Willkommen bei unserem großen Entkalkungsanlage Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Entkalkungsanlagen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Entkalkungsanlage zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Entkalkungsanlage kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Entkalkungsanlage eignet sich für deinen Haushalt, wenn dein Wasser sehr kalkhaltig und damit hart ist oder dein Wasser gesundheitsgefährdende Stoffe enthält.
  • Grundsätzlich kannst du dich für eine Entkalkungsanlage mit Ionenaustauschmethode, elektromagnetischer Methode oder Umkehrosmosemethode unterschieden.
  • Am häufigsten werden Geräte mit Ioneneaustauschfunktion eingebaut, die das Wasser mit Hilfe von Regeneriersalz enthärten, während Anlagen mit Umkehrosmosefunktion das Wasser mit Hilfe einer Membran filtern.

Entkalkungsanlage Test: Das Ranking

Platz 1: Grünbeck Boxer RD DN 25 1 Zoll, 101 360 Rückspülfilter

Der Grünbeck Boxer RD DN 25 1 Zoll, 101 360 ist im Grunde genommen keine Entkalkungsanlage, sondern nur ein Filter um gröbere Bestandteile aus dem Wasser zu filtern.

Verbindungen von Kalk können also herausgefiltert werden, jedoch kein im Wasser gelöster Kalk. Trotzdem sind sehr viele Kunden überzeugt vom Produkt, welches für jede Haushaltsgröße genutzt werden kann.

Alle Kunden bewerten das Produkt bisher positiv.
Besonders hervorgehoben wird in den Rezensionen:

  • Benutzerfreundlich
  • Geringe Kosten
  • Wirkung bestätigt
  • Sehr hochwertig
  • Zügiger Versand

Laut den Angaben der Nutzer, ist das Gerät simpel zu installieren und zu warten. Das Gerät zu säubern ist den meisten Kunden ohne Probleme gelungen.

Viele Kunden loben das Preis-Leistungs-Verhältnis. Es handelt sich um eine günstige Alternative zum effektiven Filtern. Das Gerät wird in allen Teilen als hochwertig beschrieben. Der Versand scheint gut zu funktionieren.

Platz 2: Grünbeck softliQ:SC18 Enthärtungsanlage

Es gibt für diese Grünbeck Anlage noch wenige Erfahrungen auf dem Markt. Vieles deutet aber daraufhin, dass sie ein sehr interessantes Produkt ist, da sie sehr sparsam ist.

Was Stromkosten, Wasser- und Salzverbrauch anbelangt, ist die Maschine unschlagbar. Für mittlere bis große Haushalte sollte das Gerät bestens geeignet sein.

Platz 3: Water2Buy AS700 Mezzo Enthärtungsanlage

Die Produkte AS200, AS500, AS700 und AS800 von Water2Buy sind sehr preiswerte Alternativen im Bereich der Ionenaustauschmethode.

Im Vergleich zu manchen Premiumprodukten kosten sie sehr viel weniger, doch die Wirkung ist in zahlreichen Kundenbewertungen bestätigt. Die Enthärtungsanlage kann auf jeden beliebigen Härtegrad eingestellt werden und schränkt den Haushalt nicht ein.

Alle Kunden bewerten das Produkt bisher positiv.
Besonders hervorgehoben wird in den Rezensionen:

  • Zügige Lieferung
  • Guter Kundenservice
  • Einfaches Instandsetzen
  • Wasser problemlos und effektiv enthärtet

Viele Kunden loben die zügige Lieferung und den Kundenservice. Der Kontakt mit dem Hersteller soll sehr freundlich und unkompliziert sein und es scheint, als würde einem schnell weitergeholfen, falls es Probleme gibt. So ist zum Beispiel bei einigen Kunden die Abdeckhaube beschädigt angekommen, wobei der Hersteller anscheinend sehr kulant war und diese direkt ersetzt hat.

Außerdem wird oft beschrieben, dass das Gerät auch für einen Laien einfach anzubringen ist. Die Anleitung sei sehr verständlich, betonen viele Kunden. Technische Kenntnisse scheinen von Vorteil zu sein, aber wenn man sich etwas informiert und Zeit lässt, sollte man das Geräte ohne Fachmann anschließen können.

Den Sinn einer solchen Anlage, Wasser zu filtern und zu enthärten, erfüllt das Produkt. Der Großteil der Nutzer ist hochzufrieden und würde die Water2Buy AS700 Mezzo weiterempfehlen. Einige geben explizit an, dass ein Härtegrad von 1 – 4 °dH problemlos erreicht wird.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Entkalkungsanlage kaufst

Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage?

Man installiert die jeweilige Anlage direkt am Wasseranschluss des Hauses und sie filtert das Wasser direkt. Das heißt, schon bevor das Wasser weiter in deinem Haushalt und Wassernetz verteilt wird. Im Entscheidungsteil weiter unten sind die einzelnen Anlagen und ihre Wirkungsweisen beschrieben.

Warum ist eine Wasserentkalkungsanlage sinnvoll?

Das könnte aus gesundheitlichen Gründen interessant sein und auch wegen deiner Haushaltsgeräte. Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass Wasseraufbereitung oder Wasserentkalkung notwendig ist, wenn:

  • Das Wasser sehr hart ist (Grenzwert 14 °dH)
  • Das Wasser giftige Stoffe enthält
  • Das Wasser nicht normal riecht oder verfärbt ist
  • Das Wasser sehr viele Keime enthält

In diesen Fällen ist es gesundheitlich ein Risiko keine Anlage zu nutzen. Hier solltest du handeln. Natürlich kannst du auch eine Entkalkungsanlange nutzen, wenn dein Wasser unbedenklich, aber doch etwas verkalkt ist. Das kann sich bei den Elektrogeräten im Haushalt bemerkbar machen.

