Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2021

Du wolltest dich schon immer sicherer in deinem Zuhause fühlen, aber kennst dich mit Alarmanlagen für dein Haus zu wenig aus? Dann haben wir hier die wichtigsten Informationen für dich. Es gibt verschiedene Arten von Alarmanlagen für dein Zuhause. Diese helfen dir dabei, dich vor einem Einbruch zu schützen oder den Täter möglichst schnell zu fangen.

Mit unserem Ratgeber stellen wir dir die wichtigsten Kriterien zur Verfügung, die du beim Kauf einer Alarmanlage für dein Haus beachten solltest. Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich passende Produkt zu finden. Ebenso zeigen wir dir die unserer Meinung nach besten Modelle.




Das Wichtigste in Kürze

  • Alarmanlagen ermöglichen es einen Einbruch sofort zu entdecken und den Täter schnell möglichst zu fangen. Sollte es zu einem Einbruch in den eigenen vier Wänden, schläft die Alarmanlage sofort an.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen kabelgebundenen Alarmsystemen und Funkalarmanlagen, wobei die beiden Varianten in verschiedener Form des Melders zu erwerben ist. In der Regel sind kabelgebundene Anlagen etwa teurer. Die drahtlosen Varianten lassen sich meistens mit dem Handy durch eine App verbinden.
  • Es gibt verschiedene Arten von Meldern, mit denen du das Haus sichern kannst. Mit einem sehr lauten Signal werden die Täter von einer Alarmanlage abgeschreckt und somit vertrieben. Mit dem stillen Alarm wird eine Notrufzentrale oder direkt die Polizei gerufen, sodass der Täter auf frischer Tat ertappt wird.

Alarmanlage Haus Vergleich: Favoriten der Redaktion

Die beste drahtlose Alarmanlage für das Haus

Dieser drahtloser Hausalarm von der Marke Kobert Goods bietet eine Bewegungserkennung mit 2 Infrarot-Fernbedienungen. Das Produkt hat eine Reichweite von insgesamt 8 Metern und einen 110 Grad Winkel Erfassungsbereich.

Das Produkt ist im Vergleich zu anderen relativ günstig und einfach zu bedienen. Mit seiner Funktion als Bewegungsmelder stellt er eine effiziente und simple Alarmanlage dar. Er ist außerdem vielseitig einsetzbar, etwa für Zuhause, Frei- und Gewerbeflächen.

Meinung der Redaktion: Diese günstige Variante einer Alarmanlage von der Marke Kobert Goods ist ideal zum Einbruch-Schutz in Innenräumen geeignet.

Award: Drahtloser Hausalarm

Die beste günstige Alarmanlage für das Haus

Die Alarmanlage für das Haus von der Marke VOXON punktet mit seinem günstigen Preis. Dieses Produkt besteht aus einem 2er-Set, das als Alarmanlage an Türen und Fenstern dient. Diese drahtlose Anlage kann für Zuhause, im Büro, für Geschäfte oder die Sicherheit von Kindern genutzt werden.

Dank seines geringen Gewichts kann dieses Produkt einfach mittels Klebeband an der gewünschten Stelle angebracht werden. Betrieben wird der Alarm mithilfe von Batterien. Mit seinem klassischen und simplen Design passt er in jegliche Innenräume.

Meinung der Redaktion: Dieses praktische 2er-Set ist ideal für alle Sparfüchse, die ihre Innenräume gerne mit einem kleinen Alarmsystem sicherer gestalten möchten.

Award: Spar-Tipp

Das beste Basis-Set mit Alarmanlage für das Haus

Die D1D9 Alarmanlage ist ein kabelloses Alarmsystem für dein Zuhause. Mittels Fernbedienung oder dem Handy kann dieses GSM-Alarmsystem mühelos gesteuert werden. Wenn jemand das Haus betreten will, wird der Alarm ausgelöst. Des Weiteren kann eingestellt werden, ob man zu diesem Zeitpunkt eine Nachricht an eine bestimmte Telefonnummer senden lassen möchte.

