutzungsidee auch das passende Häuschen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beschaffenheit des zukünftigen Standortes deines Gartenhauses entscheidet auch über die Bauweise deines Fundaments. Das Fundament beeinflusst ausschlaggebend, wie lange dein Gartenhaus ohne Nachbesserungen den Witterungen standhält.
  • Die Form und Größe sind Kaufkriterien, die deine Wahl des Materials von Wand und Dach beeinflussen.
  • Mit einem Gartenhaus aus Kunststoff erspart der Käufer sich komplizierte Montagen und umfangreiche Renovierungen. Sie eignen sich für Aufbewahrung und Stellplätze von Werkzeugen und Fahrrädern.

Gartenhäuser im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Kannst du dich noch schwer für ein Gartenhaus entscheiden? Dann lass dich von unseren Favoriten inspirieren. Hast du dich bereits festgelegt, wie du dein Gartenhaus nutzen möchtest? Vielleicht findest du diese Idee und das passende Gartenhaus zu der Idee in unserer Liste.

Das beste Gartenhaus für die Kinder

Das Haus Pretty House von Smoby lädt dein Kind ab dem zweiten Lebensjahr zum Spielen ein. In dem 145 x 110 x 127 cm großen Spielhaus können die Kinder die Welt der Großen nachspielen. Zwei Fenster zum Auf- und Zuschieben, eine blaue auf- und zuklappbare Tür beleben das Innenleben des Häuschens. Das Dach und ein Boden schützen vor Nässe und Schmutz. Das Kunststoffgehäuse kann jederzeit abgewaschen werden.

Die angebaute Küchennische mit Spülbecken, Wasserhahn, Kochfeld und Geschirrablage sind das Highlight. Hier kann dein Kind mit Geschirr, Töpfen aus Kunststoff und zwei Plastikwürstchen genau wie die Eltern ein Gericht zubereiten.

Bewertung der Redaktion: Mit dem wetterbeständigen UV-stabilen Kunststoffmaterial kann das Haus sowohl innen als auch außen das ganze Jahr über benutzt werden.

Das beste Gartenhaus für Heimwerker

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Das Gartenhaus Mons überzeugt durch seine stabile Holzverarbeitung. Die Wandstärke von 19 mm aus Blockbohlen und eine Eckausfräsung schützt das Haus gut vor Wind und Regen. Das Fichtenholz ist zudem leicht zu pflegen und bietet ein ideales Raumklima im Sommer und Winter. Zwei Fenster an den zwei Vordertüren bieten auch geschlossen genügend Licht zum Handwerken.

Das Dach ist aus massiven Dachbalken mit 18 mm Federbrettern ausgestattet. Ein Sturmleisten-Set verhindert, dass einzelne Blockbohlen bei Sturm abheben. Du musst keine weiteren Besorgungen beim Dach einplanen. Die Dachpappe, Drückergarnitur, das Montagematerial und der Aufbauplan sind beim Versand inklusive. Zudem ist die Lieferung kostenlos.

Bewertung der Redaktion: Das ist das ideale Gartenhaus für den Handwerker daheim. Der Innenraum mit 270 x 270 cm Größe bietet genügend Raum für große und kleine Handwerksarbeiten. Durch die breite Tür können auch große Gegenstände in das Haus transportiert werden. Die Holzwände sind stabil genug, um auch weitere Regale und Befestigungen für die Werkmaschinen zu tragen.

Das beste Gartenhaus fürs Auto

Die Holzgarage von TIMBELA besticht mit seiner Innengröße von 600 x 300 cm. Hier passen das Auto, die Motorräder, die Fahrräder und weitere Gartenwerkzeuge gut hinein. Durch zwei seitlich angebrachte Fenster 56 x 59 cm erhellt der Innenraum. Eine seitlich aufklappbare Doppeltür mit einer Größe von 237 x 188 cm bietet dem Auto genügend Platz zur Einfahrt.

Auch dieses Produkt wird zur Selbstmontage geliefert. Die Garage besteht mehrheitlich aus Tanne und Kiefer. Wir empfehlen das Haus mit Öl zu imprägnieren. Das Dach ist ein OSB-Flachdach mit einer grauen Bitumenschicht. Damit sind die Fahrzeuge im Innenraum gut vor Wind und Regen geschützt.