Hier verschleißen Waschmaschine oder Wasserkocher schnell und unter Umständen schmeckst du den Kalk auch aus dem Wasser heraus. Es macht also auch oft unter ökonomischen Gesichtspunkten Sinn, selbst wenn das Wasser nicht ungesund ist, da du die teuren Geräte nicht so oft ersetzen musst.

Für wen eignet sich eine Entkalkungsanlage?

Im Grunde eignen sich diese Geräte für jeden Haushalt mit einem bedenklichen Wasserzustand. Natürlich muss praktisch gesehen genug Geld, Platz und Zeit da sein. Wenn ein Test wirklich schlechtes Wasser zeigt, sollte es dir den Aufwand wert sein.

Entkalkungsanlage Grünbeck

Entkalkungsanlagen eignen sich für jeden Haushalt mit nachgewiesen schlechter Wasserqualität und für alle mit hohen Ansprüchen an die Wasserqualität.

Es ist völlig unbedenklich, wenn das Wasser ein wenig Kalk enthält. Das ist ganz normal. Eine Enthärtungsanlage muss sich dann nicht immer lohnen. Zumal diese Anlagen auch manche Nachteile haben. Bei unregelmäßiger Wartung könnten vermehrt Keime ins Wasser kommen.

Wie finde ich heraus, ob ich mein Wasser aufbereiten sollte?

Du kannst dein Wasser auf drei verschiedenen Wegen testen:

  • Selbsttest
  • Wasserlabor
  • Gemeinde oder Wasserversorger fragen

Am einfachsten ist es bei der Gemeinde oder bei deinem jeweiligen Wasserversorger nachzufragen. Da das Wasser sehr häufig kontrolliert wird, kann man dir dort Auskunft geben.

Wenn du selbst testen möchtest, gibt es verschiedene Produkte. Darunter sind zum Beispiel Flüssigkeiten, die du zum Wasser hinzugeben musst. Je nach Verfärbung kannst du an einer Farbskala ablesen, wie hoch der Härtegrad ist. Ähnliche Tests gibt es auch für andere Risikofaktoren im Wasser.

Im Internet kannst du zum Beispiel auch sehr einfach Teststreifen bestellen. Diese geben dir dann die Wasserhärte an, wenn du es drüber laufen lässt. Wie erwähnt ist eine Wasserhärte ab 14 °dH sehr bedenklich.

Du kannst auch eine Wasserprobe nehmen und sie an ein Wasserlabor in deiner Umgebung schicken. Es werden dort dann Tests durchgeführt. Je mehr du investierst, desto mehr verschiedene Tests werden durchgeführt. Du bekommst dann die Ergebnisse per Post zugeschickt.

Dein jeweiliges Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz wird höchstwahrscheinlich eine Liste der Labore veröffentlicht haben. Schau einfach mal dort nach, falls du ein Labor suchst.

Wie warte ich eine Entkalkungsanlage?

Das kommt natürlich auf die Art des Enthärtungssystems an. Wenn du ein Gerät mit der Ionenaustauschmethode verwendest, musst du regelmäßig Salz nachfüllen, damit das Wasser einwandfrei gefiltert wird. Zwischen zehn und 15 Kilogramm benötigt ein Einfamilienhaus im Monat. Das Einfüllen an sich ist relativ einfach.

Du solltest jedoch daran denken, dich regelmäßig um Salznachschub zu kümmern. Für das Einfüllen wirfst du am besten ein Auge in die Bedienungsanleitung deines jeweiligen Gerätes.

Bei der elektromagnetischen Methode fallen keine Arbeiten an, was hier der große Vorteil ist. Anlagen mit Umkehrosmose sind im Wartungsaufwand relativ gering. Da die Membran aber schnell verkeimt, ist es wichtig, diese häufiger zu reinigen oder auch mal zu erneuern.

Du kannst die Wartung auch Firmen überlassen. Die Preise dafür schwanken zwischen 100 und 200 Euro für eine jährliche Wartung.

Wie baue ich eine Entkalkungsanlage ein oder wer kann das für mich tun?

Um eine sichere und standardgemäße Installation zu gewährleisten, empfiehlt es sich einen Sanitärfachmann zu beauftragen. Die Preise variieren hierfür stark. Aber so hast du in jedem Fall die Garantie, dass das System auch funktioniert. Oft kannst du Anlage und Installation im Paket kaufen.

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#entkalkungsanlage

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Was sind die Vorteile von Entkalkungsanlagen gegenüber Kleinfiltern?

Da du die Anlage direkt an der Hauptleitung installierst bekämpfst du den Kalk schon an der Quelle. Gegenüber den Alternativen ist das sehr effizient und Rohre und Haushaltsgeräte bleiben sicher sauber. Kleinfilter haben den Vorteil, dass sie bei der Erstanschaffung günstiger sind, aber du musst sie teilweise öfter wechseln, was dann wieder mehr Materialmüll bedingt.

Was kostet eine Wasserentkalkungsanlage und ihre Wartung?

Je nachdem welche Anlage du dir zulegen möchtest kann der Preis zwischen 400 und 5000 Euro liegen. Teure Optionen sind meist besser für hohe Wassermengen geeignet. Einfamilienhäuser können wiederum oft ohne Probleme die günstigeren Angebote mit kleineren Filtern oder Behältern wählen.

Oft kannst du Anlage und Installation im Paket kaufen, achte also beim Preis darauf, wofür du eigentlich bezahlst und ob du das auch willst.

Wo kann ich eine Wasserenthärtungsanlage kaufen?

Entweder direkt bei deinem Sanitärfachmann, im Baumarkt oder auf Internetseiten wie amazon.de, hornbach.de, idealo.de oder auch bei ebay.de.

