Veröffentlicht: 8. März 2021

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Der Bunsenbrenner ist ein kleiner Gasbrenner, der seinen Ursprung in der Chemie findet. Er wird zum Erhitzen von Stoffproben oder Flüssigkeiten benutzt. Am bekanntesten ist der Bunsenbrenner aus den Schulen im Chemie Unterricht. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Flammenarten. Die blaue und sehr heiße Flamme wird auch Vormischflamme genannt, wobei die gelbe kühler ist und Diffusionsflamme genannt wird.

Der Bunsenbrenner wurde jedoch mit der Zeit weiterentwickelt. Daher ist dieser heute nicht mehr nur in Laboren zu Hause, sondern auch in privaten Haushalten, wie bei Hobbyköchen oder auch in Arztpraxen zur Sterilisation. Über diese vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten eines Bunsenbrenners und welcher für dich geeignet ist, werden wir im folgenden Ratgeber eingehen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bunsenbrenner haben ihren Ursprung in den Laboren, befinden sich aber heute als hilfreiche Alltagsretter in mehreren Bereichen an.
  • Ein wichtiges Kaufkriterium ist der große Einsatzbereich, da diese unterschiedlichen Arten von Brennern in vielen Situationen unterstützend sein können.
  • In jeder Kategorie der Brenner finden sich gute Produkte in der mittleren Preisklasse wieder, ob für den Hobbykoch oder den Gärtner.

Bunsenbrenner im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Im Folgenden haben wir unsere Favoriten aufgelistet. Das soll dir dabei helfen eine Übersicht über die verschiedenen Bunsenbrenner zu bekommen und die für dich passende Kaufentscheidung treffen zu können.

Der beste Allround Bunsenbrenner

Dieser Lötbrenner von der Marke Kemper ist die größere Variante von den Flambierern in der Küche. Dieses Produkt wird auch Tornado genannt, was für seine Leistungsstärke spricht. Bei einer Flammentemperatur bis zu 1800 °C kann sogar ein Grill angezündet werden. Im Lieferumfang ist bei diesem Produkt nicht nur das Gerät enthalten, sondern auch vier Nachfüllkartuschen.

Der Lötbrenner eignet sich für die unterschiedlichsten Arbeiten dank seiner hohen Flammentemperatur. Er wird häufig zum Erwärmen oder abflammen benutzt. Unkraut in Fugen kann dadurch mit geringem Aufwand vernichtet werden. Aber auch das Hartlöten bei dem das Lot beim Schmelzen eine Verbindung zwischen einzelnen Metallstücken bildet, ist mit diesem Bunsenbrenner möglich.

Bewertung der Redaktion: Die Handhabung bei diesem Lötbrenner ist sehr solide und durch die vier Gaskartuschen die im Lieferumfang erhältlich sind, ist eine gute Grundbasis gegeben. Dieses Gerät hat jedoch keine Piezo Zündung, wodurch es zu einem komplizierteren Handling kommen kann. Zudem besitzt dieser Brenner die Möglichkeit die Flammenintensität zu regulieren.

Der beste sichere Bunsenbrenner

Der Lötbrenner von Tolegano setzt auf das Thema Sicherheit, deshalb ist das Kunststoffgehäuse robust und schlagfest gefertigt und unempfindlich gegen Stöße oder Schläge.

Zudem sind alle Teile, durch die Gas fließt aus stabilen Messing. Deshalb kann dieser Piezo-Bunsenbrenner sowohl für den Hobby- als auch den Profieinsatz genutzt werden. Durch Knopfdruck wird die Piezozündung entflammt und die Flamme kann durch einen stufenlosen Regler am Kopf gesteuert werden.

Durch die Leistung von 3,5 kW ist dieser Brenner für viele Einsatzgebiete geeignet, auch durch seine Handlichkeit. Projekte wie Unkraut abflammen, einen Grill anzuzünden oder ihn zum Camping mitzunehmen sind für dieses Produkt kein Problem. Als Verbrennungsgas wird hier handelsübliches Propangas/Butangas in Stechkartuschen verwendet.

Bewertung der Redaktion: Ein auf Sicherheit bedachtes Produkte, das sich sowohl über die Zündung ohne zusätzliches Feuerzeug Gedanken gemacht hat, wie auch die verarbeiteten Materialien. Zudem wird explizit darauf hingewiesen, dass dieses Gerät eher für den Außenbereich gedacht ist. Zusätzlich verspricht dieser Brenner noch ein angehemes Handling.