Bewertung der Redaktion: Diese Holzgarage eignet sich für dich, wenn du starken Wert auf ökologisches und nachhaltiges Bauen legst. Diese Garage kann auch als Veranstaltungsraum, als Stall für Pferde und Nutztiere oder als größere Werkstatt dienen.

Das beste Gartenhaus mit überdachter Terrasse

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Das Alpholz 5-Eck Gartenhaus Mosel ist 500 x 250 x 220 cm groß. Mit seinem flachen Dachanbau bietet das Haus einen kühlen geschützten Ort für die Sommertage im eigenen Garten. Eine Wandstärke 28 mm und Sturmsicherung bietet Gästen eine sichere Übernachtungsmöglichkeit.

Auch die Dachkonstruktion mit massiven Dachbalken und 18 mm Nut- und Federbrettern schützt auf der Terrasse und in Innenraum vor Wind und Regen.
Mit den mitgelieferten Montagematerialien kannst du mit deinem Aufbau beginnen. Die Fundamenthölzer und die Dachpappe musst du selbst besorgen.

Bewertung der Redaktion: Dieses Gartenhaus besticht mit seinem großen Dachanbau. Damit eignet sich dieses Gartenhaus als Alternative für ein Pavillion und als Gästehaus. Die Wandstärke mit 28 mm ist für die Nutzung an kalten Tagen ungeeignet.

Der beste Geräteschuppen

Das Gerätehaus Manor von Keter ist 130cm lang, 192 cm breit und 198 cm hoch. Damit passen sowohl ein Rasenmäher, Fahrräder oder auch Spaten und Co. gut im Innenraum des Schuppens hinein. Der Schuppen besteht aus Kunststoff und hat eine Wandstärke von ca. 1,6 cm. Damit ist der Innenraum gut vor Wind und Regen geschützt. Die Wände halten auch bei einem Hagelsturm stand. Im Gegensatz zu Holzwänden ist weder ein Anstrich noch eine Versiegelung nötig.

Eine kleine Lüftung oberhalb der Tür gewährleistet eine gute Luftzirkulation. Im Sommer überheizt der Innenraum nicht und an regnerischen Herbsttagen bildet sich kein Schimmel in den Ecken. Durch eine große Tür mit den Maßen 63,5 x 165 cm passt auch jeder Rasenmäher in das Haus hinein. Mit einem Türriegel ist das Häuschen gesichert. Damit finden Kleintiere keinen Unterschlupf im Innenraum. Ein 39 x 56 cm feststehendes Fenster bringt etwas Licht ins Dunkel.

Bewertung der Redaktion: Mit dem Gerätehaus Manor von Keter ist jeder Hobbygärtner in seinem Garten gut gerüstet. Das Kunststoffgehäuse schützt das Haus vor der Witterung. Mit den 44 Kilogramm werden die Montageteile dir zugesendet. Die Wandstärke schützt vor Reparaturen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Gartenhäuser

Weißt du bereits, wofür du dein Gartenhaus benutzen möchtest? Bist du dir noch unsicher, welches Gartenhaus sich für deinen Nutzungszweck eignet? Die nachfolgenden Kriterien werden dir bei deiner Kaufentscheidung weiterhelfen.

Damit du für dich das passende Gartenhaus findest, erklären wir dir, worauf du vor dem Kauf achten solltest.

Das Material

Die Holzkonstruktion gewährleistet das beste Raumklima, und je nach Dämmung und Holzbehandlung einen guten Schallschutz sowie Wetterbeständigkeit. Das Holz ist auf Bodenbewegungen empfindlich und bedürfen regelmäßiger Nachbesserungen. Ziegelwände ragen mit den besten Wärmedämmwerten aus der Masse und sind sehr wetterbeständig. Ziegelwände weisen eine zeitaufwändigere Bauweise im Gegensatz zum Holz und Kunststoff auf.