Mittels kabelloser Selbstmontage kann dieses Produkt schnell in Betrieb genommen werden. Selbst, wenn der Strom im Haus ausgeschaltet ist, läuft das Gerät weiter, da es über einen eingebauten Akku verfügt.

Meinung der Redaktion: Dieses Produkt bietet dir ein Basis-Set einer Alarmanlage für dein Haus, das über alle wichtigen Standard-Funktionen verfügt.

Award: Basis-Set

Die beste Alarmanlage für das Haus mit Bewegungssensoren

Die Safe2Home Funkanlage ist ein komplettes Set, das individuell erweiterbar ist. Es kann jederzeit mit vielen weiteren kompatiblen Sensoren erweitert werden. Enthalten sind eine Außensirene, Bewegungsmelder, RFID CHIP oder beispielsweise Überwachungskamera.

Bei diesem Gerät erhält man Schutz für das Haus mit GSM/ SMS Funktion, inkl. Zubehör. Laut dem Verkäufer ist dieses Sicherheitssystem für die Selbstmontage geeignet.

Meinung der Redaktion: Mit diesem Produkt bekommst du ein Allrounder-Set mit Außensirene, Bewegungsmelder, RFID-CHIP und noch mehr, das dein Zuhause sicherer macht.

Award: Allrounder-Set

Die beste tierimmune Alarmanlage fürs Haus

Die Q-Pro6300 Smarthome Funk-Alarmanlage von Blaupunkt hat einen integrierten Notstrom-Akku. Dieser sorgt dafür, dass die Alarmanlage auch bei Strom- und Internetausfall alarmierungsfähig ist. Des Weiteren ist die Funk-Fernbedienung inklusive Rolling-Code, um vor Manipulation zu schützen. Mit dem Produkt können Energie und Kosten gespart werden.

Mit der Alarmanlage fürs Haus kannst du auch Heizungssysteme und elektronischen Geräte steuern. Der Bewegungsmelder ist tierimmun, so wird der Alarm nicht von Haustieren ausgelöst. Das System kann ganz bequem per Smartphone über die Secure4Home App oder über das Internet Webportal gesteuert werden.

Meinung der Redaktion: Diese Alarmanlage fürs Haus bietet dir ein Alarmsystem, das perfekt für einen Haushalt mit Tieren geeignet ist.

Award: Tierimmunität

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Alarmanlage für das Haus kaufst

Wie funktioniert eine Haus-Alarmanlage?

In vergangener Zeit war eine Alarmanlage nichts Übliches für Häuser, sondern eher nur etwas für Gewerbeimmobilien, die für Einbrecher besonders interessant erschienen.

Heutzutage ist dies anders. Die Einbruchzahlen haben sich auch in Privatgebäuden erhöht und damit ist auch die Zahl der elektronischen Schutzsysteme entsprechend gestiegen.

Alarmanlagen sollen an erster Stelle Einbrüche und den Hausfriedensbruch verhindern. Sie geben dir dabei ein Gefühl von Sicherheit und sind deshalb unersetzlich. (Bildquelle: unsplash.com / Bernard Hermant)

Dank der erhöhten Anfrage nach Alarmanlagen ist der Preis im Laufe der Jahre gesunken, sodass wenn du dir gerade eine effektive Alarmanlage kaufen möchtest, musst du kein Vermögen mehr dafür ausgeben. So eine Vorrichtung kann man problemlos aus dem Haushaltsbudget bestreiten.

Eine Alarmanlage besteht in der Regel aus drei verschiedenen Bestandteilen:

  • Sensor/ Kontaktmelder
  • Zentrale
  • Signalgeber

Der Sensor funktioniert anhand von Bewegungen. Dieser meldet also einen Alarm an die Zentrale, sobald ein Einbrecher in dein Grundstück eintritt. In der Zentrale wird dadurch die gewünschte Reaktion ausgelöst.

Es gibt auch magnetische Kontaktmelder, die einen Signal an die Zentrale geben, sollte der Magnetkreis unterbrochen werden. Viele Einbrüche passieren auch durch den Bruch des Glasfensterfüllers und dabei gibt es auch den sogenannten Glasbruchmelder.