Im Internet gibt es natürlich die beste Auswahl und tendenziell den besten Preis. Gerade beim Erstkauf macht es aber oft Sinn, die Beratung im Fachhandel in Anspruch zu nehmen.

Welche führenden Hersteller von Wasserenthärtungsanlagen gibt es?

Möglicherweise kennst du BWT durch ihre Tischwasserfilter. Das Unternehmen ist in Europa der Vorreiter für die Herstellung von Wasseraufbereitungssysteme. Seit 1990 sammelt das österreichische Unternehmen Erfahrungen um seinen Kunden das beste Wasser zu ermöglichen. Neben den Anlagen, bietet der Hersteller den Service an deine Anlage zu Warten.

Neben BWT, ist der deutsche Hersteller Grünbeck unter den Verbrauchern sehr beliebt. Das Unternehmen ist aber nicht nur Spezialist für Wasseraufbereitung, sondern auch für Trinkwasser, Brauchwasser und Abwasser. Im Jahre 1949 wurde das Unternehmen gegründet. Sie beschäftigt sich seit dem mit der Technologie wie der Endkunde das bestmöglichste Wasser bekommt.

Der Hersteller Eckstein hat sich zur Aufgabe genommen mit ihrer Anlage dir weiches und sanftes Wasser zu bieten. Besonders in Rohrleitungen, Ventile und Perlatoren kann das Entfernen von Kalk sehr teuer sein. Durch den Wasserenthärter von Eckstein sollen diese teuren Kalkschäden vorgebeugt werden.

Seit über 80 Jahren arbeitet judo an eine Technologie und an dem Verfahren das beste Wasser für jede Anwendung zur Verfügung zustellen. Um die Qualität ihrer Enthärtungsanlagen auf dem höchsten Stand zu halten, wird das Wasseraufbereitungssystem nach gesetzlicher Norm in Deutschland hergestellt.

Das Ziel des Herstellers Water2Buy ist es, dir gefiltertes Wasser zum niedrigsten Preis anzubieten. Dies gilt auch für für ihre Produkte bis zur Installation der Anlage. Der Hersteller bietet dir bei der Installation Handbücher an, die auch in mehreren Sprachen erhältlich sind. Neben YouTube Videos und Animationen hilft dir das Unternehmen auch durch Skype anzurufen oder zu chatten.

Welche Alternativen gibt es zu einer Wasserenthärtungsanlage?

Es gibt natürlich auch mehrere Alternativen, die aber nicht den gleichen Härtegrad wie eine Entkalkungsanlage erreichen.

  • Wasser durch Aufkochen enthärten
  • Chemische Mittel
  • Soda, Zitronensäure oder Essig
  • Kleinfilter mit Ionenaustauschmethode oder Umkehrosmose
  • Kleinfilter mit Aktivkohle

Die einfachste Methode scheint zu sein, Wasser durch Aufkochen zu entkalken. Das ist aber nicht alleine durch die Erhitzung zu erreichen. Nach dem Kochen muss das Wasser noch etwas abkühlen und dann durch einen Kaffeefilter gegossen werden.

In diesem bleiben dann Kalkklumpen hängen. Kalk bildet Klumpen schneller nach der Erhitzung und späteren Abkühlung. Dies ist manchmal ausreichend, aber keine dauerhafte Lösung für einen hohen Härtegrad. Tee- und Kaffeetrinker können so aber bei einem nur wenig verkalkten Wasser einen etwas besseren Geschmack des Getränkes erreichen.

Außerdem kannst du bestimmte chemische Mittel ins Wasser geben. Diese beeinflussen dann die im Wasser enthaltenen Erdalkali-Kationen. Zwar werden die Kationen nicht entfernt, aber so können sie jetzt nicht mehr Kalk bilden. Die Kationen werden im Fachjargon als „maskiert“ bezeichnet.

Das klingt einfach, jedoch: Der Umwelt zu Liebe solltest du vermeiden, Unmengen an Chemikalien zu nutzen. Zudem ist das Wasser dann nicht mehr als Trinkwasser geeignet.

Durch Beimengung von Soda, Zitronensäure oder Essig wird das Wasser zwar nicht weicher, aber für die Reinigung deiner Haushaltsgeräte ist dies sehr effektiv. Für den Fall, dass sich eine Wasserentkalkungsanlage nicht direkt lohnt, kannst du so immerhin deine Geräte sauber halten.

Zitrone zur Entkalkung

Zitronensäure oder Essig können dir bei der Reinigung deiner Haushaltsgeräte helfen und so die Lebensdauer dieser verlängern. (Foto: Pixabay / Pexels.com)

Als weitere Alternative können Kleinfilter zur Entkalkung verwendet werden. In kleinen Gießkannen oder Wasserbehältern wird das Wasser durch einen Filter gelassen. Die Funktionsweise ist im Grunde genommen genau wie bei der großen Ionenaustauschanlage.

Eine auch häufig zu findende Kleinfiltermethode ist es, Aktivkohle zu nutzen. Die Aktivkohle nimmt dann störende Substanzen aus dem Wasser auf und filtert es daher. Anmerkung: Großfilter mit dieser Methode sind meist nur in der Industrie zu finden.

Die Kleinfilter erfüllen zwar ihren Zweck aber du musst natürlich immer selbst Wasser nachfüllen und die Filter oft auswechseln. Alles in allem haben die Großanlagen immer noch deutliche Vorteile gegenüber den Alternativen, auch abgesehen von den Kosten.

Was bedeutet DVGW-geprüft?

DVGW steht für “Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.” und fungiert als unabhängige Prüfstelle.

