balkonboden
Zuletzt aktualisiert: 11. Mai 2021

Ob du einen Balkonboden willst, weil dir dein Alter nicht mehr gefällt oder er in die Jahre gekommen ist, spielt keine Rolle. Du brauchst lediglich etwas Zeit für die Planung und Umsetzung, die bei einigen Balkonböden etwas mehr beansprucht wird, als bei anderen. Sobald du über etwas handwerkliches Geschick verfügst, solltest du es selbst hinbekommen, ansonsten gibt es eine Menge Profis, die dich unterstützen können.

Ein Balkonboden sieht nicht nur optisch schöner aus als die Bausubstanz und sorgt somit für ein angenehmeres Wohngefühl. Er schützt diese auch und kann Unebenheiten ausgleichen. Vor dem Kauf musst du dir jedoch über einige Dinge bewusst sein. Jedes Material hat unterschiedliche Eigenschaften, was das Verlegen, die Witterungsbeständigkeit, die Pflege und Reinigung angeht. Das wollen wir dir im Folgenden vorstellen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Balkonböden können aus verschiedenen Materialien bestehen, die alle ihre Vor- und auch Nachteile haben. Aber vor allem sehen alle unterschiedlich aus, sodass für jeden Geschmack etwas zu finden ist.
  • Ein neuer Balkonboden ist immer mit Arbeit verbunden. Allein das Verlegen kann bei vielen Böden sehr lange dauern und kompliziert sein. Das anschließende Reinigen und Pflegen nimmt bei einigen Balkonböden ebenso eine Menge Zeit in Anspruch.
  • Jeder kann sich einen Balkonboden leisten. Es gibt schon Varianten für unter einen Euro den Quadratmeter. Auch wenn diese Varianten nicht jeden Geschmack treffen, sind sie sehr nützlich und preiswert.

Hintergründe: Was gibt es für Unterschiede bei Balkonböden?

Balkonböden unterscheiden sich nicht nur im Aussehen. Die verschiedenen Materialien werden nicht alle gleich verlegt und sind nicht alle gleich witterungsbeständig. Außerdem bedarf es einer passenden Reinigung und Pflege.

Aus welchen Materialien bestehen Balkonböden?

Ein Balkonboden kann aus verschiedensten Materialien bestehen. Die am häufigsten verwendeten haben wir dir hier einmal aufgezählt:

  • Fliesen
  • Naturstein
  • Natursteinteppich
  • Holz
  • Bambus
  • Kunststoff
  • WPC

Aus welchem Material er besteht oder bestehen soll, kommt vor allem auf deinen eigenen Geschmack an. Aber auch, ob dein Balkon überdacht ist und der Witterung ausgesetzt ist oder wie viel Zeit du in die Pflege investieren möchtest. Es gibt einige Vor- und Nachteile bei den Materialien. Nachfolgend erläutern wir die unterschiedlichen Möglichkeiten etwas genauer.

Fliesen

Fliesen haben den Vorteil, dass sie in vielen Farben und Strukturen erhältlich sind. Sie haben eine glatte Oberfläche und lassen sich daher gut reinigen. Gleicheres gilt für Steinplatten.

balkonboden

Dieser schöne Balkonboden wurde mit Fliesen verlegt. Sie wurden passend zu der Umgebung und den Möbeln ausgesucht. Fliesen sind sehr gut zu reinigen und benötigen keine besondere Pflege. (Bildquelle: Ran Berkovich / Unsplash)

Naturstein

Natursteine sorgen mit ihrer Optik für einen mediterranen Flair. Dabei gilt beim Verlegen das Gleiche wie bei Fliesen. Außerdem sind sie oft sehr schwer, weswegen auf die zugelassene Traglast des Balkons geachtet werden muss. Zudem sorgt die Struktur des Natursteins dafür, dass sich Schmutz schlecht entfernen lässt.