Der Kunststoff punktet mit seiner Wetterbeständigkeit, mit seinem Schallschutz und seinem leichten Gewicht. Kunststoffverkleidungen sind für Raumklima und Brandschutz nicht geeignet. Blech und Metallkonstruktionen können wir ebenfalls nicht empfehlen. Sie fallen bezüglich des Raumklimas, dem Schallschutz schlecht aus. Gartenhäuser aus diesem Material sind gegebenenfalls für Geräteschuppen zu gebrauchen.

Das Fundament

Leichte Gartenhäuser, wie Geräteschuppen bis zu einem Quadratmeter, stehen auch auf Einschlaghülsen aus Metall oder in stabil. Auch ein Fundament aus Gehwegplatten ist für eine Konstruktion mit 90 Kilogramm pro Quadratmeter Punktbelastung eine Lösung. Dazu schachtelst du 20 Zentimeter Boden aus, in das du das Kies einfüllst, mit feinem Sand verdichtest und mit einem Abziehbrett glatt ziehst. Die Platten werden danach mit einem 5 Zentimeter Splittbrett verlegt. Ihre Fugen werden mit Sand eingeschlammt. Auch ein Blick auf ein Punktfundament kann bei leichten Häusern nicht schaden.

Massivere Gartenhäuser, die zum Beispiel zum Wohnen genutzt werden sollen, benötigen stabileres Fundament aus Streifenfundamenten oder massiven Betonplatten.

Das Streifenfundament ist eine 30 Zentimeter breite Betonschicht, die unter den tragenden Wänden des Hauses verläuft. Diese ist in den Boden eingelassen.

Die Mitte des Grundrisses wird mit Schotter gefüllt oder Platten verlegt, damit keine Feuchtigkeit aus dem Unterboden das Haus beschädigt. Beim Plattenfundament ist das Gewicht einer hohen Punktbelastung auf eine große Fläche verteilt. Aufgrund des aufwändigen Baus, der hohen Betonmasse und des nötigen Armierungsstahls eignet sich dieses Fundament bei sehr lockeren sumpfigen Böden.

Die Form und Größe

Die Form und Größe des Gartenhauses kann an deinen Nutzungszweck angepasst gewählt werden. Vorher solltest du dich um die gesetzlichen Regelungen und die Baugenehmigung zu deinem gewählten Standort erkundigen. Ansonsten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Form kann in die Breite, Länge aber auch Höhe variieren. Wenn eine Werkstatt in ihrer Innenausstattung mit einem flachen Raum mit 10 Quadratmeter auskommt, kann eine Ferienunterkunft bereits über 30 Quadratmeter verfügen.

Die Ausstattung

Auch die Ausstattung des Gartenhauses hängt von der geplanten Nutzung ab. Dementsprechend sind die Räume isoliert, mit Raumteilern, Fenstern sowie mit Strom- und Sanitäranschlüssen versehen. Möchtest du das Gartenhaus auch im Winter regelmäßig nutzen, benötigst du einen Heizkörper mit geringem Stromverbrauch. Nach der Nutzungsart sind auch die Wände, Böden und das Dach verputzt, versiegelt, gedämmt oder isoliert.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Gartenhaus ausführlich beantwortet

Nachfolgend beantworten wir Fragen, die sich Käuferinnen und Käufer von Gartenhäusern bereits gestellt haben. Möchtest du dir einen Überblick über die Anbieter und die Kosten verschaffen? Folgende Antworten werden dich bei deiner weiteren Kauforientierung unterstützen.

Welche Arten von Gartenhäusern gibt es?

Die Arten des Gartenhauses sind vielfältig. Sie lassen sich nach dem Nutzungszweck beschreiben. Wir haben einige Arten für dich aufgelistet. Vielleicht inspiriert dich die eine oder andere Nutzung.

Der Geräteschuppen ist das bekannteste Modell der Gartenhäuser. Hier werden Werkzeuge, der Rasenmäher und Blumentöpfe verstaut. (Bildquelle: Pexels / Tanner Vote)

Er eignet sich auch, um Fahrräder oder Mopeds zu parken. Mit ein paar integrierten Regalen, Hängeschränken und Schubladen wird aus einem kleinen Geräteschuppen auch optional eine Werkstatt für kleine Handwerksarbeiten gebaut. Hier können Handwerksarbeiten und etwas lautere schmutzige Reparaturen auch an regnerischen Tagen erledigt werden.