Im Bereich der Gas- und Wasserversorgung ist der Verein wie der TÜV, der sich zur Aufgabe gemacht hat alle Materialien und System zu testen. Das Zertifikat von DVGW soll dir lediglich Sicherheit geben, dass deine Wasseraufbereitungssystem allen Normen entspricht und geprüft wurde.

Mit der DVGW Zertifikat hast du zudem die Gewissheit, dass die Materialien in der Anlage lange Haltbar sind.

Den DVGW-geprüft Siegel erhalten Produkte nur die folgenden Bedingungen erfüllt haben:

  • Hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit
  • Neutral geprüfte elektrische Sicherheit
  • Hinreichende Installations- und Wartungsfreundlichkeit
  • Austausch von Ersatzteilen mit handelsüblichen Werkzeugen
  • Ersatzteilversorgung für mindestens 10 Jahre sichergestellt
  • Moderner Regel- und Benutzerkomfort
  • Hohe Korrosionsbeständigkeit
  • Trinkwassertauglichkeit von Trinkwasserrohren und Verbinder

Hartes Wasser, weiches Wasser – eine Erklärung

Für den Härtegrad im Wasser ist der Kalkgehalt verantwortlich. Denn je mehr Kalk, desto “härter” ist das Wasser. Die Wasserhärte kann den Geschmack des Wasser beeinflussen. Zudem hat der Härtegrad Einfluss auf die Beschaffenheit des Wasser und die Auswirkung auf die Haushaltsgeräte sowie Armaturen.

Die Wasserhärte in deinem Trinkwasser ist zudem Abhängig von der Zusammensetzung des jeweiligen Bodens. In Gebieten, wo das Grundwasser mit Kalkstein in Kontakt getreten ist, kannst du davon ausgehen dass die Wasserhärte hoch ist. Dagegen ist das Oberflächenwasser eher weich.

Grundlegend kannst du das Wasser in folgenden drei Härtebereiche unterteilen:

Härtebereich Calciumcarbonat Grad deutscher Härte
Weich Weniger als 1,5 mmol/L Weniger als 8,4°dH
Mittel 1,5 bis 2,5 mmol/L 8,4 bis 14°dH
Hart Mehr als 2,5 mmol/L Mehr als 14°dH

Welchen Härtegrad dein Trinkwasser hast, kannst du bei deinem örtlichen Wasserversorger erfragen.

Gefahren von hartem Wasser

Wenn hartes Wasser verdampft, dann hast du beispielsweise in deinen Wasserkochern oder Töpfen Kalkablagerungen. Bei deiner Waschmaschine oder in deinem Geschirrspüler sorgt die Anhäufung von Kalk dafür dass Ablagerungen entstehen.

Das harte Wasser sorgt für den Verlust der Energieleistung und die Dosierung von Waschmittel steigt. Das Gerät muss durch Ablagerungen häufiger entkalkt werden, wodurch der Wasserverbrauch steigt.

Salzwahl: Was kann schiefgehen?

Das Ziel aller Entkalkungsanlagen ist es weiches Wasser aus der Leitung zu bekommen. In vielen Haushalten kommt aus der Leitung nämlich hartes Wasser. Unter hartes Wasser wird Wasser mit hohem Kalkanteil verstanden. Diese Kalkablagerungen kann sehr teuer werden. Zum einem ist der Energieverbrauch sehr teuere, zum anderen kann Kalk deine Leitungen verstopfen.

Die Harzkörner in dem Filter deiner Anlage, filtert dein Wasser durch den Ionenaustausch zwischen Kalk und Magnesium. Ab einem bestimmt Punkt kann das Kalk sich nicht mehr an den Harz sich binden, weswegen der Harzklumpen mit Salzwasser gereinigt wird, damit wieder Kalk aufgenommen werden kann.

Im Gegensatz zur Reinheit und der Härte hat die Form des Salzes wenig Aussagekraft über ihre Qualität. Wenn du dir Regeneriersalz kaufst, dann entspricht die europäische Norm 973 Typ A den höchstmöglichen Reinheitsgrad.

Um Kalkablagerungen zu verhindern, solltest du zu dem nur nach einer Sorte von Regeneriersalz greifen. Die meisten Wasserenthärter empfehlen bzw. schreiben auch oft eine bestimmte Sorte von Salz vor.

Was passiert, wenn ich vergesse das Salz aufzufüllen?

Wenn du vergessen solltest Salz aufzufüllen, kann der Ionenaustausch zwischen Kalk und Magnesium nicht mehr funktionieren. Das Kalk im Wasser bindet sich nicht mehr mit dem Harzklumpen und kann dadurch in das Leitungswasser gelangen.

Nach einer gewissen Zeit werden deine Leitungen durch den Kalk verstopft. Das Heizelement in der Anlage kannst du beschädigen, wodurch der Energieaufwand sowie deine Kosten steigen. Zudem müssen durch den Kalk oft die Geräte ausgetauscht werden.

Kalkhaltiges Wasser ist nicht schädlich

Das Kalk besteht aus Magnesium und Kalzium. Diese beiden Mineralien sind zwar ärgerlich für unseren Kochtöpfen und Wasserkocher aber nicht für den menschlichen Körper.

Denn Kalzium ist wichtig für den Knochen- und Zahnaufbau und Magnesium für die Gesundheit deiner Muskeln und Knochen. Zusammengefasst ist hartes Wasser genauso schädlich weiches Wasser.

Im folgenden Video erhältst du ausführliche Informationen über unser Trinkwasser:

Was ist Kalk?

In der Natur kennst du Kalk als Kreide, Kalkstein oder Marmor. In der Chemie bezeichnet man Kalk als Calciumcarbonat. Es ist eine chemische Verbindung der Elemente Calcium, Sauerstoff und Kohlenstoff. Das Naturprodukt ist schwer wasserlöslich, weswegen du Kalk oft im Boden deines Wasserkochers vorfindest.