Natursteinteppich

Natursteinteppich hat den Vorteil, dass er fugenlos verlegt wird. Dadurch wirkt der Balkon größer und ist leichter zu reinigen.  Er ist in vielen Farben erhältlich und kann so deinem Stil angepasst werden. Jedoch ist er Wasserdurchlässig. Darum gibt es auch hier einige Sachen zu berücksichtigen.

Holz

Holz ist sehr vielfältig und sorgt für eine warme Atmosphäre. Es kann Holz von der Lärche oder Douglasie verwendet werden. Genauso auch Teak oder Cumaru, die zu den Tropenhölzern gehören.

Thermoholz ist eine weitere Alternative. Diese können als Dielen oder auch Fliesen verlegt werden. Ein Klicksystem kann für eine einfache Verlegung sorgen. Holz kann jedoch splittern und ist sehr witterungsgefährdet, weswegen bei der Verlegung einige Dinge berücksichtigt werden müssen.

Bambus

Bambus ist eine gute Alternative zu Holz. Es ist ebenso wie Holz sehr umweltfreundlich und nachhaltig. Zum einen vergraut es nicht so schnell wie andere Hölzer, zum anderen ist es sehr hart und quillt deswegen nicht so schnell auf oder verändert seine Form.

Kunststoff

Kunststoff ist zwar nicht so nachhaltig wie andere Materialien, dafür ist er sehr günstig und vielfältig. Ein Kunststoffboden kann in Form von Flüssigkunststoff den Boden abdichten und für eine fugenlose Optik sorgen. Es gibt unzählige Farben und Musterungen. Er ist sehr leicht und lässt sich gut auftragen.

Eine weitere Alternative sind Bodenplatten aus Gummigranulat. Sie sind weich und eignen sich ideal für Kinder zum Spielen. Außerdem können sie einfach alte Balkonböden abdecken. Sie sind jedoch optisch nicht so schön wie andere Bodenbeläge.

balkonboden

Kunstrasen ist kaum von echtem Rasen zu unterscheiden. Er ist sehr einfach zu verlegen und kostet nicht ganz so viel wie andere Bodenbeläge. (Bildquelle: Petar Tonchev / Unsplash)

Noch eine Möglichkeit ist der Kunstrasen. Er ist mittlerweile so weit entwickelt, dass er kaum von echtem Rasen zu unterscheiden ist. Dazu kommt, dass er pflegeleicht ist und trotzdem mehrere Jahre hält.

Auch er kann ideal alte Bodenbeläge verdecken. Kunstrasen trocknet jedoch nicht ganz so schnell wie glatte Oberflächen und es besteht Schimmelgefahr bei falscher Verlegung. Deswegen ist er besser geeignet für überdachte Balkone, auf die kein Regen fällt.

WPC

WPC steht für “Wood Plastic Composite”. Wie der Name verrät bestehen die Dielen oder auch quadratischen Platten zu einigen Teilen aus Holzspänen (70-80 Prozent) und zu einigen Teilen aus Kunststoff (20-30 Prozent). So werden von beiden Rohstoffen die besten Eigenschaften in die WPC-Dielen integriert.

Sie sind genauso pflegeleicht und witterungsbeständig wie Kunststoff, splittern im Gegensatz zu Holz nicht und sind durch den Holzanteil nachhaltiger und optisch hochwertiger.

Wie wird ein Balkonboden verlegt?

Bevor du dich für einen Balkonboden entscheidest, solltest du bedenken, dass einige, wie zum Beispiel Kunstrasen oder Bodenplatten aus Gummigranulat, in nur 5 Minuten verlegt werden können. Andere jedoch einen größeren Bauaufwand erfordern. Generell sollte jeder Balkon, abfallend vom Gebäude, ein Gefälle von zwei Prozent haben. Aus dem Grund, dass Wasser ablaufen kann und sich durch Wasseransammlung kein Schimmel bildet oder das Material schneller verrottet.

Beim Legen von Fliesen oder Naturstein sollte darauf geachtet werden, dass Stelzlager als Untergrund verwendet werden.

