Astschere
Zuletzt aktualisiert: 5. März 2021

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Zu einer guten Baumpflege gehört ein regelmäßiger Pflegeschnitt. So wird der Baum nicht nur in Form gebracht, sondern auch Wachstum und Gesundheit der Pflanze gefördert. Doch nicht nur der Baum profitiert vom fachgerechten Rückschnitt.

Auch der Baumbesitzer kann sich über eine positive Auswirkung auf Blüte und Ernte freuen. Mit dem richtigen Werkzeug gelingt der alljährliche Baumschnitt mit links. Eine gute Astschere sollte daher zur Ausrüstung jedes Gartenfreundes gehören.

Doch welche Astschere eignet sich für welche Zwecke? Für optimale Ergebnisse und komfortables effizientes Arbeiten lohnt es sich, die verschiedenen Varianten genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir haben für dich verschiedene Modelle verglichen und die wichtigsten Fragen beantwortet.




Das Wichtigste in Kürze

  • Astscheren verwendet man zum Abtrennen von Ästen mit einem Durchmesser zwischen 25 und 50 mm.
  • Wichtige Kaufkriterien sind Länge, Gewicht, Klingenart, maximale Schnittleistung, Kraftersparnis und Bedienkomfort
  • Amboss-Scheren sind für trockenes Holz geeignet, Bypass-Scheren dagegen für frisches Holz.

Astscheren im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Im Folgenden findest du Informationen zu unseren Favoriten. Wir helfen dir, einen Einblick in das Produktangebot zu gewinnen und unterstützen dich auf deiner Suche nach einer geeigneten Astschere.

Die beste Allround-Astschere

Bei der Premium Plus Power Cut Astschere der Marke Wolf-Garten handelt es sich um ein robustes und vielseitig einsetzbares Gartenwerkzeug. Dank der besonderen Schneidkopftechnologie erfolgt eine besonders gute Kraftübertragung mit bis zu vierfacher Kraftverstärkung.

Die Amboss-Schere durchtrennt so auch mühelos Äste bis zu einer Stärke von 50 mm. Flach verschraubten Gelenke verhindern dabei, dass zusätzliche Beschädigungen am Baum entstehen.

Die Arme sind je nach Bedarf flexibel in eine gewünschte Länge zwischen 650 und 900 mm einstellbar. Für mehr Arbeitskomfort sorgen zusätzlich nicht nur rutschfeste ergonomische Griffe mit Softeinlage, sondern auch gelenkschonende Gummipuffer, die Stöße abfedern.  Die antihaftbeschichteten Klingen sind leicht zu reinigen und lassen sich bei Bedarf auch austauschen.

Bewertung der Redaktion: Die Premium Plus Power Cut vereint eine starke Schnittleistung und eine große Reichweite mit einem durchdachten Konzept für Schnitte, die Baum und Kräfte schonen. Die zusätzliche Ausstattung garantiert ein komfortables Arbeiten. Mit einem Gewicht von 1,73 kg ist dieses Produkt allerdings vergleichsweise schwer.

Die beste schlichte Astschere für Hartholz

Diese schlichte Amboss-Astschere aus mattem schwarzen Kunststoff schneidet trockene harte Zweige bis 40 mm Durchmesser. Sie eignet sich auch für das Über-Kopf-Arbeiten, denn bei einer Länge von 80 cm bringt Fiskars SingleStep Amboss-Astschere dank leichter Materialien nur 1,3 kg auf die Waage.

Einmal am Ast platziert, rutscht die Klinge nicht mehr ab. Denn der untere Scherenteil ist hakenförmig gebogen und sorgt für einen sicheren Halt. So gehen saubere Schnitte leicht von der Hand. Die Klinge mit Wellenschliff ist antihaftbeschichtet und kann nachgeschliffen werden. Dazu ist ein separates Pflegeset mit Diamantpfeile vom Hersteller erhältlich.