Das Gartenhaus wird mit ein paar gemütlichen Möbelstücken zu einem zweiten Rückzugsort. Sie kann als kleines Gästehaus oder als ein Spielzimmer für Kinder je nach Einrichtung umfunktioniert werden. Mit einer wohnlichen Inneneinrichtung, wie Sanitäranlagen, einer Kochnische und Schlafmöglichkeiten, kann das Gartenhaus als ein Ferien- und Wochenendhaus benutzt werden. Mit 40 bis 70 mm dicken Wänden kann eine gute Wärmeisolierung an kalten Wintertagen gewährleistet werden.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Im weiteren Verlauf erklären wir dir, welche rechtlichen Regelungen und Bauvorschriften bei deinen Ideen eingehalten werden müssen. Denn so viele Nutzungsoptionen ein Gartenhaus ermöglicht, so viele Genehmigungen sind auch zu bestimmten Umbauten notwendig.

Was kostet eine Gartenhaus?

Die Kosten eines Gartenhauses variieren, je nachdem welche Form und Ausstattung individuell gewählt wird. Nichtsdestotrotz möchten wir dir einen Überblick über die Kosten bieten. Dazu haben wir die Preisspannen im Vergleich von Fertighäusern und Eigenbauten recherchiert. Je nach Material und Größe sind preisliche Unterschiede unverkennbar.

Eigenbau mit Bausatz
Art und Material Größe Preisspanne
Werkstatt/Geräteschuppen Holz ca. 5 – 10 m² 300 – 1.000 Euro
Werkstatt/Geräteschuppen Kunststoff (WPC) ca. 5 – 10 m² 300 – 2.000 Euro

Der Eigenbau von Ferienhäusern aus Holz und Kunststoff (WPC), die größer als 10 m² sind, schließt Fachexpertise nicht aus, die wiederum die Kosten in die Höhe treibt.

Fertighaus
Art und Material Größe Preisspanne
Werkstatt/Geräteschuppen Holz ca. 5 m² 600 – 1.800 Euro
Werkstatt/Geräteschuppen Kunststoff ca. 5 m² 600 – 1.200 Euro
Freizeit- und Ferienhaus Holz ca. 10 m² 5.000 – 15.000 Euro
Freizeit- und Ferienhaus Kunststoff ca. 10 m² 1.800 – 2.800 Euro

Bereits bei kleinen Gartenhäusern zeigt sich ein Preisvorteil, wenn eine Fertigbaufirma beauftragt wird. Du sparst dir den Aufwand, unterschiedliche Handwerker für die einzelnen Baubereiche des Gartenhauses zu vergleichen und zu engagieren. Damit behältst du beim Vergleich der Firmen auch einen besseren Kostenüberblick. Welches Material du verwendest, ist auch von deinem Nutzungszweck abhängig.

Was muss beim permanenten Bewohnen des Gartenhauses beachtet werden?

Wenn du langfristig dein Gartenhaus als Wohnsitz nutzen möchtest, musst du bei diesem Vorhaben auf Einiges achten. Offiziell regelt das Bundeskleingartengesetz, dass das Gartenhaus nicht permanent bewohnt werden darf. Ein Dauerwohnrecht ist erst dann möglich, wenn der Bebauungsplan das zu bewohnende Grundstück als eine Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebiet bezeichnet.

Das allgemeine Wohl und ein Bedarf an Wohnraum können einen akzeptablen Grund für die Umnutzung des Gartenhauses darstellen. So steht einem Antrag auf Umnutzung nichts mehr im Weg. Mit einer eigenen Hausnummer und einem Briefkasten ist das Gartenhaus als permanenter Wohnsitz genehmigt.

Welche gesetzlichen Regelungen müssen eingehalten werden?