Der beste regelbare Bunsenbrenner für die Küche

Dieses Flambiergerät eignet sich sowohl für den professionellen Koch, wie auch den Heimbäcker. Er verfügt über einen Drehregler für den Gasfluss, durch den die Flamme eingestellt werden kann. Die Piezozündung sorgt außerdem für eine sofortige Entstehung einer Flamme, wodurch eine Flammenbeständigkeit und Zuverlässigkeit geboten wird.

Dieses Produkt legt besonderen Wert auf Sicherheit. Er wird strengen Test von Drittanbietern unterzogen, um sicherzustellen, dass es den branchenüblichen Sicherheitsrichtlinien entspricht. Auch das Sicherheitsschloss zum befüllen des Butanbrenners und die Flammenregulierung deuten auf den hohen Standard an Sicherheit hin.

Bewertung der Redaktion: Dieses auf Sicherheit bedachte Produkt besitzt einige wichtige Funktionen. Dazu gehört auch ein Fingerschutz oder Handwärmeschutz, der während des Flambierens vor Verbrennungen schützen soll. Außerdem können dadurch auch andere Arbeiten durchgeführt werden, als nur das Flambieren in der Küche. Als Beispiele werden hier das Anzünden des Kamins, für Kunst- oder Handwerksprojekte oder auch zur Schmuckherstellung genannt.

Der beste Bunsenbrenner zum Karamellisieren

Der Flambierbrenner von der Marke Cadrim verfügt über eine Doppelflamme. Dieses Merkmal zeichnet dieses Produkt aus, denn durch diese Flamme wird die Temperatur mehr verteilt. Dadurch, dass die Flamme einen Bereich schneller fertigstellen kann wird gleichzeitig auch weniger Gas benötigt. Zudem verfügt dieses Gerät über Schutzsysteme. Hier wurde ein Sicherheitsknopf verwendet, der gedrückt werden muss bevor die Flamme aktiviert werden kann.

Das Flambiergerät wird mit Butangas befüllt und kann nach dem Betätigen des Sicherheitsknopfs benutzt werden. Zudem ist dieser Brenner mit einem ergonomisch geformten Griff ausgestattet, um das Handling während der Nutzung zu vereinfachen. Außerdem ist das Design darauf ausgelegt Unfälle zu vermeiden. Der Kopf ist verhältnismäßig kurz, wohingegen der Fuß einen größeren Umfang hat um einen stabilen Stand zu ermöglichen.

Bewertung der Redaktion: Dieser Brenner wirkt auf den ersten Blick wie eine unnötige Modernisierung durch seine Doppelflamme, jedoch lässt sich schnell erkennen, das diese ihren Sinn erfüllt. Zudem sind die ergonomische Verarbeitung und die Sicherheitsmechanismen überzeugende Funktionen, die für dieses Gerät sprechen.

Der beste Bunsenbrenner für Laborarbeiten

Der Bunsenbrenner von Rothenberger setzt auf Qualität und verspricht eine lange Lebensdauer des Gerätes. Genutzt werden kann dieser bei Goldschmiede- und Laborarbeiten sowie in der Glas- und Kunststoffverarbeitung. Dieses Gerät hat eine Flammentemperatur von 900 °C und einen Gasverbrauch von 45 g/h.

Ein Vorteil dieses Bunsenbrenners ist, das er einen dicken Fuss hat, wodurch er einen sicheren Stand hat und eine exakte Flammeneinstellung wählen kann. Dadurch kann er auch für praktische Arbeiten und Versuche benutzt werden.

Bewertung der Redaktion: Dieser Brenner überzeugt zwar mit seiner Stabilität und Standhaftigkeit, jedoch ist zu bemerken, dass dieser lediglich mit einer Gaskartusche versehen wird und nur eine Temperatur von 900 °C erreicht. Für ein Hobby Labor wird diese Temperatur sicher ausreichen und kleine Schmiedearbeiten können umgesetzt werden, allerdings fehlt ihm ein bisschen die Power für ein richtiges Labor.

Der beste Bunsenbrenner für Propangas

Der Teclubrenner von neoLab ist ein speziell entwickelter Gasbrenner für die Arbeit im chemischen Labor. Durch die Gaszufuhr im Fuss, gelangt das Gas an die Brennerdüse und wird dort in das Brennerrohr gedrückt.

Dieser Brenner ist für Erdgas und Propangas geeignet und verfügt über eine Luftregulierung, sowie ein Nadelventil und eine Sparflamme im inneren. Bedient wird er über Drehknöpfe, durch die sowohl die Luftzufuhr, wie auch die Gaszufuhr reguliert werden können. Für diesen Teclubrenner wird keine Energieversorgung benötigt, jedoch läuft die Gasversorgung über eine Versorgungsleitung.