Das Kalk gelangt in unser Grundwasser auf natürlichem Wege über das Regenwasser. Denn beim Versickern durch kalkhaltige Gesteinsschichten nimmt das Regenwasser unterschiedliche Stoffe, wie Kalk auf. Auf dem Weg in unser Grundwasser und somit auch in unser Leitungswasser wird das Kalk weitertransportiert.

Entscheidung: Welche Arten von Entkalkungsanlagen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Eine Entkalkungsanlage ist eine Maschine, die Kalk aus dem Haushaltswasser filtert. So macht sie das Wasser „weicher“. Das Wasser weist nachher also einen geringeren Härtegrad auf. Dieser Grad gibt an, wie hoch die Konzentration von im Wasser gelösten Ionen ist.

Diese Ionen können Verbindungen wie Kalk bilden. Hartes Wasser, das also viele solcher Ionen enthält, hat verschiedene Nachteile für den Haushaltsgebrauch. So zum Beispiel die Verkalkung von Haushaltsgeräten, die dann schneller verschleißen.

Nehmen wir an, du entscheidest dich für eine solche Wasserenthärtungsanlage. Was gibt es für verschiedene Arten? Grundsätzlich kann man Entkalkungsanlagen in drei Arten untergliedern, je nachdem welche Methode dabei genutzt wird:

  • Ionenaustauschmethode
  • Elektromagnetische Methode
  • Umkehrosmose

Im Folgenden wirst du herausfinden, wie diese verschiedenen Methoden grob funktionieren und welche Vor- und Nachteile es gibt.

Wie funktioniert eine Enthärtungsanlage mit der Ionenaustauschmethode und welches sind die Vorteile und Nachteile?

Der große Vorteil einer solchen Enthärtungsanlage ist ihre hohe Effektivität. Sie filtert genau die Stoffe raus, die man nicht im Wasser haben möchte.

Bei dieser Methode wird an der Hauptleitung oder am Wasseranschluss des Hauses ein Behälter installiert. Durch diesen fließt dann das gesamte Wasser vor der Verwendung. Eine besondere Form von Harz im Behälter bindet alle möglichen Formen von den im Wasser gelösten Ionen an sich.

Unter anderem werden dadurch Kalzium und Magnesium herausgefiltert, wobei Spurenelemente und Mineralien unbeeinträchtigt bleiben. Im Gegenzug gibt der Filter Natrium ab. Das Harz benötigt für eine reibungslose Filterung regelmäßig Regeneriersalz. Dieses füllst du je nach Bedarf nach.

Resultat: Das Trinkwasser ist komplett entsalzt und Ionen, die Kalk verursachen, sind entfernt. Außerdem werden auch Schwermetalle (zum Beispiel Phosphat) und Pflanzenschutzmittel herausgefiltert.

Vorteile
  • Sehr effektive Wasserenthärtung
  • Natürliche Inhaltsstoffe bleiben unversehrt
  • Kalkbeseitigung an der Quelle
Nachteile
  • Wartung der Anlage
  • Eventuell reicht eine Anlage nicht
  • Nicht ganz umweltfreundlich

Ein Nachteil dieser Anlagen kann sein, dass zu viel Magnesium gegen Natrium getauscht wird. Eine Natriumüberbelastung oder zu wenig Magnesium in der Nahrung können ungesund für den Menschen sein. Außerdem können vermehrt Keime entstehen, wenn das Wasser zu lange im Behälter steht. Man sollte also häufiger den Behälter reinigen (lassen).

Oftmals werden zwei Behälter installiert, damit eine Enthärtung zu jeder Zeit gewährleistet ist. Es muss regelmäßig Salz nachgefüllt werden. In einem Einfamilienhaus benötigst du zwischen zehn und 15 Kilogramm Salz pro Monat. Für die Umwelt ist das Verfahren auch nicht ganz unbedenklich, da jede Menge Regeneriersalz in das Abwasser gelangt.

Trotzdem ist das Verfahren gegenüber dem Einsatz von Kleinfiltern direkt bei den Haushaltsgeräten zu bevorzugen. Kleinfilter funktionieren ähnlich, müssen aber öfter ausgetauscht werden. Beim großen Filter gibt es also zumindest weniger unnötige Materialverschwendung.

Wie funktioniert eine Enthärtungsanlage mit der elektromagnetischen Methode und was sind die Vorteile und Nachteile?

Eine riesige Erleichterung bei dieser Maschinenart ist, dass sie wartungsfrei funktioniert und einfach zu installieren ist.

Hier werden elektromagnetische Hochfrequenzfelder aufgebaut, um Kalk an der Entstehung zu hindern. Das physikalische Wasserenthärtungsgerät ist einfach zu installieren. Es müssen keine Chemikalien hinzugefügt werden und Wartung ist nur selten notwendig.

Vorteile
  • Natürliche Inhaltsstoffe bleiben unversehrt
  • Kalkbeseitigung an der Quelle
  • Umweltfreundlich, keine Hinzugabe von Chemikalien
  • Geringe Wartung und leichte Installation
Nachteile
  • Wirksamkeit sehr umstritten

Auf den ersten Blick scheint die elektromagnetische Methode nur Vorteile zu haben. Allerdings konnte bisher keine Studie die Wirksamkeit der Methode nachwiesen. Viele Experten sind daher skeptisch.

Wenn du dich ausreichend informierst und mit den anderen Methoden aus diversen Gründen nicht zurechtkommst, kannst du aber immer auf die elektromagnetische zurückgreifen.