Bewertung der Redaktion: Wer eine leichte minimalistische Amboss-Schere sucht, der wird hier fündig. Die Singlestep ist nicht längenverstellbar und damit weniger flexibel als Teleskop-Modelle, bietet mit 80 cm jedoch eine gute Mittellänge an. Ein Pluspunkt ist das erhältliche Pflegeset, zusätzlicher Komfort oder Ersatzteile werden dafür nicht geboten.

Die beste Astschere für alle Reichweiten

Die Grüntek Teleskop Amboss-Astschere XT 685 zeichnet sich durch ihre hohe Reichweite aus. Ihre Arme sind in sieben Stufen von 685 bis 1015 mm verstellbar. So werden hohe Äste noch bequem erreicht und gleichzeitig kann auf kurzen Distanzen ohne störende lange Griffe gearbeitet werden.

Die Hebelwirkung bewirkt dabei eine Kraftersparnis von bis zu 75 %, die das Schneiden von starken Astdurchmessern bis zu 50 mm erleichtert. Die Astschere liegt optimal im Gleichgewicht und ist für Rechts- und Linkshänder angenehm zu bedienen.

Für eine Teleskop-Astschere fällt dieses Modell mit 1,36 kg relativ leicht aus, sodass die Schere gut zu händeln bleibt. Der gezahnte Amboss sorgt für ein sicheres Ansetzen ohne Verrutschen. Gemeinsam mit der antihaftbeschichteten Klinge, die leicht zu pflegen und zu schärfen ist, gelingen so saubere Schnitte.

Bewertung der Redaktion: Diese Amboss-Teleskop-Astschere besticht durch eine enorme Reichweite und eignet sich auch für schwer erreichbare Äste. Das Hebelprinzip sorgt zusätzlich für eine gute Kraftersparnis. Auf weiteren Komfort oder Ersatzklingen muss hier allerdings verzichtet werden.

Die beste softe Astschere für Frischholz

Die EasyCut 500 B von Gardena ist eine Bypass-Schere und für frisches Holz bis maximal 42 mm Durchmesser gedacht. Speziell geschliffene Klingen mit Antihaftbeschichtung garantieren einen exakten und Baum schonenden Schnitt. Mit einer kompakten Länge von 508 mm eignet sie sich gut für dicht bewachsene Kronen, in denen das Arbeiten mit kurzen Hebeln praktischer ist.

Neben einem geringen Gewicht tragen auch die ergonomisch geformten Griffe zu einem hohen Arbeitskomfort bei. Durch die integrierte Softkomponente liegt das Modell angenehm und sicher in der Hand. Darüber hinaus ist das Modell mit Anschlagpuffern aus Kunststoff ausgestattet, die stoßdämpfend wirken und die Handgelenke schonen.

Bewertung der Redaktion: Dieses Modell glänzt mit ausgezeichnetem Bedienkomfort. Sowohl Nutzer als auch Pflanze profitieren von der schonenden Schnittmechanik. Durch die Bypass-Klinge und die geringere Hebelwirkung aufgrund der kürzeren Scherenarme muss bei stärkeren Ästen allerdings mehr Kraft aufgebracht werden als bei anderen Modellen.

Die beste schonende Power-Astschere

Wer bequem Frischholz mit einer Aststärke bis zu 55 mm durchtrennen möchte, sollte sich dieses Modell genauer anschauen. Die Quantum Bypass-Getriebeastschere von Fiskars bietet mit 80 cm Länge bereits eine ordentliche Hebelwirkung.

Diese wird zusätzlich durch einen Getriebemechanismus verstärkt, der einen hohen Öffnungswinkel gestattet und den Kraftaufwand um das Dreifache senkt. Die Arme aus leichtem Aluminium halten das Gewicht niedrig (1,34 kg).

Für eine gute Griffigkeit setzt dieses Modell nicht auf Kunststoff, sondern eine Oberfläche aus Kork an den Griffenden. Auch am Ast verrutscht die Bypass-Klinge aufgrund ihrer geschwungenen Form nicht und schneidet sauber und Pflanzen schonend. Bei Bedarf lässt sich die beschichtete Klinge mit einem separat erhältlichem Pflegeset nachschleifen.