Bewertung der Redaktion: Dieser Brenner ist für das Labor geeignet. Er könnte zwar über Gaskartuschen benutzt werden, hat aber auch einen Anschluss am Fuss für die Gasversorgung. Zudem kann man die Flamme regulieren und steuern über die dazugehörigen Drehknöpfe. Dadurch können die Temperaturen erreicht werden, die in chemischen Laboren benötigt werden.

Kauf- und Bewertungskriterien für Bunsenbrenner

Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Brennerarten, fällt es manchmal schwer, den richtigen für sich auszusuchen.  Daher werden in den folgenden Kaufkriterien über diese gesprochen und beschrieben, welcher Bunsenbrenner für welchen Verwendungszweck geeignet ist. Diese sollen dich dabei unterstützen die perfekte Wahl treffen zu können.

Im Folgenden wird genauer auf diese einzelnen Kriterien eingegangen, um dir eine besser Übersicht zu geben und die Entscheidung zu vereinfachen.

Einsatzzweck

Was soll mit dem Bunsenbrenner gemacht werden? Die Anwendungsbereiche sind sehr breit gefächert. Wird der Brenner für das Labor, die Schule, die Arztpraxis, den Garten Landschaftsbau oder die heimische Küche gebraucht. Doch wofür das ganze?

Im Labor werden diese Geräte für Experimente in der Geologie, der Chemie und der Biologie benutzt. In der Küche hingegen wird ein sogenannter Flambierbrenner benutzt, um eine Creme Brulee oder die Kruste von Fleischgerichten zu finalisieren. Für die Beseitigung von Unkraut wird dann eher ein Unkrautbrenner oder Gasbrenner benutzt.

Bedienung

Bei den unterschiedlichen Anwendungsbereichen eines Bunsenbrenners ist es wichtig, sich mit dem jeweiligen Handling auseinander zu setzen. In der Regel kommt es bei diesem Gerät darauf an, eine regulierbare Gasflamme zu erzeugen. Dafür gibt es an den Bunsenbrenner, die in Laboren verwendet werden, zwei Schrauben, eine für die Regulierung des Gases und eine für die Luft.

Ein Bunsenbrenner zum Flambieren wird jedoch ähnlich wie ein Feuerzeug verwendet.

Beide Geräte nutzen dafür die gleiche Zündung, die sogenannte Piezozündung, durch die hier die Flamme erzeugt wird. Dabei ist es dann auch wichtig, sich darüber zu informieren, wie diese Geräte befüllt werden und welches Gas notwendig ist. Ein Bunsenbrenner im Labor zum Beispiel wird an eine Gasflasche angeschlossen, ein Flambierbrenner in der Küche hingegen wird mit Feuerzeuggas befüllt.

Handling

Gerade bei den kleineren Bunsenbrenner, die außerhalb von Laboren anzufinden sind, spielt das Handling eine große Rolle. Wird ein Flambierer in der Küche verwendet, ist es eher angenehm, den Brenner mit einer Hand bedienen zu können, um die zweite Hand für das zu flämende Lebensmittel freizuhaben.

Auch ein sicherer und fester Stand des Gerätes nach gebrauch ist wichtig, da es eine potenzielle Gefahrenquelle wäre, wenn diese mit ihrem heißen Kopf umfallen würden.

Robustheit

Bunsenbrenner entwickeln hohe Temperaturen, denen die verwendeten Materialien standhalten müssen. Deshalb wird bei diesem Gerät häufig auf zwei sehr robuste und langlebige Werkstoffe zurückgegriffen, wozu unter anderem Edelstahl oder Alu-Druckguss zählen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Bunsenbrenner ausführlich beantwortet

Im Folgenden wollen wir auf die wichtigsten Fragen eingehen, die zu diesem Produkt aufkommen. Dadurch möchten wir tiefer in die Thematik einkehren um dir ein besseres Verständnis zu vermitteln.

Was ist ein Bunsenbrenner?

Ein Bunsenbrenner ist ein Gerät, das in vielen Laboren benutzt wird, um Stoffproben oder Flüssigkeiten zu erhitzen. Seinen Namen hat er nach dem Chemiker Robert Wilhelm Bunsen.

Der Brenner steht auf einem schweren Fuß, an dem auch die Brenngaszufuhr angebracht ist. Er besteht aus einem Rohr, durch das Gas und Luft nach oben strömt. Dadurch entsteht eine Flamme, bei der durch ein Rädchen die Temperatur eingestellt werden kann.

Welche Arten von Bunsenbrennern gibt es?