Das kann die Lebensdauer und Witterungsbeständigkeit der Materialien erhöhen. Denn selbst frostsicherer Kleber und Mörtel kann in Verbindung mit dem Untergrund bei Witterung, wenn Wasser eindringt, Risse bilden und dann könnte der Belag abplatzen. (1) Als Alternative können diese auch auf einem Kiesbett verlegt werden.

Beim Verlegen von Holz und auch WPC muss auf genügend Rillen zwischen den Dielen oder Fliesen geachtet werden und der Belag darf nicht direkt auf dem Untergrund verlegt werden, damit Wasser ablaufen kann. In diesem Fall sollte eine Unterkonstruktion gebaut werden.

Steinteppiche sollten besser von einem Profi verlegt werden, da der Prozess nicht sehr leicht ist. Es muss Kies oder Marmorkies mit einem UV-beständigen Bindemittel vermischt werden, damit der Belag nach einiger Zeit nicht vergilbt.

Diese Masse wird dann auf dem Balkon verteilt und glatt gezogen. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass der Untergrund mit einer Abdichtung dicht gemacht wird, damit Wasser ablaufen kann. (2) Steinteppiche sind nämlich nicht wasserdicht. So wird verhindert, dass im Winter das angesammelte Wasser gefriert und der Balkonboden aufplatzt.

Flüssigkunststoff ist einfacher zu Verlegen als ein Steinteppich. Außer einer Vorbereitung des Untergrunds, damit der Flüssigkunststoff sich bindet, ist nichts nötig. (3) Er ist nämlich Wasserundurchlässig. Deswegen entsteht keine Gefahr, dass sich Wasser darunter ansammelt und er platzt.

Was für Unterkonstruktionen können beim Verlegen von Balkonböden verwendet werden?

Der Sinn einer Unterkonstruktion ist das Verhindern von Wasseransammlungen und somit einer schnelleren Verrottung durch beispielsweise Regen. Nicht alle Balkonböden benötigen eine Unterkonstruktion. Rollrasen wird bevorzugt auf überdachten Balkonen verlegt, auf denen kein Wasser ablaufen muss. Balkonplatten aus Gummigranulat sind sehr witterungsbeständig beziehungsweise frostsicher und können deshalb auch ohne Unterbau verlegt werden.

Bevor du eine Unterkonstruktion legst, musst du dir über das Material und Verlegemuster Gedanken machen. Damit Wasser ablaufen kann, ist bei jedem Balkonboden ein Gefälle von circa zwei Prozent, abfallend vom Gebäude, empfohlen. (4)

So kannst du Fliesen und auch andere Balkonplatten auf Kies oder auch Mörtelsäckchen verlegen. Es ist eine einfache Variante, die jedoch auch ihren Nachteil hat. So können die Fliesen oder Platten verrutschen beziehungsweise die Mörtelsäckchen bröckeln. Deswegen werden viele Böden auf sogenannten Selzlagern verlegt.

Es handelt sich dabei um Kunststofffüße aus Polypropylen. Diese werden unter den Bodenbelag, wo sich vier Ecken treffen, gelegt. Sie besitzen ein Fugenkreuz, damit der Balkonboden eine gleichmäßige Fugenbreite erhält und dienen gleichzeitig zur Stabilität. Außerdem sind sie beliebig hoch einstellbar und es gibt gesonderte Rand- und Eckstelzen, damit sie auf jeden Balkon anpassbar sind. (5)

Eine gute Unterkonstruktion verhindert die Ansammlung von Wasser. (Bildquelle: Colin-Watts / unsplash)

Durch die Fugen kann das Wasser ablaufen und bleibt so nicht auf beziehungsweise unter dem Material stehen, damit es nicht aufquillt, modert und vor Frost geschützt ist. Es wird kein Kleber, Mörtel oder Schrauben benötigt. Dadurch kann bei der Konstruktion so gut wie nichts falsch gemacht werden, es kann schnell wieder abgebaut werden und es ist sehr einfach.