Bewertung der Redaktion: Die Quantum-Astschere von Fiskars vereint die Pflanzen schonende zweischneidige Bypass-Klingenmechanik mit einem Kraft sparenden Getriebe. Dank der Kraftersparnis ermöglicht dieses Modell damit, auch stärkere Äste schonend und ohne Anstrengung abzutrennen. Das niedrige Gewicht qualifiziert die Astschere für längere Gartenarbeiten.

Die beste starke Mini-Astschere

Mit nur 0,3 kg Gewicht und einer Länge von 410 mm ist die Meister Astschere 9718000 besonders handlich und leicht zu führen und eignet sich auch für weniger starke Personen. Trotz ihrer geringen Länge durchtrennt sie Äste bis zu einer Stärke von 30 mm. Das mehrstufige Ratschensystem reduziert dabei den erforderlichen Kraftaufwand auf ein Minimum.

Das Modell besitzt eine Amboss-Klinge und ist damit für hartes Trockenholz und tote Äste gut geeignet. Frisches Holz sollten nicht damit geschnitten werden. Neben der Antihaftbeschichtung bieten ergonomischen Handgriffe aus rutschfestem Material zusätzlichen Komfort und ermöglichen bei jedem Wetter ein angenehmes Arbeiten.

Bewertung der Redaktion: Die Meister Astschere 9718000 empfiehlt sich für alle, die auf der Suche nach einem kleinen leichten Modell sind, aber dennoch stärkere Äste durchtrennen möchten. Die Ratschenfunktion verhilft hier zu einer starken Kraftersparnis. Für ganz dicke Äste ist dieses Modell jedoch nicht geeignet.

Kauf- und Bewertungskriterien für Astscheren

Astscheren gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, die für unterschiedliche Anforderungen optimiert sind. Folgende Kriterien helfen dir dabei, die richtige Astschere für dich zu finden und Produkte besser vergleichen zu können:

Welche Astschere sich für dich eignet, hängt neben deinen individuellen Vorlieben vor allem davon ab, wofür du die Astschere verwendet möchtest. Vor dem Kauf solltest du dir daher überlegen, für welche Zwecke deine Astschere zum Einsatz kommen wird.

Länge

Astscheren gibt es in vielen verschiedenen Längen. Je länger die Scherenarme sind, desto größer ist die Hebelwirkung und umso weniger Kraftaufwand ist nötig. Ein weiterer Vorteil einer langen Astschere ist die höhere Reichweite.

Eine kürzere Astschere ist dagegen in der Regel nicht nur leichter, sondern für den Nutzer auch handlicher und lässt sich stabiler führen.

Besonders in dichtem Geäst erweisen sie sich als praktischer. Manche Modelle verfügen über Teleskop-Arme, die sich stufenlos verstellen lassen, sodass die Länge der Astschere flexibel an die jeweilige Situation angepasst werden kann.

Gewicht

Wie schwer eine Astschere ist, hängt von dem verwendeten Material und ihrer Länge ab. Grundsätzlich empfiehlt sich, ein leichtes Produkt zu wählen, da andernfalls die Arbeit unnötig erschwert wird. Wenn möglich solltest du vor dem Kauf prüfen, ob du die ausgewählte Astschere bequem für längere Zeit halten und auch über dem Kopf führen kannst.

Klingenart

Astscheren lassen sich in Bypass- und Amboss-Astscheren kategorisieren. Bypass-Astscheren eignen sich besser für Lebendholz und junge Triebe. Analog zur herkömmlichen Haushaltsschere gleiten die Schnittklingen der Bypass-Astschere aneinander vorbei. Dies ermöglicht einen sauberen Schnitt, ohne am Baum Schäden zu hinterlassen.

Bei der Amboss-Astschere trifft die obere scharfe Schnittklinge auf einen stumpfen Gegenpart.

Dadurch entstehen Quetschungen am Baum, weshalb die Amboss-Astschere sich eher für besonders hartes Holz oder Totholz eignet. Hier hat sie die Nase vorn, denn im Vergleich zu Bypass-Astschere ist ein geringerer Kraftaufwand nötig und dickere Äste sind leichter zu durchtrennen.