Der Signalgeber führt den gewünschten Alarmvorgang durch ein visuelles oder akustisches Signal aus. Je nach verschiedenen Faktoren, wie Art des Hauses, der Anlage und den individuellen Bedürfnissen des Nutzers, können die Signale hierbei variieren.

Es kann die heulende und blinkende Außensirenes ein, die an der Außenwand des Gebäudes befestigt ist und die Nachbarschaft alarmieren soll, oder aber auch ein stiller Alarm, der eine aufgeschaltete Notrufzentrale über eine integrierte SIM-Karte selbst dann kontaktiert, wenn die Internet-Leitung gestört ist.

Es ist besonders wichtig, die „Außenhaut“ des Hauses zu sichern. Außer Türen und Fenstern sind Außensirenen und Überwachungskameras dabei auch sehr effektiv und sinnvoll. (Bildquelle: unsplash.com / Josh Shaw)

Entscheidung: Welche Arten von Haus-Alarmanlagen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dich für eine professionelle Lösung entschieden hast, bleibt die Frage: Lieber ein kabelgebundenes oder ein Funksystem?

Wenn du die Einbaukosten berücksichtigst, wird es schnell klar, dass ein Funk-basiertes System oft günstiger ist, da du dich die aufwendige Verlegung von Kabeln sparst.

Außerdem lässt sich eine Funkanlage wesentlich einfacher zu installieren als die kabelgebundene Variante, sodass auch eine Selbstmontage möglich ist.

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Im Prinzip bieten dennoch beide Varianten den gleichen Funktionsumfang.

Was zeichnet eine Funkalarmanlage für ein Haus aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Eine Funkalarmanlage wird in dem Haus ganz kabellos installiert. Die Stromversorgung läuft bei dem Sensor über eine eingesetzte Batterie und die Zentrale wird meistens direkt in der Steckdose eingesetzt.

Funkalarmanlagen sind meist günstiger zu installieren, können problemlos große Reichweite bedecken und Nachrüstungen sind ohne großen Aufwand möglich.

Vorteile
  • Aus der Ferne steuerbar
  • Leichte Installation
  • Selbstmontage möglich
  • Kostengünstiger
Nachteile
  • Stromversorgung per Akku oder Batterie
  • Leichter manipulierbar

Das neue zusätzliche Gerät wird einfach in der Zentrale per Funk registriert. Außerdem ist heutzutage eine große Vielfalt von den kabellosen Alarmanlagen vorhanden.

Der wichtige Vorteil einer Funkalarmanlage ist, dass diese Modelle lassen sich meistens mit deinem Handy verbinden. So kannst du Benachrichtigungen und Status der Alarmanlage auch im Urlaub oder bei der Arbeit kriegen. (Bildquelle: pixabay.com / Geralt)

Viele von diesen Funkgeräten kannst du per deinem Smartphone oder Tablet steuern. Eine Steuerung und einfache Bedienung ermöglicht oft eine eigene App, die für iOS und Android Betriebssysteme geeignet ist. Bist du mal nicht zu Hause, ist die Alarmanlage auch aus der Ferne sehr leicht zu steuern.

Im Falle eines Alarms wirst du oder eine Notrufzentrale direkt benachrichtigt.

Was zeichnet eine kabelgebundene Alarmanlage für ein Haus aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Jede Komponente muss bei einer kabelgebundenen Alarmanlage per Kabel mit der Zentrale verbunden werden. Diese lässt sich in der Regel nur von einem Fachmann installieren. Energieversorgung der Anlage wird über eine fixe Stromleitung erfolgt.

In generell der sinnvolle Einsatzbereich einer kabelgebundenen Alarmanlage ist dort, wo keine Funkanlage eingesetzt werden kann. Das kann beispielsweise dann vorkommen, wenn starke elektromagnetische Felder oder dicke Stahlbetonwände eine Funkübertragung verhindern.