Wie funktioniert eine Umkehrosmose-Enthärtungsanlage und was sind die Vorteile und Nachteile?

Der größte Vorteil soll laut Herstellern darin liegen, dass das Wasser nach der Umkehrosmose besonders gesund ist. Auch hier gibt es die Möglichkeit einer zentralen Wasseraufbereitung. Unter Druck wird das Wasser durch eine Membran gepresst.

Anorganische Stoffe wie Nitrat, Phosphat, Kalzium, Magnesium und Schwermetalle werden von der Membran aufgehalten. Schädlingsbekämpfungsmittel und Ähnliches finden auch keinen Weg hindurch. Mineralien werden dabei auch leider auch rausgefiltert. Der Nachteil der Ionenaustauschmethode (Magnesium wird rausgefiltert) ist also bei der Umkehrosmose noch größer.

Vorteile
  • Sehr effektive Wasserenthärtung
  • Kalkbeseitigung an der Quelle
Nachteile
  • Natürliche Inhaltsstoffe werden rausgefiltert
  • Membran kann verkeimen oder verstopfen
  • Nicht ganz umweltfreundlich
  • Oftmals nur geringe Wassermenge filterbar

Da viele dieser Anlagen an jedem Wasserhahn angebracht werden müssen, ist die Wassermenge auch oft auf 100 bis 200 Liter pro Tag begrenzt. Auch hier gibt es einen Nachteil aus Sicht der Umwelt. Für jeden Liter gefilterten Wassers werden circa drei bis 25 Liter bei der Filterung verbraucht.

Hinzu kommt: man braucht zusätzliche Energie in Form von Druck. Die Membran verkeimt relativ leicht und kann auch je nach Wasserzusammensetzung verstopfen. Die Membran musst du also oft spülen oder sogar austauschen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Entkalkungsanlagen vergleichen und bewerten

Im Folgenden wirst du herasufinden anhand welcher Faktoren du Entkalkungsanlagen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

  • Gewicht / Maße
  • Maximale Wassertemperatur
  • Maximale Nutzeranzahl
  • Displayfunktion
  • Wasserverbrauch je Regeneration / Stromverbrauch
  • Salzverbrauch pro Monat
  • Wasserdurchfluss
  • Wartung und Reinigung
  • Maximale Wasserhärte
  • Installation
  • Zubehör

Gewicht / Maße

Es scheint erstmal kein kaufentscheidender Punkt zu sein, aber das Gewicht ist wichtig, da Transport und Aufbau darauf ausgerichtet werden müssen.

Tendenziell ist es besser eine leichte Maschine zu haben, das macht den Transport und Aufbau deutlich einfacher. In jedem Fall sollte man sich auf das Gewicht vorbereiten und entsprechend planen, ob man das Gerät selbst transportieren und montieren kann oder auf einen Lieferservice zurückgreifen muss.

Kennst du die genauen Maße der Maschine, erleichtert das das Transportieren und Aufbauen. Außerdem muss die Maschine natürlich dort hinpassen, wo du sie aufstellen möchtest. Diesen Punkt vergisst man leicht, aber da die Geräte manchmal sehr groß sein können, informiere dich genau.

Enkalkungsanlage

Enthärtungsanlagen gibt es in den verschiedensten Größen. Dabei nehmen Geräte mit der Ionenaustauschmethode den meisten Platz ein.

Maximale Wassertemperatur

Manchmal kann es sein, dass eine Entkalkungsanlage die Temperaturen deines Wassers einschränkt. Sonst würden die Filterergebnisse nicht mehr der Norm entsprechen oder die Anlage würde Schaden nehmen. In den meisten Fällen ist diese Einschränkung allerdings kein wirklicher Nachteil. Die meisten Maschinen können zumindest eine Wassertemperatur von 25 bis 30 °C erreichen.

Maximale Nutzeranzahl

Deine Anlage sollte für deinen Haushalt geeignet sein. Die Hersteller empfehlen meist eine Nutzeranzahl oder Haushaltsgröße für ein bestimmtes Gerät.

Dies hängt zum Beispiel davon ab, wie schnell Wasser gefiltert wird oder wieviel gefiltertes Wasser gespeichert werden kann. Dieser Information sollte man also Beachtung schenken, wenn man Wasserengpässe vermeiden will.

Displayfunktion

Ob das Gerät ein Display hat, ist insofern interessant, als dass es die Bedienung enorm erleichtert. So kannst du ohne einen Fachmann deine Wasserqualität und andere Einstellungen selbst wählen. Unter Umständen sind also Geräte mit Display jenen ohne Display vorzuziehen.

Wasserverbrauch je Regeneration / Stromverbrauch

Du solltest darauf achten, dass nicht zu viel Wasser bei der Regeneration verloren geht. Die meisten Maschinen müssen sich regenieren, teilweise vollkommen automatisch. Doch für diesen Vorgang braucht die Wasserentkalkungsanlage oftmals eine größere Menge an Wasser.

Da so oder so ein höherer Wasserverbrauch mit dem Einsatz einer Entkalkungsanlage einhergeht, macht es Sinn sich den Wasserverlust bei der Regeneration anzugucken und zu versuchen diesen Mehrverbrauch gering zu halten.

Es versteht sich von selbst dass man eine möglichst stromsparende Anlage vorziehen würde, bei gegebenem Filterergebnis natürlich. Strom ist nun mal ein bedeutender Kostenfaktor für solche Anlagen.

Salzverbrauch pro Monat

Ionenaustauschsysteme verbrauchen unterschiedliche Mengen an Salz. Dieser Punkt ist zwar nicht bei allen Arten von Enthärtungsanlagen relevant, aber beim Ionenaustauschverfahren ein wichtiger Unterscheidungspunkt. Diese Geräte brauchen gerne mal enorme Mengen an Regeneriersalz, wobei es zwischen den Herstellern und Modellen Unterschiede gibt.