Für WPC und auch Holzdielen kann eine Unterkonstruktion ebenfalls aus WPC, Holz oder auch Alu und Stahl gewählt werden. Die Langlebigkeit ist hier bei WPC, Alu und Stahl höher als bei Holz. Für die Konstruktion werden Balken aus dem gewünschten Material verwendet, die einen Balkenmittenabstand von circa 40 Zentimeter und eine Höhe von mindestens fünf Zentimetern haben. So wird die Stabilität und die Belüftung unter den Dielen beeinflusst. (6)

Die Balken werden auf den Balkonuntergrund gelegt, dabei spielt es keine Rolle, ob der Untergrund aus Beton, Schotter oder anderen Materialien besteht. Wichtig ist, dass allein die Dielen mit den Balken der Unterkonstruktion verschraubt werden und nicht die Balken mit dem Untergrund. Unter die Balken können Isopads gelegt werden, damit sie nicht permanent im Wasser liegen müssen.

Sind Balkonböden wetterbeständig?

Generell weisen allerdings alle Materialien einen bestimmten Standard auf, ansonsten würden sie nicht als Balkonboden deklariert werden. Am wetterbeständigsten sind allerdings WPC und Kunststoff. Durch den hohen Kunststoffgehalt erlangen WPC Dielen eine optimale Witterungsbeständigkeit.

Wie wetter-beständig ein Balkonboden ist, kommt auf das Material an.

Auch Bodenplatten aus Gummigranulat oder Rollrasen sind sehr beständig. Sie trocknen allerdings sehr langsam, weswegen du nach einem Regenschauer den Balkon erst einmal nicht betreten solltest. Außerdem kann es bei falscher Verlegung zu Schimmelbefall führen.

Danach folgen Holz und Bambus, denn diese können nach gewisser Zeit anfangen zu modern. Sind anfällig für Pilze und Algenablagerungen. Am schlechtesten sieht es jedoch für Fliesen und Naturstein aus. Denn es kann schnell passieren, dass sie durch Frost platzen oder sich Risse bilden. (7)

Wie teuer ist ein Balkonboden in der Regel?

Die Preise für Balkonböden spalten sich sehr. So sind die günstigen Varianten wie Kunstrasen und Bodenplatten aus Gummigranulat schon ab weniger als einen Euro pro Quadratmeter erhältlich. Die teureren Beläge fangen bei 25 Euro an und können die 100 Euro pro Quadratmeter auch gut überschreiten. Wenn du dich für diese Variante entscheidest, musst du vor allem bei großen Balkonen sehr tief in die Tasche greifen.

Preisklasse pro m² Material
Niedrigpreisig (ab 0,50 €) Kunstrasen und Bodenplatten
Mittelpreisig (ab 10 €) Bambusdielen oder Klickfliesen aus Holz
Hochpreisig (ab 25 €) Fliesen, Natursteinteppich oder WPC Dielen

Alle Preise sind rein für den Bodenbelag. Bei vielen Balkonböden musst du noch ein wenig Geld für die Unterkonstruktion einplanen. Stelzlager kannst du schon für zwei Euro pro Stück erhalten.

Es kommt beim Gesamtpreis auf die Menge der benötigten Stelzlagern, die aus der Größe deines Balkons resultiert, an. Das Gleiche gilt für eine Konstruktion aus Balken. Diese sind abhängig von den verschiedenen Materialien, von circa vier bis 20 Euro pro Meter, erhältlich.

Wo können Balkonböden gekauft werden?

Wenn du dich für einen Balkonboden entschieden hast, musst du ihn noch kaufen. Dabei gibt es einige Möglichkeiten. Fliesen kannst du nicht nur im Baumarkt erhalten, sondern auch in jedem Fliesenmarkt. Generell ist fast jeder Balkonboden, ob es nun Holzdielen oder auch Kunstrasen ist, im Baumarkt erhältlich. Der Vorteil hier ist, dass du dich auf deine Situation beraten lassen kannst.