In Chemie Laboren gibt es die Teclubrenner und die Bunsenbrenner. Neben diesen bekannten Brennern gibt es aber auch noch weitere, wie den Meker-, Daniel-, Gebläse- und Schweißbrenner. In den Küchen befinden sich die sogenannten Flambierbrenner und für den Garten wird ein Unkrautbrenner benutzt.

Bunsenbrenner

Zucker fängt ungefähr bei einer Temperatur von 135 °C an zu schmelzen. Das eigentliche Karamellisieren bei dem sich auch Farbe und Geschmack verändern braucht noch etwas mehr Temperatur, wofür dann der Flambierbrenner geeignet ist. (Bildquelle: Alex Munsell/ Unsplash

Wie funktioniert ein Bunsenbrenner?

Der Ursprüngliche Bunsenbrenner besteht aus einem Fussstück und einer Röhre, wobei am oberen Ende der Röhre das Gas, in der Regel Methan, Propan oder Butan gezündet wird.

Auf dem Weg zur Mündung des Rohres, kommt das Gas an einer regelbaren Öffnung vorbei, an der Luft angesaugt wird und somit die Verbrennung beeinflusst. Je nach Luftzufuhr und welches Gas verwendet wird, lassen sich verschiedene Flammentypen mit Temperaturen von 300 bis 1500 Grad erzeugen.

Was kostet ein Bunsenbrenner?

Der Preis wird vor allem von dem Einsatzzweck bestimmt. Wird der Brenner in privaten Räumen benutzt oder eher in wissenschaftlichen Laboren. Dabei können die Preise eine Spanne von günstig bis mittelpreisig annehmen. In der folgenden Tabelle soll dir das veranschaulicht werden.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (15 – 30 €) kleinere Brenner, wie Flambierbrenner
Mittelpreisig (30 – 50 €) mittlere Klasse, Unkrautbrenner, Lötbrenner o.ä.
Hochpreisig (ab 50 €) Bunsenbrenner für Labore

Anhand dieser Tabelle lässt sich erkennen, dass jeder Bunsenbrenner seinen eigenen Preisbereich hat. Die Brenner, die für den privaten Zweck gedacht sind, können schon ab einer mittleren Preisklasse erworben werden, bei der qualitativ hochwertige Produkte erhältlich sind.

Ist die Inbetriebnahme und Wartung eines Bunsenbrenners schwer?

Bei einem Bunsenbrenner wie er in Laboren oder Schulen verwendet wird, müssen bestimmte Anweisungen beachtet werden. Zunächst sollte darauf geachtet werden, dass eine Schutzbrille getragen wird und die Haare nach hinten gebunden sind.  Dann wird überprüft, ob die Luftzufuhr und die Gasregulierung angeschlossen sind.

Dann kann ein Streichholz entzündet werden und über das Brennrohr gehalten werden. An diesem Punkt können Gasregulierung und/ oder die Luftzufuhr geöffnet werden. Nach Benutzung des Brenners ist es dann jedoch sehr wichtig, die Luftzufuhr zu schließen und die Gasregulierung zuzudrehen.

Bei den Flambierbrennern ist die Wartung und Inbetriebnahme nicht besonders schwer. Hierbei ist hauptsächlich darauf zu achten, dass für die Gaskartuschen zum Nachfüllen eine Auswahl an Aufsteckdüsen besorgt wird, damit nicht die Hälfte des Gases daneben geht.

Fazit

Am bekanntesten und beliebtesten ist der Bunsenbrenner in der Küche. Dort wird er für Abschließende arbeiten benutzt, wie eine Karamellschicht auf einem Nachtisch oder das knusprig machen an einem Braten.

Dieses Flambieren braucht zwar etwas Übung, aber nachdem es einem gelingt, überzeugt man jeden Gast mit einem perfekten Gericht. Aber auch die Hobbygärtner nutzten Gasbrenner immer häufiger in ihren Gärten. Denn durch dieses Gerät lässt sich Unkraut deutlich schneller und effizienter entfernen als mit der Hand.

Diese Flambierbrenner haben ihren Namen daher bekommen, weil sie früher in Profiküchen zum Entzünden von hochprozentigen Flambierschnaps benutzt wurden.

Wie wir darlegen konnten, gibt es unterschiedliche Varianten von Bunsenbrennern, die jedoch alle in einer mittleren Preisklasse zu erwerben sind. Du sollten jedoch vorher prüfen, ob das gewünschte Produkt die Sicherheitsstandards erfüllt und deinem gewünschten Aufgabenbereich entspricht.

Bildquelle: Josh Howard/ Unsplash

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