Wasserdurchfluss

Wenn schon weiter oben bei der Nutzeranzahlempfehlung erwähnt, ist der Wasserdurchfluss ein wichtiges Kriterium. Zu Stoßzeiten sollten weiterhin, trotz Entkalkung, genug Liter oder Kubikmeter Wasser durch die Leitungen und den Anschluss gelangen können.

Wenn du in einem großen Haushalt lebst, ist dies ein äußerst wichtiger Punkt, weswegen er nochmal getrennt von der Nutzeranzahl aufgeführt ist.

Wartung und Reinigung

Ein Punkt der nicht ganz objektiv zu bewerten ist, ist die Reinigung. Auf jeden Fall ist es besser und günstiger, wenn du die Reinigung selber übernehmen kannst und keinen Experten dafür bezahlen musst.

Nach unseren Testergebnissen halten die meisten Enthärtungs Harze und Ionenaustauscher 20 bis 25 Jahre. Falls du Salz verwendest welches Wasser unlöslich ist, solltest du den Salztank regelmäßig reinigen.

Zudem ist es auch wichtig regelmäßig zu prüfen ob die Dichtungen ausgewechselt werden muss. Das Prüfen kannst du ganz einfach jedesmal verbinden, wenn du Salz in die Anlage auffüllst. Dabei ist es sinnvoll die Dichtungen auf Lager zu haben.

In den Handbüchern der Entkalkungsanlagen oder beim Hersteller kannst du anfragen wie deine Anlage richtig gereinigt wird.

Maximale Wasserhärte

Bei den meisten Modellen sollte angegeben sein, bis zu welchem Härtegrad sie einwandfrei funktionieren. Du solltest unbedingt den Härtegrad deines Trinkwassers zuhause bestimmen (lassen), um hier genau vergleichen zu können.

So siehst du auch besser, wie viel Auswirkungen der Filter eines Geräts hat beziehungsweise weißt du schneller, auf welche Zahl du die Maschine einstellen musst. Ist dein Wasser außerdem zu hart für den optimalen Bereich einer bestimmten anlage, solltest du eine andere wählen, um Schäden zu vermeiden.

Installation

Die Entkalkungsanlage kannst du entweder selber mit Hilfe von YouTube Videos an die Hauptwasserleitung anschließen oder sie vom Hersteller installieren lassen. Dennoch solltest du dir vorher Gedanken machen welcher der beste Platz für deine Anlage ist. Hierbei sind zum Beispiel der Keller oder unter der Spüle geeignete Orte.

Zudem solltest du dir über folgende Punkte bewusst sein:

Bevor du die Anlage an die Hauptwasserleitung speist, solltest du dich vergewissern dass die Entkalkungsanlage auch das Wasser enthärtet.

Damit die Enthärtungsanlage funktionieren kann, braucht deine Anlage Zugang zu einer Stromversorgung. Wenn du dir einen passenden Ort in deinem Haus aussuchen solltest, sollte neben der Anlage auch eine Steckdose verfügbar sein.

Neben der Stromversorgung brauchst du auch einen Zugang zum Abwasser. Eine Entkalkungsanlage verfügt über einen Schlauch der zur Abwasserleitung führen muss. Denn bei der Regeneration entsteht in der Anlage verschmutztes Wasser, welches durch den Schlauch entsorgt werden kann.

Zubehör

Wenn du die Installation alleine durchführen willst, musst du beim Kauf einer Entkalkungsanlage darauf achten dass Schläuche mitgesendet werden. Denn diese sind für den Anschluss an die Wasserleitung deiner Anlage essentiell.

Neben den Flexschläuchen benötigst du einen Anschlussblock, falls dieser nicht im Lieferumfang enthalten ist. Bei dem Anschlussblock musst du darauf achten dass du die richtige Anschlussgröße besorgst

Damit du die Entkalkungsanlage langfristig nutzen kannst, ist das wichtigste Zubehör das Regeneriersalz.

In der Regel spricht man hierbei vom ganz gewöhnlichen Kochsalz. Du brauchst dir hierbei keine Sorgen machen dass beim Hinzufügen des Salzes dein Trinkwasser salzig schmecken wird. Denn durch das Salz wird lediglich Ionen ausgetauscht was geschmacklos ist.

Regeneriersalz Test 2019: Die besten Regeneriersalze im Vergleich

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Entkalkungsanlagen

Wie viel Wasser verbrauche ich in meinem Haushalt?

Wieviel Wasser du in deinem Haushalt verbrauchst, ist zunächst abhängig von der Anzahl an Personen die in deinem Haushalt leben. Zudem ob du neben deiner Waschmaschine auch eine Spülmaschine und eine Kühlschrank mit Wasserspender besitzt. Aber auch Gartenarbeiten sind Faktoren die deinen Wasserverbrauch beeinflussen.

Laut Statistiken verbraucht jeder Deutsche pro Tag privat ungefähr 121 Liter. Der virtuelle Wasserverbrauch pro Person liegt dagegen bei 3900 Liter pro Tag.

Unter virtuellen Wasserverbrauch wird der indirekte Wasser Konsum verstanden. Denn bei der Herstellung von Lebensmitteln und Konsumgütern wird unmengen an Wasser genutzt die beim Wasserverbrauch nicht mit einberechnet werden.

Ist es gesundheitsschädlich keine Wasserenthärtungsanlage zu nutzen?

Wenn dein Wasser einen sehr hohen Härtegrad hat oder sogar verfärbt ist und seltsam schmeckt, ist Vorsicht angesagt. Im Einzelfall kannst du mit Beeinträchtigungen deiner Gesundheit rechnen. Wenn du dir nicht sicher bsit, lasse dein Wasser testen und hol dir von einem Experten Rat.