Vorteile
  • Einmaliger Aufwand bei der Installation
  • Stromversorgung durch Hausstrom
  • Verbindung mehrerer Alarmanlagen
Nachteile
  • Komplexe Installation
  • Schwer nachzurüsten
  • Kann mehr kostenaufwendig sein

Anderseits der wichtige Vorteil dieser Variante ist, dass dieses Produkt ohne wiederholende Wartungen auskommt. Wenn du dir also eine Alarmanlage im Haus installieren möchtest und dich nicht mehr um anderes kümmern willst, kann die drahtgebundene Alarmanlage für dich interessant sein.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Haus-Alarmanlagen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Alarmanlagen fürs Haus vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Haus-Alarmanlage für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Beschaffenheit des Hauses
  • Art des Melders und Einsatzbereich
  • Benachrichtigungsart
  • Ausstattung
  • Notstromversorgung

Art des Melders und Einsatzbereich

Grundsätzlich gilt, dass du Alarmanlagen entweder für einen Außen- oder für Innengebrauch erwerben kannst. Je nach Art und Funktionen der Anlage ist der Einsatzbereich anders.

Grundsätzlich gilt, dass je mehr Bereiche von innen sowie von außen des Hauses deine Alarmanlage abdecken kann, desto höher wird die Sicherheit. (Bildquelle: pixabay.com / Fbhk)
  • Öffnungsmelder: Öffnungsmelder sind im Grunde Sensoren, die man an Türen und Fenstern montiert. In der Regel funktionieren sie mit einem Magnet und einem Kontaktmelder. Man bringt den Öffnungsmelder direkt am Rahmen des Fensters oder der Tür an, wobei der Abstand zwischen den zwei Teilen darf nicht größer als 2 cm sein. Wenn es zu einer Kontaktunterbrechung zwischen dem Magnet und dem Kontaktmelder kommt, erfolgt die Auslösung des Alarms.
  • Außenhautsicherung: Die sogenannte Außenhautsicherung, die mit Funksignal arbeitet, funktioniert auf der Basis von sämtlichen Öffnungskontakten und Glasbruchsensoren. Dabei werden alle Fenster und Türen im Rahmen der Außenhautsicherung gesichert. Bei einem Einbruchsversuch von draußen wird der Alarm sofort ausgelöst. Bei der Außenhautsicherung sollte man auf alle mögliche Lücke denken, auch z. B. die Dachfenster, sodass das Haus ganz geschützt ist.
  • Bewegungsmelder: Ein Bewegungsmelder ist eine ganz oft angewendete Variante. Diese Anlagen funktionieren entweder mit elektromagnetischen Schwingungen oder durch das Wahrnehmen von Veränderungen über Ultraschall oder Infrarot. Besonders hoch ist die Sicherheit bei den Infrarot-Bewegungsmeldern, weil diese Technologie nichts übersieht und ist auf der Erkennung von Wärmequellen basiert. Die Bewegungsmelder sollten immer von einem Profi installiert werden.
  • Überwachungskamera: Zusätzlich zu den Bewegungsmeldern, kannst du noch Überwachungskameras einbauen lassen. Sinnvoll ist die Kamera hauptsächlich als ein Beweis, sodass der Einbrecher nach seiner Tat gefasst wird. Es gibt dennoch bestimmte Richtlinien, die bei der Montage der Sicherheitskamera beachten werden müssen. Ausschließlich auf deinem eigenen Grundstück dürfen die visuellen Aufnahmen gemacht werden, sodass die Kamera nicht auf das Nachbargrundstück gerichtet ist.
  • Glasbruchmelder: Intelligente und moderne Glasbruchmelder wurden dafür konstruiert, einen Glasbruch zu erkennen. Deshalb werden diese Geräte in der direkten Nähe zu Fenstern oder Glasterrassenfenstern montiert. Falls eine Fensterscheibe zerbrochen werden soll, nimmt der Melder dieses Geräusch wahr und gibt ein Signal an die Zentraleinheit weiter. Allerdings ist es wichtig zu notieren, dass ein solcher akustischer Melder einen Fehlalarm verursachen kann, sollte ein Trinkglas oder eine Flasche zerbrechen.

Bildquelle: flickr.com / Detlef Krause

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