Maximale Schnittleistung

Die angegebene maximale Schnittleistung der Produkte bezieht sich darauf, welcher Astdurchmesser maximal durchtrennt werden kann. Diese Herstellerangabe solltest du berücksichtigen, denn sonst sind Schäden an der Astschere sehr wahrscheinlich.

Nicht alle Modelle eignen sich für Schnitte von Durchmessern bis zu 50 cm. Vor dem Kauf solltest du also überlegen, welche Aststärken deine zukünftige Astschere schneiden können muss.

Kraftersparnis

Du möchtest möglichst viel Kraft sparen? Dann solltest du nach einer Astschere mit Getriebe Ausschau halten. Dieser zusätzliche Mechanismus verbessert die Kraftübersetzung, sodass du im Vergleich für denselben Schnitt weniger Kraft aufwenden musst. Eine Alternative bilden Ratschen-Astscheren, die dir über einen Stufenmechanismus helfen, noch mehr Kraft zu sparen.

Bedienkomfort

Nicht nur ein moderates Gewicht ist für ein angenehmes Arbeiten unerlässlich. Auch zusätzliche Ausstattungen sorgen für mehr Komfort. Antihaftbeschichtete Klingen kann nahezu jedes Modell vorweisen, doch Form und Material der Griffe unterscheiden sich stark.

Hier kann nach den eigenen Vorlieben gewählt werden. Manche Modelle verfügen zudem über eine gelenkschonende Stoßdämpfung, die bei intensiven Gartenarbeiten vorteilhaft ist.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Astscheren ausführlich beantwortet

Im Folgenden haben wir wichtige häufig auftauchende Fragen rund um das Thema Astscheren zusammengetragen und beantwortet. So möchten wir zusätzliche Informationen zur Thematik bereitstellen.

Was ist eine Astschere?

Eine Astschere, auch Baumschere genannt, ist ein mechanisches Gartengerät zum Beschneiden von Bäumen und Sträuchern. Die große Schwester der kleineren Gartenschere zeichnet sich durch ihre langen Scherenarme aus.

Durch sie entsteht eine Hebelwirkung, die wiederum dazu führt, dass weniger Kraft zum Schneiden aufgebracht werden muss. Deshalb lassen sich mit einer Astschere auch stärkere Äste abtrennen.

Astscheren sind für Äste im Bereich zwischen 25 und 50 cm Durchmesser konzipiert. Darüber hinaus sollte eher auf eine Astsäge zurückgegriffen werden. Für dünnere Zweige dagegen reicht eine Gartenschere aus.

Welche Arten von Astscheren gibt es?

Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Ausführungen der Astschere, die sich in ihrer Schnittmechanik unterscheiden. Bypass-Scheren besitzen zwei scharfe Klingen, die wie bei einer Haushaltsschere aneinander vorbeigleiten.

Dieses Prinzip erzielt saubere glatte Schnitte, die schnell verheilen, und eignet sich daher besonders für Frischholz. Wegen des schmalen Schnittkopfes lassen sich Bypass-Scheren zudem sehr exakt und dicht am Stamm ansetzen.

Astschere

Abgestorbene Äste werden mit einer Amboss-Astschere geschnitten. Für Frischholz sind Bypass-Scheren besser geeignet (Bildquelle: Lutz Peter/ Pixabay)

Die Amboss-Schere besitzt nur eine Schneideklinge. Diese drückt sich auf einen stumpfen Gegenpart aus Metall oder Kunststoff, den namensgebenden Amboss. Im Gegenteil zur Bypass-Schere verkantet sie daher nicht und der Amboss sorgt für einen guten Halt am Ast.

Auch die Kraftübersetzung ist um etwa 20 % besser. Dafür kommt es allerdings zu Quetschverletzungen am Baum, weshalb Amboss-Astscheren nur für hartes trockenes Holz verwendet werden sollten.