Ist es gesundheitsschädlich eine Wasserentkalkungsanlage zu nutzen?

Wie du schon gemerkt hast, kommt es immer auf den Typ der Anlage an. Elektromagnetisch arbeitende Geräte scheinen kein Risiko für die Gesundheit darzustellen. Ihre Wirkung ist aber umstritten.

Am Umkehrosmoseverfahren ist zu bemängeln, dass natürliche Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Magnesium, nicht im Wasser bleiben. Der Körper braucht diese Stoffe jedoch. Unter Umständen kann es hier zu Mangelerscheinungen kommen, wenn man nur Wasser aus dem Hahn trinkt und nicht anderweitig genug Mineralien zu sich nimmt.

Außerdem kann die Membran, die zur Filterung dient, schnell verkeimen. Häufiges Waschen und je nach dem eine Erneuerung ist also Pflicht. Die Ionenaustauschmethode ist hier sehr ähnlich. Die Behälter, die das zu filternde Wasser enthalten, können verkeimen

Also ist auch hier regelmäßige Wartung angesagt. Was bei dieser Methode besser ist als bei der Umkehrosmose: Mineralien und natürliche Inhaltsstoffe werden nicht rausgefiltert.

Mein Wasser schmeckt komisch: Brauche ich eine Entkalkungsanlage?

Laut Verbraucherzentralen ist ein nicht der Norm entsprechender Geschmack oder eine Verfärbung bedenklich. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, macht es wahrscheinlich Sinn das Wasser testen zu lassen oder die Stadt zu informieren.

Wenn das Phänomen plötzlich auftritt, informiere dich online oder auf deinem Amt, ob es aktuelle Probleme mit der Trinkwasserversorgung oder Arbeiten an den Leitungen gibt.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch hartes Wasser bei empfindlicher Haut

Britische Forscher haben herausgefunden dass hartes Wasser oft Ursachen für Ekzeme sein könnten. Durch den hohen Anteil an Magnesium und Calcium im Wasser, kann deine Haut trocken werden.

Dadurch dass die Haut sehr trocken ist, können sich einfacher Risse sich bilden. Durch diese Risse ist es für Bakterien und Keimen einfacher in den Körper einzudringen. Die Haut ist empfindlicher und gereizter, wodurch leichter Entzündungen entstehen können.

Kann ich bereits verkalkte Rohre entkalken?

Deine Rohre kannst du mit den verschiedensten Chemikalien entkalken. Zeolithe oder Anion von Zitronensäure sind Beispiele die du zur Entkalkung nutzen kannst. Um das Verkalken aber im vorhinein zu verhindern, solltest du dir eine Entkalkungsanlage zulegen.

Bevor du aber zu unnötigen Chemikalien greifst, solltest du wissen dass eine dünne Kalkablagerungen nicht schädlich ist. Um Wasserleitungen vor Korrosion zu schützen, ist eine dünner Kalkschicht sogar vorteilhaft.

Die Geschichte vom Trinkwasser

Wusstest du dass, der Mensch nur drei Tage ohne Trinkwasser überleben kann ?

Der Mensch besteht im Schnitt aus 70% aus Wasser und der Körper verliert Flüssigkeit durch Schweiß oder Ausscheidungen. Bereits in der Steinzeit wusste der menschliche Körper wie wichtig Trinkwasser ist. Aus dem Grund wurde man erfinderisch und stellten Saugbrunnen her.

Das Wasser wurde gefiltert indem ein Speer in den Grund gestochen wurde und das Loch wurde mit Gras gestopft. Um das Wasser trinken zu können, wurde ein hohler Halm in die Mitte gesteckt, der wie ein Strohhalm diente.

Im Altertum wurde das Trinkwasser aus Flusswasser genommen. Zudem dienten Brunnen dafür, um an das Grundwasser zu kommen. Im Mittelalter wurden die Ballungsgebiete größer wodurch der Brunnen weiterentwickelt wurden. Schöpfräder kamen an die Flüssen, Laufbrunnen sowie Sod- und Ziehbrunnen wurden entwickelt.

Um Verunreinigungen zu verhindern, trennte man das Trinkwasser und das Schmutzwasser um Krankheiten zu verhindern. Wenn das Grundwasser knapp wurde, wurden die Quellen angezapft. Die Zuleitungsrohre bestanden im Mittelalter aus Holz und im Laufe der Zeit aus Blei.

Mit der frühen Neuzeit stieg der Konsum an Wasser, dafür wurde die Pumpsystem erfunden. Als Antrieb wurde die Dampfmaschine, die Windenergie oder Turbinen genutzt. Im 17. Jahrhundert hat man durch Mühlen Wasserhebemaschinen genutzt, wodurch ein Jahrhundert später Wasserwerke im Betrieb waren.

Durch die Technologie bekam das Trinkwasser geschichtlich einen rasanten Verlauf. Durch Filtration und durch Enthärtungsanlagen wurde das Wasser für unseren Alltag veredelt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.t-online.de/gesundheit/ernaehrung/id_46155244/kalkhaltiges-wasser-ist-es-als-trinkwasser-schaedlich-.html

[2] http://www.einfach-entkalken.de/was-ist-kalk/wasser-entkalken

[3] http://www.sueddeutsche.de/geld/experten-beruhigen-keine-angst-vor-kalk-im-wasser-1.3027048

[4] http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/entkalkung/4103

[5] https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-06/trinkwasser-leitung-gesundheit-umwelt-schadstoffe-bakterien/seite-2

Bildquelle: Pixabay.com / Baudolino

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Redaktion

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