Möchtest du dein Gartenhaus versetzen oder als Sauna umbauen? Oder planst du dein Gartenhaus mit einer Unterkellerung zu renovieren? Baust du selbst noch Anbauten an dein Gartenhaus? Auch wenn das Gartenhaus auf deinem Grundstück stehen wird, musst du dich bezüglich der Höhe, dem Abstand zum Nachbarn und dem Material, dass du verwendest bei deiner zuständigen Gemeinde- und Stadtverwaltung erkundigen. Möchtest du dein Gartenhaus versetzen oder als Sauna umbauen? Oder planst du dein Gartenhaus mit einer Unterkellerung zu renovieren? Baust du selbst noch Anbauten an dein Gartenhaus?

Zunächst musst du dich darüber informieren, ob dein Bauvorhaben genehmigungspflichtig ist. Das kannst du bei der Landesbauverordnung und dem Bauamt in Erfahrung bringen. Gerade ein Gartenhaus aus Stein, das zu einem langfristig geplanten Wohnraum umfunktioniert wird, benötigt eine Genehmigung. Je nach Bundesland bestimmt auch die Größe, ob eine Genehmigung notwendig ist. Ist keine Baugenehmigung nötig, sprechen wir von einem verfahrensfreien Vorhaben.

Trotzdem hat jedes Bundesland eigene Vorschriften, wie das Gartenhaus an die Grenze des eigenen Grundstückes in welcher Höhe angrenzen darf. Zum einen darf das Gartenhaus (inklusive des Dachesvorsprunges) nicht über das eigene Grundstück hinausragen. Dazu sprechen wir von einem Mindestabstand zur Grenze von drei Metern. Diese Maße könnt ihr dem Bebauungsplan entnehmen. Genehmigungspflichtig sind im Bau auch Aufenthaltsräume, Feuerstellen und Sanitäranlagen. Die Art der Dämmung, der Feuer- und Schallschutz sowie die Entwässerung unterliegen ebenso den Bauvorschriften.

Um von vornherein Konflikte mit dem Nachbarn auszuschließen, solltest du auch deine Nachbarn über dein Bauvorhaben informieren. Sollte das Gartenhaus in irgendeiner Weise deinen Nachbarn beeinträchtigen, können Rechtsstreitigkeiten auf dich warten.

Möchtest du den friedlichen Kontakt zu deinen Nachbarn wahren, empfehlen wir deine Nachbarn auf mögliche Einwände ihrerseits anzusprechen.

Eine Garten- und Gebäudeversicherung können zudem dein Gartenhaus vor möglichen Schäden versichern. Daher empfehlen wir dich auch mit deiner Versicherung in Verbindung zu setzen. Sie können detaillierter mit dir absprechen, welche Art von Versicherung bei deinem Bauvorhaben von Bedarf sind.

Fazit

Bevor du ein Gartenhaus kaufst, solltest du planen, wie du das Gartenhaus nutzen möchtest. Die Nutzung entscheidet bereits über das Material, welches du für dein Gartenhaus nutzen wirst. Damit wirst du dir über die Wandstärke, die Holz- und Kunststoffart sowie die Anzahl der Fenster und Türen bewusst werden.

Informiere dich auch über die Beschaffenheit des Bodens, auf dem das Gartenhaus stehen wird. Nicht nur das Material des Gartenhauses, sondern auch der Boden entscheidet über die Art des Fundaments. Ohne das passende Fundament wird das Gartenhaus auch mit dem stabilsten Holzbau zu einem Plagegeist.

Nicht zuletzt empfehlen wir dir dich mit deinem Bauvorhaben beim Bauamt vorzustellen. Oft sind kleine Details am Gartenhaus ausschlaggebend, ob du eine Baugenehmigung benötigst oder genehmigungsfrei los bauen kannst. So kannst du befreit mit der Ausstattung des Innenraumes loslegen. Bei einer wohnlichen Ausstattung mit Sanitäranlagen und Stromanbindungen wird dein Eigentum genehmigungspflichtig. Wir empfehlen dir dich vor dem Bau zu informieren, da im Nachgang ein Abriss deines Gartenhauses drohen kann.

Bild: unsplash / Arno Smit

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