Eine größere Auswahl hast du allerdings im Internet. Dort gibt es so viele Variationen, wie sie in keinem Laden ausgestellt sind. Der Nachteil ist, dass du sie dir vor dem Kauf nicht anschauen kannst. Es macht dennoch Sinn, sich dort Anregungen zu holen und Preise zu vergleichen. Manche Onlineshops haben auch Geschäfte, in denen die Waren vor Ort besichtigt werden können.

Solltest du dir einen Profi zur Hand holen, kannst du diesen, nach Absprache über deine Wünsche informieren. Viele Handwerker besorgen dann die Materialien für dich. Diese wissen bestens über die Händler und Shops Bescheid. Du kannst dir ziemlich sicher sein, dass sie das Beste für dich besorgen werden. Dafür musst du natürlich auch den Zeitaufwand bezahlen.

Wie wird ein Balkonboden gereinigt und gepflegt?

Die meisten Balkonböden sind sehr pflegeleicht. Eine jährliche Reinigung entfernt Algen und Laubreste. Glatte Oberflächen wie Fliesen oder Steinplatten können gut und einfach mit heißem Wasser und etwas Allzweckreiniger abgewischt werden. Hier kann ein wenig Essig oder Zitronensäure die Entfernung von hartnäckigem Schmutz erleichtern. (8)

Hochdruckreiniger eignen sich nicht unbedingt für eine Reinigung. Auch wenn du denkst, dass dieser schnellstmöglich und effektiv den Dreck entfernt, da nach der Behandlung augenscheinlich nur der saubere Boden zu erkennen ist.

In Wahrheit kann die poröse Oberfläche dadurch jedoch sehr rau werden, was eine schnellere Algenbildung oder Absetzung von Staub und Schmutz bewirkt. Deswegen sollten Hochdruckreiniger höchstens mit einem Bürstenaufsatz oder Spritzschutz verwendet werden. (9)

balkonboden

Holz muss regelmäßig gepflegt werden und beispielsweise mit einem Pflegeöl behandelt werden. So vergraut das Holz nicht so schnell und es wird vor Rissen und anderen Schäden geschützt. (Bildquelle: Anete Lusina / Pexels)

Eine Alternative wäre ein Dampfreiniger beziehungsweise ein Dampfbesen. Diese säubern schonend durch Dampf mit einer Bürste. Für die Reinigung von Holzböden solltest du jedoch komplett auf chemische Reinigungsgeräte verzichten und auf Wasser mit Seife (es gibt extra Holzbodenseife) oder anderen Hausmittel wie Speisestärke mit Waschsoda zurückgreifen.

Einige Balkonböden benötigen zusätzliche Pflege zur Reinigung. So muss Holz beispielsweise am besten mehrmals im Jahr mit einem Pflegeöl eingerieben werden, damit es nicht vergraut, der Witterung weiter standhält und sich keine Risse bilden.

Zusätzlich kann eine Imprägnierung gegen Algen, Fäulnis und andere Schädlinge vorbeugen.  Imprägnieren von Naturstein macht ebenfalls Sinn, da die Oberfläche sehr rau ist. Durch das Imprägnieren wird dir das anschließende Putzen erleichtert und es sammelt sich generell nicht ganz so viel Schmutz auf der Oberfläche an.

Wie lange halten Balkonböden im Durchschnitt?

Die Haltbarkeit kann durch einige Faktoren deutlich verlängert werden. Dazu zählen zum einen eine gute Qualität und zum anderen eine fachgerechte Verlegung des Balkonbodens. Außerdem kann die Haltbarkeit durch eine jährliche Reinigung und je nach Material auch einer regelmäßigen Pflege, positiv beeinflusst werden. Trotzdem gibt es einige Unterschiede bei den verschiedenen Materialien.