Neben diesen beiden Grundarten gibt es verschiedene Unterklassifizierungen, die auf eine zusätzliche Kraftersparnis ausgelegt sind. Neben Teleskop-Astscheren mit verstellbaren Armen gibt es noch Getriebe-Astscheren, die über eine zusätzliche Kraftübersetzung verfügen

. Auch Scheren mit Ratschenfunktion reduzieren durch den Stufenmechanismus den benötigten Kraftaufwand. Dazu wird die Astschere mehrfach geöffnet und bis zum Anschlag geschlossen, wodurch sich der Schnitt in mehrere Abschnitte unterteilt und leichter fällt.

Was kostet eine Astschere?

Astscheren gibt es in verschiedenen Preisklassen. Für gelegentliche Schnittarbeiten und geringere Astdurchmesser erweisen sich auch günstigere Produkte als zufriedenstellend. Bei einer hohen Nutzungsfrequenz lohnt sich der Kauf eines teureren Modells. Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Preisklassen.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (15 – 25 €) Häufig schnellerer Verschleiß, geringere Kraftübersetzung, kein /kaum Zusatzkomfort
Mittelpreisig (25 – 50 €) Bessere Schnittbilder, langlebig, teilweise Zusatzkomfort, Ersatzteile verfügbar
Hochpreisig (ab 50 €) Exzellente Schnittleistung, äußerst langlebig, viel zusatzkomfort, Ersatzteile verfügbar

Welche Astschere eignet sich für Obstbaumschnitt?

Für den Obstbaumschnitt solltest du eine Bypass-Schere verwenden. Das ergibt sich daraus, dass diese im Gegensatz zur Amboss-Schere keine Quetschverletzungen verursacht, sondern ein glattes Schnittbild hinterlässt. Darüber hinaus kann sie dichter am Stamm angesetzt werden.

Beides ist wichtig, um den Baum vor Krankheitserregern zu schützen. Das Abtrennen eines Astes fügt dem Baum eine Wunde zu, die schnell zu Eintrittsstelle für Viren und Bakterien werden kann.

Glatte Schnitte direkt am Astansatz verheilen am schnellsten und sind damit besonders schonend. Reicht die Schnittleistung der Bypass-Schere für stärkere Äste nicht aus, sollte eine Astsäge verwendet werden.

Wie kann man eine Astschere schärfen?

Nicht jedes Modell darf ohne weiteres geschärft werden, da sonst der Schliff der Klinge oder die Beschichtung beschädigt werden können. Deshalb ist es wichtig, zunächst die Herstellerangaben zu überprüfen.

Generell verschleißen Klingen aus dem häufig verwendeten harten Werkzeugstahl nur langsam. Bei vielen höherpreisigen Modellen sind die Klingen ersetzbar. Manche Hersteller bieten neben Ersatzklingen auch Pflegesets mit Anleitung zum Nachschärfen an. Dazu werden die Klingen abgeschraubt und mit einem nassen Schleifstein geschärft. Alternativ dazu finden auch Diamantpfeilen Verwendung.

Durch die richtige Pflege kannst du den Verschleiß übrigens gering halten. Wichtig ist, die maximale Schnittleistung einzuhalten und die Klingen nach Gebrauch mit einem weichen Tuch von Astrückständen zu säubern.

Fazit

Eine gute Astschere ist ein Muss für alle Hobbygärtner. Beim Kauf solltest du auf eine angenehme Handhabung nach deinen Vorlieben, sowie den geplanten Verwendungszweck achten. Um Produkte zu vergleichen, solltest du einen Blick auf Größe und Gewicht, die Klingenart und die maximale Schnittleistung sowie die Kraftersparnis und nicht zuletzt den zusätzlichen Bedienkomfort werfen.

Besonders wichtig ist, ob du Tot- oder Frischholz schneiden möchtest. Je nach Budget und Nutzungsfrequenz ist es eine Überlegung wert, sich sowohl eine Amboss- als auch eine Bypass-Astschere anzuschaffen. Es muss nicht gleich das teuerste Modell sein, auch Produkte in der mittleren Preisspanne können mit ihrer Leistung überzeugen.

(Titelbild: Michael Schwarzenberger / Pixabay)

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