Holzbeläge können in Residenzklassen aufgeteilt werden. Diese Residenzklassen der einzelnen Hölzer kannst du in einem Holz-Lexikon nachschlagen. Bei denen ist zu sehen, dass Tropenhölzer eine durchschnittlich längere Haltbarkeit haben, als europäische Hölzer. (10)

Die Hölzer mit den niedrigsten Haltbarkeit sind Kiefer und Douglasie. Bei ihnen hast du circa sechs bis acht Jahre einen schönen Balkon, bis es zu Pilz, Schimmelbefall oder anderen witterungsbedingten Schäden kommen kann. Da sind über 25 Jahre bei den Tropenhölzern Teak und Cumaru deutlich praktischer, da du den Balkonboden nicht so häufig erneuern musst.

WPC hat, wie bereits erwähnt, die besten Eigenschaften von Holz und Kunststoff. Deswegen hält ein Balkonboden aus WPC auch gut mal 30 Jahre. (11)

Je nach Qualität und Abnutzung kann ein Kunstrasen zwischen 10 und 15 Jahren halten. (12) Bodenplatten aus Gummigranulat können die 15 Jahre häufig sogar toppen. (13)

Fazit

Du musst einige Faktoren bei der Entscheidung für den richtigen Balkonboden berücksichtigen. Das Wichtigste ist natürlich, dass dir der Boden optisch gefällt. Er sollte zu deiner Einrichtung beziehungsweise den Balkonmöbeln und zu deinem Geschmack passen.

Zusätzlich musst du wissen, wie viel Zeit du für die Verlegung aufwenden willst oder ob du dir einfach einen Handwerker zur Unterstützung suchst. Aber auch die Zeit, die du nach der Verlegung hast, spielt eine Rolle, da einige Böden regelmäßig gesäubert und gepflegt werden müssen.

Es gibt auf jeden Fall eine Vielzahl an Möglichkeiten. Es ist auszuschließen, dass für dich nicht der richtige Balkonboden dabei ist. Du kannst dir Anregungen im Internet holen oder auch in ein Fachgeschäft fahren, um dir den richtigen Bodenbelag zu kaufen. Dabei musst du natürlich auf dein Budget achten, aber selbst das sollte durch die günstigeren Böden nicht gesprengt werden.

Bildquelle: 26619839/ 123rf

Einzelnachweise (13)

1. Worauf es bei der Balkonsanierung ankommt
Quelle

2. Alles über Steinteppiche
Quelle

3. Balkonsanierung mit Flüssigkunststoff
Quelle

4. Das Gefälle eines Balkons
Quelle

5. Alles über Stelzlager
Quelle

6. Unterkonstruktion für WPC Dielen
Quelle

7. Welcher Balkonboden ist der beste
Quelle

8. Balkone und Terrasse reinigen
Quelle

9. Balkonboden reinigen - Hausmittel
Quelle

10. Haltbarkeit von Holzbelägen für den Balkon
Quelle

11. Eigenschaften von WPC
Quelle

12. Lebensdauer von Kunstrasen
Quelle

13. Alles über Gummigranulatplatten
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Artikel
Worauf es bei der Balkonsanierung ankommt
Gehe zur Quelle
Produktbeschreibung
Alles über Steinteppiche
Gehe zur Quelle
Artikel
Balkonsanierung mit Flüssigkunststoff
Gehe zur Quelle
Magazinartikel
Das Gefälle eines Balkons
Gehe zur Quelle
Artikel
Alles über Stelzlager
Gehe zur Quelle
Magazinartikel
Unterkonstruktion für WPC Dielen
Gehe zur Quelle
Artikel
Welcher Balkonboden ist der beste
Gehe zur Quelle
Artikel
Balkone und Terrasse reinigen
Gehe zur Quelle
Artikel
Balkonboden reinigen - Hausmittel
Gehe zur Quelle
Artikel
Haltbarkeit von Holzbelägen für den Balkon
Gehe zur Quelle
Artikel
Eigenschaften von WPC
Gehe zur Quelle
Artikel
Lebensdauer von Kunstrasen
Gehe zur Quelle
Artikel
Alles über Gummigranulatplatten
Gehe zur Quelle
Testberichte